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@alle Männer (oder Frauen mit guten Tips)

17. August 2004 um 11:42

Hallo!
Ich bin 27 und seit über 3 Jahren mit meinem Freund zusammen. Ich hatte noch eine längere Beziehung und ein paar 1-2 jährige Beziehungen und ein Jahr lang die totale Party... Sprich: Ich WEISS, dass mein Freund mega gut zu mir passt und habe genug vergleiche dass ich NIE das Gefühl habe, ich verpasse was, oder er wäre nicht der Richtige. Ich habe also meinen absoluten Traummann gefunden mit dem ich alt werden möchte!
Am liebste würde ich ihn auch heiraten! Weil ich einfach seine Frau sein möchte, weil ich immer zu ihm halten will, weil ich seinen Namen tragen will usw.... Wenns mal ein Kind gibt, why not, wenn nicht, ist es nicht der Weltuntergang. Er selbst hält eben nicht so viel vom heiraten, weil er findet, es sei nicht nötig. Er liebe mich genau so und werde mich nicht mehr lieben, wenn wir einen "unterschriebenen Zettel" haben und in der heutigen Zeit fände er heiraten ziemlich doof....
FRAGE: Was genau waren die Beweggründe, dass ihr eure Frauen heiraten wolltet, oder eben nicht heiraten wolltet?
und an die Frauen: WAS glaubt ihr waren die Beweggründe, dass man euch heiraten wollte, oder eben nicht heiraten wollte?
Ist es wirklich so blöde, heute noch zu heiraten?
LG und danke!

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17. August 2004 um 12:20

Sicher nicht blöde
Ich bin seit 13 Jahren verheiratet, und es gab Höhen und Tiefen. An einer Beziehung muss immer gearbeitet werden, an einer Ehe besonders. Wir führten zunächst zwei Jahre eine Fernbeziehung, und nachdem das durchgestanden war, war uns klar, wir passen zusammen, wir ergänzen uns, wir wollen das erhalten und nach außen auch dokumentieren. Also haben wir geheiratet, für meinen Mann war entscheidend, dass er die Liebe will und für diese verantwortlich sein will, und ich sehe auch in der Ehe die Verantwortungsgemeinschaft, das Kollektiv. Nach sechs Jahren Ehe haben wir kirchlich geheiratet, Gottes Segen war mir wichtig. Es gab Zeiten, da hätte ich gern alles hingeschmissen, aber ich sagte mir...du hast zu einem Menschen "Ja" gesagt, und das gab mir wieder Kraft und Mut, am Bestand dieser Ehe zu arbeiten. Und es hat sich gelohnt!

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18. August 2004 um 7:12

Der Grund warum ich geheiratet habe...
ist das meine Frau schwanger wurde.
Ich wollte das das Kind meinen Namen trägt und ich eben auch die gleichen Rechte habe.
Ich wollte das unser Kind Mutter und Vater hat wenn es in den Kindergarten und Schule kommt. Ic wollte ihm eine intakte Familie vorleben. Ich wollte das es beim spielen mit Freunden stolz von seinem Vater reden kann, und nicht sagen muß "zur Zeit habe ich keinen, aber der letzte war nicht schlecht".

Ich wollte so viel.....

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18. August 2004 um 7:27
In Antwort auf pratap_12763737

Der Grund warum ich geheiratet habe...
ist das meine Frau schwanger wurde.
Ich wollte das das Kind meinen Namen trägt und ich eben auch die gleichen Rechte habe.
Ich wollte das unser Kind Mutter und Vater hat wenn es in den Kindergarten und Schule kommt. Ic wollte ihm eine intakte Familie vorleben. Ich wollte das es beim spielen mit Freunden stolz von seinem Vater reden kann, und nicht sagen muß "zur Zeit habe ich keinen, aber der letzte war nicht schlecht".

Ich wollte so viel.....

Hy scubi2!
tönt ehrlich gesagt nicht nach happyend?! was ist passiert?

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18. August 2004 um 8:02
In Antwort auf kairo1

Hy scubi2!
tönt ehrlich gesagt nicht nach happyend?! was ist passiert?

Nein, kein happyend
ja was ist passiert. Was wahrscheindlich passieren muß wenn man nicht aus Liebe heiratet. Ich versuche eine absolute Kurzfassung zu bringen (muß gleich mit arbeiten beginnen) :

geheiratet und wunderbaren Sohn bekommen.
Beziehung aber immer schlechter
Mann findet richtigen Zeitpunkt für Trennung nicht.
Frau erklärt das Mann bei Trennung Sohn nicht mehr sehen wird.
Mann möchte Sohn nicht verlieren und leidet.
Sohn 3 Jahre, Mann möchte Trennung unbedingt.
Frau wird wieder schwanger, oh Gott ! War doch abgesprochen das kein weiteres Kind kommen soll.
Mann (und natürlich Frau)bekommen eine wunderhübsche Tochter. Mann ist super Stolz auf Tochter.
Mann liebt beide Kinder mehr als sein Leben. Mann hat viel Freude und Spaß mit Kinder. Alles könnte so wunderbar sein, aber..
Mann ist in Ehe unglücklich. Findet keine Gemeinsamkeiten mit Frau.
Mann möchte nicht so ohne Liebe eine Ehe führen. Tochter mittlerweile 3 Jahre alt. Mann möchte endgültig Trennung, kann so nicht weiter leben.
Frau droht mit Kindesentzug, finanziellen Ärger, Mitleidmasche, usw, usw,
Mann möchte Kinder aber nicht verlieren.
Mann weiß nicht weiter. Mann möchte auch mal in Beziehung (nicht nur mit Kinder) glücklich sein.

und die Moral von der Geschicht : heirate ohne Liebe nicht !

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18. August 2004 um 8:13

Meiner Erfahrung nach
heiraten die meisten Männer aus zwei Gründen:

dem einen, der schon genannt wurde (Frau ist schwanger)

und wenn sie befürchten, die Frau könne sich sonst noch nach einem "besseren" umsehen, er könne sie verlieren.

Die ganz abstrusen Gründe (leider auch schon oft mitbekommen) wie "Frau hat größere Erbschaft zu erwarten und ist eine gute Partie" o.ä. lassen wir mal raus...

Manche lassen sich noch durch das Argument mit der Steuerklasse und der finanziellen Ersparnisse "überzeugen".

Wirklich aus Liebe und um das Gemeinschaftsgefühl zu verstärken, haben in meinem Umfeld nur sehr wenige Männer geheiratet.
Für Deinen Freund scheint das ebenfalls kein Beweggrund zu diesem Schritt zu sein...

Mein damaliger Freund hat mich übrigens möglichst schnell heiraten wollen, weil er Panik hatte, daß er sonst eines Tages, wenn er nach erfolgreichem Studium ordentlich verdient, wegen der Kohle übers Ohr gehauen wird! "ggg"

Liebe Grüße, harter Kern

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18. August 2004 um 9:49

Si vornehmeblasee, no harterKern,
bei uns war es ähnlich wie bei vornehmeblaesse. Wir lernten uns kennen, verliebten uns, zogen kurze Zeit später zusammen und eigentlich wollte ich ihr eigentlich schon nach einem halben Jahr einen Antrag machen, weil ich gespürt habe, dass wir zusammengehören, uns lieben, unsere Lebensvorstellungen übereinstimmen und daher gemeinsam in Liebe verbunden miteinander alt werden wollen. Uns war beiden klar, dass es Höhen und Tiefen gibt, dass die Lebensplanung komplett über den Haufen geschmissen werden kann (z.B. wg. Krankheit, Unfall, etc.) und es sein kann, dass dadurch einer der Partner zurückstecken muss. Es muss ja nicht so kommen, aber auch diese Szenarien wurden bedacht. Dass ich meinen Heiratsantrag erst nach einem Jahr gemacht habe, lag daran, dass ich meine Frau nicht zu sehr bedrängen wollte. Sie hat zwar ähnlich gefühlt wie ich, doch nach einem halben Jahr des Kennenlernens sich zu verloben, wäre es ihr doch zu schnell gegangen (habe ich im Nachhinein erfahren).

@vornehmeblaesse:
Wir sind noch "Frischlinge" in Bezug auf Ehe, da wir erst seit Juni verheiratet sind. Es tut aber gut Deine Statements nach 13 Jahren Ehe zu hören. Vor allem: "Nach sechs Jahren Ehe haben wir kirchlich geheiratet, Gottes Segen war mir wichtig." Bei uns waren es nur sechs Wochen Ehe, aber auch uns war Gottes Segen wichtig.

@harterKern:
1. Schwangerschaft ist, meiner Meinung nach, heutzutage kein Argument mehr für eine schnelle oder überstürzte Heirat. Wenn nur das Kind verbindet, sonst nichts: Scheidung vorprogrammiert (bei Freunden erlebt).
2. Wenn ich befürchte sie könnte sich nach einem "besseren" umsehen, bin ich ja nicht davon überzeugt, dass sie mich liebt. Dann wäre es doch der größte Fehler diese Frau zu heiraten, weil sie sich dann sicherlich umsehen wird. Scheidung vorprogrammiert (bei Freunden erlebt).
3. Steuerklasse und finazielle Aspekte: Wenn man sich mit verheirateten Ehepaaren unterhält wird schnell klar, dass eine Heirat finanziell so gut wie gar nichts bringt. Sehe es gerade bei uns, sind zwar erst kurz verheiratet, aber mehr Geld bringt es nicht. Auch nach der Steuererklärung wird nicht signifikant mehr rauskommen

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18. August 2004 um 10:06
In Antwort auf pratap_12763737

Nein, kein happyend
ja was ist passiert. Was wahrscheindlich passieren muß wenn man nicht aus Liebe heiratet. Ich versuche eine absolute Kurzfassung zu bringen (muß gleich mit arbeiten beginnen) :

geheiratet und wunderbaren Sohn bekommen.
Beziehung aber immer schlechter
Mann findet richtigen Zeitpunkt für Trennung nicht.
Frau erklärt das Mann bei Trennung Sohn nicht mehr sehen wird.
Mann möchte Sohn nicht verlieren und leidet.
Sohn 3 Jahre, Mann möchte Trennung unbedingt.
Frau wird wieder schwanger, oh Gott ! War doch abgesprochen das kein weiteres Kind kommen soll.
Mann (und natürlich Frau)bekommen eine wunderhübsche Tochter. Mann ist super Stolz auf Tochter.
Mann liebt beide Kinder mehr als sein Leben. Mann hat viel Freude und Spaß mit Kinder. Alles könnte so wunderbar sein, aber..
Mann ist in Ehe unglücklich. Findet keine Gemeinsamkeiten mit Frau.
Mann möchte nicht so ohne Liebe eine Ehe führen. Tochter mittlerweile 3 Jahre alt. Mann möchte endgültig Trennung, kann so nicht weiter leben.
Frau droht mit Kindesentzug, finanziellen Ärger, Mitleidmasche, usw, usw,
Mann möchte Kinder aber nicht verlieren.
Mann weiß nicht weiter. Mann möchte auch mal in Beziehung (nicht nur mit Kinder) glücklich sein.

und die Moral von der Geschicht : heirate ohne Liebe nicht !

Im Sog des Schicksals!
Ich kann mich in Deine Situ gut reinversetzen.
Mir geht es fast so ähnlich. In meiner Ehe läuft zwar alles rund, man versteht sich ganz gut, aber wo zum Teufel ist die Liebe, die noch nicht mal bei der Hochzeit da war und wir mussten nicht mal heiraten! Heute bin ich der Liebe begegnet und ich weiß jetzt, was es heißt und wie es sich anfühlt. Ich habe geheiratet, weil ich dachte, na ja, muss ja nicht die große Liebe sein, hauptsache alles andere stimmt. Schön blöd damals, war auch noch ziemlich jung.
Aber es ist zu spät, man ist drin in seinem Lebenstrott und wenn man nicht konsequent ist und es beendet, dann entwickeln sich eine unaufhaltsame Eigendynamik, besonders mit Kindern.
Meine Liebe, die ich dannn endlich gefunden habe, ohne krampfhaft danach zu suchen, hat jetzt auch geheiratet und ich behaupte mal aus den von Dir genannten Gründen:
Ein Kind braucht einen Vater, er möchte die gleichen Rechte. Jedenfalls habe ich das so im Gefühl, dass er nicht aus Liebe gerheiratet hat. Aber ich habe leider nur selten Kontakt und werde es nie erfahren, was er denkt und fühlt, ich kann es nur erahnen, aber darauf verlass ich mich nicht. Ich kann nur abwarten, was so mit den Jahren passiert. Tolle Perspektiven! Ein Zusammenkommen aussichtslos, allein der Gedanke, man interveniert in eine frische Ehe mit Neugeborenen! Undenkbar, einfach nur unterste Schublade wär das. Manchmal könnte ich mich einfach nur aus dem nächsten Fenster stürzen.
Ich versuche ständig aufs Neue meine Ehe zu sanieren, abzuschalten und diese Liebe zu vergessen, ich wünsch so was keinem. Das ist permanenter Psychoterror. Und ich hatte niemals den Mut, meiner Liebe gegenüberzutreten und klaren Wein einzuschenken. Alles ziemlich kompliziert.
Das kann ich auch nur jedem raten:
Heiraten bitte nur, wenn man sich 1000prozentig sicher ist.
Ich habe das Gefühl, nicht jeder hat das Glück, alles unter einen Hut zu bringen.
Oder sollten wir nicht einfach zufrieden sein, wenn es uns einigermaßen gut geht?
Man hat einen Job, evtl. ein Haus, alle sind gesund, nur mit der Liebe zwischen Mann und Frau will es nicht so klappen? Muss man denn alles haben? Ich steh manchmal vor dem Spiegel und hasse mich, dass ich so egoistisch fühle, nicht mal denke, dass kommt dann mit den Gefühlen einher. Wie kann man so was abstellen?
Wie wird man zufrieden oder wer ist denn jetzt der Richtige? Gibt es so jemanden überhaupt?
Vielleicht sollten wir unser Leben im Gesamtbild betrachten und dementsprechend urteilen. Aber ich bekomme es ja auch selbst nicht hin.
Gruß Sperling

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18. August 2004 um 10:15

Aus Liebe
habe ich geheiratet. Ich wusste, dass ich sie liebe und da ergab es sich ganz von selbst.

(Gottes Segen interessierte mich dabei aber nicht)

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18. August 2004 um 10:17

Erkenntisse
Hi,

meine Erkenntnis nach mehr als 20 Ehejahren, wie man(n) es schaffen kann mit einem äußerst komplizierten Wesen genannt Frau langfristig glücklich zusammenleben kann ist wie folgt:

Gib ihr als Mann die Bestätigung, dass sie das begehrenswerteste, in deinen Augen unbedingt attraktivste, wichtigste, liebste, most sexy (hier fällt mir gerade kein Deutsches Wort ein) Wesen ist, dass dir je über den Weg gelaufen ist und beweise ihr das, indem du sie heiratest und danach beweise es ihr unbedingt auch noch jeden Tag nach der Hochzeit durch deine Worte und Taten. Sage ihr, dass ihre kleinen Macken wie ihre Pölsterchen, ihr etwas kleiner Busen, ihr Faible für Schuhe sie erst liebenswert und einzigartig für dich machen. Verwöhne sie, unterhalte sie, begehre sie. Sei ihr zärtlicher Lover, Diener, Beschützer, geduldiger Gesprächspartner und wenn du Lust auf Sex hast, dann nimm sie dir, mach es so mit ihr, dass du vor eigener Lust wild wirst.

Wenn man(n) das befolgt gibt es kaum Probleme und du führst als Mann ein langes und zufriedenes Leben. Das Motto löst (oder lässt sie erst gar nicht aufkommen )sogar solche Beziehungsprobleme wie sie oft hier im Forum zu lesen sind wie z.B. ich bekomm zu wenig Sex.

Scubi2 tut mir Leid. Aber ich muss ihm auch sagen, er ist selber Schuld an seiner Situation, hat sie nicht besser verdient. Heirate nicht ohne Liebe schreibt er, was für ein Quatsch! So scheußlich wird die Frau nicht sein, sonst wäre er wohl nicht mit ihr ins Bett gegangen und hätte ihr nicht zwei Kinder gemacht. Er hat es schlicht vermasselt. Den Karren selbst in den Dreck gefahren.

Mit der Einstellung, na ja, ich heirate sie mal, obwohl so groß ist meine Liebe zu ihr ja nicht, hat er keine Chance gehabt ihr Herz zu erobern.

Liebe in einer Beziehung ändert sich eh ständig. Am Anfang ist es Verliebtheit und wird dann erst später zu reifer Liebe. Es gibt kein Argument, warum man nicht an der Liebe arbeiten kann und diese zu reifer Liebe entwickeln kann. In Indien (und anderen Kulturen auch) suchen die Eltern die Ehepartner für einander aus. Trotzdem lieben sich die Eheleute später und die Scheidungsrate ist niedriger als in Deutschland. Liebe kann man erarbeiten, wenn man es nur will.

Für mich ist eine Beziehung wie ein Sparkonto, das hohe Zinsen abwirft. Man investiert als Mann kleine (oder manchmal auch große) Liebesbeweise und man bekommt von seiner Frau den mehrfachen Wert zurück. Anerkennung, Bewunderung, Treue, den Sex den man sich wünscht, Kinder, Sicherheit und Unterstützung in schwierigen Zeiten.

Tja, Scubi2 hat nie auf das Sparkonto eingezahlt und jetzt wundert er sich, dass es leer ist.

Gruß, M.

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18. August 2004 um 10:46
In Antwort auf lean_12485384

Si vornehmeblasee, no harterKern,
bei uns war es ähnlich wie bei vornehmeblaesse. Wir lernten uns kennen, verliebten uns, zogen kurze Zeit später zusammen und eigentlich wollte ich ihr eigentlich schon nach einem halben Jahr einen Antrag machen, weil ich gespürt habe, dass wir zusammengehören, uns lieben, unsere Lebensvorstellungen übereinstimmen und daher gemeinsam in Liebe verbunden miteinander alt werden wollen. Uns war beiden klar, dass es Höhen und Tiefen gibt, dass die Lebensplanung komplett über den Haufen geschmissen werden kann (z.B. wg. Krankheit, Unfall, etc.) und es sein kann, dass dadurch einer der Partner zurückstecken muss. Es muss ja nicht so kommen, aber auch diese Szenarien wurden bedacht. Dass ich meinen Heiratsantrag erst nach einem Jahr gemacht habe, lag daran, dass ich meine Frau nicht zu sehr bedrängen wollte. Sie hat zwar ähnlich gefühlt wie ich, doch nach einem halben Jahr des Kennenlernens sich zu verloben, wäre es ihr doch zu schnell gegangen (habe ich im Nachhinein erfahren).

@vornehmeblaesse:
Wir sind noch "Frischlinge" in Bezug auf Ehe, da wir erst seit Juni verheiratet sind. Es tut aber gut Deine Statements nach 13 Jahren Ehe zu hören. Vor allem: "Nach sechs Jahren Ehe haben wir kirchlich geheiratet, Gottes Segen war mir wichtig." Bei uns waren es nur sechs Wochen Ehe, aber auch uns war Gottes Segen wichtig.

@harterKern:
1. Schwangerschaft ist, meiner Meinung nach, heutzutage kein Argument mehr für eine schnelle oder überstürzte Heirat. Wenn nur das Kind verbindet, sonst nichts: Scheidung vorprogrammiert (bei Freunden erlebt).
2. Wenn ich befürchte sie könnte sich nach einem "besseren" umsehen, bin ich ja nicht davon überzeugt, dass sie mich liebt. Dann wäre es doch der größte Fehler diese Frau zu heiraten, weil sie sich dann sicherlich umsehen wird. Scheidung vorprogrammiert (bei Freunden erlebt).
3. Steuerklasse und finazielle Aspekte: Wenn man sich mit verheirateten Ehepaaren unterhält wird schnell klar, dass eine Heirat finanziell so gut wie gar nichts bringt. Sehe es gerade bei uns, sind zwar erst kurz verheiratet, aber mehr Geld bringt es nicht. Auch nach der Steuererklärung wird nicht signifikant mehr rauskommen

Hallo Stefan!
Es wurde nicht danach gefragt, ob die Gründe für eine Heirat sinnvoll sind oder eher an den Haaren herbeigezogen!

Ich finde es schön, wenn Du aus anderen Gründen geheiratet hast und so finde ich es auch richtig!
Darum ging es aber gar nicht, sondern darum, zu hören, warum Männer überhaupt heiraten.

Und erfahrungsgemäß sind Gründe, wie Deine, eher selten anzutreffen!

Die Männer, die wegen absichtlicher ober auch "durch Unfall" Familienplanung heiraten oder aus den anderen genannten Gründen, werden sich hier nicht unbedingt zu Wort melden.
Viele verklären auch im nachhinein ihre Absichten und machen aus einer Heirat, auf die sie eigentlich hätten verzichten können, eine Liebesheirat (schon oft erlebt).

Es ist auch unerheblich, ob ein Steuerklassenwechsel wirklich einen Vorteil bringt - dieses Argument spukt nunmal in den Köpfen vieler Männer herum.

Wie gesagt - hier ging es nicht um eine Bewertung, sondern eine reine Aufzählung der häufigsten Gründe.

Gruß, harter Kern

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18. August 2004 um 11:29
In Antwort auf lean_12485384

Si vornehmeblasee, no harterKern,
bei uns war es ähnlich wie bei vornehmeblaesse. Wir lernten uns kennen, verliebten uns, zogen kurze Zeit später zusammen und eigentlich wollte ich ihr eigentlich schon nach einem halben Jahr einen Antrag machen, weil ich gespürt habe, dass wir zusammengehören, uns lieben, unsere Lebensvorstellungen übereinstimmen und daher gemeinsam in Liebe verbunden miteinander alt werden wollen. Uns war beiden klar, dass es Höhen und Tiefen gibt, dass die Lebensplanung komplett über den Haufen geschmissen werden kann (z.B. wg. Krankheit, Unfall, etc.) und es sein kann, dass dadurch einer der Partner zurückstecken muss. Es muss ja nicht so kommen, aber auch diese Szenarien wurden bedacht. Dass ich meinen Heiratsantrag erst nach einem Jahr gemacht habe, lag daran, dass ich meine Frau nicht zu sehr bedrängen wollte. Sie hat zwar ähnlich gefühlt wie ich, doch nach einem halben Jahr des Kennenlernens sich zu verloben, wäre es ihr doch zu schnell gegangen (habe ich im Nachhinein erfahren).

@vornehmeblaesse:
Wir sind noch "Frischlinge" in Bezug auf Ehe, da wir erst seit Juni verheiratet sind. Es tut aber gut Deine Statements nach 13 Jahren Ehe zu hören. Vor allem: "Nach sechs Jahren Ehe haben wir kirchlich geheiratet, Gottes Segen war mir wichtig." Bei uns waren es nur sechs Wochen Ehe, aber auch uns war Gottes Segen wichtig.

@harterKern:
1. Schwangerschaft ist, meiner Meinung nach, heutzutage kein Argument mehr für eine schnelle oder überstürzte Heirat. Wenn nur das Kind verbindet, sonst nichts: Scheidung vorprogrammiert (bei Freunden erlebt).
2. Wenn ich befürchte sie könnte sich nach einem "besseren" umsehen, bin ich ja nicht davon überzeugt, dass sie mich liebt. Dann wäre es doch der größte Fehler diese Frau zu heiraten, weil sie sich dann sicherlich umsehen wird. Scheidung vorprogrammiert (bei Freunden erlebt).
3. Steuerklasse und finazielle Aspekte: Wenn man sich mit verheirateten Ehepaaren unterhält wird schnell klar, dass eine Heirat finanziell so gut wie gar nichts bringt. Sehe es gerade bei uns, sind zwar erst kurz verheiratet, aber mehr Geld bringt es nicht. Auch nach der Steuererklärung wird nicht signifikant mehr rauskommen

Nachtrag
Die kirchliche Trauung war wohlüberlegt." Mit Gott spasst man nicht!" sagte mein alter Pfarrer immer. Und die kirchliche Trauung wollten wir nicht, weil es "halt so dazughört", weil ein schickes Kleid vorgeführt werden oder Hochzeitsgästen etwas Unterhaltung geboten werden sollte, sondern weil wir unsere Beziehung unter guten Schutz stellen wollten und wir uns in den vorangegangenen Jahren so wichtig geworden waren, dass wir uns auch "trauten", ein Versprechen vor Gott abzugeben. Nun kann man über die kirchliche Trauung streiten, es gibt sie auch erst seit Luthers Zeiten, davor war alles ein wenig anders.
Aber im Endeffekt war sie mir wichtiger als die standesamtliche Trauung.

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18. August 2004 um 12:12
In Antwort auf megan_12750002

Hallo Stefan!
Es wurde nicht danach gefragt, ob die Gründe für eine Heirat sinnvoll sind oder eher an den Haaren herbeigezogen!

Ich finde es schön, wenn Du aus anderen Gründen geheiratet hast und so finde ich es auch richtig!
Darum ging es aber gar nicht, sondern darum, zu hören, warum Männer überhaupt heiraten.

Und erfahrungsgemäß sind Gründe, wie Deine, eher selten anzutreffen!

Die Männer, die wegen absichtlicher ober auch "durch Unfall" Familienplanung heiraten oder aus den anderen genannten Gründen, werden sich hier nicht unbedingt zu Wort melden.
Viele verklären auch im nachhinein ihre Absichten und machen aus einer Heirat, auf die sie eigentlich hätten verzichten können, eine Liebesheirat (schon oft erlebt).

Es ist auch unerheblich, ob ein Steuerklassenwechsel wirklich einen Vorteil bringt - dieses Argument spukt nunmal in den Köpfen vieler Männer herum.

Wie gesagt - hier ging es nicht um eine Bewertung, sondern eine reine Aufzählung der häufigsten Gründe.

Gruß, harter Kern

Schade,
dass in Deinem Umfeld mehr aufgrund den von Dir aufgeführten Gründen geheiratet wird. Es ist immer wieder interessant wie die Meinungen der Menschen, mit denen man umgeben ist, verschieden sind. Das ist u.a. auch ein Grund, warum ich mich hier rumtummle. Auch wenn ich nur zu Themen meinen Senf dazu gebe, in denen ich glaube einen konstruktiven Beitrag leisten zu können.

In meinem Freundeskreis spielten (bei den Männern) Gründe wie Finanzen, Schwangerschaft etc. keine Rolle. Es waren Hochzeiten aus Liebe und der Überzeugung, dass man aufgrund der gefundenen großen Liebe den Rest seines Lebens miteinander verbringen will und dies auch "nach Außen der Umwelt unmissverständlich zum Ausdruck bringen will".

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18. August 2004 um 13:03
In Antwort auf edom_12656713

Erkenntisse
Hi,

meine Erkenntnis nach mehr als 20 Ehejahren, wie man(n) es schaffen kann mit einem äußerst komplizierten Wesen genannt Frau langfristig glücklich zusammenleben kann ist wie folgt:

Gib ihr als Mann die Bestätigung, dass sie das begehrenswerteste, in deinen Augen unbedingt attraktivste, wichtigste, liebste, most sexy (hier fällt mir gerade kein Deutsches Wort ein) Wesen ist, dass dir je über den Weg gelaufen ist und beweise ihr das, indem du sie heiratest und danach beweise es ihr unbedingt auch noch jeden Tag nach der Hochzeit durch deine Worte und Taten. Sage ihr, dass ihre kleinen Macken wie ihre Pölsterchen, ihr etwas kleiner Busen, ihr Faible für Schuhe sie erst liebenswert und einzigartig für dich machen. Verwöhne sie, unterhalte sie, begehre sie. Sei ihr zärtlicher Lover, Diener, Beschützer, geduldiger Gesprächspartner und wenn du Lust auf Sex hast, dann nimm sie dir, mach es so mit ihr, dass du vor eigener Lust wild wirst.

Wenn man(n) das befolgt gibt es kaum Probleme und du führst als Mann ein langes und zufriedenes Leben. Das Motto löst (oder lässt sie erst gar nicht aufkommen )sogar solche Beziehungsprobleme wie sie oft hier im Forum zu lesen sind wie z.B. ich bekomm zu wenig Sex.

Scubi2 tut mir Leid. Aber ich muss ihm auch sagen, er ist selber Schuld an seiner Situation, hat sie nicht besser verdient. Heirate nicht ohne Liebe schreibt er, was für ein Quatsch! So scheußlich wird die Frau nicht sein, sonst wäre er wohl nicht mit ihr ins Bett gegangen und hätte ihr nicht zwei Kinder gemacht. Er hat es schlicht vermasselt. Den Karren selbst in den Dreck gefahren.

Mit der Einstellung, na ja, ich heirate sie mal, obwohl so groß ist meine Liebe zu ihr ja nicht, hat er keine Chance gehabt ihr Herz zu erobern.

Liebe in einer Beziehung ändert sich eh ständig. Am Anfang ist es Verliebtheit und wird dann erst später zu reifer Liebe. Es gibt kein Argument, warum man nicht an der Liebe arbeiten kann und diese zu reifer Liebe entwickeln kann. In Indien (und anderen Kulturen auch) suchen die Eltern die Ehepartner für einander aus. Trotzdem lieben sich die Eheleute später und die Scheidungsrate ist niedriger als in Deutschland. Liebe kann man erarbeiten, wenn man es nur will.

Für mich ist eine Beziehung wie ein Sparkonto, das hohe Zinsen abwirft. Man investiert als Mann kleine (oder manchmal auch große) Liebesbeweise und man bekommt von seiner Frau den mehrfachen Wert zurück. Anerkennung, Bewunderung, Treue, den Sex den man sich wünscht, Kinder, Sicherheit und Unterstützung in schwierigen Zeiten.

Tja, Scubi2 hat nie auf das Sparkonto eingezahlt und jetzt wundert er sich, dass es leer ist.

Gruß, M.

DAS ist genau meine FRAGE!!
meint ihr denn, dass ich für ihn nicht die richtige bin??? er ist für mich die grosse liebe, ich möchte immer immer mit ihm zusammen sein! und er sagt dass von mir auch, aber er möchte einfach nicht heiraten, weil er das nicht mehr zeitgemäss findet.
seine schwester lebt auch so, seit jahren mti dem freund zusammen, haben auch ein haus....

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18. August 2004 um 13:49
In Antwort auf kairo1

DAS ist genau meine FRAGE!!
meint ihr denn, dass ich für ihn nicht die richtige bin??? er ist für mich die grosse liebe, ich möchte immer immer mit ihm zusammen sein! und er sagt dass von mir auch, aber er möchte einfach nicht heiraten, weil er das nicht mehr zeitgemäss findet.
seine schwester lebt auch so, seit jahren mti dem freund zusammen, haben auch ein haus....

Zeitgemäß?
Klar hat eine Ehe heute nicht mehr den Stellenwert wie vor 100 Jahren. Es ist eigentlich bloß noch ein symbolischer Akt, eine Geste. Dass nichts Besonderes damit verbunden ist erkennt man ja auch daran, wie leicht eine Ehe sich rückgängig machen lässt bzw. auch sich beliebig oft wiederholen lässt.

Die Frage ist aber doch, sind symbolische Akte, Gesten, etc. nicht immer zeitgemäß, auch heute noch? Was bitte ist denn an einem Strauß Blumen zeitgemäß, einem gemeinsamen Candlelight Dinner oder an einem Diamantring zu Weihnachten? Glaubt jemand, ein Strauß Blumen per E-Mail-Grußkarte sei genauso gut wie ein echter, weil er zeitgemäß ist? Oder ein SMS zu Weihnachten statt einem Geschenk?

Für mich ist Ehe noch immer zeitgemäß, das einzige was ich heute anders machen würde: ich würde mir nicht mehr aufschwätzen lassen, wie die Feier auszusehen hätte.

Übrigens: ich bin überzeugt, die Schwester deines Freundes würde grün vor Neid, wenn ihr heiratet.

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18. August 2004 um 15:40
In Antwort auf edom_12656713

Zeitgemäß?
Klar hat eine Ehe heute nicht mehr den Stellenwert wie vor 100 Jahren. Es ist eigentlich bloß noch ein symbolischer Akt, eine Geste. Dass nichts Besonderes damit verbunden ist erkennt man ja auch daran, wie leicht eine Ehe sich rückgängig machen lässt bzw. auch sich beliebig oft wiederholen lässt.

Die Frage ist aber doch, sind symbolische Akte, Gesten, etc. nicht immer zeitgemäß, auch heute noch? Was bitte ist denn an einem Strauß Blumen zeitgemäß, einem gemeinsamen Candlelight Dinner oder an einem Diamantring zu Weihnachten? Glaubt jemand, ein Strauß Blumen per E-Mail-Grußkarte sei genauso gut wie ein echter, weil er zeitgemäß ist? Oder ein SMS zu Weihnachten statt einem Geschenk?

Für mich ist Ehe noch immer zeitgemäß, das einzige was ich heute anders machen würde: ich würde mir nicht mehr aufschwätzen lassen, wie die Feier auszusehen hätte.

Übrigens: ich bin überzeugt, die Schwester deines Freundes würde grün vor Neid, wenn ihr heiratet.

Hm, keine ahnung...
ich weiss nur, dass ich gerne möchte und nicht weiss, was ich anstellen soll, um ihm eine heirat "schmackhaft" zu machen ...

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18. August 2004 um 17:57
In Antwort auf edom_12656713

Erkenntisse
Hi,

meine Erkenntnis nach mehr als 20 Ehejahren, wie man(n) es schaffen kann mit einem äußerst komplizierten Wesen genannt Frau langfristig glücklich zusammenleben kann ist wie folgt:

Gib ihr als Mann die Bestätigung, dass sie das begehrenswerteste, in deinen Augen unbedingt attraktivste, wichtigste, liebste, most sexy (hier fällt mir gerade kein Deutsches Wort ein) Wesen ist, dass dir je über den Weg gelaufen ist und beweise ihr das, indem du sie heiratest und danach beweise es ihr unbedingt auch noch jeden Tag nach der Hochzeit durch deine Worte und Taten. Sage ihr, dass ihre kleinen Macken wie ihre Pölsterchen, ihr etwas kleiner Busen, ihr Faible für Schuhe sie erst liebenswert und einzigartig für dich machen. Verwöhne sie, unterhalte sie, begehre sie. Sei ihr zärtlicher Lover, Diener, Beschützer, geduldiger Gesprächspartner und wenn du Lust auf Sex hast, dann nimm sie dir, mach es so mit ihr, dass du vor eigener Lust wild wirst.

Wenn man(n) das befolgt gibt es kaum Probleme und du führst als Mann ein langes und zufriedenes Leben. Das Motto löst (oder lässt sie erst gar nicht aufkommen )sogar solche Beziehungsprobleme wie sie oft hier im Forum zu lesen sind wie z.B. ich bekomm zu wenig Sex.

Scubi2 tut mir Leid. Aber ich muss ihm auch sagen, er ist selber Schuld an seiner Situation, hat sie nicht besser verdient. Heirate nicht ohne Liebe schreibt er, was für ein Quatsch! So scheußlich wird die Frau nicht sein, sonst wäre er wohl nicht mit ihr ins Bett gegangen und hätte ihr nicht zwei Kinder gemacht. Er hat es schlicht vermasselt. Den Karren selbst in den Dreck gefahren.

Mit der Einstellung, na ja, ich heirate sie mal, obwohl so groß ist meine Liebe zu ihr ja nicht, hat er keine Chance gehabt ihr Herz zu erobern.

Liebe in einer Beziehung ändert sich eh ständig. Am Anfang ist es Verliebtheit und wird dann erst später zu reifer Liebe. Es gibt kein Argument, warum man nicht an der Liebe arbeiten kann und diese zu reifer Liebe entwickeln kann. In Indien (und anderen Kulturen auch) suchen die Eltern die Ehepartner für einander aus. Trotzdem lieben sich die Eheleute später und die Scheidungsrate ist niedriger als in Deutschland. Liebe kann man erarbeiten, wenn man es nur will.

Für mich ist eine Beziehung wie ein Sparkonto, das hohe Zinsen abwirft. Man investiert als Mann kleine (oder manchmal auch große) Liebesbeweise und man bekommt von seiner Frau den mehrfachen Wert zurück. Anerkennung, Bewunderung, Treue, den Sex den man sich wünscht, Kinder, Sicherheit und Unterstützung in schwierigen Zeiten.

Tja, Scubi2 hat nie auf das Sparkonto eingezahlt und jetzt wundert er sich, dass es leer ist.

Gruß, M.

@mars2
zuerst einmal : ich habe nie behauptet das meine Frau "scheußlich" ist. Ich liebe sie nur einfach nicht. Das ist sicher nicht ihre Schuld, aber leider kann ich meine Gefühle halt nicht auf Knopfdruck steuern.

Ich gebe auch niemand anderen die Schuld an meiner Situation. Mir ist völlig bewußt das ich mir das alleine eingebrockt habe und nun heftig am auslöffeln bin.

Wenn ich Deine Erkentnisse der 20jährigen Ehe berücksichtigen würde, wäre meine Ehe auch sicher toll. Leider sind meine Gefühle eben nicht so groß für meine Frau um das alles umzusetzen. Ihr etwas vorszuspielen, nein da würde ich mir wirklich als totale Lusche vorkommen. Wenn Du deine Frau wirklich so behandelts wie Du es beschreibst wundere ich mich das Deine Frau noch Respekt vor Dir hat. Anscheindend schmierst Du ihr einfach den ganzen Tag nur Honig ums Maul. Mit gleichberechtigter Beziehung hat das nichts zu tun. Nein wirklich, zum Affen mache ich mich nicht. (les mal durch was du so schreibst).

Noch was : Wenn Du ahnen könntest wieviel ich auf das Sparkonto schon einbezahlt habe und eben leider keine "Zinsen" bekommen habe...

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18. August 2004 um 23:15
In Antwort auf lean_12485384

Schade,
dass in Deinem Umfeld mehr aufgrund den von Dir aufgeführten Gründen geheiratet wird. Es ist immer wieder interessant wie die Meinungen der Menschen, mit denen man umgeben ist, verschieden sind. Das ist u.a. auch ein Grund, warum ich mich hier rumtummle. Auch wenn ich nur zu Themen meinen Senf dazu gebe, in denen ich glaube einen konstruktiven Beitrag leisten zu können.

In meinem Freundeskreis spielten (bei den Männern) Gründe wie Finanzen, Schwangerschaft etc. keine Rolle. Es waren Hochzeiten aus Liebe und der Überzeugung, dass man aufgrund der gefundenen großen Liebe den Rest seines Lebens miteinander verbringen will und dies auch "nach Außen der Umwelt unmissverständlich zum Ausdruck bringen will".

"Schade"
finde ich das in einem Großteil der Fälle nicht!

Es sind auch durchaus Paare darunter, die sich sehr lieben.
Allerdings war auch da jeweils etwas wie "Familienplanung", evtl auch Hauskauf o.ä. der ausschlaggebende Grund (für die Männer!), eine Ehe einzugehen!

Einige davon, denke ich, werden eine durchaus lange und glückliche gemeinsame Zukunft haben.

Der Punkt ist einfach, daß "nur" Liebe für die meisten Männer kein Heiratsgrund ist.
Dieses impliziert aber nicht den Umkehrschluß, daß Menschen, die aus einem anderen Anlaß heiraten, sich nicht lieben.

Von den ganzen Ehen, zu denen Männer durch Dauergenörgel oder Erpressungen genötigt werden, will ich hier auch gar nicht reden. Hab aber auch davon schon reichlich gesehen...
Ging hier ja aber nur um Männer, die sich freiwillig zur Ehe entschließen.

Liebe Grüße, harter Kern

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18. August 2004 um 23:22
In Antwort auf kairo1

DAS ist genau meine FRAGE!!
meint ihr denn, dass ich für ihn nicht die richtige bin??? er ist für mich die grosse liebe, ich möchte immer immer mit ihm zusammen sein! und er sagt dass von mir auch, aber er möchte einfach nicht heiraten, weil er das nicht mehr zeitgemäss findet.
seine schwester lebt auch so, seit jahren mti dem freund zusammen, haben auch ein haus....

Hallo kairo!
Hat seine Schwester diese Lebensform denn freiwillig für sich gewählt?

Ließe dann vielleicht vermuten, daß Dein Freund und seine Schwester so aufgezogen worden sind und ihnen von klein auf eingetrichtert wurde, daß heiraten "romantischer Schwachsinn" sei, der einen irgendwann viel Geld kosten kann!

Wenn dem so ist, wird es wahrscheinlich schwierig, Deine Träume zu verwirklichen...

Ich weiß auch nicht, ob man jemanden überzeugen kann oder überhaupt sollte, zu heiraten.
Da hätte ich vermutlich immer ein schlechtes Gefühl, weil der Partner ja nicht wirklich wollte und somit auch nicht richtig hinter der Ehe steht!

Ob Dein Freund Dich wirklich als Traumfrau sieht, mußt Du doch im täglichen Zusammenleben merken - das ist doch wirklich unabhängig von einer Eheschließung.

Theoretisch könnte Dein Freund Dich natürlich einfach heiraten, wenn ihm "so ein Stück Papier" ohnehin nicht viel bedeutet. Wenn ihm gleichgültig ist, ob es vorhanden ist, oder nicht, spricht ja nichts dagegen...

Ich persönlich würde mich damit allerdings sehr unwohl fühlen.

Liebe Grüße, harter Kern

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19. August 2004 um 7:49
In Antwort auf megan_12750002

Hallo kairo!
Hat seine Schwester diese Lebensform denn freiwillig für sich gewählt?

Ließe dann vielleicht vermuten, daß Dein Freund und seine Schwester so aufgezogen worden sind und ihnen von klein auf eingetrichtert wurde, daß heiraten "romantischer Schwachsinn" sei, der einen irgendwann viel Geld kosten kann!

Wenn dem so ist, wird es wahrscheinlich schwierig, Deine Träume zu verwirklichen...

Ich weiß auch nicht, ob man jemanden überzeugen kann oder überhaupt sollte, zu heiraten.
Da hätte ich vermutlich immer ein schlechtes Gefühl, weil der Partner ja nicht wirklich wollte und somit auch nicht richtig hinter der Ehe steht!

Ob Dein Freund Dich wirklich als Traumfrau sieht, mußt Du doch im täglichen Zusammenleben merken - das ist doch wirklich unabhängig von einer Eheschließung.

Theoretisch könnte Dein Freund Dich natürlich einfach heiraten, wenn ihm "so ein Stück Papier" ohnehin nicht viel bedeutet. Wenn ihm gleichgültig ist, ob es vorhanden ist, oder nicht, spricht ja nichts dagegen...

Ich persönlich würde mich damit allerdings sehr unwohl fühlen.

Liebe Grüße, harter Kern

Das ist eben das lustige daran...
... ich selbst bin ein scheidungskind und möchte gern heiraten. (ok, meine eltern verstehen sich zwar immer noch super) und meinem freund seine eltern sind seit jaaaaaaaaahren extrem glücklich verheiratet! und er und seine schwester möchten es trotzdem nicht!
hach, ich bin wohl einfach etwas altmodisch in der beziehung...
aber es stimmt, drängen oder zwingen oder was auch immer möchte ich auf keinen fall und dass er mich von ganzem herzen liebt, das weiss ich auch! es ist nur so, dass es viele frauen gibt, die behaupten, dass wenn ein mann nicht heiraten will, dass man dann nicht die grosse liebe für denjenigen sei... und manchmal geben mir solche sprüche halt zu denken und manchmal ist es mir egal. aber ich wollte eben mal so grundsätzlich von allen wissen, ob das wirklich so ist, oder ob man für einen mann auch die grosse liebe sein kann, oder dass er heiraten will!
und irgendjemand hat was geschrieben von wegen "geheiratet werde"... JA, ich möchte geheiratet WERDEN und ich möchte auch gefragt werden und bestimmt nicht ich! hab ja gesagt ich sei altmodisch ... ausserdem frage ich sicher nicht einen mann, der (noch) nicht so überzeugt und fan ist von einer hochzeit. bin ja nicht bescheuert...

merci harter kern für deine worte! "- das ist doch wirklich unabhängig von einer Eheschließung." - ist so in etwa das, was ich mir als antwort "gewünscht" habe

Liebe Grüsse

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