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Destination Wedding Mallorca

18. Februar um 12:30 Letzte Antwort: 25. Februar um 8:41

Hallo ihr Lieben,

ich brauche mal die Meinung einer breiten Mehrheit hier:

Ich bin Trauzeugin bei einer sehr guten Freundin, sie heiratet dieses Jahr standesamtlich und nun laufen die Planungen für die große Hochzeitssause:

Die soll nächstes Jahr als Destination Wedding in einem Fincahotel auf Mallorca stattfinden. Super schöne Idee, das wird großartig, doch jetzt kommt das große ABER:
Im Vorraus hat das Brautpaar abgefragt ob man generell bei sowas mitziehen würde, sprich sich Urlaub nehmen, Flüge in Kauf nehmen und und und, natürlich ein selbstverständliches 'Ja na klar, auf jeden Fall!' von allen Seiten. Als Zusatzinfo kam noch, weil die Gäste (ca.30) ja die 
Kosten für Flüge auf sich nehmen, zahlt das Brautpaar die Unterkunft, als Pauschale, ebenfalls in diesem Fincahotel.

Nun sind die Planungen konkreter und es stehen Infos zu Kosten zur Verfügung. Hier kam die Info, es sei doch recht teuer und deshalb solle jeder doch die Übernachtung selbst zahlen.
Pro Paar zahlt man dann neben ca 500-600€ für Flüge (weil Hauptsaison August) noch 750€ für 3 Nächte in dieser Finca, Frühstück ist inclusive, der Rest bisher nicht, auch ein Transfer von/zum Flughafen würde extra anfallen, sodass man in Summe auf ca 1500€ kommt, und das als Gast.

Kann man das seinen Gästen zumuten a la "wahre Freunde tun das"/"wenn es den Gästen wichtig genug ist, bringen sie das auf"?

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18. Februar um 13:51
Beste Antwort

also ich würds nicht machen!

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18. Februar um 20:39

Hm schwierige Situation...vor allem wenn du auch noch Trauzeugin bist.

Im persönlich finde es jedoch schon fast ein bisschen unverschämt, dass deine Freundin den Gästen so hohe Kosten zumuten will. 1500€ ist schon sehr viel Geld, auch für gute Freunde und Familie 

Ich würde nochmal mit ihr reden, wie sie sich das vorgestellt hat und was bisher so die allgemeine Rückmeldung ihrer Gäste ist. Vielleicht findet sich auch noch eine günstiere Alternative (z.B. eine gemietete Finca, sodass die Kosten fürs Hotel wegfallen etc).
 

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19. Februar um 10:40

Ich finde es extrem unverschämt. Entweder hat man das nötige Kleingeld, um in dem gewünschten Rahmen feiern zu können oder man sucht sich etwas, das ins Budget passt. Seinen Gästen Kosten im 4-stelligen Bereich aufzubürden, nur weil man unter mallorcinischer Sonne heiraten will, geht gar nicht.

"Wahre Freunde tun das" ist nichts weiter als emotionale Erpressung, das hat mit Freundschaft nichts zu tun.

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19. Februar um 16:36
In Antwort auf user1169118491

Hallo ihr Lieben,

ich brauche mal die Meinung einer breiten Mehrheit hier:

Ich bin Trauzeugin bei einer sehr guten Freundin, sie heiratet dieses Jahr standesamtlich und nun laufen die Planungen für die große Hochzeitssause:

Die soll nächstes Jahr als Destination Wedding in einem Fincahotel auf Mallorca stattfinden. Super schöne Idee, das wird großartig, doch jetzt kommt das große ABER:
Im Vorraus hat das Brautpaar abgefragt ob man generell bei sowas mitziehen würde, sprich sich Urlaub nehmen, Flüge in Kauf nehmen und und und, natürlich ein selbstverständliches 'Ja na klar, auf jeden Fall!' von allen Seiten. Als Zusatzinfo kam noch, weil die Gäste (ca.30) ja die 
Kosten für Flüge auf sich nehmen, zahlt das Brautpaar die Unterkunft, als Pauschale, ebenfalls in diesem Fincahotel.

Nun sind die Planungen konkreter und es stehen Infos zu Kosten zur Verfügung. Hier kam die Info, es sei doch recht teuer und deshalb solle jeder doch die Übernachtung selbst zahlen.
Pro Paar zahlt man dann neben ca 500-600€ für Flüge (weil Hauptsaison August) noch 750€ für 3 Nächte in dieser Finca, Frühstück ist inclusive, der Rest bisher nicht, auch ein Transfer von/zum Flughafen würde extra anfallen, sodass man in Summe auf ca 1500€ kommt, und das als Gast.

Kann man das seinen Gästen zumuten a la "wahre Freunde tun das"/"wenn es den Gästen wichtig genug ist, bringen sie das auf"?

sieht nicht korrekt gegenüber Gäste aus. Wenn die schon sagen, dass sie bezahlen, dann halt müssen Sie das machen.

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19. Februar um 22:34

Absoltes No-Go! Ich würde bei dem Kindergarten absagen.

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20. Februar um 12:45

Ich würde es unter gewissen Umständen machen:
- wenn ich eh dort mal Urlaub machen wollte
- wenn ich mehrere Tage anhängen kann/vornedran buchen
- wenn ich für 750 Euro pro Paar in einer anderen Unterkunft meinen Urlaub sozusagen verbringen kann und nur für die Hochzeitsfeier zur Location fahre

Aber 1500 Euro für 3 Tage inkl. Hochzeitsfeier wäre mir auch zu teuer.

Und ja, wenn man vorab die Zusage macht, die Unterkunft zu zahlen, dann sollte man auch dazu stehen. Oder eben diese Zusage erstmal genau durchplanen, bevor man sie raushaut. Weil so erhöhen sich die Kosten für die Gäste immerhin um 100 %.

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24. Februar um 9:04
In Antwort auf user1169118491

Hallo ihr Lieben,

ich brauche mal die Meinung einer breiten Mehrheit hier:

Ich bin Trauzeugin bei einer sehr guten Freundin, sie heiratet dieses Jahr standesamtlich und nun laufen die Planungen für die große Hochzeitssause:

Die soll nächstes Jahr als Destination Wedding in einem Fincahotel auf Mallorca stattfinden. Super schöne Idee, das wird großartig, doch jetzt kommt das große ABER:
Im Vorraus hat das Brautpaar abgefragt ob man generell bei sowas mitziehen würde, sprich sich Urlaub nehmen, Flüge in Kauf nehmen und und und, natürlich ein selbstverständliches 'Ja na klar, auf jeden Fall!' von allen Seiten. Als Zusatzinfo kam noch, weil die Gäste (ca.30) ja die 
Kosten für Flüge auf sich nehmen, zahlt das Brautpaar die Unterkunft, als Pauschale, ebenfalls in diesem Fincahotel.

Nun sind die Planungen konkreter und es stehen Infos zu Kosten zur Verfügung. Hier kam die Info, es sei doch recht teuer und deshalb solle jeder doch die Übernachtung selbst zahlen.
Pro Paar zahlt man dann neben ca 500-600€ für Flüge (weil Hauptsaison August) noch 750€ für 3 Nächte in dieser Finca, Frühstück ist inclusive, der Rest bisher nicht, auch ein Transfer von/zum Flughafen würde extra anfallen, sodass man in Summe auf ca 1500€ kommt, und das als Gast.

Kann man das seinen Gästen zumuten a la "wahre Freunde tun das"/"wenn es den Gästen wichtig genug ist, bringen sie das auf"?

Das sind nur 3 Tage & dafür ganz schön teuer.
Wenn man dann noch Essen & Outfit dazurechnet kommt man bestimmt auf 2.000€ - ich würde das nicht für eine Hochzeit ausgeben & man kann das auch nicht von den Gästen erwarten.

Mal abgesehen davon kommt mir vor sie haben einfach nicht das Budget für so eine Hochzeit weil 3 Tage sind viel zu kurz finde ich.
1 Tag Anreise, 1 Tag Hochzeit, 1 Tag Abreise.
Man hat im Prinzip nicht mal die Zeit richtig zu feiern da man am nächsten Tag ja bereits wieder fliegen muss.

 

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25. Februar um 8:41
In Antwort auf user1169118491

Hallo ihr Lieben,

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Ich bin Trauzeugin bei einer sehr guten Freundin, sie heiratet dieses Jahr standesamtlich und nun laufen die Planungen für die große Hochzeitssause:

Die soll nächstes Jahr als Destination Wedding in einem Fincahotel auf Mallorca stattfinden. Super schöne Idee, das wird großartig, doch jetzt kommt das große ABER:
Im Vorraus hat das Brautpaar abgefragt ob man generell bei sowas mitziehen würde, sprich sich Urlaub nehmen, Flüge in Kauf nehmen und und und, natürlich ein selbstverständliches 'Ja na klar, auf jeden Fall!' von allen Seiten. Als Zusatzinfo kam noch, weil die Gäste (ca.30) ja die 
Kosten für Flüge auf sich nehmen, zahlt das Brautpaar die Unterkunft, als Pauschale, ebenfalls in diesem Fincahotel.

Nun sind die Planungen konkreter und es stehen Infos zu Kosten zur Verfügung. Hier kam die Info, es sei doch recht teuer und deshalb solle jeder doch die Übernachtung selbst zahlen.
Pro Paar zahlt man dann neben ca 500-600€ für Flüge (weil Hauptsaison August) noch 750€ für 3 Nächte in dieser Finca, Frühstück ist inclusive, der Rest bisher nicht, auch ein Transfer von/zum Flughafen würde extra anfallen, sodass man in Summe auf ca 1500€ kommt, und das als Gast.

Kann man das seinen Gästen zumuten a la "wahre Freunde tun das"/"wenn es den Gästen wichtig genug ist, bringen sie das auf"?

Darauf kann man keine Pauschale Hilfe-Stellung (Antwort) geben. Und wir sprechen aus 15 Jahren Erfahrung.... Wir haben Brautpaare, die erst mit der Planung beginnen, wenn sie mit den Freunden und Verwandten ganz offen und ehrlich gesprochen haben.
Dann begleiten wir auch Paare, die aus sehr guten Verhältnissen kommen, wo von Beginn an klar ist, dass die finanzielle Seite auch für Gäste kein Problem sein wird.

Bevor die Hochzeit ins Wasser fällt: Schaut mal hier: Hochzeit am Strand
Eine wundervolle Alternative zu Mallorca - genauso warm, genauso schöne Locations. Aber einfach viiiieeeel näher und um einiges günstiger, als Mallorca.

Liebe Grüße und alles Gute

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