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Finanzen in der Ehe

10. April 2007 um 6:50

Hallo ihr Lieben,

hab mal ne Frage, wie regelt ihr das mit den Finanzen in eurer Ehe? Alles in einen Topf, oder hat doch noch jeder was für sich?

Ich heirate nämlich bald und wir wissen noch nicht so ganz, wie wir das machen sollen. Bisher haben wir 3 Konten, jeder eins und noch eines gemeinsam.

Find das auf der einen Seite nicht so schlecht, wenn ich ihm ein Geschenk kaufe, sieht er auf den Kontoauszügen nicht, was es gekostet hat, zum Beispiel.
Aber auf der anderen Seite, wie soll es gehen, wenn mal Kinder da sind und ich nichts mehr verdiene? Bekomm ich dann Haushaltsgeld??

Wie macht ihr das so? Bin über jeden Tipp dankbar!!

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10. April 2007 um 17:56

Das stimmt
auch wieder.

Das Problem ist, dass mein Vater mir eine Gütertrennung nahe gelegt hat, was für mich gar nicht in Frage kommt. Aber so kam dieses Thema auf.

Bei 3 Konten, zahlst halt auch 3 x Gebühren, das stört mich am Meisten an der Sache. Und dass man ne Weile braucht, bis sich das gemeinsame Konto einpendelt.
Außerdem bezahlt mein Verlobter das Meiste doch von seinem Konto, was ich natürlich auch nicht möchte!!

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14. April 2007 um 18:50

Also
ich denke dass getrennte Konten, doch das Beste ist!
LG

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17. April 2007 um 19:39
In Antwort auf finn_12738003

Das stimmt
auch wieder.

Das Problem ist, dass mein Vater mir eine Gütertrennung nahe gelegt hat, was für mich gar nicht in Frage kommt. Aber so kam dieses Thema auf.

Bei 3 Konten, zahlst halt auch 3 x Gebühren, das stört mich am Meisten an der Sache. Und dass man ne Weile braucht, bis sich das gemeinsame Konto einpendelt.
Außerdem bezahlt mein Verlobter das Meiste doch von seinem Konto, was ich natürlich auch nicht möchte!!

Drei Konten
seines, meines und ein gemeinsames - sind die beste und fairste Lösung. So machen wir das auch und ich könnte es mir nicht anders vorstellen. Behalte Deine Autonomie.

Ausserdem, was soll das heissen "wenn ich mal Kinder habe und nichts verdiene" - hallo? Du kannst nach drei Monaten wieder arbeiten und Geld verdienen.

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18. April 2007 um 8:31

Ja,
und wenn man sich trennt, gibt es auch kein so großes theater. mein exmann und ich hatten nur ein gemeinsames konto. da er nichts verdient, darf ich jetzt die schulden abzahlen die er bei der trennung gemacht hat.

ich würde es auch so machen, ein gemeinsames und jeder noch sein eigenes.

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18. April 2007 um 9:53

Hallo,
ich bin in der gleichen Situation wie du. Wir werden im Sommer auch heiraten und haben bisher zwei getrennte Konten und ein gemeinsames.

Jeder, mit dem ich darüber gesprochen habe, hat mir von einem gemeinsamen Konto abgeraten, weil das im Fall einer Trennung nur Ärger gäbe.

Wir haben uns trotzdem dafür entschieden. Momentan gehen wir beide arbeiten und ich verdiene sogar etwas mehr, aber wenn ich nicht mehr arbeite (wegen Familie), dann leben wir von meinem Mann und dem Eltern-und Kindergeld (was ja auch einiges ausmacht).

Außerdem haben wir beschlossen, das mir die Regelung der Finanzen obliegt (außer bei großen Anschaffungen oder Finanzierungen). D.h. mein Mann gibt das alles in meine Hand (ich arbeite bei einer Bank). Rechnungen werd ich direkt über Online-Banking überweisen und jeder von uns bekommt natürlich eine Karte für das Konto, damit er Einkäufe bezahlen kann.

Wir haben momentan beide unsere finanziellen Verpflichtungen und rechtzeitig vor der Ehe, werden wir alles aufrechnen und sehen, was sich zusammen legen oder evtl. einsparen lässt und wie wir mit unseren zwei Gehältern hinkommen (bisher klappt das ja auch sehr gut).

Unsere Vermögenswerte (Aktien, Fonds, Sparbücher, Bausparverträge, usw.) behalten wir jeweils erstmal getrennt, aber spätestens bei einem Hauskauf oder Bau wird dann ja sowieso alles in einen Topf geworfen.

Aber Vorsicht: Bin nicht so blauäugig, dass ich mir darüber keine Gedanken gemacht hätte. So etwas funktioniert nicht in jeder Partnerschaft! Ich war sehr lange mit einem Mann zusammen, mit dem ich die Konten auch in der Ehe nie zusammen gelegt hätte...

Mein jetziger Bald-Ehemann ist aber ganz anders eingestellt. Ihm bedeutet Geld weniger als ein harmonisches Miteinander (z.B.: hat er nach der Trennung von seiner letzten Freundin alle von ihm bezahlten Möbel bei Ihr gelassen, weil er keinen Streit wollte) und wir vertrauen uns mind. zu 100%.

Natürlich hat man nie eine Garantie, aber meiner Meinung nach fängt hier schon der erste Vertrauensbeweis in einer Ehe an. Sonst bräuchte man auch nicht heiraten oder? Wenn man sich immer die Option behält, ganz einfach wieder aus der Verpflichtung zu entkommen und sich in der Richtung komplett absichert, ist da die Versuchung nicht viel größer alles hinzuschmeißen, wenn es mal nicht funktioniert? Bei einem gemeinsamen Konto ist doch auch ein ganz anderer Zusammenhalt da.

Wie gesagt, eine Garantie, ob es ewig hält, hat man nie. Letztendlich musst du selbst entscheiden, wieviel Vertrauen vorhanden ist, und wie dementsprechend die Finanzen geregelt werden.

Wir beide werden an unserem Vorhaben festhalten. Und wenn es nicht funktioniert, dann zahle ich eben den Preis... evtl. irgendwann, aber hoffentlich nie...

Weiß nicht, ob dir das geholfen hat. Vielleicht mal einen Termin beim Steuerberater oder einem Anwalt machen (ist aber teuer)

Liebe Grüße
Sabrina

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23. April 2007 um 18:00
In Antwort auf zinderella30

Drei Konten
seines, meines und ein gemeinsames - sind die beste und fairste Lösung. So machen wir das auch und ich könnte es mir nicht anders vorstellen. Behalte Deine Autonomie.

Ausserdem, was soll das heissen "wenn ich mal Kinder habe und nichts verdiene" - hallo? Du kannst nach drei Monaten wieder arbeiten und Geld verdienen.

Kann ich
will ich aber nicht! Das ist allerdings ein gaaanz anderes Thema!!

Danke für eure Beiträge, ich denke wir werden es weiterhin so machen. 3 Konten!! Danke!!

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24. April 2007 um 14:36

Hallo
Ich finde ein gemeinsames Konto absolut selbstverständlich. Schließlich ist man ja verheiratet. Ich kann überhaupt nicht verstehen, dass bei manchen Ehen z.B. der eine nicht weiß, was der andere verdient. Entsprechend haben wir seit unserer Ehe ein gemeinsames Konto und keine Probleme damit.

Und mit den gekauften Geschenken machen wir es ganz einfach: Ich sage halt meiner Frau, dass sie mal ein paar Tage nicht aufs Konto schauen darf, wenn ich was Besonderes gekauft habe.

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24. April 2007 um 17:04

Zusammen
Mein Mann und ich haben schon immer alles was mit Geld zu tun hat gemeinsam geregelt. Wir wissen ganz genau was der andere verdient und können gleichberechtigt über dieses geld bestimmen! Wir hamonieren da auch super gut, sodass es nie probleme damit gab. Was für mich total unverständlich ist, das wenn der eine weniger verdient, weswegen auch immer, er darunter leiden muss und sozusagen zusehen muss wie sein eigener Ehepartner sich mehr leistet, nur weil er mehr verdient! D.h der eine partner hätte einen höheren lebensstandart als der andere! WIr hatten auch schon gemeinsame konten zusammen als wir noch nicht verheiratet waren, aber schon richtig fest zusammen. Und das obwohl wir ziemlich jung sind.

lg, nancy

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25. April 2007 um 16:41
In Antwort auf naila_12731378

Hallo,
ich bin in der gleichen Situation wie du. Wir werden im Sommer auch heiraten und haben bisher zwei getrennte Konten und ein gemeinsames.

Jeder, mit dem ich darüber gesprochen habe, hat mir von einem gemeinsamen Konto abgeraten, weil das im Fall einer Trennung nur Ärger gäbe.

Wir haben uns trotzdem dafür entschieden. Momentan gehen wir beide arbeiten und ich verdiene sogar etwas mehr, aber wenn ich nicht mehr arbeite (wegen Familie), dann leben wir von meinem Mann und dem Eltern-und Kindergeld (was ja auch einiges ausmacht).

Außerdem haben wir beschlossen, das mir die Regelung der Finanzen obliegt (außer bei großen Anschaffungen oder Finanzierungen). D.h. mein Mann gibt das alles in meine Hand (ich arbeite bei einer Bank). Rechnungen werd ich direkt über Online-Banking überweisen und jeder von uns bekommt natürlich eine Karte für das Konto, damit er Einkäufe bezahlen kann.

Wir haben momentan beide unsere finanziellen Verpflichtungen und rechtzeitig vor der Ehe, werden wir alles aufrechnen und sehen, was sich zusammen legen oder evtl. einsparen lässt und wie wir mit unseren zwei Gehältern hinkommen (bisher klappt das ja auch sehr gut).

Unsere Vermögenswerte (Aktien, Fonds, Sparbücher, Bausparverträge, usw.) behalten wir jeweils erstmal getrennt, aber spätestens bei einem Hauskauf oder Bau wird dann ja sowieso alles in einen Topf geworfen.

Aber Vorsicht: Bin nicht so blauäugig, dass ich mir darüber keine Gedanken gemacht hätte. So etwas funktioniert nicht in jeder Partnerschaft! Ich war sehr lange mit einem Mann zusammen, mit dem ich die Konten auch in der Ehe nie zusammen gelegt hätte...

Mein jetziger Bald-Ehemann ist aber ganz anders eingestellt. Ihm bedeutet Geld weniger als ein harmonisches Miteinander (z.B.: hat er nach der Trennung von seiner letzten Freundin alle von ihm bezahlten Möbel bei Ihr gelassen, weil er keinen Streit wollte) und wir vertrauen uns mind. zu 100%.

Natürlich hat man nie eine Garantie, aber meiner Meinung nach fängt hier schon der erste Vertrauensbeweis in einer Ehe an. Sonst bräuchte man auch nicht heiraten oder? Wenn man sich immer die Option behält, ganz einfach wieder aus der Verpflichtung zu entkommen und sich in der Richtung komplett absichert, ist da die Versuchung nicht viel größer alles hinzuschmeißen, wenn es mal nicht funktioniert? Bei einem gemeinsamen Konto ist doch auch ein ganz anderer Zusammenhalt da.

Wie gesagt, eine Garantie, ob es ewig hält, hat man nie. Letztendlich musst du selbst entscheiden, wieviel Vertrauen vorhanden ist, und wie dementsprechend die Finanzen geregelt werden.

Wir beide werden an unserem Vorhaben festhalten. Und wenn es nicht funktioniert, dann zahle ich eben den Preis... evtl. irgendwann, aber hoffentlich nie...

Weiß nicht, ob dir das geholfen hat. Vielleicht mal einen Termin beim Steuerberater oder einem Anwalt machen (ist aber teuer)

Liebe Grüße
Sabrina

Es ist sehr interessant
zu sehen, wie viele verschiedene Meinungen es zu diesem Thema gibt!
Als ich meinem Schatz mehr oder weniger gesagt habe, dass wir getrennte Konten haben werden, fand er das glaub ich nicht so gut.

Ich bin da auch hin und her gerissen.

Einfacher ist es, wenn man alles in einen Topf wirft auf alle Fälle. Und ich halte es auch für einen großen Vertrauensbeweis. Was im Falle einer Trennung wäre will ich ehrlich gesagt momentan nicht bedenken, das find ich irgendwie doof.
Bin mir auch sicher, dass er nicht mehr mitnehmen würde, als er mitgebracht hat.

Ich hab ihm aus den Schulden raus geholfen und ihm beigebracht richtig zu wirtschaften. Manchmal hat er noch kleine "Rückfälle", aber das bekommme ich sicherlich hin.

Wenn ein gemeinsames Konto, dann wird das auch von mir verwaltet, da sind wir uns einig, er weiß, dass ich besser mit Geld umgehen kann.

Ich denke wir werden es nochmal durchsprechen mit allen Vor- und Nachteilen und uns dann entscheiden.
Ein bisschen Zeit haben wir ja noch.

Wobei, so lange ist es auch nicht mehr, oh oh
bin schon ein bissle nervös!

Aber zuerst stehen noch meine Abschlussprüfungen an. Wenn die rum sind, mach ich mir nochmal Gedanken.

Vielen Dank für eure Meinungen!!

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25. April 2007 um 17:43
In Antwort auf zinderella30

Drei Konten
seines, meines und ein gemeinsames - sind die beste und fairste Lösung. So machen wir das auch und ich könnte es mir nicht anders vorstellen. Behalte Deine Autonomie.

Ausserdem, was soll das heissen "wenn ich mal Kinder habe und nichts verdiene" - hallo? Du kannst nach drei Monaten wieder arbeiten und Geld verdienen.

...
Genau, Kinder gleich ab in den Hort, wo eine Aufsichtsperson 15 Kinder optimal fördern kann.
Ja, aber es geht bei dieser Diskussion ja nicht um die Kinder, sondern um die Stellung der Frau, gelle?


Autonomie erlangt man nicht durch getrennte Bankkonten, sondern durch Bildung- das ist meine Meinung.

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29. April 2007 um 23:07

Money
Wir haben diverse KOnten, Sparkonto, Steuerkonto, ...
Das HAushaltsgeld und jeder hat sein Sackgeld. Beide gleichviel obwohl nur mein MAnn Geld verdient. Fühle mich super wohl so.

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12. Mai 2007 um 19:31
In Antwort auf rosy_12119877

...
Genau, Kinder gleich ab in den Hort, wo eine Aufsichtsperson 15 Kinder optimal fördern kann.
Ja, aber es geht bei dieser Diskussion ja nicht um die Kinder, sondern um die Stellung der Frau, gelle?


Autonomie erlangt man nicht durch getrennte Bankkonten, sondern durch Bildung- das ist meine Meinung.

Deine Aggressivität ist unangemessen
"Autonomie erlangt man nicht durch getrennte Bankkonten, sondern durch Bildung- das ist meine Meinung."

Manchmal ist ersteres eine indirekte Folge von letzterem .

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2. Juni 2011 um 14:22

Finanzen in der Ehe
Hallo!
Ich heirate in 4 Wochen und mache wir Gedanken über die Finanzierung. Mein Freund und ich verdienen beide ähnlich, er etwas mehr. Bis jetzt hatten wir getrennte Konten und haben die Kosten für Miete, Essen, etc aufgeteilt. Ich habe vorgeschlagen, dass wir neben unseren eigenen Konten ein zusätzliches Konto einrichten ab der Ehe, auf das wir beide einen Betrag einzahlen und dies dann für Miete, Essen, etc verwenden. Er versteht den Sinn von diesem zusätzlichen Konto nicht, aber willigt ein.
Ich mache mir Gedanken, wenn in 2 Jahren ein Kind kommt, wie man dann die Finanzen gerecht regelt. Sprich, dass, wenn ich 2 Jahre zuhause bleibe und weniger verdiene, nicht mein Lebensstandard um einiges schlechter ist als vorher.
Habt ihr Tips? ist recht mühselig, da mein Freund hier nicht besonders kommunikativ ist.
vg,
Jenni

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