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Heiraten noch zeitgemäß?

5. April um 22:21

Ich würde gerne wissen, wie ihr über Heiraten denkt?
Außer dass man vielleicht steuerrechtliche Vorteile hat, finde ich, dass es eher unnötig ist. Meistens geht sogar besonders WEGEN einer Heirat die Beziehung den Bach runter. Oft ensteht ein gewisser Druck. Und das im Unterbewusstsein. Das ist jedenfalls das, was ich häufig beobachtet habe.
Wie steht ihr dazu? Ist das Thema Heiraten bereits überholt oder gehört das für euch dazu?

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6. April um 11:10

Ich finde Hochzeiten eine schöne Sache. Ich kenne viele Paare, die ihr leben lang zusammen sind und eine tolle Beziehung führen. Natürlich kenne ich auch Paare, deren Ehen in die Brüche gegangen sind. 
Aber der ganzen Welt zu zeigen, dass man mit diesem Menschen sein Leben verbringen will, das finde ich eine tolle romantische Geste. 

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6. April um 17:37

Was heißt schon "gehört dazu"? Für mich kam irgendwann der moment ab dem ich mir gewünscht habe, dass der Mann an meiner Seite, den ich sehr liebe und mit dem ich alt werden will MEIN mann ist und nicht nur mein freund/lebensgefährte. Ich finde heiraten schön und ich glaube nicht, dass eine beziehung aufgrund einer hochzeit scheitert. Aber schlechte beziehungen werden natürlich durch eine hochzeit nicht besser. Warum sollten sie auch? 

das steuerliche interessiert mich wenig. Wäre uns das wichtig gewesen, hätten wir schon vor 3 Jahren heiraten sollen; das hätt uns damals tatsächlich was gebracht, kam für uns aber nie in Frage diesen aspekt bei dieser Entscheidung zu berücksichtigen.

 

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7. April um 11:36
In Antwort auf saramara

Ich würde gerne wissen, wie ihr über Heiraten denkt?
Außer dass man vielleicht steuerrechtliche Vorteile hat, finde ich, dass es eher unnötig ist. Meistens geht sogar besonders WEGEN einer Heirat die Beziehung den Bach runter. Oft ensteht ein gewisser Druck. Und das im Unterbewusstsein. Das ist jedenfalls das, was ich häufig beobachtet habe.
Wie steht ihr dazu? Ist das Thema Heiraten bereits überholt oder gehört das für euch dazu?

Mir selbst war eine Ehe nicht wichtig. Inzwischen bin ich aber verheiratet und finde es total schön es war einfach nochmal ein bedeutender Schritt und Beweis, dass wir unser Leben zusammen verbringen möchten. Wir haben nur aus Liebe geheiratet. Wir haben durch unsere Ehe keinerlei finanziellen Vorteile auch nicht bei der Steuer.

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12. April um 10:29

Hallo in die Runde!
Natürlich ist Heiraten steuerlich oft günstig, auch was Partnerrechte bzgl. Renten, Vollmachten etc. angeht. Früher war es für uns Frauen ja auch wichtig, unter die Haube zu kommen, um überhaupt einen rechtlichen Status zu haben.
Glücklicherweise haben sich dahingehend die Zeiten geändert. Wie aber ist es mit der Ehe vor Gott? Wie seht Ihr das? Ist das auch noch ein Aspekt? Viele wollen ja sehr hübsch und romantisch in der Kirche heiraten, eben, weil es dann noch festlicher wird. Aber ist der Glaube für Euch dafür auch wichtig? Ich habe tatsächlich vor 18 Jahren kirchlich geheiratet und es nie bereut. Ich bin gespannt, was Ihr dazu meint.
 

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12. April um 16:12
In Antwort auf himmelbett2018

Hallo in die Runde!
Natürlich ist Heiraten steuerlich oft günstig, auch was Partnerrechte bzgl. Renten, Vollmachten etc. angeht. Früher war es für uns Frauen ja auch wichtig, unter die Haube zu kommen, um überhaupt einen rechtlichen Status zu haben.
Glücklicherweise haben sich dahingehend die Zeiten geändert. Wie aber ist es mit der Ehe vor Gott? Wie seht Ihr das? Ist das auch noch ein Aspekt? Viele wollen ja sehr hübsch und romantisch in der Kirche heiraten, eben, weil es dann noch festlicher wird. Aber ist der Glaube für Euch dafür auch wichtig? Ich habe tatsächlich vor 18 Jahren kirchlich geheiratet und es nie bereut. Ich bin gespannt, was Ihr dazu meint.
 

Wir haben standesamtlich geheiratet. Die große Feier fand mit einer freien Zeremonie statt die meine Tante veranstaltet hat. Ich persönlich fand die freie Trauung unter blauem Himmel mit unserer ganz eigenen Zeremonie schöner als eine krichliche Trauung. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

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12. April um 20:17
In Antwort auf himmelbett2018

Hallo in die Runde!
Natürlich ist Heiraten steuerlich oft günstig, auch was Partnerrechte bzgl. Renten, Vollmachten etc. angeht. Früher war es für uns Frauen ja auch wichtig, unter die Haube zu kommen, um überhaupt einen rechtlichen Status zu haben.
Glücklicherweise haben sich dahingehend die Zeiten geändert. Wie aber ist es mit der Ehe vor Gott? Wie seht Ihr das? Ist das auch noch ein Aspekt? Viele wollen ja sehr hübsch und romantisch in der Kirche heiraten, eben, weil es dann noch festlicher wird. Aber ist der Glaube für Euch dafür auch wichtig? Ich habe tatsächlich vor 18 Jahren kirchlich geheiratet und es nie bereut. Ich bin gespannt, was Ihr dazu meint.
 

Wir werden auch kirchlich heiraten, weil ich dieses versprechen vor gott "für immer durch dick und dünn" (vereinfacht gesagt ) schon emotional noch mal bedeutender finde als die unterschrift beim standesamt. 

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20. April um 13:14

Das Tolle an einer Hochzeit ist ja, daß man mal so richtig fett feiern kann, ohne Geburtstag o. Ä. zu haben. Und dass zwei Menschen feiern, daß sie ihr Leben nun gemeinsam leben wollen, ist wunderbar. Das muß keinswegs kirchlich mit Gottes Segen stattfinden. Allerdings finde ich auch, daß sich die spirituelle Kraft, die wir Menschen nun mal haben, im Göttlichen ausdrückt und es deswegen einfach etwas Besonderes ist, daß auch mit einer kirchlichen Hochzeit zu feiern. Sich unter den Schutz Gottes zu stellen, vor ihm zu bekennen, daß man es wirklich ernst meint mit dem Ehepartner, daß man es öffenltich sagt, in guten und schlechten Tagen zueinander zu stehen, das alles hat eine Kraft, die man meiner Meinung nach nur in der Religion findet. Wie seht Ihr das?

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22. April um 18:34
In Antwort auf saramara

Ich würde gerne wissen, wie ihr über Heiraten denkt?
Außer dass man vielleicht steuerrechtliche Vorteile hat, finde ich, dass es eher unnötig ist. Meistens geht sogar besonders WEGEN einer Heirat die Beziehung den Bach runter. Oft ensteht ein gewisser Druck. Und das im Unterbewusstsein. Das ist jedenfalls das, was ich häufig beobachtet habe.
Wie steht ihr dazu? Ist das Thema Heiraten bereits überholt oder gehört das für euch dazu?

Sehe ich genau wie du! Ist oft der Tod der Liebe, genug gesehen bei Freunden, Verwandten, Kollegen!
Wozu überhaupt? Wenn beide ungefähr gleich verdienen, ist selbst der Steuervorteil eher gering. Und als Liebesbekundung ist die Ehe eher kontraproduktiv, meiner Meinung nach. 

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4. August um 10:34

Das einzige wofür es wirklich sehr wichtig ist ist dann ...wenn einer von beiden sterben sollte...
Dann kann es finanziell plötzlich sehr schlimm aussehen.

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29. August um 15:09
In Antwort auf saramara

Ich würde gerne wissen, wie ihr über Heiraten denkt?
Außer dass man vielleicht steuerrechtliche Vorteile hat, finde ich, dass es eher unnötig ist. Meistens geht sogar besonders WEGEN einer Heirat die Beziehung den Bach runter. Oft ensteht ein gewisser Druck. Und das im Unterbewusstsein. Das ist jedenfalls das, was ich häufig beobachtet habe.
Wie steht ihr dazu? Ist das Thema Heiraten bereits überholt oder gehört das für euch dazu?

Zu deiner Ausgangsfrage, heiraten ist nach wie vor Sache der Beteiligten. Ob und was die Gesellschaft davon haelt ist dabei irrelevant.
Ich gebe dir Recht, ich kenne auch Paare die 10+ Jahre zusammen sind, dann doch nocht heiraten und die Beziehung ist ploetztlich hinueber. Warum? Ich weiss es nicht.
Es kommt aber immer auf einen selber an und was man unter verheiratet sein versteht und was man sich selbst fuer Bedingungen auferlegt. Ich bin selbst jetzt schon 12+ Jahre verheiratet und immer noch genauso gluecklich wie am Anfang. Wir haben auch keine Kinder, viele heiraten ja "auch bloss" weil entweder das Kind unterwegs ist oder "es halt dann so sein muss".
Unsere Beziehung war vor der Heirat genau die Gleiche. Praktisch gesehen sagt ein Ring und eine Urkunde nichts ueber die Bestaendigkeit einer Beziehung aus und es veraendert sich ja nichts wenn man sich vorher schon respektiert und wertgeschaetzt hat.
Manche tun ja wirklich so als ob nach der Hochzeit das Leben vorbei waere und man sich zu Zweit nur noch langweilt ohne jeglichen Spass.
Daran sind dann aber immer beide mit ihrer Einstellung dran Schuld und nicht die Eheschliessung. Heutzutage sind auch weniger Leute bereit Kompromisse mit dem Partner einzugehen, da bleibt man lieber unverheiratet und hat keinen Stress falls es zur Trennung kommt und kann sich so gleich die neuen Moeglichkeiten offen halten.

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