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Heiraten, wenn's einem eigentlich egal ist?

18. September um 10:02

Hier kommt der Gegenentwurf zu den sonstigen Themen.
Würdet ihr heiraten, wenn euch das Thema ansonsten ziemlich am Allerwertesten vorbei geht?
Ich liebe meinen Partner, mein Partner liebt mich. Wir beide wissen das. Wir leben zusammen, wir planen eine gemeinsame Zukunft. Ich bin damit glücklich und zufrieden.
Ich selbst kann mit Ehe nicht viel anfangen. Für mich ist es ein christliches Relikt, ich selbst war nie gläubig und bin auch nicht getauft (genau wie mein Partner). Ich glaube nicht, dass irgendwas in unserem Leben oder unserer Beziehung besser wäre, würden wir heiraten.
Für ihn gehört aber zu einer gemeinsamen Zukunft das verheiratet sein dazu. Bisher war es alles eher spaßig, aber ich habe das Gefühl dass die letzte Hochzeit auf der wir Gäste waren, das Thema dringlicher gemacht hat. Er möchte "sowas" auch.

Ist es ketzerisch, ihn zu Heiraten, ihm ein für ihn wichtiges Versprechen zu machen, wenn ich dem selbst jegliche Bedeutung abspreche? Ich meine, wenn es ihn glücklich macht und mir nicht weh tut, ist die Sache ja für gewöhnlich klar. Aber ist dieser Fall moralisch vertretbar?

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18. September um 11:21

Also wenn ihr beide nicht gläubig und auch nicht getauft seid, scheidet eine kirchliche Trauung ja eh aus und es verbleibt der Gang zum Standesamt, also letztlich der rechtliche Teil. Emotionslos betrachtet, ist das ein Vertrag, den man nach dem Zeitablauf des trennungsjahres immer wieder lösen kann, wenn man das will. Das emotionale Versprechen beim Standesamt hält sich stark in Grenzen. 

Aber eine ehe hat natürlich schon Konsequenzen (steuer, unterhalt, etc.). Ist das für dich in Ordnung? Dann spricht nichts dagegen, wenn du ihm den gefallen tun willst, aber es sollte dir halt klar sein, dass es nicht einfach "nichts" ist, sondern schon auswirkungen rechtlich gesehen hat. 

Ich glaube, es gibt auf gofeminin auch noch eine andere userin, die öfter mal erwähnt hat, dass sie geheiratet hat, weil es ihrem Mann wichtig war, ihr hingegen nicht, aber sie hat auch immer gesagt, dass es ihr mit der Situation (verheiratet) gut geht. Ich finde das nicht verwerflich das so zu machen.

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18. September um 12:09

ja meinen Freund war es wichtig und mir war es egal.

Mein Freund hatte mir schon sehr früh erzählt, was für ein Konzept sein Leben hat.
Als er nach der Umschulung nun einen festen Job hatte - merkte ich , wie sein Wunsch wuchs. Er fing das Thema immer öfters "Unterschwellig" anzudeuten.
Er merkte aber auch, wie ich das Thema aus dem Weg ging - ich habe sogar Reisen blokiert, so wollte er zb. nach Paris ( dabei ist das nun wirklich kein Land, wo er sonst alleine hinreisen würde ) und überhaupt merkte ich immer öfters auch mich dabei, dass ich mich in Diskusionen mit ihm befand, wem wir einladen würden "wenn wir heiraten"
Eines Abends habe ich ihn dann ganz direkt angesprochen.
Im Prinzip habe ich mir alles Pro und Kontro im Kopf durchgesprochen und es für mich keinen Unterschied macht. Ich persönlich aber seinen Nachnamen grausig fand ( ich muss beruflich viel Telefonieren und da ewig den Namen zu Buchstabieren fand ich grausig) aber alle meine "Forderungen" ( naja wohl ehr Bedenken) haben wir besprochen und an diesen Abend hatten wir dann beschlossen zu heiraten.
Er wollte zwar dann noch einen Antrag machen - fand ich aber total blöde, da man das Geld lieber dann in die Hochzeit stecken konnte.
Vor 1,5 Wochen hatten wir nun unsern zweiten Hochzeitstag.
Geändert hat sich nichts, bis auf den neuen Nachnamen meines Freundes. Ich nenne ihn sogar noch "Freund" - weil ich immer sage, wer nicht mein Freund ist - muss wohl ein Feind sein"

Ihm glücklich zu machen und einen Punkt in seiner Löffelliste zu erfüllen ohne das ich da etwas Negatives von habe - ist doch das beste was man einen Partner geben kann.
Beziehungstechnisch hat sich nichts geändert - wir haben sogar noch beide Namen auf dem Briefkasten und ab und zu machen wir uns beide über diese Person mit den komischen Nachnamen lustig
WArum sollte ich mich deswegen schlecht fühlen ?

 

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18. September um 13:46
In Antwort auf soncherie

Hier kommt der Gegenentwurf zu den sonstigen Themen.
Würdet ihr heiraten, wenn euch das Thema ansonsten ziemlich am Allerwertesten vorbei geht?
Ich liebe meinen Partner, mein Partner liebt mich. Wir beide wissen das. Wir leben zusammen, wir planen eine gemeinsame Zukunft. Ich bin damit glücklich und zufrieden.
Ich selbst kann mit Ehe nicht viel anfangen. Für mich ist es ein christliches Relikt, ich selbst war nie gläubig und bin auch nicht getauft (genau wie mein Partner). Ich glaube nicht, dass irgendwas in unserem Leben oder unserer Beziehung besser wäre, würden wir heiraten.
Für ihn gehört aber zu einer gemeinsamen Zukunft das verheiratet sein dazu. Bisher war es alles eher spaßig, aber ich habe das Gefühl dass die letzte Hochzeit auf der wir Gäste waren, das Thema dringlicher gemacht hat. Er möchte "sowas" auch.

Ist es ketzerisch, ihn zu Heiraten, ihm ein für ihn wichtiges Versprechen zu machen, wenn ich dem selbst jegliche Bedeutung abspreche? Ich meine, wenn es ihn glücklich macht und mir nicht weh tut, ist die Sache ja für gewöhnlich klar. Aber ist dieser Fall moralisch vertretbar?

also dann rein standesamtlich....  kirchlich geht ja sowieso nicht

wenn es für ihn so dermaßen wichtig ist, wieso nicht

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18. September um 18:44

Kirchlich kommt wie ihr schon sagt natürlich nicht in Frage. Zum einen weil wir den Ansprüchen der Kirche nicht genügen und zum Anderen auch, weil ich da ganz klar Veto einlegen würde. Es geht auch mehr um das "Ehepaar sein" als um die Trauung selbst. Und natürlich um ein rauschendes Fest, wobei man das ja m.E. auch ohne Hochzeit haben kann.

Danke soweit schonmal für die Gedanken zum Thema.

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18. September um 20:38
In Antwort auf soncherie

Hier kommt der Gegenentwurf zu den sonstigen Themen.
Würdet ihr heiraten, wenn euch das Thema ansonsten ziemlich am Allerwertesten vorbei geht?
Ich liebe meinen Partner, mein Partner liebt mich. Wir beide wissen das. Wir leben zusammen, wir planen eine gemeinsame Zukunft. Ich bin damit glücklich und zufrieden.
Ich selbst kann mit Ehe nicht viel anfangen. Für mich ist es ein christliches Relikt, ich selbst war nie gläubig und bin auch nicht getauft (genau wie mein Partner). Ich glaube nicht, dass irgendwas in unserem Leben oder unserer Beziehung besser wäre, würden wir heiraten.
Für ihn gehört aber zu einer gemeinsamen Zukunft das verheiratet sein dazu. Bisher war es alles eher spaßig, aber ich habe das Gefühl dass die letzte Hochzeit auf der wir Gäste waren, das Thema dringlicher gemacht hat. Er möchte "sowas" auch.

Ist es ketzerisch, ihn zu Heiraten, ihm ein für ihn wichtiges Versprechen zu machen, wenn ich dem selbst jegliche Bedeutung abspreche? Ich meine, wenn es ihn glücklich macht und mir nicht weh tut, ist die Sache ja für gewöhnlich klar. Aber ist dieser Fall moralisch vertretbar?

Ich habe geheiratet- weil wir ein gemeinsames Kind erwartet haben, Hormon gesteuert wie ich war, hab ich s gemacht- weil er es wollte. Zuvor waren wir schon 5 Jahre zusammen, da kam er nie auf die Idee. auch wenn ich ihn liebe, ich bereue es. Heiraten wollte ich eigentlich nicht- und schon gar nicht hoch schwanger. Mit dem Namen bin ich auch unglücklich. Aus meiner eigenen Erfahrung nun, würde ich nie wieder ihm zu liebe heiraten und schon gar nicht wegen Einem Kind. Das für mich genauso wenig Grund zum heiraten ist wie es dem Partner zuliebe zu tun. 

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18. September um 20:52
In Antwort auf soncherie

Hier kommt der Gegenentwurf zu den sonstigen Themen.
Würdet ihr heiraten, wenn euch das Thema ansonsten ziemlich am Allerwertesten vorbei geht?
Ich liebe meinen Partner, mein Partner liebt mich. Wir beide wissen das. Wir leben zusammen, wir planen eine gemeinsame Zukunft. Ich bin damit glücklich und zufrieden.
Ich selbst kann mit Ehe nicht viel anfangen. Für mich ist es ein christliches Relikt, ich selbst war nie gläubig und bin auch nicht getauft (genau wie mein Partner). Ich glaube nicht, dass irgendwas in unserem Leben oder unserer Beziehung besser wäre, würden wir heiraten.
Für ihn gehört aber zu einer gemeinsamen Zukunft das verheiratet sein dazu. Bisher war es alles eher spaßig, aber ich habe das Gefühl dass die letzte Hochzeit auf der wir Gäste waren, das Thema dringlicher gemacht hat. Er möchte "sowas" auch.

Ist es ketzerisch, ihn zu Heiraten, ihm ein für ihn wichtiges Versprechen zu machen, wenn ich dem selbst jegliche Bedeutung abspreche? Ich meine, wenn es ihn glücklich macht und mir nicht weh tut, ist die Sache ja für gewöhnlich klar. Aber ist dieser Fall moralisch vertretbar?

Ihr könnt doch einfach nur standesamtlich heiraten. Da versprichst du ihm dann eh keine ewige Liebe und Treue, sondern wirst nur gefragt, ob du seine Frau werden möchtest. Das kannst du ja dann ehrlich bejahen, nehme ich an.

Von einer kirchlichen Hochzeit würde ich abraten. Unnötige Geldausgabe, wenn man eh nicht gläubig ist.

Wir haben das auch so gemacht. Ich wollte nicht heiraten, mein Mann wollte unbedingt. Also war der Kompromiss die standesamtliche Eheschließung. Hat nicht wehgetan und uns einen Haufen Geld (Hochzeitsgeschenke) eingebracht. Rechtlich abgesichert sind wir jetzt auch, sollte einem was passieren. Geht zwar auch mit Testament und Patientenverfügung, die Bürokratie hierbei ist aber viel mühsamer als einfach zu heiraten. 

Haltet das Fest klein und günstig (Raum mieten, Buffet, keine Band, keine Spiele), dann steigt ihr am Ende mit einem fetten Plus aus. 

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18. September um 20:54
In Antwort auf coquette164

Also wenn ihr beide nicht gläubig und auch nicht getauft seid, scheidet eine kirchliche Trauung ja eh aus und es verbleibt der Gang zum Standesamt, also letztlich der rechtliche Teil. Emotionslos betrachtet, ist das ein Vertrag, den man nach dem Zeitablauf des trennungsjahres immer wieder lösen kann, wenn man das will. Das emotionale Versprechen beim Standesamt hält sich stark in Grenzen. 

Aber eine ehe hat natürlich schon Konsequenzen (steuer, unterhalt, etc.). Ist das für dich in Ordnung? Dann spricht nichts dagegen, wenn du ihm den gefallen tun willst, aber es sollte dir halt klar sein, dass es nicht einfach "nichts" ist, sondern schon auswirkungen rechtlich gesehen hat. 

Ich glaube, es gibt auf gofeminin auch noch eine andere userin, die öfter mal erwähnt hat, dass sie geheiratet hat, weil es ihrem Mann wichtig war, ihr hingegen nicht, aber sie hat auch immer gesagt, dass es ihr mit der Situation (verheiratet) gut geht. Ich finde das nicht verwerflich das so zu machen.

Ja, das war ich.   
Ich finde es im Nachhinein betrachtet gut, dass wir verheiratet sind. Es macht vieles unglaublich viel einfacher. 

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18. September um 20:55
In Antwort auf sonnenfrei

ja meinen Freund war es wichtig und mir war es egal.

Mein Freund hatte mir schon sehr früh erzählt, was für ein Konzept sein Leben hat.
Als er nach der Umschulung nun einen festen Job hatte - merkte ich , wie sein Wunsch wuchs. Er fing das Thema immer öfters "Unterschwellig" anzudeuten.
Er merkte aber auch, wie ich das Thema aus dem Weg ging - ich habe sogar Reisen blokiert, so wollte er zb. nach Paris ( dabei ist das nun wirklich kein Land, wo er sonst alleine hinreisen würde ) und überhaupt merkte ich immer öfters auch mich dabei, dass ich mich in Diskusionen mit ihm befand, wem wir einladen würden "wenn wir heiraten"
Eines Abends habe ich ihn dann ganz direkt angesprochen.
Im Prinzip habe ich mir alles Pro und Kontro im Kopf durchgesprochen und es für mich keinen Unterschied macht. Ich persönlich aber seinen Nachnamen grausig fand ( ich muss beruflich viel Telefonieren und da ewig den Namen zu Buchstabieren fand ich grausig) aber alle meine "Forderungen" ( naja wohl ehr Bedenken) haben wir besprochen und an diesen Abend hatten wir dann beschlossen zu heiraten.
Er wollte zwar dann noch einen Antrag machen - fand ich aber total blöde, da man das Geld lieber dann in die Hochzeit stecken konnte.
Vor 1,5 Wochen hatten wir nun unsern zweiten Hochzeitstag.
Geändert hat sich nichts, bis auf den neuen Nachnamen meines Freundes. Ich nenne ihn sogar noch "Freund" - weil ich immer sage, wer nicht mein Freund ist - muss wohl ein Feind sein"

Ihm glücklich zu machen und einen Punkt in seiner Löffelliste zu erfüllen ohne das ich da etwas Negatives von habe - ist doch das beste was man einen Partner geben kann.
Beziehungstechnisch hat sich nichts geändert - wir haben sogar noch beide Namen auf dem Briefkasten und ab und zu machen wir uns beide über diese Person mit den komischen Nachnamen lustig
WArum sollte ich mich deswegen schlecht fühlen ?

 

Er wollte zwar dann noch einen Antrag machen - fand ich aber total blöde, da man das Geld lieber dann in die Hochzeit stecken konnte.

Was meinst du damit? Ein Antrag kostet doch kein Geld? Er geht doch nur vor dir auf die Knie und fragt, ob du ihn heiraten willst?

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18. September um 20:56
In Antwort auf orinda_18589175

Ich habe geheiratet- weil wir ein gemeinsames Kind erwartet haben, Hormon gesteuert wie ich war, hab ich s gemacht- weil er es wollte. Zuvor waren wir schon 5 Jahre zusammen, da kam er nie auf die Idee. auch wenn ich ihn liebe, ich bereue es. Heiraten wollte ich eigentlich nicht- und schon gar nicht hoch schwanger. Mit dem Namen bin ich auch unglücklich. Aus meiner eigenen Erfahrung nun, würde ich nie wieder ihm zu liebe heiraten und schon gar nicht wegen Einem Kind. Das für mich genauso wenig Grund zum heiraten ist wie es dem Partner zuliebe zu tun. 

Du kannst den Namen auch wieder ändern. Man muss ja nicht unbedingt den Namen des Ehepartners annehmen. 

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18. September um 21:02
In Antwort auf veilchenblau

Du kannst den Namen auch wieder ändern. Man muss ja nicht unbedingt den Namen des Ehepartners annehmen. 

Das strebe ich auch an. Mein Mann ist deshalb enttäuscht. Hab aber 5 Jahre versucht mich damit anzufreunden 🙈 funkt nicht. 

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18. September um 23:02
In Antwort auf veilchenblau

Ja, das war ich.   
Ich finde es im Nachhinein betrachtet gut, dass wir verheiratet sind. Es macht vieles unglaublich viel einfacher. 

Ach, mit neuem nick.... ich hatte dich eine Weile nicht gelesen und war nicht sicher, ob du noch da bist. 

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18. September um 23:35
In Antwort auf orinda_18589175

Das strebe ich auch an. Mein Mann ist deshalb enttäuscht. Hab aber 5 Jahre versucht mich damit anzufreunden 🙈 funkt nicht. 

Warum hast du denn den Namen dann überhaupt erst angenommen? Mir gefiel der Name meines Mannes viel besser als meiner, drum heiße ich jetzt so wie er. Außerdem passen Vor- und Nachname vom Klang her gut zusammen. Das ist mir wichtig.

Es gibt so viele komische Namen: Farthofer (muss immer an Furz denken), Wutzlhofer zum Beispiel. Immer wenn ich so einen seltsamen Nachnamen lese, denke ich mir: Warum zum Geier lässt du den nicht ändern? 

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19. September um 9:56
In Antwort auf orinda_18589175

Ich habe geheiratet- weil wir ein gemeinsames Kind erwartet haben, Hormon gesteuert wie ich war, hab ich s gemacht- weil er es wollte. Zuvor waren wir schon 5 Jahre zusammen, da kam er nie auf die Idee. auch wenn ich ihn liebe, ich bereue es. Heiraten wollte ich eigentlich nicht- und schon gar nicht hoch schwanger. Mit dem Namen bin ich auch unglücklich. Aus meiner eigenen Erfahrung nun, würde ich nie wieder ihm zu liebe heiraten und schon gar nicht wegen Einem Kind. Das für mich genauso wenig Grund zum heiraten ist wie es dem Partner zuliebe zu tun. 

und wieso genau bereuen?
was hat sich denn so zum negativen geändert?

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19. September um 15:10
In Antwort auf veilchenblau

Warum hast du denn den Namen dann überhaupt erst angenommen? Mir gefiel der Name meines Mannes viel besser als meiner, drum heiße ich jetzt so wie er. Außerdem passen Vor- und Nachname vom Klang her gut zusammen. Das ist mir wichtig.

Es gibt so viele komische Namen: Farthofer (muss immer an Furz denken), Wutzlhofer zum Beispiel. Immer wenn ich so einen seltsamen Nachnamen lese, denke ich mir: Warum zum Geier lässt du den nicht ändern? 

Ich hab da nicht wirklich nachgedacht. Wollte das wir dann eben alle gleich heißen. Meinen Namen wollte er nicht, also hab ich nachgegeben. War echt doof von mir. 

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19. September um 17:11
In Antwort auf orinda_18589175

Ich habe geheiratet- weil wir ein gemeinsames Kind erwartet haben, Hormon gesteuert wie ich war, hab ich s gemacht- weil er es wollte. Zuvor waren wir schon 5 Jahre zusammen, da kam er nie auf die Idee. auch wenn ich ihn liebe, ich bereue es. Heiraten wollte ich eigentlich nicht- und schon gar nicht hoch schwanger. Mit dem Namen bin ich auch unglücklich. Aus meiner eigenen Erfahrung nun, würde ich nie wieder ihm zu liebe heiraten und schon gar nicht wegen Einem Kind. Das für mich genauso wenig Grund zum heiraten ist wie es dem Partner zuliebe zu tun. 

Ok, vom Namen mal abgesehen, was sprach denn für dich sonst noch dagegen?

Ich möchte meinen Namen auch nicht abgeben, finde aber, dass das nicht wirklich der Grund gegen eine Hochzeit sein kann. Da gibt es ja genug andere Wege.

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19. September um 17:13
In Antwort auf veilchenblau

Ihr könnt doch einfach nur standesamtlich heiraten. Da versprichst du ihm dann eh keine ewige Liebe und Treue, sondern wirst nur gefragt, ob du seine Frau werden möchtest. Das kannst du ja dann ehrlich bejahen, nehme ich an.

Von einer kirchlichen Hochzeit würde ich abraten. Unnötige Geldausgabe, wenn man eh nicht gläubig ist.

Wir haben das auch so gemacht. Ich wollte nicht heiraten, mein Mann wollte unbedingt. Also war der Kompromiss die standesamtliche Eheschließung. Hat nicht wehgetan und uns einen Haufen Geld (Hochzeitsgeschenke) eingebracht. Rechtlich abgesichert sind wir jetzt auch, sollte einem was passieren. Geht zwar auch mit Testament und Patientenverfügung, die Bürokratie hierbei ist aber viel mühsamer als einfach zu heiraten. 

Haltet das Fest klein und günstig (Raum mieten, Buffet, keine Band, keine Spiele), dann steigt ihr am Ende mit einem fetten Plus aus. 

Es gäbe mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eh eine sauteure riesen Party, das mit dem fetten Plus wird also nichts.
Der Rest von dem was du schreibst beruhigt mich aber etwas, danke dafür.

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19. September um 17:16
In Antwort auf veilchenblau

Ja, das war ich.   
Ich finde es im Nachhinein betrachtet gut, dass wir verheiratet sind. Es macht vieles unglaublich viel einfacher. 

Was macht es denn einfacher? Kinder sind klar, alles was mit Krankheit zu tun hat auch, sonst noch irgendwas?

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19. September um 18:08
In Antwort auf soncherie

Ok, vom Namen mal abgesehen, was sprach denn für dich sonst noch dagegen?

Ich möchte meinen Namen auch nicht abgeben, finde aber, dass das nicht wirklich der Grund gegen eine Hochzeit sein kann. Da gibt es ja genug andere Wege.

Ich hab das Gefühl dass seit der Hochzeit die Luft raus ist. Als ob ich selbstverständlich bin, so kam ich mir immer vor. Und ich bin auch einfach enttäuscht dass es nicht so gelaufen ist wie ich mir das gewünscht hätte. Kein Antrag, hochschwanger heiraten, alles ne glatte null Nummer. 

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19. September um 18:36
In Antwort auf orinda_18589175

Ich hab das Gefühl dass seit der Hochzeit die Luft raus ist. Als ob ich selbstverständlich bin, so kam ich mir immer vor. Und ich bin auch einfach enttäuscht dass es nicht so gelaufen ist wie ich mir das gewünscht hätte. Kein Antrag, hochschwanger heiraten, alles ne glatte null Nummer. 

und wie sieht er es?

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19. September um 18:49
In Antwort auf orinda_18589175

Ich hab das Gefühl dass seit der Hochzeit die Luft raus ist. Als ob ich selbstverständlich bin, so kam ich mir immer vor. Und ich bin auch einfach enttäuscht dass es nicht so gelaufen ist wie ich mir das gewünscht hätte. Kein Antrag, hochschwanger heiraten, alles ne glatte null Nummer. 

Du wolltest nicht heiraten, aber einen Antrag bekommen?

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19. September um 19:16
In Antwort auf jasmin7190

und wie sieht er es?

Für ihn ist alles toll. Er hat ja was er wollte. 

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19. September um 19:20
In Antwort auf coquette164

Du wolltest nicht heiraten, aber einen Antrag bekommen?

Wenn, dann hätte ich wenigstens einen anständigen Antrag haben wollen ja 🙈🙈🙈🙈🙈 ich wollte immer heiraten um genau zu sein- er nie. Als ich schwanger wurde müsste es sofort sein, vermutlich (das ist meine Meinung) wegen Steuerklasse und Sorgerecht. Er verneint das. Daher hab ich so nen Groll. Man heiratet doch aus liebe und nicht wegen einem Kind, aus praktischen Gründen wie Steuer Ersparnis oder sonst was. Ich hab das Gefühl für ihn ist jetzt alles in trockenen Tüchern und er muss sich keine Mühe mehr geben. So einfach kann man sich ja nun auch nicht mehr trennen, daher kann ich ja hampeln wie ich will, ist ja alles egal. Daher, kann ich halt dazu nur sagen, niemals dem Partner zu liebe heiraten. 

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19. September um 20:11
In Antwort auf orinda_18589175

Wenn, dann hätte ich wenigstens einen anständigen Antrag haben wollen ja 🙈🙈🙈🙈🙈 ich wollte immer heiraten um genau zu sein- er nie. Als ich schwanger wurde müsste es sofort sein, vermutlich (das ist meine Meinung) wegen Steuerklasse und Sorgerecht. Er verneint das. Daher hab ich so nen Groll. Man heiratet doch aus liebe und nicht wegen einem Kind, aus praktischen Gründen wie Steuer Ersparnis oder sonst was. Ich hab das Gefühl für ihn ist jetzt alles in trockenen Tüchern und er muss sich keine Mühe mehr geben. So einfach kann man sich ja nun auch nicht mehr trennen, daher kann ich ja hampeln wie ich will, ist ja alles egal. Daher, kann ich halt dazu nur sagen, niemals dem Partner zu liebe heiraten. 

Aber dann finde ich deine Situation nicht mit der der TE vergleichbar. Du wolltest heiraten, aber unter anderen Umständen und deshalb kommt da sehr viel Enttäuschung bei dir hoch. Das hat die TE ja aber nicht. 

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19. September um 20:15
In Antwort auf coquette164

Aber dann finde ich deine Situation nicht mit der der TE vergleichbar. Du wolltest heiraten, aber unter anderen Umständen und deshalb kommt da sehr viel Enttäuschung bei dir hoch. Das hat die TE ja aber nicht. 

Ja das ist richtig. Vergleichen kann man es nicht. 

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20. September um 12:12
In Antwort auf veilchenblau

Er wollte zwar dann noch einen Antrag machen - fand ich aber total blöde, da man das Geld lieber dann in die Hochzeit stecken konnte.

Was meinst du damit? Ein Antrag kostet doch kein Geld? Er geht doch nur vor dir auf die Knie und fragt, ob du ihn heiraten willst?

Naja nicht das nicht direkt. Aber für ihn war ein Antrag verbunden mit "einen Ring" - weil er halt dachte "das gehört dazu"
Aber ich lebe ja in keiner Disney Welt

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20. September um 12:13
In Antwort auf veilchenblau

Du kannst den Namen auch wieder ändern. Man muss ja nicht unbedingt den Namen des Ehepartners annehmen. 

Sogar "Beide können ihren Namen selbst behalten" ist möglich

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20. September um 12:38
In Antwort auf orinda_18589175

Wenn, dann hätte ich wenigstens einen anständigen Antrag haben wollen ja 🙈🙈🙈🙈🙈 ich wollte immer heiraten um genau zu sein- er nie. Als ich schwanger wurde müsste es sofort sein, vermutlich (das ist meine Meinung) wegen Steuerklasse und Sorgerecht. Er verneint das. Daher hab ich so nen Groll. Man heiratet doch aus liebe und nicht wegen einem Kind, aus praktischen Gründen wie Steuer Ersparnis oder sonst was. Ich hab das Gefühl für ihn ist jetzt alles in trockenen Tüchern und er muss sich keine Mühe mehr geben. So einfach kann man sich ja nun auch nicht mehr trennen, daher kann ich ja hampeln wie ich will, ist ja alles egal. Daher, kann ich halt dazu nur sagen, niemals dem Partner zu liebe heiraten. 

Klingt nun doof - aber ich habe vor der Hochzeit alles überlegt. Selbst ne Scheidung durch den Kopf kalkuliert und für mich waren es ehrlich gesagt die praktischen Gründe im Fordergrund.
Nur um meinen Freund zu beweisen, dass ich ihn liebe, finde ich eine Hochzeit doof.
Im Grunde hatte ich keine Gründe die Gegen eine Hochzeit sprechen.
Ich  habe dann mein Einverständniss gegeben, weil ich keine Gründe dagegen sprechen.
Man sollte in einer Beziehung ja offen sprechen.
Wenn ich Angst hätte, dass sich mein Partner nach einer Hochzeit in Trockenen Tüchern fühlt, hätte ich ihn gar nicht geheiratet.
Klar ich bin auch erst zwei Jahre verheiratet - aber unsere Beziehung ist durch die Hochzeit nicht verschlechtert.
Er kennt meine Prinzipien und ich habe schon immer klar erläutert, dass ich so Punkte wie Fremdgehen nicht akzeptiere. Egal ob 1 Woche zusammen oder 10 Jahre verheiratet. Mit so jemanden würde ich mein Leben nicht teilen wollen.

ich bin aber auch eine sehr unabhänige Person
Und bei jemanden der nicht mehr bereit ist mit mir in einer Richtung zu gehen - da würde ich mich trennen.
Niemand ist gezwungen nach der Heirat sich in ein Schicksal zu fügen.
Ich habe Rechte und Pflichten - ja - aber der Partner genau so !
Aber ICH habe ein Recht Glücklich zu sein und mein Partner auch und wenn die Hochzeit ein Herzenswunsch ist - habe ich bei meinen Freund keine Gründe gefunden die gegen eine Hochzeit sprechen.
 

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20. September um 17:16
In Antwort auf orinda_18589175

Wenn, dann hätte ich wenigstens einen anständigen Antrag haben wollen ja 🙈🙈🙈🙈🙈 ich wollte immer heiraten um genau zu sein- er nie. Als ich schwanger wurde müsste es sofort sein, vermutlich (das ist meine Meinung) wegen Steuerklasse und Sorgerecht. Er verneint das. Daher hab ich so nen Groll. Man heiratet doch aus liebe und nicht wegen einem Kind, aus praktischen Gründen wie Steuer Ersparnis oder sonst was. Ich hab das Gefühl für ihn ist jetzt alles in trockenen Tüchern und er muss sich keine Mühe mehr geben. So einfach kann man sich ja nun auch nicht mehr trennen, daher kann ich ja hampeln wie ich will, ist ja alles egal. Daher, kann ich halt dazu nur sagen, niemals dem Partner zu liebe heiraten. 

ja dafür betrügst du ihn ....

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24. September um 20:29
In Antwort auf soncherie

Hier kommt der Gegenentwurf zu den sonstigen Themen.
Würdet ihr heiraten, wenn euch das Thema ansonsten ziemlich am Allerwertesten vorbei geht?
Ich liebe meinen Partner, mein Partner liebt mich. Wir beide wissen das. Wir leben zusammen, wir planen eine gemeinsame Zukunft. Ich bin damit glücklich und zufrieden.
Ich selbst kann mit Ehe nicht viel anfangen. Für mich ist es ein christliches Relikt, ich selbst war nie gläubig und bin auch nicht getauft (genau wie mein Partner). Ich glaube nicht, dass irgendwas in unserem Leben oder unserer Beziehung besser wäre, würden wir heiraten.
Für ihn gehört aber zu einer gemeinsamen Zukunft das verheiratet sein dazu. Bisher war es alles eher spaßig, aber ich habe das Gefühl dass die letzte Hochzeit auf der wir Gäste waren, das Thema dringlicher gemacht hat. Er möchte "sowas" auch.

Ist es ketzerisch, ihn zu Heiraten, ihm ein für ihn wichtiges Versprechen zu machen, wenn ich dem selbst jegliche Bedeutung abspreche? Ich meine, wenn es ihn glücklich macht und mir nicht weh tut, ist die Sache ja für gewöhnlich klar. Aber ist dieser Fall moralisch vertretbar?

Hallo

Wenn du die Frage, ob du den Rest deines Lebens mit dieser Person verbringen willst mit "ja" beantworten kannst, dann heirate ihn. Wenn du diese Frage aber nicht beantworten kannst, dann lass es. 

Scheidungen sind immer eine ganz ekelig Angelegenheit und wenn der Wunsch in dir selber nicht aufkeimt, solltest du diesen Schritt nicht wagen. 

Ich bin gläubige Christin und vor der Ehe gibt es kein Zusammenleben mit meinem Verlobten. Für uns ist eine Hochzeit ein Versprechen mit dem Ziel einander zu tragen und gemeinsam durch dieses Leben zu gehen. Es ist ein unglaublich großer Schritt für uns 

Wieso Paare die bereits jahrelang zusammenleben irgendwann 'notgedrungen' heiraten ist mir ein Rätsel. Es geht doch anscheinend auch so? 
Meine beste freundin führt eine 8 Jahre lange Beziehung und lebt seit 4 Jahren mit ihrem Partner zusammen. Er will heiraten, sie nicht - und sie bleibt sich selber treu. 

Natürlich bin ich nicht so naiv anzunehmen, dass liebe immer gleich bleibt und wenn dann eines Tages die Liebe mal ein tief hat und du dann nur deinem Partner zu liebe geheiratet hast, macht das aus der ganzen Sache nur eine unnötige Tragödie. 

Ich für meinen Teil kann irgendwann sagen, dass es meine Entscheidung war und ich diesen Schritt gehen wollte. Solltest du irgendwann einmal zurückblicken und sagen, dass du das nie wolltest ist es schwer damit umzugehen. 

Wie du dich auch entscheidest, ich wünsche dir nur das Beste für deine Zukunft und dass du eine Entscheidung triffst, die du nicht bereuen wirst. 

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8. Oktober um 17:59
In Antwort auf soncherie

Es gäbe mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eh eine sauteure riesen Party, das mit dem fetten Plus wird also nichts.
Der Rest von dem was du schreibst beruhigt mich aber etwas, danke dafür.

Die gab es bei uns auch, mit 80 Leuten. Es wurden nicht nur sämtliche Kosten gedeckt, sondern es blieb noch reichlich Geld übrig. Die Verwandtschaft ließ sich da nicht lumpen.

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4. Oktober um 19:59
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