Forum / Hochzeit

Hochzeit 2019 geplatzt - komme mit der Enttäuschung nicht klar

20. Dezember 2020 um 7:14 Letzte Antwort: 10. Januar um 2:36

Liebe Leser,

Ich habe ein ziemlich belastendes Problem. Im September 2019 wollten mein Mann und ich heiraten. Ich habe bereits seit 1,5 Jahren alles geplant, es war alles fertig, als er zwei Wochen vor Termin die Hochzeit absagte. Der Grund waren berufliche Gründe meinerseits und dass ich zum Teil bezüglich des Jobs unehrlich zu ihm war. Er wollte dann einfach nicht mehr heiraten, die Stornierungsgebühren von 10.000€ habe ich getragen. Ein paar Wochen später hat er es dann wohl bereut oder mir nur gesagt, damit es mir besser geht, denn ich war am Boden zerstört. Diese Peinlichkeit allen absagen zu müssen. 

Das Schlimmste für mich ist allerdings die tiefe Enttäuschung von ihm als Person und dass ich den Glauben in die Liebe verloren habe. Jemand der eine andere Person wirklich liebt, hätte sowas nicht getan. Ich habe darin so viel Zeit investiert und auch so viel bezahlt, nur um mir meinen Traum zu erfüllen und am Ende hat er ihn mir genommen.

Wir haben ein Jahr später dann in ziemlich einfachen Verhältnissen standesamtlich geheiratet. 10 Personen, quasi nur Eltern und Geschwister waren geladen. Von dieser Hochzeit bin ich auch einfach nur enttäuscht. Wir haben auch nichts weiter gemacht, obwohl ich ihn bat sich was schönes für danach zu überlegen, zu einer tollen Location zu fahren, dort die Zeit zu zweit genießen, aber am Ende saßen wir im Garten seiner Eltern, wo ich mich dann einfach nur vor Enttäuschung betrunken habe.

Kurz nach Absage der Hochzeit hat sich herausgestellt, dass wir ein Baby erwarten, trotz dieser Nachricht wollte er auf keinen Fall vor der Entbindung heiraten. Damit waren es für mich leere Worte als er meinte er bereut es..
jetzt ist unsere kleine Tochter schon ein halbes Jahr alt und all meine Liebe fließt in dieses kleine Wesen. Die Liebe zu meinem Mann ist so viel weniger geworden und mein vorher vollkommenes Vertrauen ist weg. Es hat sich dadurch alles geändert. Ich weiß dass es nicht richtig war ign bezüglich meines Jobs anzulügen aber ich bin verdammt noch mal nicht fremd gegangen oder hatte ne Affäre oder liebe wen anders. Ich kanns nicht verstehen.. aber was ich sehr wohl verstehe ist, dass es diesen Bruch zwischen uns gibt. Ich bin vorsichtig und distanziert. Wir haben geheiratet weil wir uns lieben, ich ihn zwar nicht wie vorher, aber so viel, dass ich mir eine gemeinsame Zukunft vorstellen konnte. Nun ändert sich dieses Bild langsam, mit jeder Woche werde ich selbstverständlicher behandelt, meine Traumhochzeit (Kirche) wird er mir nie nie geben. Ich habe gemerkt, dass meine Liebe an Bedingungen geknüpft ist und dass ich nach über einem Jahr immer noch so unfassbar enttäuscht bin, dass es mich die ganze Zeit schmerzt und mir großen Kummer verursacht diese Zeilen zu schreiben.
Ich weiß nicht was ich machen soll um darüber hinweg zu kommen? Vielleicht hat jemand ähnliches erlebt und kann mir mit seinen Erfahrungen helfen oder hat einen anderen Tipp für mich.
VG Kim

Mehr lesen

21. Dezember 2020 um 0:49

Liebe Kim, 

Ich bin nicht verheiratet, war es einmal ist etwas her. Der Mann mit dem ich dann vor 10 Jahren zusammen kam hat immer von heiraten geredet. Ich war frisch geschieden aber mir war klar nach einiger Zeit und Beziehung möchte ich ihm das Ja-Wort offiziell geben. Wir bekamen unseren Sohn der ist heute 8 und wir sind immer noch nicht verheiratet. Er hat mich damit extrem verletzt. 
Es ging z.B. um den Namen für den Kleinen und so Sachen... wo das Thema Hochzeit immer wieder aufkam. 
Irgendwann meinte er wenn er heiratet fühle er sich so alt und möchte deshalb nicht. Es hat mich so getroffen. Er ist ein guter Partner in vielem...ein guter Vater auch aber dass er dann nicht mehr wollte begleitet mich immer. Er kann noch so oft sagen, dass das damals halt so war und sich jetzt verändert hat. Ich komm mir immer noch was dieses Thema angeht vor wie stehen gelassen. 

Leider kann ich dir keinen Rat geben aber ich weiß in etwa wie es sich anfühlt wenn einem das Ja-Wort offiziell wichtig ist und dieses sich im Nachhinein irgendwie immer noch ungut anfühlt weil komische Sachen davor passiert sind. 

Evtl redest du mal mit einer Psychologin darüber um dir selbst klar zu werden. Mir hilft das immer wieder mal wenn es zu arg wird. 

Gefällt mir

2. Januar um 17:34

Kann es sein, dass du einfach von deiner Beziehung zu deinem Mann insgesamt aktuell enttäuscht bist?
Eigentlich ist eine Hochzeit (zumindest aus meiner Sicht) dafür da, um die Bindung zwischen zwei Personen zu bestätigen/zu schützen/einzufrieren/festzuhalten, etc..Man versucht die Beziehung nicht besser zu machen, sondern will, dass es am besten so bleibt, wie es ist. Eine Hochzeit alleine macht nicht plötzlich alles besser. Vielleicht denkst du, wenn ihr mit einer pompösen Feier geheiratet hättet, wäre alles heute besser? Ich bezweifle, dass diese Variante funktioniert. Ich würde mit deinem Mann reden, vielleicht geht ihr sogar zu einer Paartherapie? Dort könntet ihr euch aussprechen und auch nochmal ganz bewusst erarbeiten, was vielleicht euch beiden fehlt und wie man es besser machen könnte. Nachfeiern kann man immer, aber eine tolle Feier macht noch lange keine gute Ehe.

Gefällt mir

2. Januar um 19:01
In Antwort auf

Liebe Leser,

Ich habe ein ziemlich belastendes Problem. Im September 2019 wollten mein Mann und ich heiraten. Ich habe bereits seit 1,5 Jahren alles geplant, es war alles fertig, als er zwei Wochen vor Termin die Hochzeit absagte. Der Grund waren berufliche Gründe meinerseits und dass ich zum Teil bezüglich des Jobs unehrlich zu ihm war. Er wollte dann einfach nicht mehr heiraten, die Stornierungsgebühren von 10.000€ habe ich getragen. Ein paar Wochen später hat er es dann wohl bereut oder mir nur gesagt, damit es mir besser geht, denn ich war am Boden zerstört. Diese Peinlichkeit allen absagen zu müssen. 

Das Schlimmste für mich ist allerdings die tiefe Enttäuschung von ihm als Person und dass ich den Glauben in die Liebe verloren habe. Jemand der eine andere Person wirklich liebt, hätte sowas nicht getan. Ich habe darin so viel Zeit investiert und auch so viel bezahlt, nur um mir meinen Traum zu erfüllen und am Ende hat er ihn mir genommen.

Wir haben ein Jahr später dann in ziemlich einfachen Verhältnissen standesamtlich geheiratet. 10 Personen, quasi nur Eltern und Geschwister waren geladen. Von dieser Hochzeit bin ich auch einfach nur enttäuscht. Wir haben auch nichts weiter gemacht, obwohl ich ihn bat sich was schönes für danach zu überlegen, zu einer tollen Location zu fahren, dort die Zeit zu zweit genießen, aber am Ende saßen wir im Garten seiner Eltern, wo ich mich dann einfach nur vor Enttäuschung betrunken habe.

Kurz nach Absage der Hochzeit hat sich herausgestellt, dass wir ein Baby erwarten, trotz dieser Nachricht wollte er auf keinen Fall vor der Entbindung heiraten. Damit waren es für mich leere Worte als er meinte er bereut es..
jetzt ist unsere kleine Tochter schon ein halbes Jahr alt und all meine Liebe fließt in dieses kleine Wesen. Die Liebe zu meinem Mann ist so viel weniger geworden und mein vorher vollkommenes Vertrauen ist weg. Es hat sich dadurch alles geändert. Ich weiß dass es nicht richtig war ign bezüglich meines Jobs anzulügen aber ich bin verdammt noch mal nicht fremd gegangen oder hatte ne Affäre oder liebe wen anders. Ich kanns nicht verstehen.. aber was ich sehr wohl verstehe ist, dass es diesen Bruch zwischen uns gibt. Ich bin vorsichtig und distanziert. Wir haben geheiratet weil wir uns lieben, ich ihn zwar nicht wie vorher, aber so viel, dass ich mir eine gemeinsame Zukunft vorstellen konnte. Nun ändert sich dieses Bild langsam, mit jeder Woche werde ich selbstverständlicher behandelt, meine Traumhochzeit (Kirche) wird er mir nie nie geben. Ich habe gemerkt, dass meine Liebe an Bedingungen geknüpft ist und dass ich nach über einem Jahr immer noch so unfassbar enttäuscht bin, dass es mich die ganze Zeit schmerzt und mir großen Kummer verursacht diese Zeilen zu schreiben.
Ich weiß nicht was ich machen soll um darüber hinweg zu kommen? Vielleicht hat jemand ähnliches erlebt und kann mir mit seinen Erfahrungen helfen oder hat einen anderen Tipp für mich.
VG Kim

Lächerlich!!! Denn Leben dreht sich nur um eine kirchliche Hochzeit! Du hast deinem Mann eine deftige Lüge aufgetischt und wunderst dich, dass er dich nicht heiraten wollte? Du redest von vertrauen? Du? Du bist doch diejenige die schon beim Job lügt! Na hör mal! Das er dich überhaupt anschaut! Du denkst immer noch an kirchliche Hochzeit. Bring du erst mal das Vertrauen in Ordnung welches du zerstört hast!

Gefällt mir

2. Januar um 19:01
In Antwort auf

Liebe Leser,

Ich habe ein ziemlich belastendes Problem. Im September 2019 wollten mein Mann und ich heiraten. Ich habe bereits seit 1,5 Jahren alles geplant, es war alles fertig, als er zwei Wochen vor Termin die Hochzeit absagte. Der Grund waren berufliche Gründe meinerseits und dass ich zum Teil bezüglich des Jobs unehrlich zu ihm war. Er wollte dann einfach nicht mehr heiraten, die Stornierungsgebühren von 10.000€ habe ich getragen. Ein paar Wochen später hat er es dann wohl bereut oder mir nur gesagt, damit es mir besser geht, denn ich war am Boden zerstört. Diese Peinlichkeit allen absagen zu müssen. 

Das Schlimmste für mich ist allerdings die tiefe Enttäuschung von ihm als Person und dass ich den Glauben in die Liebe verloren habe. Jemand der eine andere Person wirklich liebt, hätte sowas nicht getan. Ich habe darin so viel Zeit investiert und auch so viel bezahlt, nur um mir meinen Traum zu erfüllen und am Ende hat er ihn mir genommen.

Wir haben ein Jahr später dann in ziemlich einfachen Verhältnissen standesamtlich geheiratet. 10 Personen, quasi nur Eltern und Geschwister waren geladen. Von dieser Hochzeit bin ich auch einfach nur enttäuscht. Wir haben auch nichts weiter gemacht, obwohl ich ihn bat sich was schönes für danach zu überlegen, zu einer tollen Location zu fahren, dort die Zeit zu zweit genießen, aber am Ende saßen wir im Garten seiner Eltern, wo ich mich dann einfach nur vor Enttäuschung betrunken habe.

Kurz nach Absage der Hochzeit hat sich herausgestellt, dass wir ein Baby erwarten, trotz dieser Nachricht wollte er auf keinen Fall vor der Entbindung heiraten. Damit waren es für mich leere Worte als er meinte er bereut es..
jetzt ist unsere kleine Tochter schon ein halbes Jahr alt und all meine Liebe fließt in dieses kleine Wesen. Die Liebe zu meinem Mann ist so viel weniger geworden und mein vorher vollkommenes Vertrauen ist weg. Es hat sich dadurch alles geändert. Ich weiß dass es nicht richtig war ign bezüglich meines Jobs anzulügen aber ich bin verdammt noch mal nicht fremd gegangen oder hatte ne Affäre oder liebe wen anders. Ich kanns nicht verstehen.. aber was ich sehr wohl verstehe ist, dass es diesen Bruch zwischen uns gibt. Ich bin vorsichtig und distanziert. Wir haben geheiratet weil wir uns lieben, ich ihn zwar nicht wie vorher, aber so viel, dass ich mir eine gemeinsame Zukunft vorstellen konnte. Nun ändert sich dieses Bild langsam, mit jeder Woche werde ich selbstverständlicher behandelt, meine Traumhochzeit (Kirche) wird er mir nie nie geben. Ich habe gemerkt, dass meine Liebe an Bedingungen geknüpft ist und dass ich nach über einem Jahr immer noch so unfassbar enttäuscht bin, dass es mich die ganze Zeit schmerzt und mir großen Kummer verursacht diese Zeilen zu schreiben.
Ich weiß nicht was ich machen soll um darüber hinweg zu kommen? Vielleicht hat jemand ähnliches erlebt und kann mir mit seinen Erfahrungen helfen oder hat einen anderen Tipp für mich.
VG Kim

Lächerlich!!! Denn Leben dreht sich nur um eine kirchliche Hochzeit! Du hast deinem Mann eine deftige Lüge aufgetischt und wunderst dich, dass er dich nicht heiraten wollte? Du redest von vertrauen? Du? Du bist doch diejenige die schon beim Job lügt! Na hör mal! Das er dich überhaupt anschaut! Du denkst immer noch an kirchliche Hochzeit. Bring du erst mal das Vertrauen in Ordnung welches du zerstört hast!

Gefällt mir

9. Januar um 23:07
In Antwort auf

Liebe Leser,

Ich habe ein ziemlich belastendes Problem. Im September 2019 wollten mein Mann und ich heiraten. Ich habe bereits seit 1,5 Jahren alles geplant, es war alles fertig, als er zwei Wochen vor Termin die Hochzeit absagte. Der Grund waren berufliche Gründe meinerseits und dass ich zum Teil bezüglich des Jobs unehrlich zu ihm war. Er wollte dann einfach nicht mehr heiraten, die Stornierungsgebühren von 10.000€ habe ich getragen. Ein paar Wochen später hat er es dann wohl bereut oder mir nur gesagt, damit es mir besser geht, denn ich war am Boden zerstört. Diese Peinlichkeit allen absagen zu müssen. 

Das Schlimmste für mich ist allerdings die tiefe Enttäuschung von ihm als Person und dass ich den Glauben in die Liebe verloren habe. Jemand der eine andere Person wirklich liebt, hätte sowas nicht getan. Ich habe darin so viel Zeit investiert und auch so viel bezahlt, nur um mir meinen Traum zu erfüllen und am Ende hat er ihn mir genommen.

Wir haben ein Jahr später dann in ziemlich einfachen Verhältnissen standesamtlich geheiratet. 10 Personen, quasi nur Eltern und Geschwister waren geladen. Von dieser Hochzeit bin ich auch einfach nur enttäuscht. Wir haben auch nichts weiter gemacht, obwohl ich ihn bat sich was schönes für danach zu überlegen, zu einer tollen Location zu fahren, dort die Zeit zu zweit genießen, aber am Ende saßen wir im Garten seiner Eltern, wo ich mich dann einfach nur vor Enttäuschung betrunken habe.

Kurz nach Absage der Hochzeit hat sich herausgestellt, dass wir ein Baby erwarten, trotz dieser Nachricht wollte er auf keinen Fall vor der Entbindung heiraten. Damit waren es für mich leere Worte als er meinte er bereut es..
jetzt ist unsere kleine Tochter schon ein halbes Jahr alt und all meine Liebe fließt in dieses kleine Wesen. Die Liebe zu meinem Mann ist so viel weniger geworden und mein vorher vollkommenes Vertrauen ist weg. Es hat sich dadurch alles geändert. Ich weiß dass es nicht richtig war ign bezüglich meines Jobs anzulügen aber ich bin verdammt noch mal nicht fremd gegangen oder hatte ne Affäre oder liebe wen anders. Ich kanns nicht verstehen.. aber was ich sehr wohl verstehe ist, dass es diesen Bruch zwischen uns gibt. Ich bin vorsichtig und distanziert. Wir haben geheiratet weil wir uns lieben, ich ihn zwar nicht wie vorher, aber so viel, dass ich mir eine gemeinsame Zukunft vorstellen konnte. Nun ändert sich dieses Bild langsam, mit jeder Woche werde ich selbstverständlicher behandelt, meine Traumhochzeit (Kirche) wird er mir nie nie geben. Ich habe gemerkt, dass meine Liebe an Bedingungen geknüpft ist und dass ich nach über einem Jahr immer noch so unfassbar enttäuscht bin, dass es mich die ganze Zeit schmerzt und mir großen Kummer verursacht diese Zeilen zu schreiben.
Ich weiß nicht was ich machen soll um darüber hinweg zu kommen? Vielleicht hat jemand ähnliches erlebt und kann mir mit seinen Erfahrungen helfen oder hat einen anderen Tipp für mich.
VG Kim

Hi
Also ich kann total verstehen wie du dich fühlst, möchte aber anmerken das auch eine kleine Lüge immer noch einen Vertrauenssache darstellt. Zu Klärung der Lage solltest du uns vll mal sagen worum es geht? Je nachdem kann diese Lüge ja auch entscheidend für eure Lebensumstände sein.
Ansonsten muss ich sagen ist ein Versprechen für mich heilig. Wer ein Versprechen an die geliebten Person nicht hält muss schon einen verdammt guten Grund haben. Bei einer Hochzeit geht es darum die Beziehung und das vereinigen zu einer Familie zu feiern. Da hat sicher jeder andere Vorstellungen aber als Paar sollte man da für BEIDE angemessene Kompromisse finden wenn diese Vorstellungen weit auseinander gehen. Das er aus einer schönen Zeit für euch ein gelage bei seinen Eltern gemacht hat ist wirklich Egoistisch.
Ich würde mal mit ihm reden und ihm deinen Gefühle oder die Verringerung deiner Gefühle ihm gegenüber da er nicht mehr auf dich und deine Wünsche Rücksicht nimmt auch mal knallhart auf dem Tisch packen. Ihm sagen wenn er weiterhin nur das durch lässt was für IHN in Ordnung ist ist er drauf und dran eure Beziehung auf Spiel zu setzen und das es mal Zeit ist das er mal wieder in diese Beziehung investiert. In Form von Liebe Verständnis und nicht zuletzt RESPEKT dir und deinen Wünschen gegenüber. Das bedeutet ja nicht das er dir ab sofort jeden Wunsch von den Augen ablesen soll aber doch das er sein Ich-Bezogenes Denken ablegt.

Gefällt mir

10. Januar um 2:36
In Antwort auf

Liebe Leser,

Ich habe ein ziemlich belastendes Problem. Im September 2019 wollten mein Mann und ich heiraten. Ich habe bereits seit 1,5 Jahren alles geplant, es war alles fertig, als er zwei Wochen vor Termin die Hochzeit absagte. Der Grund waren berufliche Gründe meinerseits und dass ich zum Teil bezüglich des Jobs unehrlich zu ihm war. Er wollte dann einfach nicht mehr heiraten, die Stornierungsgebühren von 10.000€ habe ich getragen. Ein paar Wochen später hat er es dann wohl bereut oder mir nur gesagt, damit es mir besser geht, denn ich war am Boden zerstört. Diese Peinlichkeit allen absagen zu müssen. 

Das Schlimmste für mich ist allerdings die tiefe Enttäuschung von ihm als Person und dass ich den Glauben in die Liebe verloren habe. Jemand der eine andere Person wirklich liebt, hätte sowas nicht getan. Ich habe darin so viel Zeit investiert und auch so viel bezahlt, nur um mir meinen Traum zu erfüllen und am Ende hat er ihn mir genommen.

Wir haben ein Jahr später dann in ziemlich einfachen Verhältnissen standesamtlich geheiratet. 10 Personen, quasi nur Eltern und Geschwister waren geladen. Von dieser Hochzeit bin ich auch einfach nur enttäuscht. Wir haben auch nichts weiter gemacht, obwohl ich ihn bat sich was schönes für danach zu überlegen, zu einer tollen Location zu fahren, dort die Zeit zu zweit genießen, aber am Ende saßen wir im Garten seiner Eltern, wo ich mich dann einfach nur vor Enttäuschung betrunken habe.

Kurz nach Absage der Hochzeit hat sich herausgestellt, dass wir ein Baby erwarten, trotz dieser Nachricht wollte er auf keinen Fall vor der Entbindung heiraten. Damit waren es für mich leere Worte als er meinte er bereut es..
jetzt ist unsere kleine Tochter schon ein halbes Jahr alt und all meine Liebe fließt in dieses kleine Wesen. Die Liebe zu meinem Mann ist so viel weniger geworden und mein vorher vollkommenes Vertrauen ist weg. Es hat sich dadurch alles geändert. Ich weiß dass es nicht richtig war ign bezüglich meines Jobs anzulügen aber ich bin verdammt noch mal nicht fremd gegangen oder hatte ne Affäre oder liebe wen anders. Ich kanns nicht verstehen.. aber was ich sehr wohl verstehe ist, dass es diesen Bruch zwischen uns gibt. Ich bin vorsichtig und distanziert. Wir haben geheiratet weil wir uns lieben, ich ihn zwar nicht wie vorher, aber so viel, dass ich mir eine gemeinsame Zukunft vorstellen konnte. Nun ändert sich dieses Bild langsam, mit jeder Woche werde ich selbstverständlicher behandelt, meine Traumhochzeit (Kirche) wird er mir nie nie geben. Ich habe gemerkt, dass meine Liebe an Bedingungen geknüpft ist und dass ich nach über einem Jahr immer noch so unfassbar enttäuscht bin, dass es mich die ganze Zeit schmerzt und mir großen Kummer verursacht diese Zeilen zu schreiben.
Ich weiß nicht was ich machen soll um darüber hinweg zu kommen? Vielleicht hat jemand ähnliches erlebt und kann mir mit seinen Erfahrungen helfen oder hat einen anderen Tipp für mich.
VG Kim

Du warst unehrlich in Bezug Job und damit auch ggf Lebensplanung und Finanzen - Der hat verständlicherweise Kälte Füße bekommen und angefangen darüber nachzudenken was er sonst alles nicht weiss wenn er sich nun an dich bindet. Aus einer Ehe kommt man nicht so schnell wieder raus und man heiratet viele Probleme wie zb. Schulden und andere Lügen ggf mit und ruiniert sich das Leben.

Das du dein Handeln null reflektierst und ihm die Schuld gibst finde ich befremdlich, du solltest eher still sein und froh sein das er dich trotzdem liebt und zurück genommen hat. Das er Angst bekam und es peinlich wurde ist allein deine Schuld.

Gefällt mir