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Hochzeit einer guten Freundin verpasst - was nun?

17. Mai 2008 um 20:02

Hallo ihr Lieben,

ich war heute nicht auf der Hochzeit einer guten Freundin weil ich nicht in besonders guter Verfassung war.

Ich weiß jetzt leider nicht, wie ich mich verhalten soll ... oh man

Hoffe sehr auf schnelle Antworten!

Dankeschön!

VLG

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18. Mai 2008 um 11:15

Ist ein Brief nicht zu unpersönlich?
Danke für deine Antwort, Ebba!

Ich habe nicht abgesagt, weil es immerhin ihr Hochzeitstag ist und ich nicht mit "schlechten Nachrichten" ankommen wollte ... wollte nicht die Stimmung drücken (wäre wohl nur minimal gewesen, aber trotzdem).

Ja, meine Verfassung war schlecht - zwar nicht körperlich, aber seelisch. War nur am Heulen und da kann ich doch nicht auf ne Hochzeit gehen mit so einer Stimmung - will doch nicht die Atmosphäre zerstören. Und ich kenne mich: bin dann nicht aufzuheitern.

Ich habe überlegt, anzurufen, doch ich weiß nichtmal, ob selbst das zu unpersönlich ist!?

Freue mich auf weitere Beiträge!

LG

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18. Mai 2008 um 13:09

Oh man ...
Da habe ich wohl ganz schön Mist gebaut Du hast Recht, ich hätte wenigstens bei den Eltern anrufen sollen

Nun gut, dann werde ich heute Abend mal anrufen.

- Erstmal alles Gute für die Zukunft wünschen
- Entschuldigen, dass ich nicht da war
- Fragen, wie die Hochzeit war (Interesse zeigen)

Würdet ihr noch was hinzufügen oder von irgendwas abraten?
Geschenk im Nachhinein?
Auf der Einladung stand, dass der, der was schenken möchte, lieber ein kleines Scheinchen schenken solle, da alles Andere schon vorhanden ist. Wie viel schenkt man da so?

*auf Antworten freu*

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19. Mai 2008 um 13:39
In Antwort auf tilde_12701253

Oh man ...
Da habe ich wohl ganz schön Mist gebaut Du hast Recht, ich hätte wenigstens bei den Eltern anrufen sollen

Nun gut, dann werde ich heute Abend mal anrufen.

- Erstmal alles Gute für die Zukunft wünschen
- Entschuldigen, dass ich nicht da war
- Fragen, wie die Hochzeit war (Interesse zeigen)

Würdet ihr noch was hinzufügen oder von irgendwas abraten?
Geschenk im Nachhinein?
Auf der Einladung stand, dass der, der was schenken möchte, lieber ein kleines Scheinchen schenken solle, da alles Andere schon vorhanden ist. Wie viel schenkt man da so?

*auf Antworten freu*

Na hör mal, ahst du denn nicht schon ein Geschenk?
Wenn du erst am Samstag spontan beschlossen hast, nicht hinzugehen, dann müsstetst du doch trotzdem wissen, was du schenkst. Versteh ich nicht.

Ist ne blöde Situation jetzt für dich. Thema Geldgeschenke: Manche Leute sind der Auffassung, man solle in etwa den Gegenwert dessen schenken, was man isst und trinkt. Also Buffett ungefähr 30 Euro (mehr oder weniger, je nach Aufwand der Hochzeit) plus Getränke. Ich persönlich halte davon nichts, denn auf einer Hochzeit bin ich Gast und eingeladen, da muss ich nix "zahlen". Genauso sehe ich das übrigens auch auf meiner eigenen Hochzeit, da erwarte ich nicht, dass die Gäste ausrechnen, was denn das Essen wert ist. Außerdem fällt das bei dir wegen Nichterscheinen sowieso weg. Ich gebe bei guten Freunden gern so 40 bis 50 Euro, bei Bekannten auch mal 30.

Thema Entschuldigung: Na nicht nur einen Brief schreiben! Hingehen solltest du schon, wenn du in der Nähe wohnst. Aber vielleicht sind sie grade in den Flitterwochen? Auf jeden Fall, wenn sie zu Hause sind - sofort melden, am besten persönlich oder per Telefon. Brief schreiben geht dann immer noch.

An deiner Stelle würde ich mir ganz besondere Mühe geben mit einem Geschenk - beispielsweise eine Einladung zu dir nach Hause, und du hast schön für die beiden gekocht, oder ähnliches. Das geht natürlich nur, wenn sie in der Nähe sind.

Wie würde ich als Braut selber reagieren: Zunächst würde ich mir Sorgen machen, ob dir nicht was passiert ist, und hätte dich schon lange versucht zu erreichen. Wenn ich dann hören würde: Mir war grade nicht danach - wär ich sauer. Ganz ehrlich. Da du ja aber einen triftigen Grund für deinen Gemütszustand hattest, würde ich, wenn er nicht zu privat ist, das erläutert haben wollen. Ein Todesfall oder ähnliches würde ich sofort einsehen. Wenn mir jemand sagt: Es ging mir sehr schlecht, ich kann dir aber nicht sagen, wie es zusammenhängt - würde ich das aber auch hinnehmen und nicht mehr sauer sein. Prinzipiell bin ich ein leicht versöhnlicher Mensch - auf unsere Hochzeitseinladungen haben manche Leute wochenlang nicht reagiert, weder mit Zu- noch mit Absagen, und auch wiederholte Nachfragen per email brachten nichts. Das hat mich sehr geärgert. In den meisten Fällen gab es aber Gründe dafür, oder die Leute haben sich ganz nett dafür entschuldigt. Das hat mich dann immer sofort versöhnt, und ich bin den Leuten überhaupt nicht mehr sauer.

Also, du solltest dir was einfallen lassen, wie du dem Brautpaar deine Wertschätzung zeigst. Ich bin sicher, dass sie einen triftigen Grund verstehen werden und dir nicht sauer sind - also ich wäre es nicht. Aber dafür musst du schon bald handeln und nicht mehr lange warten.

Viel Glück!

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23. Mai 2008 um 18:06

Ich bin nicht zur Hochzeit meiner besten freundin gegangen,
weil mein "äußerst sensibler" ex-freund einen tag vorher schluss gemacht hat.
Ich habe nicht abgesagt, ich habe nichts gemacht. Denn sie ist meine freundin seit 30 jahren und es war für mich eine ironie des schicksals, dass sie damals ihren schönsten und ich meinen schwärzesten tag hatte. Ich wollte mich in selbstmitleid baden und ihr nicht den tag versauen.

Habe ihr dann in einem brief alles erklärt und sie hatte absolutes verständnis, was man von einigen gästen nicht sagen kann, die sich vehement darüber während des festes beschwert haben und wahrscheinlich sich heute noch über "die unmögliche person" aufregen. Es ist mittlerweile 6 jahre her.

Kopf hoch, das wird schon. Gehts dir wieder besser?

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