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Ich möchte sooooo gerne heiraten...

4. Februar 2005 um 15:09

...aber mein Freund findet es einfach nicht unbedingt nötig. Da wir weder Kinder noch Haus noch sonstwas haben muss ich ihm ja recht geben. Aber ich hätte halt trotzdem gern, dass er mein "Mann" ist und mit ihm zusammenbleibe will ich ja sowieso auch und er mit mir auch. Also wieso auch nicht?
Was kann man denn da tun?? Sich einfach damit abfinden, dass er es nicht will? Oder was?
Es wäre halt einfach ein Traum von mir! Dass es steuerlich etc.. stupide ist, ist, ist mir völlig klar - aber darin sehe ich einfach nur das romantische und nicht das vernünftige...
Ich möchte aber nix grosses, eher so standesamtlich und dann irgendwo gemütlich essen. Von mir aus nur mit den Eltern, das ist mir alles Wurst sonst. Es muss kein supergrosses Fest sein, wo ich allen beweisen kann "ich gehör jetzt auch dazu"! Sondern ich möchte einfach nur, dass er mein Mann ist und dass wir unsere Liebe besiegeln!

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4. Februar 2005 um 15:19

Eheangst
Darf ich fragen, wie lange ihr schon zusammen seid?
Mit meinem Freund bin ich schon 8 Jahre zusammen und der will auch nicht heiraten. Mir geht es genauso wie dir. Ich möchte endlich sagen können "Das ist mein Mann"!!!!!Männer sind schon komisch. Eine genaue Erklärung für seine Eheangst will er mir auch nicht geben.

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4. Februar 2005 um 16:50
In Antwort auf stacy_11857062

Eheangst
Darf ich fragen, wie lange ihr schon zusammen seid?
Mit meinem Freund bin ich schon 8 Jahre zusammen und der will auch nicht heiraten. Mir geht es genauso wie dir. Ich möchte endlich sagen können "Das ist mein Mann"!!!!!Männer sind schon komisch. Eine genaue Erklärung für seine Eheangst will er mir auch nicht geben.

Also ich habe ihn gefragt..
...aber er hat gesagt es hänge weder mit der Liebe zu mir, noch mit Angst noch sonstwas zusammen. Er sagt einfach, er sehe den Sinn dahinter nicht. Wir sind jetzt 4 Jahre zusammen. Vorher hatte ich schon eine 6 jährige Beziehung. Irgendwie heiratet im Moment alles um mich herum, oder dann sind meine Freundinnen schwanger usw...
Komische finde ich drum auch: Seine Eltern sind mega glücklich verheiratet... Da kann er also auch nichts negatives mitbekommen haben?!

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5. Februar 2005 um 16:37
In Antwort auf leia_11891747

Also ich habe ihn gefragt..
...aber er hat gesagt es hänge weder mit der Liebe zu mir, noch mit Angst noch sonstwas zusammen. Er sagt einfach, er sehe den Sinn dahinter nicht. Wir sind jetzt 4 Jahre zusammen. Vorher hatte ich schon eine 6 jährige Beziehung. Irgendwie heiratet im Moment alles um mich herum, oder dann sind meine Freundinnen schwanger usw...
Komische finde ich drum auch: Seine Eltern sind mega glücklich verheiratet... Da kann er also auch nichts negatives mitbekommen haben?!

Kenne ich
auch nur zu gut, wir sind jetzt fünf Jahre zusammen. Ich frage mich immer, wenn keine begründete Angst dahinter steckt, könnten die Männer doch auch über ihren Schatten springen und es uns zu liebe tun. Wenn`s ihnen egal ist?!
Hätte mich vor einem Jahr fast getrennt deswegen und weiß nicht wie ich bei unserem nächsten Jahrestag reagieren werde...

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5. Februar 2005 um 17:59
In Antwort auf henda_12684219

Kenne ich
auch nur zu gut, wir sind jetzt fünf Jahre zusammen. Ich frage mich immer, wenn keine begründete Angst dahinter steckt, könnten die Männer doch auch über ihren Schatten springen und es uns zu liebe tun. Wenn`s ihnen egal ist?!
Hätte mich vor einem Jahr fast getrennt deswegen und weiß nicht wie ich bei unserem nächsten Jahrestag reagieren werde...

Also
, trennen möchte ich mich deswegen nicht. Hab schon überlegt, ihm einen orginellen Heiratsantrag zu machen. Aber dann bringe ich ihn vielleicht dazu etwas zu tun , was er eigentlich nicht möchte. Für mich wäre es zwar der glücklichste Moment in meinem Leben - wenn es für ihn aber nicht das gleiche bedeutet??!! Alles ziehmlich schwierig.

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7. Februar 2005 um 11:32
In Antwort auf stacy_11857062

Also
, trennen möchte ich mich deswegen nicht. Hab schon überlegt, ihm einen orginellen Heiratsantrag zu machen. Aber dann bringe ich ihn vielleicht dazu etwas zu tun , was er eigentlich nicht möchte. Für mich wäre es zwar der glücklichste Moment in meinem Leben - wenn es für ihn aber nicht das gleiche bedeutet??!! Alles ziehmlich schwierig.

Hab ich mir
auch schon überlegt, aber das ist dann fast wie "erpressung" - so könnte er ja fast nicht anders.....
und ich denke, meiner ist so überzeugt von seiner meinung, dass er sich schon gar nicht in dieses "spiel" verwickeln lassen würde....
wie alt bist du eigentlich und wie lange schon mit deinem freund zusammen?
...villeicht überleg ich auch nur so, weil momentan alles um mich herum heiratet und kinder kriegt??

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7. Februar 2005 um 18:53
In Antwort auf leia_11891747

Hab ich mir
auch schon überlegt, aber das ist dann fast wie "erpressung" - so könnte er ja fast nicht anders.....
und ich denke, meiner ist so überzeugt von seiner meinung, dass er sich schon gar nicht in dieses "spiel" verwickeln lassen würde....
wie alt bist du eigentlich und wie lange schon mit deinem freund zusammen?
...villeicht überleg ich auch nur so, weil momentan alles um mich herum heiratet und kinder kriegt??

Wir sind
in unserem neunten Jahr - also wäre eine Heirat bestimmt nicht überstürzt! Mein Alter ist auch gerade richtig, bin 34. Was will er noch???! In letzter Zeit habe ich auch garnicht mehr so viel darüber nachgedacht. Seit ich deinen Beitrag gelesen habe schwirrt mir so eine schöne Hochzeit aber wieder im Kopf herum... Naja - ist ja bald Frühjahr und vielleicht gehen seine Hormone dann mit ihm durch. Dann probier ich's noch einmal!

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8. Februar 2005 um 7:28

Hallo werner
danke vielmal für dein beitrag!

ich bin selbst ein scheidungskind aber ein glückliches.. ich weiss du hast nicht unrecht! ich glaube, wir frauen sehen es vielleicht mehr als "er liebt mich wirklich und hat auch die idee das ganze leben mit mir zu verbringen"... du hast schon recht!

hm, es ist wirklich eine schwierige frage... aber was ist denn, wenn einem von uns was passiert? klar, jetzt haben wir (noch) kein kind, aber was wenn wir ein kind haben und einer von uns plötzlich stirbt? kann man sich denn da auch absichern?

nach meinen erfahrungen und meinem erlebten sage ich (auch wenn das rosarot klingen mag): Es ist der mann meines lebens. wir haben eine super beziehung, wo jeder sich selbst sein kann, in der viel freiraum und doch sehr viele gemeinsame zeit steckt usw..... aber klar, da denkst du jetzt "für was braucht sie denn den unterschriebenen vertrag"...hm... weiss auch nicht?! warscheinlich wirklich, weil ich es wie eine messlatte der liebe sehe oder was weiss ich???

liebe grüsse

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8. Februar 2005 um 7:31
In Antwort auf stacy_11857062

Wir sind
in unserem neunten Jahr - also wäre eine Heirat bestimmt nicht überstürzt! Mein Alter ist auch gerade richtig, bin 34. Was will er noch???! In letzter Zeit habe ich auch garnicht mehr so viel darüber nachgedacht. Seit ich deinen Beitrag gelesen habe schwirrt mir so eine schöne Hochzeit aber wieder im Kopf herum... Naja - ist ja bald Frühjahr und vielleicht gehen seine Hormone dann mit ihm durch. Dann probier ich's noch einmal!

Da gehts mir wie dir
gester war ich bei meiner freundin und die sieht nach 15 jahren gescheiteren ehe alles etwas anders von wegen heiraten und kinder... da denk ich jeweils wieder "nüchterner".
ich bin eben 28 und fast alle meine freundinnen sind momentan daran, zu heiraten, oder sind schwanger oder beides miteinander. vielleicht ist es wirklich auch vorallem deshalb, das ich so sehr daran denke und es auch möchte?
so wie dir, seit du den beitrag gelesen hast?

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10. Februar 2005 um 13:53
In Antwort auf leia_11891747

Da gehts mir wie dir
gester war ich bei meiner freundin und die sieht nach 15 jahren gescheiteren ehe alles etwas anders von wegen heiraten und kinder... da denk ich jeweils wieder "nüchterner".
ich bin eben 28 und fast alle meine freundinnen sind momentan daran, zu heiraten, oder sind schwanger oder beides miteinander. vielleicht ist es wirklich auch vorallem deshalb, das ich so sehr daran denke und es auch möchte?
so wie dir, seit du den beitrag gelesen hast?

Kann dich
..zwar ganz gut verstehen, nur 1. kann man eine liebe nicht "besiegeln", weil sie ein flüchtig ding ist

und zweitens

habe ich eher den eindruck, daß du es eben doch deshalb willst, weil "alle anderen" im freundeskreis gerade nestbau betreiben.

laß die dinge doch sich entwickeln......

gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

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21. Februar 2005 um 22:44
In Antwort auf lilia_12629207

Kann dich
..zwar ganz gut verstehen, nur 1. kann man eine liebe nicht "besiegeln", weil sie ein flüchtig ding ist

und zweitens

habe ich eher den eindruck, daß du es eben doch deshalb willst, weil "alle anderen" im freundeskreis gerade nestbau betreiben.

laß die dinge doch sich entwickeln......

gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

Pro Heiratswillige!!!
Ich kann Euch verstehen Mädels! >warum nur will ER nicht?< Kann ich Euch nicht so genau sagen. Aber irgendwie gibt ER eben doch das letzte Stück Unverbindlichkeit damit auf. Jedoch drängeln lassen sich die Männer bei der Sache nicht - sinnlos.
Aber spätestens wenn gemeinsame Kinder da sind, hat man sich doch sowieso irgendwie aneinander gebunden: die Kinder brauchen beide; Vater und Mutter. Kein Kind mag alle paar Monate oder Jahre einen neuen Lebenspartner von Mum oder Dad kennenlernen.

Natürlich kann man keine Liebe mit den kleinsten Handschellen der Welt festketten! Man muß natürlich ständig an der Beziehung arbeiten und nicht gleich bei Problemen die Flinte ins Korn werfen. Jedoch finde ich es unfair zu sagen: 50% aller Ehen werden sowieso nach einigen Jahren wieder geschieden. Dann ist halt was schiefgelaufen, und das wäre mit oder ohne Trauschein passiert. So einfach ist das!

Also Männer: TRAUT Euch!!! Wir Mädels beissen nicht.

Liebe Grüße von Anna

PS: Ich habe Glück mit meinem Partner. Wir heiraten in 3 Monaten. Und ich habe nicht vor >den armen Kerl an mich zu ketten und ihn auszubeuten<. Ich liebe ihn und er mich. Und er steht 100% zu mir und zu diesem "Schritt".

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21. Februar 2005 um 22:45
In Antwort auf lilia_12629207

Kann dich
..zwar ganz gut verstehen, nur 1. kann man eine liebe nicht "besiegeln", weil sie ein flüchtig ding ist

und zweitens

habe ich eher den eindruck, daß du es eben doch deshalb willst, weil "alle anderen" im freundeskreis gerade nestbau betreiben.

laß die dinge doch sich entwickeln......

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Pro Heiratswillige!!!
Ich kann Euch verstehen Mädels! >warum nur will ER nicht?< Kann ich Euch nicht so genau sagen. Aber irgendwie gibt ER eben doch das letzte Stück Unverbindlichkeit damit auf. Jedoch drängeln lassen sich die Männer bei der Sache nicht - sinnlos.
Aber spätestens wenn gemeinsame Kinder da sind, hat man sich doch sowieso irgendwie aneinander gebunden: die Kinder brauchen beide; Vater und Mutter. Kein Kind mag alle paar Monate oder Jahre einen neuen Lebenspartner von Mum oder Dad kennenlernen.

Natürlich kann man keine Liebe mit den kleinsten Handschellen der Welt festketten! Man muß natürlich ständig an der Beziehung arbeiten und nicht gleich bei Problemen die Flinte ins Korn werfen. Jedoch finde ich es unfair zu sagen: 50% aller Ehen werden sowieso nach einigen Jahren wieder geschieden. Dann ist halt was schiefgelaufen, und das wäre mit oder ohne Trauschein passiert. So einfach ist das!

Also Männer: TRAUT Euch!!! Wir Mädels beissen nicht.

Liebe Grüße von Anna

PS: Ich habe Glück mit meinem Partner. Wir heiraten in 3 Monaten. Und ich habe nicht vor >den armen Kerl an mich zu ketten und ihn auszubeuten<. Ich liebe ihn und er mich. Und er steht 100% zu mir und zu diesem

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25. Februar 2005 um 0:50
In Antwort auf aline_11891869

Pro Heiratswillige!!!
Ich kann Euch verstehen Mädels! >warum nur will ER nicht?< Kann ich Euch nicht so genau sagen. Aber irgendwie gibt ER eben doch das letzte Stück Unverbindlichkeit damit auf. Jedoch drängeln lassen sich die Männer bei der Sache nicht - sinnlos.
Aber spätestens wenn gemeinsame Kinder da sind, hat man sich doch sowieso irgendwie aneinander gebunden: die Kinder brauchen beide; Vater und Mutter. Kein Kind mag alle paar Monate oder Jahre einen neuen Lebenspartner von Mum oder Dad kennenlernen.

Natürlich kann man keine Liebe mit den kleinsten Handschellen der Welt festketten! Man muß natürlich ständig an der Beziehung arbeiten und nicht gleich bei Problemen die Flinte ins Korn werfen. Jedoch finde ich es unfair zu sagen: 50% aller Ehen werden sowieso nach einigen Jahren wieder geschieden. Dann ist halt was schiefgelaufen, und das wäre mit oder ohne Trauschein passiert. So einfach ist das!

Also Männer: TRAUT Euch!!! Wir Mädels beissen nicht.

Liebe Grüße von Anna

PS: Ich habe Glück mit meinem Partner. Wir heiraten in 3 Monaten. Und ich habe nicht vor >den armen Kerl an mich zu ketten und ihn auszubeuten<. Ich liebe ihn und er mich. Und er steht 100% zu mir und zu diesem

Contra heiratswillige
also wenn man den ganzen gefühlskram mal außen vor lässt und die sache nüchtern betrachtet, ist heiraten für männer in 95% der fälle (es gibt natürlich auch ausnahmen) das dümmste, was sie tun können.
mit der ehe verlieren sie häufig noch mehr rechte, obwohl sie ohnehin schon die schwächere rechtsposition haben. das einzige, wo es interessant ist, wäre ein anteil am sorgerecht der kinder. ansonsten sind männer in der regel die rechtlichen verlierer der ehe.
wieviele ehen halten denn heute noch ein leben lang? wie oft leist man selbst in diesem forum von frauen, die jammern , dass nach einigen jahren nix mehr von den ursprünglichen gefühlen da ist. und viele springen ihr dann mit einem "hör auf dein herz, trenn dich!" zur seite.
bei trennungen beispielsweise ist der mann häufig der gearschte. und in der mehrzahl der fälle ist es eben auch die frau, die verlässt.
gerade jene frau, die vorher unbedingt eine ehe wollte, um die liebe zu besiegeln, sicherzustellen, dass der partner bei ihr bleibt. und gerade jen, die in der mehrzahl der fälle ihre rechtsposition deutlich dem mann gegenüber gestärkt hat.
der genvergleichs-vaterschaftstest ist jetzt auch noch vom bvg verboten worden.

kein wunder, dass da viele männer nicht gerade heiratsgeil sind! und fälle wie becker oder trump (das "ich-heirate-mich-reich"-prinzip) vor augen, auch wenn es bei normalbürgern nicht ganz so viel zu holen gibt, kann man das doch nur umso mehr verstehen.

aber nein, ihr würdet euch natürlich niiemals von euerm (heute noch...) liebsten trennen. na klar.

meine exfreundin hat irgendwann damit auch angefangen. zum glück habe ich über nen freund erfahren, dass sie zu der zeit schon was nebenher laufen hatte und hab dann die konsequenzen gezogen.

also, wenn es nicht andere gründe gibt (z.b. ne masochistische ader ausleben ) kann ich jedem mann nur abraten, zu heiraten!
auch wenn das euch zu unromantisch sein mag: die unterhaltszahlungen sind es auch nicht....


mag sein, dass du das mit den 50% geschiedenen ehen unfair findest. mag auch sein, dass das da auch ohne trauschein nicht funktioniert hätte. aber die rechtsfolgen sind eben andere.

ich will hier keineswegs allen frauen unterstellten, sie würden nur aus finaniellen gründen etc. unbedingt heiraten wollen. aber die konsequenzen sind eben da und lassen sich auch nicht einfach mit nem ehevertrag wegbedingen (wäre nach bvg sittenwidrig und damit ungültig).

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25. Februar 2005 um 7:19

Contra Heiratsmuffels
Es ist schon erschreckend wie sehr die Ehe an Wert verloren hat. Und das mit so fadenscheinlichen Gründen, es geht sowiso auseinander. Die Liebe kann damit nicht besiegelt werden. Ich sehe den Sinn nicht. Heiraten ist das dümmste was man tun kann. In einigen jahren sowiso nix mehr von den ursprünglichen Gefühlen da ist.

In allen Fällen sehe ich das nur als ein stehlen aus der Verantwortung. Eine Feigheit Probleme zu lösen anstatt einfach das Weite zu suchen. Auf etwas anderes läuft es ja nicht heraus. Wir Männer haben es ja einfach, die Frauen kriegen ja die Kinder, sollen sie doch zusehen, wie sie damit zurecht kommen. Selbst die Unterhaltszahlung sind da zuviel. Hat jemand schon mal versucht mit 150 Euro ein Kind zu ernähren und anzukleiden. Mein Enkel macht zur Zeit eine Klassenfahrt nur 170 Euro. Sein Erzeuger drückt sich erfolgreich vor diesen Versorgungsansprüchen.
Wie ich schon ausdrückte, man ist halt nur zu feige oder zu träge die Probleme, die Steine, die das Leben einem nun mal in den Weg legt (gemeinsam) zu lösen. Es ist doch so schön bequem. Ich habe jemanden, der meine Socken wäscht und essen macht. Wenn ich dann mal die Nase voll habe, haue ich einfach ab.
Das war erst einmal die Schelte an meine Geschlechtsgenossen.
Wenn man dieses Thema betrachtet muß man aber auch das Umfeld betrachten.
Unsere (angebliche )Demokratie vertritt die Ansicht, daß alles auf den Punkt geregelt sein muß. Auf diese Weise kann man sich auf Gesetze stützen ohne den Kopf zu bemühen. Noch mehr habe ich den Eindruck ein Beamter fühlt sich in seiner Person nicht bestätigt, wenn er nicht einmal ein Gesetz auf seine Schwächen hin unlogisch ausgelegt hat. Nur deshalb ist tatsächlich oft der Mann der rechtliche Verlierer der Ehe und hat die schwächere Rechtsposition. Das ist tatsächlich so. Das es anders aber auch geht, kann ich jeden Tag erleben. Man muß sich nur rechtzeitig verdrücken. Das ist natürlich nicht wirklich ein Leben.
Hier aber auch mal ein Argument für die Heiratsgegner.
Es war eine äußerst falale Sache, das vor wenigen Wochen der genvergleichs-vaterschaftstest jetzt auch noch vom bvg verboten worden ist. Ich glaube, einen größeren Schaden konnte man der Gesellschaft mit Ausrede auf die Demokratie nicht machen können. Vielmehr sollte dieser Gentest obligatorisch gemacht werden. Das nimmt dieser Prüfung die zerstörerische Wirkung, die dann eintritt, wenn nur einer diesen Wunsch hat.
Das letzte währe tatsächlich ein richtiger Grund aber die Heiratsmuffel gab es ja schon vor diesem fatalen Entscheidungsfehler.
Viele wissen, mir muß man da nichts erzählen oder vorwerfen. Ich führe eine langjährige glückliche Ehe mit allen Problemen und Schwierigkeiten aber auch allen Erfolgen. Wir sind eben nicht davor weggelaufen.

Teddy

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25. Februar 2005 um 8:08
In Antwort auf javaid_11932536

Contra heiratswillige
also wenn man den ganzen gefühlskram mal außen vor lässt und die sache nüchtern betrachtet, ist heiraten für männer in 95% der fälle (es gibt natürlich auch ausnahmen) das dümmste, was sie tun können.
mit der ehe verlieren sie häufig noch mehr rechte, obwohl sie ohnehin schon die schwächere rechtsposition haben. das einzige, wo es interessant ist, wäre ein anteil am sorgerecht der kinder. ansonsten sind männer in der regel die rechtlichen verlierer der ehe.
wieviele ehen halten denn heute noch ein leben lang? wie oft leist man selbst in diesem forum von frauen, die jammern , dass nach einigen jahren nix mehr von den ursprünglichen gefühlen da ist. und viele springen ihr dann mit einem "hör auf dein herz, trenn dich!" zur seite.
bei trennungen beispielsweise ist der mann häufig der gearschte. und in der mehrzahl der fälle ist es eben auch die frau, die verlässt.
gerade jene frau, die vorher unbedingt eine ehe wollte, um die liebe zu besiegeln, sicherzustellen, dass der partner bei ihr bleibt. und gerade jen, die in der mehrzahl der fälle ihre rechtsposition deutlich dem mann gegenüber gestärkt hat.
der genvergleichs-vaterschaftstest ist jetzt auch noch vom bvg verboten worden.

kein wunder, dass da viele männer nicht gerade heiratsgeil sind! und fälle wie becker oder trump (das "ich-heirate-mich-reich"-prinzip) vor augen, auch wenn es bei normalbürgern nicht ganz so viel zu holen gibt, kann man das doch nur umso mehr verstehen.

aber nein, ihr würdet euch natürlich niiemals von euerm (heute noch...) liebsten trennen. na klar.

meine exfreundin hat irgendwann damit auch angefangen. zum glück habe ich über nen freund erfahren, dass sie zu der zeit schon was nebenher laufen hatte und hab dann die konsequenzen gezogen.

also, wenn es nicht andere gründe gibt (z.b. ne masochistische ader ausleben ) kann ich jedem mann nur abraten, zu heiraten!
auch wenn das euch zu unromantisch sein mag: die unterhaltszahlungen sind es auch nicht....


mag sein, dass du das mit den 50% geschiedenen ehen unfair findest. mag auch sein, dass das da auch ohne trauschein nicht funktioniert hätte. aber die rechtsfolgen sind eben andere.

ich will hier keineswegs allen frauen unterstellten, sie würden nur aus finaniellen gründen etc. unbedingt heiraten wollen. aber die konsequenzen sind eben da und lassen sich auch nicht einfach mit nem ehevertrag wegbedingen (wäre nach bvg sittenwidrig und damit ungültig).

Die dummen Frauen...
...sind leider so blöd, dass ihnen nicht auffällt, dass es für die Männer wesentlich einfacher ist, wenn SIE die Hausarbeit an die Freundin delegieren könnnen. Und wenn man das noch kostenlos ahben kann: ist das nicht toll???

Hier ein heisser Tipp an die Mädels: macht einen Komkubinatsvertrag. Denn sonst steht Ihr im Ernstfall mit abgesägten Hosen da, wenn der Holde sich entschliesst, sich abzusetzen. Und falls Ihr die Hausarbeit nicht aufteilt, lasst Euch dafür eine Entschädigung geben. Wir sind doch kein Mutti-Ersatz!

@qualto: Deine Freundin hat genau so gehandelt, wie es ein Mann gemacht hätte. Innerlich die Geschichte für abgeschlossen erklären, nach aussen den Schein wahren und ganz nebenbei nach was Neuem suchen. Ich denke, sie hat in Dir wahrscheinlich das Vorbild gehabt... Oder anders formuliert: sie ist Dir vermutlich zuvor gekommen. Und das ärgert Dich, nicht?

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25. Februar 2005 um 8:57
In Antwort auf jonny_12159999

Contra Heiratsmuffels
Es ist schon erschreckend wie sehr die Ehe an Wert verloren hat. Und das mit so fadenscheinlichen Gründen, es geht sowiso auseinander. Die Liebe kann damit nicht besiegelt werden. Ich sehe den Sinn nicht. Heiraten ist das dümmste was man tun kann. In einigen jahren sowiso nix mehr von den ursprünglichen Gefühlen da ist.

In allen Fällen sehe ich das nur als ein stehlen aus der Verantwortung. Eine Feigheit Probleme zu lösen anstatt einfach das Weite zu suchen. Auf etwas anderes läuft es ja nicht heraus. Wir Männer haben es ja einfach, die Frauen kriegen ja die Kinder, sollen sie doch zusehen, wie sie damit zurecht kommen. Selbst die Unterhaltszahlung sind da zuviel. Hat jemand schon mal versucht mit 150 Euro ein Kind zu ernähren und anzukleiden. Mein Enkel macht zur Zeit eine Klassenfahrt nur 170 Euro. Sein Erzeuger drückt sich erfolgreich vor diesen Versorgungsansprüchen.
Wie ich schon ausdrückte, man ist halt nur zu feige oder zu träge die Probleme, die Steine, die das Leben einem nun mal in den Weg legt (gemeinsam) zu lösen. Es ist doch so schön bequem. Ich habe jemanden, der meine Socken wäscht und essen macht. Wenn ich dann mal die Nase voll habe, haue ich einfach ab.
Das war erst einmal die Schelte an meine Geschlechtsgenossen.
Wenn man dieses Thema betrachtet muß man aber auch das Umfeld betrachten.
Unsere (angebliche )Demokratie vertritt die Ansicht, daß alles auf den Punkt geregelt sein muß. Auf diese Weise kann man sich auf Gesetze stützen ohne den Kopf zu bemühen. Noch mehr habe ich den Eindruck ein Beamter fühlt sich in seiner Person nicht bestätigt, wenn er nicht einmal ein Gesetz auf seine Schwächen hin unlogisch ausgelegt hat. Nur deshalb ist tatsächlich oft der Mann der rechtliche Verlierer der Ehe und hat die schwächere Rechtsposition. Das ist tatsächlich so. Das es anders aber auch geht, kann ich jeden Tag erleben. Man muß sich nur rechtzeitig verdrücken. Das ist natürlich nicht wirklich ein Leben.
Hier aber auch mal ein Argument für die Heiratsgegner.
Es war eine äußerst falale Sache, das vor wenigen Wochen der genvergleichs-vaterschaftstest jetzt auch noch vom bvg verboten worden ist. Ich glaube, einen größeren Schaden konnte man der Gesellschaft mit Ausrede auf die Demokratie nicht machen können. Vielmehr sollte dieser Gentest obligatorisch gemacht werden. Das nimmt dieser Prüfung die zerstörerische Wirkung, die dann eintritt, wenn nur einer diesen Wunsch hat.
Das letzte währe tatsächlich ein richtiger Grund aber die Heiratsmuffel gab es ja schon vor diesem fatalen Entscheidungsfehler.
Viele wissen, mir muß man da nichts erzählen oder vorwerfen. Ich führe eine langjährige glückliche Ehe mit allen Problemen und Schwierigkeiten aber auch allen Erfolgen. Wir sind eben nicht davor weggelaufen.

Teddy

So ein quatsch...
....heirat ist doch keine garantie dafür, dass jemand sich nicht vor der verantwortung drückt gemeinsame probleme zu lösen oder den lebensweg zusammen zu gehen. warum werden denn so viele ehen wieder geschieden?

ich war fast 10 jahre mit einem mann zusammen und das ohne trauschein...so lange sind viele nicht verheiratet....in meinem bekanntenkreis lassen sich gerade 2 nach 2 jahren scheiden. wo werden denn da die probleme gelöst?

ist ja toll, dass du so lange verheiratet bist....sind meine eltern auch. aber das musst nicht mein leben sein. ich sehe mich sicher nicht als diejenige in der beziehung an, die nur gutgenug ist um die socken zu waschen. ich weiss, dass mein freund mich liebt und mit mir durch dick und dünn geht...dafür brauche ich keinen trauschein.

und selbst wenn man verheiratet ist, kann man voreinander weglaufen...das hat nichts mit einem trauschein zu tun, sondern mit der einstellung.

gruß, tigerle

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25. Februar 2005 um 9:05
In Antwort auf jaana_11887320

So ein quatsch...
....heirat ist doch keine garantie dafür, dass jemand sich nicht vor der verantwortung drückt gemeinsame probleme zu lösen oder den lebensweg zusammen zu gehen. warum werden denn so viele ehen wieder geschieden?

ich war fast 10 jahre mit einem mann zusammen und das ohne trauschein...so lange sind viele nicht verheiratet....in meinem bekanntenkreis lassen sich gerade 2 nach 2 jahren scheiden. wo werden denn da die probleme gelöst?

ist ja toll, dass du so lange verheiratet bist....sind meine eltern auch. aber das musst nicht mein leben sein. ich sehe mich sicher nicht als diejenige in der beziehung an, die nur gutgenug ist um die socken zu waschen. ich weiss, dass mein freund mich liebt und mit mir durch dick und dünn geht...dafür brauche ich keinen trauschein.

und selbst wenn man verheiratet ist, kann man voreinander weglaufen...das hat nichts mit einem trauschein zu tun, sondern mit der einstellung.

gruß, tigerle

Aber
es macht die Sache einfacher.
Grüß dich Tigerle

Teddy

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25. Februar 2005 um 9:16
In Antwort auf jonny_12159999

Aber
es macht die Sache einfacher.
Grüß dich Tigerle

Teddy

Hi teddymen...
...sich scheiden lassen ist auch nicht gerade schwer heutzutage...ich glaube ein trauschein hat noch selten niemanden daran gehindert sich zu trennen, wenn er wollte. und wenn der trauschein der einzige grund wäre warum man zusammen ist, tolle ehe!

tja, man kann es auch anders herum argumentieren....man bemüht sich mehr um den anderen weil er ja jeder zeit gehen könnte

tigerle

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25. Februar 2005 um 9:32
In Antwort auf jonny_12159999

Contra Heiratsmuffels
Es ist schon erschreckend wie sehr die Ehe an Wert verloren hat. Und das mit so fadenscheinlichen Gründen, es geht sowiso auseinander. Die Liebe kann damit nicht besiegelt werden. Ich sehe den Sinn nicht. Heiraten ist das dümmste was man tun kann. In einigen jahren sowiso nix mehr von den ursprünglichen Gefühlen da ist.

In allen Fällen sehe ich das nur als ein stehlen aus der Verantwortung. Eine Feigheit Probleme zu lösen anstatt einfach das Weite zu suchen. Auf etwas anderes läuft es ja nicht heraus. Wir Männer haben es ja einfach, die Frauen kriegen ja die Kinder, sollen sie doch zusehen, wie sie damit zurecht kommen. Selbst die Unterhaltszahlung sind da zuviel. Hat jemand schon mal versucht mit 150 Euro ein Kind zu ernähren und anzukleiden. Mein Enkel macht zur Zeit eine Klassenfahrt nur 170 Euro. Sein Erzeuger drückt sich erfolgreich vor diesen Versorgungsansprüchen.
Wie ich schon ausdrückte, man ist halt nur zu feige oder zu träge die Probleme, die Steine, die das Leben einem nun mal in den Weg legt (gemeinsam) zu lösen. Es ist doch so schön bequem. Ich habe jemanden, der meine Socken wäscht und essen macht. Wenn ich dann mal die Nase voll habe, haue ich einfach ab.
Das war erst einmal die Schelte an meine Geschlechtsgenossen.
Wenn man dieses Thema betrachtet muß man aber auch das Umfeld betrachten.
Unsere (angebliche )Demokratie vertritt die Ansicht, daß alles auf den Punkt geregelt sein muß. Auf diese Weise kann man sich auf Gesetze stützen ohne den Kopf zu bemühen. Noch mehr habe ich den Eindruck ein Beamter fühlt sich in seiner Person nicht bestätigt, wenn er nicht einmal ein Gesetz auf seine Schwächen hin unlogisch ausgelegt hat. Nur deshalb ist tatsächlich oft der Mann der rechtliche Verlierer der Ehe und hat die schwächere Rechtsposition. Das ist tatsächlich so. Das es anders aber auch geht, kann ich jeden Tag erleben. Man muß sich nur rechtzeitig verdrücken. Das ist natürlich nicht wirklich ein Leben.
Hier aber auch mal ein Argument für die Heiratsgegner.
Es war eine äußerst falale Sache, das vor wenigen Wochen der genvergleichs-vaterschaftstest jetzt auch noch vom bvg verboten worden ist. Ich glaube, einen größeren Schaden konnte man der Gesellschaft mit Ausrede auf die Demokratie nicht machen können. Vielmehr sollte dieser Gentest obligatorisch gemacht werden. Das nimmt dieser Prüfung die zerstörerische Wirkung, die dann eintritt, wenn nur einer diesen Wunsch hat.
Das letzte währe tatsächlich ein richtiger Grund aber die Heiratsmuffel gab es ja schon vor diesem fatalen Entscheidungsfehler.
Viele wissen, mir muß man da nichts erzählen oder vorwerfen. Ich führe eine langjährige glückliche Ehe mit allen Problemen und Schwierigkeiten aber auch allen Erfolgen. Wir sind eben nicht davor weggelaufen.

Teddy

Nee Teddy,...
das kann doch so nicht sein...
Trauschein quasi als "Absicherung"? Ich lese in Deinem Posting viel von "Verantwortung" und "Gesetz", außerdem vom "verlorenen Wert",... Was ich nicht verstehe, welchen Wert hat die Ehe für Dich? Du führst eine langjährige Beziehung und bist nur des Trauscheins wegen nicht "weggelaufen" vor Schwierigkeiten und Problemen? Hast Dich des Trauscheins wegen Deiner Verantwortung gestellt?
Ich glaube, daß so ein "Fetzen Papier" keinen Menschen dazu bringt, verantwortungsbewußt zu sein. Wer es nicht ist, dem hilft auch kein "Verheiratetsein".
Ich bin verheiratet, aber die Entscheidung zur Eheschliessung hatte nichts mit Liebe zu tun (die Liebe braucht keine "Legitimation" durch ein Papier, die Liebe ist frei!), für uns waren es wirtschaftliche Gründe.Die Entscheidung, mit meinem Partner zusammenzusein, "in guten wie in schlechten Tagen" war schon Jahre vorher gefallen, DAS war eine Entscheidung aus Liebe, nicht unsere Heirat.
LG Phyllis
GUCKT NICHT SO ROMANTISCH!
(B. Brecht)

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25. Februar 2005 um 9:33
In Antwort auf jaana_11887320

Hi teddymen...
...sich scheiden lassen ist auch nicht gerade schwer heutzutage...ich glaube ein trauschein hat noch selten niemanden daran gehindert sich zu trennen, wenn er wollte. und wenn der trauschein der einzige grund wäre warum man zusammen ist, tolle ehe!

tja, man kann es auch anders herum argumentieren....man bemüht sich mehr um den anderen weil er ja jeder zeit gehen könnte

tigerle

Lach
was machen wir nun beide, gehn wir zu Dunjaberry oder bleiben wir hier?
Manchmal ist ein bischen Zwang von aussen schon ganz Hilfreich. Damit vertrete ich nicht die Ansicht, daß eine Ehe zwanghaft zusammenbleiben soll. Wenn sich die Partner überhaupt nicht aufeinander einstellen klappt es in keiner Partnerschaft.
Es ist ja auch nicht zu übersehen, daß die Ehe auf das Abstellgleis geraten ist. Deswegen muß ich das nicht schön finden.
Sich mehr bemühen ist sicher ein Argument. aber wir sehen doch hier mit welchen Problemen man sich herumschlägt, das sind doch nicht immer wirkliche unüberwindliche Hindernisse. Da ist eben manchmal ein zusätzliches Band recht hilfreich.

Teddy

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25. Februar 2005 um 9:53
In Antwort auf jonny_12159999

Lach
was machen wir nun beide, gehn wir zu Dunjaberry oder bleiben wir hier?
Manchmal ist ein bischen Zwang von aussen schon ganz Hilfreich. Damit vertrete ich nicht die Ansicht, daß eine Ehe zwanghaft zusammenbleiben soll. Wenn sich die Partner überhaupt nicht aufeinander einstellen klappt es in keiner Partnerschaft.
Es ist ja auch nicht zu übersehen, daß die Ehe auf das Abstellgleis geraten ist. Deswegen muß ich das nicht schön finden.
Sich mehr bemühen ist sicher ein Argument. aber wir sehen doch hier mit welchen Problemen man sich herumschlägt, das sind doch nicht immer wirkliche unüberwindliche Hindernisse. Da ist eben manchmal ein zusätzliches Band recht hilfreich.

Teddy

Bleiben wir hier....
sicher musst du das nicht schön finden...habe ich ja auch nicht geschrieben...aber du kannst nicht jemandem unterstellen, dass er nicht ernsthaft eine beziehung führt nur weil er nicht heiratet.

und eben weil die ehe an bedeutung verloren hat (durch die gesellschaft, durch gesetze, usw...) ist es eben für viele nicht mehr erstrebens wert weil sie mit der ehe nicht viel verbinden. aber trotzdem bekennen sie sich zu 100% zu ihrem partner.

das mit dem auto habe ich nicht verstanden. auf was verzichte ich denn?

tigerle

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25. Februar 2005 um 9:58
In Antwort auf aline_11891869

Pro Heiratswillige!!!
Ich kann Euch verstehen Mädels! >warum nur will ER nicht?< Kann ich Euch nicht so genau sagen. Aber irgendwie gibt ER eben doch das letzte Stück Unverbindlichkeit damit auf. Jedoch drängeln lassen sich die Männer bei der Sache nicht - sinnlos.
Aber spätestens wenn gemeinsame Kinder da sind, hat man sich doch sowieso irgendwie aneinander gebunden: die Kinder brauchen beide; Vater und Mutter. Kein Kind mag alle paar Monate oder Jahre einen neuen Lebenspartner von Mum oder Dad kennenlernen.

Natürlich kann man keine Liebe mit den kleinsten Handschellen der Welt festketten! Man muß natürlich ständig an der Beziehung arbeiten und nicht gleich bei Problemen die Flinte ins Korn werfen. Jedoch finde ich es unfair zu sagen: 50% aller Ehen werden sowieso nach einigen Jahren wieder geschieden. Dann ist halt was schiefgelaufen, und das wäre mit oder ohne Trauschein passiert. So einfach ist das!

Also Männer: TRAUT Euch!!! Wir Mädels beissen nicht.

Liebe Grüße von Anna

PS: Ich habe Glück mit meinem Partner. Wir heiraten in 3 Monaten. Und ich habe nicht vor >den armen Kerl an mich zu ketten und ihn auszubeuten<. Ich liebe ihn und er mich. Und er steht 100% zu mir und zu diesem

Ich habe auch glück mit meinem partner....
..er liebt mich und ich ihn, er steht zu 100% hinter mir, wie ich auch hinter ihm...ABER wir sind nicht verheiratet und werden in absehbarer zeit auch nicht heiraten

tigerle

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25. Februar 2005 um 10:14
In Antwort auf jaana_11887320

Bleiben wir hier....
sicher musst du das nicht schön finden...habe ich ja auch nicht geschrieben...aber du kannst nicht jemandem unterstellen, dass er nicht ernsthaft eine beziehung führt nur weil er nicht heiratet.

und eben weil die ehe an bedeutung verloren hat (durch die gesellschaft, durch gesetze, usw...) ist es eben für viele nicht mehr erstrebens wert weil sie mit der ehe nicht viel verbinden. aber trotzdem bekennen sie sich zu 100% zu ihrem partner.

das mit dem auto habe ich nicht verstanden. auf was verzichte ich denn?

tigerle

War nur ein Vergleich
Ein Auto kauft jeder obwohl klar ist das es mal auf den Schrott muß
Eine Ehe geht man nicht ein nur weil die Möglichkeit besteht, das sie bricht. So wars gemeint.

Das mit 100% zum Partner stehen zweifel ich eben an. Haben mir schon einige gesagt aber die Begründung warum dann nicht binden war immer dieselbe.

Teddy

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25. Februar 2005 um 10:20
In Antwort auf jonny_12159999

War nur ein Vergleich
Ein Auto kauft jeder obwohl klar ist das es mal auf den Schrott muß
Eine Ehe geht man nicht ein nur weil die Möglichkeit besteht, das sie bricht. So wars gemeint.

Das mit 100% zum Partner stehen zweifel ich eben an. Haben mir schon einige gesagt aber die Begründung warum dann nicht binden war immer dieselbe.

Teddy

Du zweifelst also an,
dass ich zu 100% zu meinem partner stehe, nur weil ich ihn nicht heirate? für mich ist die ehe kein liebesbeweis. dass ich ihn liebe zeige ich ihm jeden tag. und ich habe auch nie das gefühl, dass mein schatz nicht zu mir steht. im gegenteil, das hat er mir schon sehr oft bewiesen. ich kenne ehen da sieht es echt anders aus.

ich habe mich an meinem partner gebunden...wir leben zusammen, wir lieben uns, wir achten auf den anderen und wir sind treu, wir sind offen und ehrlich....das ist mehr wie in so mancher ehe.

tigerle

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25. Februar 2005 um 10:30
In Antwort auf jaana_11887320

Du zweifelst also an,
dass ich zu 100% zu meinem partner stehe, nur weil ich ihn nicht heirate? für mich ist die ehe kein liebesbeweis. dass ich ihn liebe zeige ich ihm jeden tag. und ich habe auch nie das gefühl, dass mein schatz nicht zu mir steht. im gegenteil, das hat er mir schon sehr oft bewiesen. ich kenne ehen da sieht es echt anders aus.

ich habe mich an meinem partner gebunden...wir leben zusammen, wir lieben uns, wir achten auf den anderen und wir sind treu, wir sind offen und ehrlich....das ist mehr wie in so mancher ehe.

tigerle

Ich werd mich hüten
an dir zu zweifeln. Hab ja angst vor Tiegern.

Aber hier hinkt auch das Beispiel. Solange ein Eivernehmen besteht klappt das auch in der Ehe wie auch in der Partnerschaft. Da besteht doch gar kein Zweifel.
Auch bist du noch herrlich jung, auch das ändert sich leider ständig.

Teddy

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25. Februar 2005 um 10:34
In Antwort auf jonny_12159999

Ich werd mich hüten
an dir zu zweifeln. Hab ja angst vor Tiegern.

Aber hier hinkt auch das Beispiel. Solange ein Eivernehmen besteht klappt das auch in der Ehe wie auch in der Partnerschaft. Da besteht doch gar kein Zweifel.
Auch bist du noch herrlich jung, auch das ändert sich leider ständig.

Teddy

Siehste...
...das wichtigste ist das einvernehmen, nicht der trauschein.

was ändert sich ständig? mein alter? jepp, nächsten monat, da werde ich 34

tigerle

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25. Februar 2005 um 10:37
In Antwort auf leta_12706627

Nee Teddy,...
das kann doch so nicht sein...
Trauschein quasi als "Absicherung"? Ich lese in Deinem Posting viel von "Verantwortung" und "Gesetz", außerdem vom "verlorenen Wert",... Was ich nicht verstehe, welchen Wert hat die Ehe für Dich? Du führst eine langjährige Beziehung und bist nur des Trauscheins wegen nicht "weggelaufen" vor Schwierigkeiten und Problemen? Hast Dich des Trauscheins wegen Deiner Verantwortung gestellt?
Ich glaube, daß so ein "Fetzen Papier" keinen Menschen dazu bringt, verantwortungsbewußt zu sein. Wer es nicht ist, dem hilft auch kein "Verheiratetsein".
Ich bin verheiratet, aber die Entscheidung zur Eheschliessung hatte nichts mit Liebe zu tun (die Liebe braucht keine "Legitimation" durch ein Papier, die Liebe ist frei!), für uns waren es wirtschaftliche Gründe.Die Entscheidung, mit meinem Partner zusammenzusein, "in guten wie in schlechten Tagen" war schon Jahre vorher gefallen, DAS war eine Entscheidung aus Liebe, nicht unsere Heirat.
LG Phyllis
GUCKT NICHT SO ROMANTISCH!
(B. Brecht)

GLOTZT...
nicht so romantisch, muß es heißen - sorry für die unpräzise Wiedergabe des Zitats!
Phyllis

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25. Februar 2005 um 17:07
In Antwort auf jaana_11887320

So ein quatsch...
....heirat ist doch keine garantie dafür, dass jemand sich nicht vor der verantwortung drückt gemeinsame probleme zu lösen oder den lebensweg zusammen zu gehen. warum werden denn so viele ehen wieder geschieden?

ich war fast 10 jahre mit einem mann zusammen und das ohne trauschein...so lange sind viele nicht verheiratet....in meinem bekanntenkreis lassen sich gerade 2 nach 2 jahren scheiden. wo werden denn da die probleme gelöst?

ist ja toll, dass du so lange verheiratet bist....sind meine eltern auch. aber das musst nicht mein leben sein. ich sehe mich sicher nicht als diejenige in der beziehung an, die nur gutgenug ist um die socken zu waschen. ich weiss, dass mein freund mich liebt und mit mir durch dick und dünn geht...dafür brauche ich keinen trauschein.

und selbst wenn man verheiratet ist, kann man voreinander weglaufen...das hat nichts mit einem trauschein zu tun, sondern mit der einstellung.

gruß, tigerle

Vielen Dank...
... für Deine Worte.

Ich erlebe es immer wieder auch in meinem Bekanntenkreis, dass man trotz Ehe nicht in der Lage ist, Probleme zu lösen. In manchen Fällen habe ich den Eindruck, dass die Ehe nur verhindert, dass die Konsequenzen gezogen werden. Weil man sich eben vor dem Makel, dass man geschieden ist, immer noch fürchtet.

Ich frage mich, ob einem dieser Fetzen Papier nicht dazu verleitet, seinen Partner als garantierten Besitz anzusehen. Statt sich immer wieder von Neuem mit dem Menschen an seiner Seite auseinander zu setzen.

Tönt vielleicht auch romantisch. Ich bin gerade mal vier Monate mit meinem Freund zusammen. Ich kann es mir vorstellen, noch in 20 Jahren an seiner Seite aufzuwachen, mich über seine Macken zu ärgern und mit ihm etwas zu unternehmen. Aber merkwürdigerweise kann ich es mir im Moment nicht vorstellen, ihn zu heiraten. Nicht, weil ich Angst hätte vor der Verbindlichkeit. Aber weil mir der Familientrubel rundherum irgendwie stinkt.

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25. Februar 2005 um 17:39

Das eigentliche Problem...
...bei Dir dürfte wohl nicht sein, dass er nicht heiraten will, sondern dass Du Angst hast, dass Dein Partner Dich nur als eine Episode in Deinem Leben ansieht. Du willst mit einer Heirat etwas dagegen unternehmen, dass er vielleicht auf die Idee kommen könnte, dass er den Rest seines Lebens nicht mit DIR verbringen will.

Daran wird sich aber auch mit der Heirat nichts ändern. Wenn Du das Gefühl haben würdest, dass Du seine Lebenspartnerin bist, dann hättest Du kein Problem damit, dass Ihr nicht verheiratet seid.

Aber vermutlich liegt das Problem darin, dass Du das Gefühl hast, für ihn sei Eure beziehung nicht allzu verbindlich.

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26. Februar 2005 um 9:16

Dieser Ex
war mit ihr verheiratet.

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26. Februar 2005 um 14:32

Du bist gut
ich denke, das kann ich wohl sehr gut selbst eischätzen nach 34 Jahren Ehe. So weit ich erkennen kann kommen da nicht alle hin.
Dann kommt immer das Argument, das war doch was ganz anderes. Ich kann dir versichern, jede Zeit hat ihre eigenen Probleme die es zu meistern gilt.
Ich kann nochenmal hervorheben, innerhalb einer Ehe fühlt man sich mehr für den anderen Verantwortlich. Auch dann, wenn die Schmetterlinge verflogen sind.
Zu Teddymenstochter kann ich sagen es spielten da auch die Ideale der Jugend mit "man kann die Wesenszüge eines Partners ändern". Ein folgenschwerer Irrtum dem viele , besonders Frauen, unterliegen.
Übrigends das Ergebnis, im Album "Osterlichter" leicht zu erkennen haben wir genauso lieb.
Ach noch was. Trotz der Pleite der ersten Ehe war meine Tochter immer bemüht wieder eine Familie (Ehe) aufzubauen.
@Imandra- wollen wir noch über deinen Stadgarten fachsimpeln? da ist so eine Ruhe eingetreten.

LG

Teddy

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28. Februar 2005 um 0:42
In Antwort auf cyndi_12185744

Die dummen Frauen...
...sind leider so blöd, dass ihnen nicht auffällt, dass es für die Männer wesentlich einfacher ist, wenn SIE die Hausarbeit an die Freundin delegieren könnnen. Und wenn man das noch kostenlos ahben kann: ist das nicht toll???

Hier ein heisser Tipp an die Mädels: macht einen Komkubinatsvertrag. Denn sonst steht Ihr im Ernstfall mit abgesägten Hosen da, wenn der Holde sich entschliesst, sich abzusetzen. Und falls Ihr die Hausarbeit nicht aufteilt, lasst Euch dafür eine Entschädigung geben. Wir sind doch kein Mutti-Ersatz!

@qualto: Deine Freundin hat genau so gehandelt, wie es ein Mann gemacht hätte. Innerlich die Geschichte für abgeschlossen erklären, nach aussen den Schein wahren und ganz nebenbei nach was Neuem suchen. Ich denke, sie hat in Dir wahrscheinlich das Vorbild gehabt... Oder anders formuliert: sie ist Dir vermutlich zuvor gekommen. Und das ärgert Dich, nicht?

Nein!
ich war super enttäuscht und verletzt. ich bin aus allen wolen gefallen und hätte das nie von ihr gedacht. und bis heute verstehe ich nicht, warum sie dann trotzdem auf heirat gedrängt hat.

ich wollte zwar ne beziehung mit ihr, jedoch ist sie mir ein wenig zu schnell vorgeprescht.

und wieso machen das die männer so immer?
meine beobachtung ist, dass es in aller regel die frauen sind, die ihren partner verlassen. und während der dann verletzt ist und nichts mehr mit seiner umwelt zu tun haben will, hat die frau sofort den nächsten am start.

und häufig sind die männer total überrascht. sie glauben bis zuletzt an eine heile welt und werden von ihrer partnerin überrascht, dass diese soo unzufrieden sei (angeblich schon längere zeit. komisch, dass sie dann nie was gesagt hat...) und während sie sich von ihrem partner noch nicht getrennt haben, läuft die nächste beziehung schon nebenher...

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28. Februar 2005 um 21:31

Ja
mir gehts ähnlich. mein freund sträubt sich auch. ich glaub, da kann frau nichts machen, ausser einfach abwarten- vielleicht ändert sich seine einstellung ja doch mal, vielleicht auch nicht und man ist trotzdem gemeinsam lange glücklich.. dazu zwingen kann und sollte man ihn nicht, das wäre sicher nicht gut...

eventuell lässt sich auch ein kompromiss schließen, beispielsweise eine besondere feier zu einem jahrestag oder so etwas..

also nicht verzweifeln und einfach die schöne beziehung genießen!

lg,
stephi

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1. März 2005 um 18:10
In Antwort auf javaid_11932536

Nein!
ich war super enttäuscht und verletzt. ich bin aus allen wolen gefallen und hätte das nie von ihr gedacht. und bis heute verstehe ich nicht, warum sie dann trotzdem auf heirat gedrängt hat.

ich wollte zwar ne beziehung mit ihr, jedoch ist sie mir ein wenig zu schnell vorgeprescht.

und wieso machen das die männer so immer?
meine beobachtung ist, dass es in aller regel die frauen sind, die ihren partner verlassen. und während der dann verletzt ist und nichts mehr mit seiner umwelt zu tun haben will, hat die frau sofort den nächsten am start.

und häufig sind die männer total überrascht. sie glauben bis zuletzt an eine heile welt und werden von ihrer partnerin überrascht, dass diese soo unzufrieden sei (angeblich schon längere zeit. komisch, dass sie dann nie was gesagt hat...) und während sie sich von ihrem partner noch nicht getrennt haben, läuft die nächste beziehung schon nebenher...

Männer und Frauen...
...ticken eben anders. Naja, das ist ja nichts Neues. Aber daraus ergeben sich meistens ein paar Spannungs-Potentiale.

Ich kann nur von meiner Erfahrung sprechen. Meine Schwester hatte zweimal das zweifelhafte Vergnügen, dass ihr jeweiliger Freund bereits eine Neue am Wickel hatte, als sie in die Wüste geschickt wurde.

Was Du mir von Deiner Ex erzählst, kann ihc irgendwie nachvollziehen. Und zwar auch aus Deiner Optik. Ich versuche mal zu erklären, was abgelaufen ist.

Eine Beziehung durchläuft gewisse Entwicklungsstufen. An und für sich eine Binsenwahrheit. Nur befinden sich nicht immer beide Partner in der gleichen Stufe. Offensichtlich war Deine Ex bei der Stufe angelangt, wo sie es für richtig empfand, dass man heiraten sollte. Du aber noch nicht. Und hier beginnt das Problem.

Sie wird Dir wahrscheinlich ziemlich offen gesagt haben, dass sie an Heirat denkt. Du hast ihr gesagt, dass Du damit noch zuwarten willst. Und was passiert jetzt? Sie fühlt sich natürlich zurückgewiesen. Oder sie hat den Eindruck, dass Dir die Beziehung nicht mehr wichtig sei. In dem Moment reagiert sie typisch Frau. Mit Kommunikationsentzug. Denn wenn eine Frau jemanden für ein Verhalten "bestrafen" will, das sie verletzt, dann wird sie schweigen. Du als Mann hast aus Deiner Denkweise angenommen, dass für sie damit die Geschichte erledigt ist. Und eben diese Annahme war falsch.

In dem Moment hätte sie eigentlich erwartet, dass Du mit ihr über Deine Gefühle redest. (Was Du vermutlich nicht gemacht hast, Männer sind eben so.) Und dass Du ihr versicherst, dass die Heiratsfrage nicht bedeutet, dass Du nicht zu ihr stehst. Dein Nicht-Kommunizieren hat sie also dahingehend interpretiert, dass Dir die Beziehung nicht mehr wichtig ist. (Ist eben die typische Frauenlogik.) Und hat sich gemäss ihrer Logik nach jemand Neuem umgesehen, denn für eine Frau bedeutet das Nicht-Ausdiskutieren von Problemen (es muss dabei nicht einmal zu einem Lösungsansatz kommen!), dass die Beziehung nicht stimmt bzw. dass der Partner die Beziehung nicht will.

Du hast ihr also, ohne dass Du Dir dessen bewusst warst, signalisiert, dass für Dich die Beziehung zu Ende ist. Und sie hat das getan, was jede(r) tun würde: sie hat sich nach einem neuen Partner umgesehen. Deshalb kam für Dich dann die Überraschung, als sie die Beziehung (die Du aus ihrer Sicht schon vorher beendet hast!) aufgab.

Dass viele Frauen bei Beziehungsende sagen, dass sie schon lange unzufrieden waren, liegt auch wieder an einem typischen Verhaltensunterschied. In einer Partnerschaft wird das Verhalten des andern laufend taxiert. Das geschieht eher unbewusst. Männer und Frauen haben unterschiedliche Wertskalen, d.h. das gleiche Verhalten bekommt bei einem Mann eine ganz andere "Punktzahl" als bei einer Frau. Ein Mann wird eine Beziehung dann beenden, wenn nach seiner subjektiven Sicht das "Punktekonto" auf Null ist und keine Aussicht besteht, dass je ein positiver Saldo drauf sein wird. Eine Frau wird zulassen, dass dieses "Konto" zeitweise ins Minus fallen kann, d.h. sie wird ihrem Partner eine Kreditlimite zugestehen. Wenn diese ausgeschöpft ist, dann muss er entweder etwas tun, das ihm bei ihr Pluspunkte einbringt oder sie wird die Beziehung beenden, mit der Begründung, dass es für sie schon lange nicht mehr okay war. (Klar, aus ihrer Sicht war er ja dauernd im Minus!)

Ich weiss, das tönt alles sehr plakativ und realitätsfremd. Beziehungen sind ja nie so einfach! Was mir aber geholfen hat, waren zwei Bücher. Zum einen "Männer sind anders, Frauen auch" von John Gray und zum andern "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" von Barbara und Allan Pease. Das zweite habe ich übrigens von meinem Freund bekommen. Wir sind zwar noch keine Kommunikations-Profis, aber wir sind lernfähig. Natürlich stresst es mich manchmal, wenn er nicht kommuniziert. Aber ich habe gelernt, dass das für einen Mann eben normal ist. Und dass er nach einer Schweigezeit durchaus wieder angesprochen werden darf.

Das Leben ist ein dauernder Lernprozess. Auch in Bezieungsfragen.

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4. März 2005 um 11:45

Ich würde nie wieder heiraten!!!
Hallo,

also ich will euch meine Meinung sagen, ich bin seit 1 Jahr verheiratet und wir waren 6 Jahre zusammen, als wir uns getraut haben.

Und seit wir verheiratet sind, läuft es nicht mehr so gut, wie früher. Wir streiten uns ständig, sagen uns solche schlimmen sachen, die wir uns früher nie gesagt hätten, weil man angst hatte den anderen zu verlieren. Seit der heirat, bemüht man sich nicht mehr so wie früher, man denkt "sie bleibt sowieso bei mir", so denkt mein mann. Als wir nicht verheiratet waren, war das alles ganz anders. Mein mann hat sich bemüht um mich und ich um ihn. Und jetzt sind meine gefühle auf einmal weg. Ich habe ihn früher so geliebt, ich konnte mir nicht vorstellen ohne ihn zu sein. Ich habe ihn immer vermisst, wenn er auf der Arbeit war und jetzt geniese ich die Zeit, wenn ich alleine zu Hause bin.

Ich will euch einfach sagen, die HEIRAT zerstört die Beziehung. Ich würde nie wieder heiraten!!!

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8. März 2005 um 7:45

Mmmmmmmm
nun bin ich schwer am überlegen. Wenn man hier postet sitzt man oft schnell in der einen oder anderen Ecke (Schublade).
Um nun wieder den Zorn kinderloser Paare auf mich zu lenken, möchte ich bemerken, eine Ehe ist für mich erst vollzogen, wenn auch Kinder da sind. Wohl deshalb gehe ich von dieser Basis aus. Im Zusammenhang mit Kindern sehe ich den Nachteil eben darin, wie das Gesetz in der letzten Zeit gestaltet wurde. Ein Mann ist nicht berechtigt auch zu prüfen ob er der Vater ist. Ich sagte ja, unsere Rechtssprechung hat damit unserer Gesellschaft einen Schaden zugefügt, der so schnell nicht wieder gut zu machen ist. Was stört denn, wenn nach einer Geburt die Vaterschaft obligatorisch zweifelsfrei festgestellt wird. Gerade auch hier im forum liest man doch, das auch Frauen den Wunsch haben mal mit einem anderen zusammen zu sein; zu meiner Überraschung. Wenn dann die Vaterschaft festgestellt ist, sollten auch beide für das Kind sorgen.
Nein, eine Alleinerziehende hat es wirklich nicht leicht.

Teddy

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9. März 2005 um 5:17

Es ist leider fast immer so,...
dass der mann durch die ehe seine rechtliche position noch weiter verschlechtert. und das trifft auf ganz viele bereiche zu. unterhalt und die vaterschafts(tests etc.)-thematik sind da nurkleine beispiele.
natürlich sind fälle wie trump oder becker extremfälle und dies spitze des eisberges. aber in einem gewissen maße kommt dieses "ich heirate mich reich"-phänomen eben doch vor. und da sich eben neuerdings gewisse ansprüche nicht mal per vertrag ausschließen lassen, werden solche dinge eben noch verstärkt. die deutsche rechtslage ist eben im regelfall zugunsten der frauen ausgelegt.

sicherlich haben es alleinerziehende nicht einfach. ich kenne aber auch einige beispiele, wo sich dann der mann bei der arbeit den arsch aufreißt, extraschichten ohne ende einlegt und hinterher trotzdem nur vom selbstbehalt leben kann. seine frau hingegen hat längst den nächsten kerl am wickel von dem sie auch einiges bekommt. weil da aber nix offiziell läuft, muss er weiterhin zahlen. so ne ehe kann mitunter zu ner rundum-versorgung mutieren. warum soll ich denn arbeiten gehen, wenn ich - solange ich nix verdiene - das gleiche geld auch so von meinem ex gezahlt bekomme. und wenn man nicht mehr gerade anfang zwanzig oder so ist, lässt es sich bei der heutigen arbeitsmarktlage auch glaubhaft verkaufen, dass es ach so schwer ist, einen job zu finden.

und natürlich lassen sich eher frauen von ihren partnern scheiden: sie sind ja auch in der stärkeren rechtsposition.

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