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Ist heirat heute noch ein kriterium?

17. Dezember 2003 um 20:24

Zu heiraten sollte ja der schönste augenblick im leben sein ausser der geburt eines kindes. Heiraten bedeutet anerkennung, sicherheit und zukunft als familie und eltern. bedeutet heirat heutzutage noch das selbe, wie vor einiger zeit, jetzt, wo viele ehen über gütertrennung verlaufen und die partner eigentlich beide in der lage sind für ihr leben zu sorgen? Haben sich die dinge mit der zeit nicht so weit entwickelt, dass eine ehe eher zwang als vorteile mit sich bringt?
Die meisten leute denken immer noch, dass heiraten normal sei, dass es die vorraussetzung wäre um kinder zu haben. Sie halten irgendwo auch an der geschlechterverteilung fest in der Herr Ehemann in der garage herumwerkelt und Frau ehefrau den braten im ofen überwacht. Heirat bringt vor allem auch sicherheit für die frau, welche oft schon den grossen bauch vor sich trägt bevor sie sich beruflich weitergebildet hat.
Und dabei, was bedeutet heirat heutzutage. Es ist vor allem freiheitsberaubend da man sich auf einen partner fixiert ohne wirklich zu wissen ob die beziehung gut verlaufen wird oder nicht. >Viele junge leute bevorzugen es heutzutage, nicht zu heiraten und sie haben wahrscheinlich recht. Was für vorteile hat es, zu heiraten? Wenn es eine versicherung wäre für liebe und achtung wären doch alle ehepaare glücklich. Kann man wirklich schriftlich vereinbaren sich zu lieben und zu achten? Die ehe ist ein vertrag für gefühle. Kann man gefühle vertraglich festlegen?
Ich denke, dass gefühle vage sind und die ehe keine versicherung bieten kann für liebe. In dem fall, warum beinhaltet der ehevertrag dann den inhalt der treue? Muss man dafür bestraft werden, dass man seine liebe nicht aufrecht erhalten konnte? Hetzutage sind die gesetze so, dass ein vater seinen unterhalt bezahlen muss. Somit haben die frauen erreicht, nicht geheiratet werden zu müssen um versorgt zu sein. Die heirat tritt damit in den hintergrund und seitdem wollen viele frauen nicht mehr heiraten wenn sie ein kind erwarten. Warum? Weil sie die abhängigkeit fürchten, weil viele männer sich noch wie schweine benehmen.
Somit ist die heirat heutzutage in die vergangenheit gerückt worden. Die frauen lassen sich nicht mehr so leicht einfangen seitdem die frauenrechte festgelegt sind. Wenn heutzutage geheiratet wird, ist es oft eine wahre gefühlsheirat, da die zwänge von früher abgeschafft sind. Unter dieser ansicht könnte doch die heirat zu unserer zeit in ein wirklich gutes licht gerückt werden aber manche frauen misstrauen doch eher einer heirat, da sie in der tat viele konsequenzen mit sich bringt sei es für die frau oder den mann, es gibt eigentlich keine gründe ausser das misstrauen, zu heiraten, sei es nicht ein urvertrauen in die partnerschaft und der wunsch, eben für immer zusammengehören.

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22. Dezember 2003 um 22:54

Heiraten !!!!
heiraten ist doch total überholt....
wenn man erst einmal verheiratet ist, ich meine nicht wochen, monate, oder fünf jahre, nein mehr wird einem das lästig.
kaufe das buch warum frauen gerne heiraten und sich noch lieber wieder scheiden lassen !!!
da steht die wahrheit drin ....
viel glück !!

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27. Dezember 2003 um 9:53

Das Schönste für dich?
na dann auf .

Also ich kenne da vieles was schöner ist.

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29. Dezember 2003 um 20:33

Reicht dir dann
1 mal?

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30. Dezember 2003 um 11:20
In Antwort auf lula_12948002

Heiraten !!!!
heiraten ist doch total überholt....
wenn man erst einmal verheiratet ist, ich meine nicht wochen, monate, oder fünf jahre, nein mehr wird einem das lästig.
kaufe das buch warum frauen gerne heiraten und sich noch lieber wieder scheiden lassen !!!
da steht die wahrheit drin ....
viel glück !!

So pauschal
lässt sich das wohl kaum sagen. Ich hab sehr früh geheiratet (mit 18), und hab keinen Tag dieser 8 Jahre bereut, geschweige denn ist mir die Ehe lästig geworden.
Für manche mag das mit Sicherheit zutreffen, mein Bruder hat sich nach nicht mal einem Jahr wieder scheiden lassen, aber es gibt auch welche, die die Ehe bewusst eingegangen sind.
Ob man heiratet oder nicht, liegt doch ganz allein an den Partnern. In der heutigen Zeit ist es nicht mehr "nötig" verheiratet zu sein, aber für manche (wie für mich) gehört es irgendwie zu der Liebe.
Liegt halt auch an den "Beteiligten" was sie dann aus der Ehe machen.
Gruß Blume

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2. Januar 2004 um 10:17
In Antwort auf lula_12948002

Heiraten !!!!
heiraten ist doch total überholt....
wenn man erst einmal verheiratet ist, ich meine nicht wochen, monate, oder fünf jahre, nein mehr wird einem das lästig.
kaufe das buch warum frauen gerne heiraten und sich noch lieber wieder scheiden lassen !!!
da steht die wahrheit drin ....
viel glück !!

Tatsachen
Eigentlich gebe ich Dir Recht. Heiraten muss man nicht unbedingt um glücklich sein zu können. Aber leider gilt immer noch ein Familienrecht, dass aus einer Zeit stammt, als die Ehe ein Heiligtum war.

Das sollte man nicht vergessen. Bestimmte Absicherungen für seinen geliebten Schatz funktionieren nicht ohne die Ehe.

Michael

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3. Januar 2004 um 10:53
In Antwort auf edmond_12158641

Tatsachen
Eigentlich gebe ich Dir Recht. Heiraten muss man nicht unbedingt um glücklich sein zu können. Aber leider gilt immer noch ein Familienrecht, dass aus einer Zeit stammt, als die Ehe ein Heiligtum war.

Das sollte man nicht vergessen. Bestimmte Absicherungen für seinen geliebten Schatz funktionieren nicht ohne die Ehe.

Michael

Doch
manches wiederum ist leichter ohne Trauschein. Alles Ansichtsache.

Du kannst übrigens deinen Schatz per Notar sehr gut absichern womit auch immer. Das gilt nicht nur fürs Testament, auch anderes kann dort festgelegt werden. Jeder bekommt eine Ausführung des Ganzen , eines bleibt beim Notar und er hinterlegt es beim Amtsgericht. Bei Bedarf kann es vorgezeigt werden, z.B. Bank, Arzt oder sonstwer.

Ehe ein Heiligtum?
War sie das wirklich jemals?

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3. Januar 2004 um 19:34

Gefühlssache
Heiraten oder nicht? und wenn warum? und wenn nicht warum?
Heutzutage muss kein Mensch mehr heiraten. Es ist nur wesentlich leichter eine "wilde Ehe" zu beenden mit oder ohne Vetrag. Selbst der dicke Bauch ist doch kein Grund sich Lebenslänglich festzulegen, wenn man das nicht will oder kann.
Wichtig ist doch nur das beide Partner eine Ehe wollen und was man vertraglich vereinbart ist doch auch Verhandlungssache, wenn du das mit der Treue nicht drinhaben willst dann lass es doch streichen. Behalte deine Eigenständigkeit in Maßen bei, ebenso wie dein Partner seine Eigenständigkeit bebehalten sollte (Freiräume sichern und akzeptieren). Genauso wie man Gemeinsamkeiten pflegen sollte.
Liebe Grüße
Wasserkristall

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5. Januar 2004 um 9:47

Kein muß, klar!
mein mann und ich haben ganz bewußt ohne ehevertrag(sprich gütertrennung...), aus liebe geheiratet.
by the way, "sich zu lieben und zu achten/ehren" stammt aus dem kirchentext, nicht unbedingt vom standesamttext.

ich bin 2 jahre nach eheschließung schwanger geworden, wäre aber auch ohne trauschein kein problem.

wir wechseln uns mit dem kochen ab und er hilft im haushalt. klar ist er schon mal ein a-loch, dann streiten wir uns, reden darüber und vertragen uns wieder, no problem.

das zusammengehörigkeitsgefühl wächst einfach mit gleichem namen, wir fühlen uns dadurch noch mehr als familie.

klar ist der wunsch da, zusammen alt zu werden, aber ob und wie wird die zeit zeigen.

für mich war der entschluss zur ehe genau das richtige, aber die, für die es zwang bedeutet oder nur der finanziellen vorteile wegen, sollten lieber nicht heiraten.

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5. Januar 2004 um 14:18

Du tust mir leid,
wenn Du davon überzeugt bist, was Du schreibst...

Leute, die nicht lieben, sollten nicht mal ans Heiraten denken geschweige denn es tun. Ich hab echt das Gefühl, die mit den negativen Aspekten zum Heiraten hier haben sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Tut mir leid für Euch!

Für mich ist Heiraten mit das Größte was es gibt. Für mich ist die Ehe was besonderes, was schönes - was mich mit meinem Schatz zu einer Familie macht. Ich bedaure sehr, dass der Trend zu den wilden Ehen geht. Bestimmt gibt es auch viele Frauen, die Männer ausnutzen wollen. Aber die ehrliche Liebe gibt es heute noch wie früher. Ich hab vor 5 Monaten geheiratet und es noch keinen Tag bereut. Ich bestreite nicht, dass es auch schief gehen kann - aber wenn ich daran denken würde, dann hätte ich es nicht getan. Und ich kann jedem Paar, dass sie ehrlich und wahrhaftig liebt und eine tolle Beziehung führt, raten, diesen Schritt zu gehen - es war für mich der bis jetzt schönste Tag im Leben.

Deswegen tut mir das auch weh, wenn man so hart von der Ehe spricht und damit nur Ausnutzung, Zwang und Scheitern verbindet. Nicht jeder hat das Glück, seine bessere Hälfte zu finden, aber der es hat, sollte es festhalten. Was ist so altmodisch daran, einen Namen zu tragen und sich füreinander verantwortlich fühlen? Wir haben weder Gütertrennung noch "mußten" wir aufgrund von Schwangerschaft heiraten - wir haben es einfach aus Liebe getan. Und ich finds furchtbar, dass man diesen Grund nicht akzeptieren will!

Liebe Grüße!

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5. Januar 2004 um 21:22
In Antwort auf delyth_12169366

Du tust mir leid,
wenn Du davon überzeugt bist, was Du schreibst...

Leute, die nicht lieben, sollten nicht mal ans Heiraten denken geschweige denn es tun. Ich hab echt das Gefühl, die mit den negativen Aspekten zum Heiraten hier haben sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Tut mir leid für Euch!

Für mich ist Heiraten mit das Größte was es gibt. Für mich ist die Ehe was besonderes, was schönes - was mich mit meinem Schatz zu einer Familie macht. Ich bedaure sehr, dass der Trend zu den wilden Ehen geht. Bestimmt gibt es auch viele Frauen, die Männer ausnutzen wollen. Aber die ehrliche Liebe gibt es heute noch wie früher. Ich hab vor 5 Monaten geheiratet und es noch keinen Tag bereut. Ich bestreite nicht, dass es auch schief gehen kann - aber wenn ich daran denken würde, dann hätte ich es nicht getan. Und ich kann jedem Paar, dass sie ehrlich und wahrhaftig liebt und eine tolle Beziehung führt, raten, diesen Schritt zu gehen - es war für mich der bis jetzt schönste Tag im Leben.

Deswegen tut mir das auch weh, wenn man so hart von der Ehe spricht und damit nur Ausnutzung, Zwang und Scheitern verbindet. Nicht jeder hat das Glück, seine bessere Hälfte zu finden, aber der es hat, sollte es festhalten. Was ist so altmodisch daran, einen Namen zu tragen und sich füreinander verantwortlich fühlen? Wir haben weder Gütertrennung noch "mußten" wir aufgrund von Schwangerschaft heiraten - wir haben es einfach aus Liebe getan. Und ich finds furchtbar, dass man diesen Grund nicht akzeptieren will!

Liebe Grüße!

5 Monaten Ehe?
Sprechen uns nochmal in 10 Jahren

5 Monate ist"leider" gar nichts

"Bin 15 Jahre verheiratet"

Vivian

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6. Januar 2004 um 12:40
In Antwort auf dua_12700853

5 Monaten Ehe?
Sprechen uns nochmal in 10 Jahren

5 Monate ist"leider" gar nichts

"Bin 15 Jahre verheiratet"

Vivian

Hab nich geschrieben, dass wir erst seit 5 Monaten zusammen sind oder?
Aber Du scheinst Dich mit Deinen 15 Ehejahren für neunmalklug zu halten! Sorry, aber wir sind schon paar Jährchen zusammen... so dass ich mir schon ein Urteil erlauben kann.

Nix für ungut.
Gute Laune

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6. Januar 2004 um 12:51
In Antwort auf dua_12700853

5 Monaten Ehe?
Sprechen uns nochmal in 10 Jahren

5 Monate ist"leider" gar nichts

"Bin 15 Jahre verheiratet"

Vivian

5 monate nichts ????
moment mal.... absolutes veto!

Hier gings doch erstmal um die Einstellung zur Ehe und die Gründe für die Eheschliessung. Und die sind nach 10 Jahren die gleichen wie nach 5 Monaten.....

Du bist 15 Jahre verheiratet? Glückwunsch! Ich bin zwar erst fast 13 Jahre verheiratet, aber ich bin glücklich und bereue meine Entscheidung von damals nicht.

Warum hast Du denn geheiratet? Bereust Du Deine Entscheidung oder warum soll gutelaune erstmal 10 Jahre warten?

Niemand sagt, dass Ehe einfach ist. Keiner behauptet, dass immer nur eitel Sonnenschein herrscht. Aber man muss auch bereit sein, etwas dafür zu tun und zwar nicht nur zu Beginn, sondern immer wieder. Nur dann kann sie meiner Meinung nach funktionieren.

Und diese Einstellung sollte man nicht erst nach x-Jahren haben, sondern sich von vornherein darüber im klaren sein. Nur wer sich wirklich vornimmt, mit dem Ehepartner sein ganzes Leben zu verbringen, bringt auch die entsprechende Bereitschaft mit. Egoismus ist dort fehl am Platz.

Meine Mutter hat immer gesagt aus zwei ichs muss ein wir werden. Passender kann man es nicht beschreiben. Natürlich sollte man sich immer treu bleiben und sich nicht verbiegen, aber ein gewisses Mass an Kompromissbereitschaft sollte man schon an den Tag legen.

lg Twin

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12. Februar 2004 um 13:48

Frisch geschieden ...
und mit neuem Freund, habe ich mir sehr viel Gedanken über die Ehe gemacht. Ich habe für mich die Notwendigkeit der Ehe überhaupt hinterfragt. Nachdem eine Ehe gescheitert ist gehört das wohl auch dazu und ich war fest entschlossen niemals wieder zu heiraten.
Ein Freund hat mir damals gesagt, wenn man WIRKLICH heiratet, kann man das eigentlich nur einmal tun - nur die meisten Leuten heiraten eben nicht wirklich. Das hat mich zu einigen Überlegungen gebracht.
Wenn man WIRKLICH heiratet, gibt man dem anderen das Versprechen mit ihm für immer zusammen zu bleiben, immer zu ihm zu stehen, alles zu tun um den anderen glücklich zu machen - und gleichzeitig wird einem auch all das versprochen. Wenn diese Entscheidung ernsthaft getroffen wird, kann man dieses Versprechen auch nicht mehr rückgängig machen - dann trägt man die Verantwortung ein Leben lang. Erschreckend? Ja. Aber wenn es so ist - welche enorme Intensität und Qualität kann so ein Versprechen einer Beziehung zweier Menschen geben! Wieviel mehr kann man sich einer Person öffnen, mit der man in solcher Weise verbunden ist! Ein wahnsinnig schöner Gedanke und absolut erstrebenswert!
Ich habe zwar schon einmal geheiratet - aber diese Entscheidung habe ich so noch nie getroffen. Schade dass viele Menschen - einschließlich mir - diesen Schritt viel zu unüberlegt und ohne tiefgründiger Überlegungen setzen.
Liebe Grüße
Sanne

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12. Februar 2004 um 17:45
In Antwort auf mamie_12725136

Frisch geschieden ...
und mit neuem Freund, habe ich mir sehr viel Gedanken über die Ehe gemacht. Ich habe für mich die Notwendigkeit der Ehe überhaupt hinterfragt. Nachdem eine Ehe gescheitert ist gehört das wohl auch dazu und ich war fest entschlossen niemals wieder zu heiraten.
Ein Freund hat mir damals gesagt, wenn man WIRKLICH heiratet, kann man das eigentlich nur einmal tun - nur die meisten Leuten heiraten eben nicht wirklich. Das hat mich zu einigen Überlegungen gebracht.
Wenn man WIRKLICH heiratet, gibt man dem anderen das Versprechen mit ihm für immer zusammen zu bleiben, immer zu ihm zu stehen, alles zu tun um den anderen glücklich zu machen - und gleichzeitig wird einem auch all das versprochen. Wenn diese Entscheidung ernsthaft getroffen wird, kann man dieses Versprechen auch nicht mehr rückgängig machen - dann trägt man die Verantwortung ein Leben lang. Erschreckend? Ja. Aber wenn es so ist - welche enorme Intensität und Qualität kann so ein Versprechen einer Beziehung zweier Menschen geben! Wieviel mehr kann man sich einer Person öffnen, mit der man in solcher Weise verbunden ist! Ein wahnsinnig schöner Gedanke und absolut erstrebenswert!
Ich habe zwar schon einmal geheiratet - aber diese Entscheidung habe ich so noch nie getroffen. Schade dass viele Menschen - einschließlich mir - diesen Schritt viel zu unüberlegt und ohne tiefgründiger Überlegungen setzen.
Liebe Grüße
Sanne

Da hast du Recht
viele sind sich gar nicht bewußt, auf was sie sich da einlassen, oder sich eben nicht einlassen .
Andererseits darf man aber auch nie vergessen, dass das Leben Veränderung ist. Man verändert sich, jeder und alles verändert sich.Manche Bedürfnisse verändern sich. Durch die gemachten Erfahrungen verändern sich auch viele Einstellungen, und noch so einigs mehr.
Die Richtung der Veränderung kann man manchmal etwas beeinflussen, ob sie mehr zusammen führt, oder auseinander.
Aber eine 100%Garantie kann es auch hier nicht geben.
Es kann auch vorkommen, dass es einfach nicht mehr passt, oder?
Dann ist eine gute Trennung vielleicht besser als ein Zusammenleben, dass jeden frustiert.

Da bleibt eben nur: bewußter entscheiden, bewußter leben.

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13. Februar 2004 um 8:54
In Antwort auf junja

Da hast du Recht
viele sind sich gar nicht bewußt, auf was sie sich da einlassen, oder sich eben nicht einlassen .
Andererseits darf man aber auch nie vergessen, dass das Leben Veränderung ist. Man verändert sich, jeder und alles verändert sich.Manche Bedürfnisse verändern sich. Durch die gemachten Erfahrungen verändern sich auch viele Einstellungen, und noch so einigs mehr.
Die Richtung der Veränderung kann man manchmal etwas beeinflussen, ob sie mehr zusammen führt, oder auseinander.
Aber eine 100%Garantie kann es auch hier nicht geben.
Es kann auch vorkommen, dass es einfach nicht mehr passt, oder?
Dann ist eine gute Trennung vielleicht besser als ein Zusammenleben, dass jeden frustiert.

Da bleibt eben nur: bewußter entscheiden, bewußter leben.

Einerseits stimmt das ..
andererseits kann man sich auch auf Veränderungen einstellen.
Früher war es schon schlimm, als - vorallem frau - nicht die Möglichkeite hatte, sich zu trennen. Und doch, war es so, dass Menschen früher eben gezwungen waren, Krisen zu überwinden. Ich glaube schon, dass man viel zu früh die Flinte ins Korn wirft. Man übernimmt eben die Verantwortung trotz allen Schicksalsschlägen und Veränderungen, sein Bestes zu geben um die Beziehung weiter zu führen. Ich kenne einige Paare die längere Krisen überwunden haben und wieder zueinander gefunden haben und heute genauso glücklich sind, wie am Anfang. Genau das macht den Unterschied aus, wenn man dieses Versprechen (vorallem sich selbst) gegeben hat. Solange man die Liebe oder Zuneigung zum Partner nicht sterben läßt und beide - vorallem in schlechten Zeiten - sich ihrer Verantwortung bewußt sind, gibt es doch eigentlich keinen Grund warum man Hindernisse nicht überwinden kann. Voraussetzung ist halt, dass beide sich dessen bewußt sind und den Vorsatz haben eine Ehe zu leben.
Viele Leute erwarten müheloses Glück, aber das ist es sicher nicht. Ich glaube eine Ehe ist viel Anstrengung und vorallem "Arbeit an sich selbst", aber wenn man bereit dazu ist, was soll dann schief gehen.
Deswegen ist es auch so wichtig, dass man bei der Wahl seines Partners nicht nur die eigenen Gefühle sondern auch die Einstellung des Partners zu einer lebenslangen Verbindung hinterfragt. Beide müssen gleichermaßen bereit sein individuelle Bedürfnisse für ein gemeinsames Ziel zurück zustecken. Dass das gerade in der heutien Zeit, wo jeder den Drang zur "Selbstverwirklichung" ausleben möchte, schwierig ist, ist unbestritten. Dass unsere Lebenswege dadurch aber mit gescheiterte Beziehungen gepflaster sind und die Gefahr der Vereinsamung immer größer wird, ist auch nicht verwunderlich. Dabei sehe ich eigentlich keinen Widerspruch zwischen Ehe und Selbstverwirklichung, solange die Selbstverwirklichung nicht als praktizierter Egosimus ausgelebt wird. Mit einer Heirat hat man halt auch versprochen die eigenen Prioritäten anders zu setzen ..
So ich glaube ich hab' mich da jetzt etwas hineingesteigert ...

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13. Februar 2004 um 15:01
In Antwort auf mamie_12725136

Einerseits stimmt das ..
andererseits kann man sich auch auf Veränderungen einstellen.
Früher war es schon schlimm, als - vorallem frau - nicht die Möglichkeite hatte, sich zu trennen. Und doch, war es so, dass Menschen früher eben gezwungen waren, Krisen zu überwinden. Ich glaube schon, dass man viel zu früh die Flinte ins Korn wirft. Man übernimmt eben die Verantwortung trotz allen Schicksalsschlägen und Veränderungen, sein Bestes zu geben um die Beziehung weiter zu führen. Ich kenne einige Paare die längere Krisen überwunden haben und wieder zueinander gefunden haben und heute genauso glücklich sind, wie am Anfang. Genau das macht den Unterschied aus, wenn man dieses Versprechen (vorallem sich selbst) gegeben hat. Solange man die Liebe oder Zuneigung zum Partner nicht sterben läßt und beide - vorallem in schlechten Zeiten - sich ihrer Verantwortung bewußt sind, gibt es doch eigentlich keinen Grund warum man Hindernisse nicht überwinden kann. Voraussetzung ist halt, dass beide sich dessen bewußt sind und den Vorsatz haben eine Ehe zu leben.
Viele Leute erwarten müheloses Glück, aber das ist es sicher nicht. Ich glaube eine Ehe ist viel Anstrengung und vorallem "Arbeit an sich selbst", aber wenn man bereit dazu ist, was soll dann schief gehen.
Deswegen ist es auch so wichtig, dass man bei der Wahl seines Partners nicht nur die eigenen Gefühle sondern auch die Einstellung des Partners zu einer lebenslangen Verbindung hinterfragt. Beide müssen gleichermaßen bereit sein individuelle Bedürfnisse für ein gemeinsames Ziel zurück zustecken. Dass das gerade in der heutien Zeit, wo jeder den Drang zur "Selbstverwirklichung" ausleben möchte, schwierig ist, ist unbestritten. Dass unsere Lebenswege dadurch aber mit gescheiterte Beziehungen gepflaster sind und die Gefahr der Vereinsamung immer größer wird, ist auch nicht verwunderlich. Dabei sehe ich eigentlich keinen Widerspruch zwischen Ehe und Selbstverwirklichung, solange die Selbstverwirklichung nicht als praktizierter Egosimus ausgelebt wird. Mit einer Heirat hat man halt auch versprochen die eigenen Prioritäten anders zu setzen ..
So ich glaube ich hab' mich da jetzt etwas hineingesteigert ...


überstandene Krisen verbinden, Ja.
Aber manche leben zusammen ohne die Krisen zu bearbeiten. Sie machen halt einfach so weiter.Nur klappt das selten auf Dauer.

Gleich die Flinte ins Korn zu werfen, finde ich auch nicht gut.
Wenn man sich bewußt aufeinander einlässt, müßte man auch schon bereit sein, MITeinander zu leben und auch in schwierigen Zeiten es zusammen schaffen.
Da hast du die Arbeit, die gefordert ist. Bereit sein, es MITeinander zu versuchen. Wobei mal der Eine, mal der Andere mehr Beziehungsarbeit leisten wird. Aber so in etwa wäre es gut, wenn es sich die Waage hält.
Genauso wichtig ist es, sich gegenseitig zu achten, repektieren und die Lebensplanung/interessen (ich meine hier nicht Hobbys!!) sollte im Großen und Ganzen ähnlich sein.
Selbstverwirklichung...nun, wenn es in der Ehe/Beziehung nicht möglich ist, war dann die Partnerwahl vielleicht etwas falsch? Denn es widerspricht einer Ehe nicht, sehe ich wie du.

Tja, viele erwarten das ewige Glück, die ewigen Schmetterlinge. Ohne etwas dafür zu tun.Die Liebe auf den ersten Blick. Gefördert wird diese Einstellung durch div. Medien wie Film, Bücher ect. Aber so kann es nicht funktionieren.
Das Leben ist kein Märchen. Es gibt kein "Happy End". Es ist immer Arbeit, aber eine die man gerne tun sollte .
Liebe, dazu gehört sicher das Herz, aber auch ein bißchen der Verstand. Der einem dabei hilft, die Liebe auch zu leben und zu erhalten.

Es gäbe sicher weniger Trennungen, wenn sich jeder bewußter einlassen würde, viele romatische Vorstellungen über Bord werfen würde. Wenn sich einige trotz allem nicht vermeiden liesen.
Doch vielleicht wären die dann auch weniger verletzend?

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Frühere Diskussionen
Heiratsantrag - jemand ne Idee?
Von: DunklerSchatten
neu
7. Januar 2004 um 14:20
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