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Kurzfristige Absagen?

7. September um 13:49 Letzte Antwort: 24. September um 10:24

Hallo ihr Lieben,

wie seid ihr mit kurzfristigen Absagen zu eurer Hochzeit umgegangen?

Ein sehr guter Freund von mir hat letzte Woche in engstem Kreis und unter Corona Auflagen geheiratet. Eine Freundin von ihm mit der er sich eigentlich immer super verstanden hat war zusammen mit ihrem Freund eingeladen. Die besagte Freundin hat sich aber wenige Wochen vor der Hochzeit von ihrem Freund getrennt und dann erst zwei Wochen später angekündigt, dass sie alleine kommen würde. Mein Kumpel bot ihr an, dass sie wen anders mitbringen dürfte, wenn sie sich unwohl fühlt. Ich war da schon skeptisch und riet meinem Freund, dass er sie bei der Planung erstmal außen vor lassen sollte (Bauchgefühl), weil die Kommunikation mit ihr auch total schwierig war (rumdrucksen, unklar Aussagen usw.). Jedenfalls meldete sich die besagte Freundin ganze 1,5 Tage (!!) vor der Hochzeit und behauptete sie hätte husten und müsste sich laut ihres Arztes isolieren - Corona hätte sie aber nicht...

Ich weiß, wenn man Symptome hat sollte man nicht zu feiern kommen und in der aktuellen Situation sollte man sehr verantwortungsvoll sein, aber irgendwie regt mich diese kurzfristige Absage total auf! Für mich ist eindeutig, dass sie nicht alleine kommen wollte und von Anfang an wusste, dass sie nicht kommen wird. Sie schrieb meinem Kumpel nur: "ich muss mich isolieren." Ansonsten kam da rein gar nichts mehr! Meines Erachtens hat man 2 Tage vor der Hochzeit auch ein Geschenk parat oder zumindest eine hübsche Karte - sie hat aber nichts dazu gesagt, dass sie soetwas gerne noch übergeben würde oder irgendwie mit den beiden nachfeiern möchte.

Es gab kein "tut mir leid, ich kann nicht kommen, finde das total schade!" ... mein Kumpel und seine jetzige Frau schrieben ihr darauf nur: Gute Besserung wir hoffen dir geht es bald besser! Sehr schade! 
Die Freundin hat den beiden nicht mal am Hochzeitstag gratuliert, geschweige denn sich seither mal gemeldet. Ich finde es so ärgerlich, wenn Leute sich viel Mühe machen und für ihre Gäste auch Geld für Essen und Getränke ausgeben und dann so blöde Sachen kommen. Wenn sie wegen ihrer Trennung nicht kommen wollte, dann hätte sie das offen ansprechen können! 

Ja, vielleicht reagiere ich auch über und sie hat wirklich etwas Husten... aber dann hätte sie mit Mundschutz wenigstens zur Kirche kommen und auf das anschliessende Essen verzichten können! Mein Kumpel ist ziemlich traurig, weil von dieser guten Freundin bisher auch nichts mehr kam. Ich weiß auch nicht wirklich, wie ich ihn aufmuntern soll, weil es mich selber total aufregt! Sollte er noch einmal auf sie zugehen oder es gut sein lassen?

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7. September um 16:51
In Antwort auf emmiemilia

Hallo ihr Lieben,

wie seid ihr mit kurzfristigen Absagen zu eurer Hochzeit umgegangen?

Ein sehr guter Freund von mir hat letzte Woche in engstem Kreis und unter Corona Auflagen geheiratet. Eine Freundin von ihm mit der er sich eigentlich immer super verstanden hat war zusammen mit ihrem Freund eingeladen. Die besagte Freundin hat sich aber wenige Wochen vor der Hochzeit von ihrem Freund getrennt und dann erst zwei Wochen später angekündigt, dass sie alleine kommen würde. Mein Kumpel bot ihr an, dass sie wen anders mitbringen dürfte, wenn sie sich unwohl fühlt. Ich war da schon skeptisch und riet meinem Freund, dass er sie bei der Planung erstmal außen vor lassen sollte (Bauchgefühl), weil die Kommunikation mit ihr auch total schwierig war (rumdrucksen, unklar Aussagen usw.). Jedenfalls meldete sich die besagte Freundin ganze 1,5 Tage (!!) vor der Hochzeit und behauptete sie hätte husten und müsste sich laut ihres Arztes isolieren - Corona hätte sie aber nicht...

Ich weiß, wenn man Symptome hat sollte man nicht zu feiern kommen und in der aktuellen Situation sollte man sehr verantwortungsvoll sein, aber irgendwie regt mich diese kurzfristige Absage total auf! Für mich ist eindeutig, dass sie nicht alleine kommen wollte und von Anfang an wusste, dass sie nicht kommen wird. Sie schrieb meinem Kumpel nur: "ich muss mich isolieren." Ansonsten kam da rein gar nichts mehr! Meines Erachtens hat man 2 Tage vor der Hochzeit auch ein Geschenk parat oder zumindest eine hübsche Karte - sie hat aber nichts dazu gesagt, dass sie soetwas gerne noch übergeben würde oder irgendwie mit den beiden nachfeiern möchte.

Es gab kein "tut mir leid, ich kann nicht kommen, finde das total schade!" ... mein Kumpel und seine jetzige Frau schrieben ihr darauf nur: Gute Besserung wir hoffen dir geht es bald besser! Sehr schade! 
Die Freundin hat den beiden nicht mal am Hochzeitstag gratuliert, geschweige denn sich seither mal gemeldet. Ich finde es so ärgerlich, wenn Leute sich viel Mühe machen und für ihre Gäste auch Geld für Essen und Getränke ausgeben und dann so blöde Sachen kommen. Wenn sie wegen ihrer Trennung nicht kommen wollte, dann hätte sie das offen ansprechen können! 

Ja, vielleicht reagiere ich auch über und sie hat wirklich etwas Husten... aber dann hätte sie mit Mundschutz wenigstens zur Kirche kommen und auf das anschliessende Essen verzichten können! Mein Kumpel ist ziemlich traurig, weil von dieser guten Freundin bisher auch nichts mehr kam. Ich weiß auch nicht wirklich, wie ich ihn aufmuntern soll, weil es mich selber total aufregt! Sollte er noch einmal auf sie zugehen oder es gut sein lassen?

Ich würde mal ein bisschen Gras über die Sache wachsen lassen. 1-2 Wochen und dann vielleicht ganz ruhig das Gespräch suchen... und erwähnen, dass er enttäuscht ist und er das ganze etwas seltsam fand, weil sie auch sonst nichts zur Hochzeit gesagt hat.

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9. September um 16:22
In Antwort auf emmiemilia

Hallo ihr Lieben,

wie seid ihr mit kurzfristigen Absagen zu eurer Hochzeit umgegangen?

Ein sehr guter Freund von mir hat letzte Woche in engstem Kreis und unter Corona Auflagen geheiratet. Eine Freundin von ihm mit der er sich eigentlich immer super verstanden hat war zusammen mit ihrem Freund eingeladen. Die besagte Freundin hat sich aber wenige Wochen vor der Hochzeit von ihrem Freund getrennt und dann erst zwei Wochen später angekündigt, dass sie alleine kommen würde. Mein Kumpel bot ihr an, dass sie wen anders mitbringen dürfte, wenn sie sich unwohl fühlt. Ich war da schon skeptisch und riet meinem Freund, dass er sie bei der Planung erstmal außen vor lassen sollte (Bauchgefühl), weil die Kommunikation mit ihr auch total schwierig war (rumdrucksen, unklar Aussagen usw.). Jedenfalls meldete sich die besagte Freundin ganze 1,5 Tage (!!) vor der Hochzeit und behauptete sie hätte husten und müsste sich laut ihres Arztes isolieren - Corona hätte sie aber nicht...

Ich weiß, wenn man Symptome hat sollte man nicht zu feiern kommen und in der aktuellen Situation sollte man sehr verantwortungsvoll sein, aber irgendwie regt mich diese kurzfristige Absage total auf! Für mich ist eindeutig, dass sie nicht alleine kommen wollte und von Anfang an wusste, dass sie nicht kommen wird. Sie schrieb meinem Kumpel nur: "ich muss mich isolieren." Ansonsten kam da rein gar nichts mehr! Meines Erachtens hat man 2 Tage vor der Hochzeit auch ein Geschenk parat oder zumindest eine hübsche Karte - sie hat aber nichts dazu gesagt, dass sie soetwas gerne noch übergeben würde oder irgendwie mit den beiden nachfeiern möchte.

Es gab kein "tut mir leid, ich kann nicht kommen, finde das total schade!" ... mein Kumpel und seine jetzige Frau schrieben ihr darauf nur: Gute Besserung wir hoffen dir geht es bald besser! Sehr schade! 
Die Freundin hat den beiden nicht mal am Hochzeitstag gratuliert, geschweige denn sich seither mal gemeldet. Ich finde es so ärgerlich, wenn Leute sich viel Mühe machen und für ihre Gäste auch Geld für Essen und Getränke ausgeben und dann so blöde Sachen kommen. Wenn sie wegen ihrer Trennung nicht kommen wollte, dann hätte sie das offen ansprechen können! 

Ja, vielleicht reagiere ich auch über und sie hat wirklich etwas Husten... aber dann hätte sie mit Mundschutz wenigstens zur Kirche kommen und auf das anschliessende Essen verzichten können! Mein Kumpel ist ziemlich traurig, weil von dieser guten Freundin bisher auch nichts mehr kam. Ich weiß auch nicht wirklich, wie ich ihn aufmuntern soll, weil es mich selber total aufregt! Sollte er noch einmal auf sie zugehen oder es gut sein lassen?

ehm.. bin nicht sicher ob ich deinen Post richtig verstehe...

Es geht um einen Freund von dir und um einer seiner Freundinnen oder?

Und was geht dich das alles an?
Ist er nicht erwachsen genug selber die Situation so zu meistern, wie er möchte?

Wie geht es denn der Freundin?
Eine Trennung kann sehr heftig sein. Hat er sie gefragt wie es ihr geht? Ob sie über die Trennung reden möchte?

Das Leben dreht sich doch nicht nur um ihn und seine Hochzeit. Andere haben auch noch ein Leben. Und was du da für eine Rolle in diesem Hin und Her spielst ist mir auch nicht ganz klar... du bist doch gar nicht involviert...

Ich würde beiden Seite raten tief durchzuatmen und sich in die Situation des anderen zu versetzen. und wie meine Vorrednerin gesagt hat, mal neutral das Gespräch suchen. Vielleicht geht es der Freundin misserabel nach der Trennung und hat einfach keine Kraft eine Hochzeit mitzuerleben.

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10. September um 9:02
In Antwort auf flor19942

ehm.. bin nicht sicher ob ich deinen Post richtig verstehe...

Es geht um einen Freund von dir und um einer seiner Freundinnen oder?

Und was geht dich das alles an?
Ist er nicht erwachsen genug selber die Situation so zu meistern, wie er möchte?

Wie geht es denn der Freundin?
Eine Trennung kann sehr heftig sein. Hat er sie gefragt wie es ihr geht? Ob sie über die Trennung reden möchte?

Das Leben dreht sich doch nicht nur um ihn und seine Hochzeit. Andere haben auch noch ein Leben. Und was du da für eine Rolle in diesem Hin und Her spielst ist mir auch nicht ganz klar... du bist doch gar nicht involviert...

Ich würde beiden Seite raten tief durchzuatmen und sich in die Situation des anderen zu versetzen. und wie meine Vorrednerin gesagt hat, mal neutral das Gespräch suchen. Vielleicht geht es der Freundin misserabel nach der Trennung und hat einfach keine Kraft eine Hochzeit mitzuerleben.

Hey,

mein guter Freund hat sich in der letzten Zeit häufiger wegen dieses Themas an mich gewandt. Ich mische mich also nicht einfach so ein, sondern bin von ihm nach meiner Meinung gefragt worden. Ich sehe, dass ihn das beschäftigt und ich wollte mir hier ein paar weitere Meinungen oder Erfahrungen einholen. Dass das deren Sache ist, ist mir selber klar! Ich möchte dennoch helfen, wenn ich darum gebeten werde. 

Ja, er hat seiner Freundin mehrfach angeboten über das Thema Trennung zu reden. Von ihr kam daraufhin aber nichts mehr.

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10. September um 21:19

Ehrlich gesagt verstehe ich die ganze Aufregung nicht! Ihr seit vermutlich alle im gleichen Alter, d. h. so langsam wird reihum geheiratet. Und besagte Freundin ist gerade frisch getrennt. Soviel Verständnis und Mitgefühl habe sogar ich als Außenstehende, dass da eine Hochzeitsfeier so richtig schmerzhaft ist und eigentlich das allerletzte ist, was man gerade braucht. Natürlich wollte die Freundin eigentlich kommen, weil eine Hochzeit etwas einmaliges ist und weil es ein guter Freund ist. Aber bei dem Gedanken an Hochzeit hat es ihr vermutlich den Magen umgedreht und sie hat einfach nur heulen können. Also hat sie lange mit sich gerungen, ob sie nun kommen kann, ob es nicht zu schmerzhaft für sie ist, ob sie nicht mit ihrer Trauermine die Hochzeitsstimmung drückt. Letztlich hat sie sich für eine kurzfristige Absage entschieden. So oder so war es vermutlich sehr schwer für sie. Eine persönliche Krisensituationen! Und ihr wollt das allen Ernstes mit dem Planungsaufwand und den Kosten für 1-2 Hochzeitsessen aufrechnen? Mit einem fehlenden Geschenk, einer Glückwunschkarte? Nicht wirklich, oder? Oder seid ihr so materialistisch? Gebt ihr die Zeit und den Raum ihre Trennung zu verarbeiten und wenn sie wieder kann, wird sie dem Brautpaar bestimmt noch nachträglich von Herzen gratulieren und auch etwas schenken. Aber im Moment ist sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Nehmt ihr das doch bitte nicht übel! Es ist garantiert nicht so böse gemeint wie ihr es gerade empfindet. 

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24. September um 10:24

Hochzeiten sind immer sehr emotional sowohl für das Brautpaar, als auch für die Gäste.

Ich habe es bei mehreren Hochzeitsfeiern von Freunden mitgemacht, dass Gäste kurzfristig abgesagt hatten, aufgrund einer Trennung kurz vor der Hochzeit, oder weil sie doch nicht den Ex-Partner auf der Feier sehen konnten. In allen Fällen hatten diese kurzfristigen “Absager” sich eigentlich fest vorgenommen, um zur Feier zu gehen, und schon Geschenke/Karten gekauft und sich Outfits zurechtgelegt. Kurz vor der Hochzeit schlugen die Gefühle dermassen zu, dass sie doch nicht hingehen konnten.

Ich denke, dass der Bräutigam emotional auf die kurzfristige Absage seiner guten Freundin reagiert hat. Das eine Absage wahrscheinlich ist, hätte er sich jedoch denken können, weil seine gute Freundin sich 2 Wochen vor der Hochzeit getrennt hat.
Wahrscheinlich hatte sie gute Intentionen um zur Hochzeit zu gehen. Jedoch je mehr das Datum näher rückte, schlugen auch bei ihr die Emotionen zu und konnte sie sich doch nicht überwinden um zu gehen. Sie hat dem Bräutigam nach der Trennung mitgeteilt, dass sie über die Trennung nicht sprechen möchte. Deswegen hat sie eine Notlüge (das Husten) für die Absage erfunden. Es ist ihr nicht übel zu nehmen, eine Hochzeit ist wahrscheinlich das Letzte woran sie jetzt teilnehmen möchte. Und auf die Fragen anderer Gäste wo denn ihr Freund sei, oder wie es ihr ginge, will sie gänzlich verzichten.


Natürlich ist es ärgerlich, dass sie auf der Hochzeit nicht anwesend war. Jedoch, sollte man sich unter guten Freunden doch in die andere Person hineinversetzen können. Wie würde er denn reagieren, wenn diese Freundin in ein paar Jahren heiratet und seine Frau ihm eine Woche vor der Feier mitteilt, dass sie sich von ihm scheiden lassen möchte?

Mit kurzfristigen Absagen muss man leider bei jeder Feier - auch bei einer Hochzeit - rechnen. Das muss man einfach im Budget einkalkulieren. Natürlich haben sich die Brautleute viel Mühe gegeben, aber es gibt einfach Dinge, die auch bei einem einmaligen Ereignis wie einer Hochzeit dazwischen kommen können. So ist einfach das Leben.


Es ist die Angelegenheit des Bräutigams, um dies (falls nötig) in einem ruhigen Gespräch mit seiner Freundin zu klären. Es ist nicht Deine Angelegenheit, und Du solltest Dich von ihm auch nicht hineinziehen lassen.
 

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