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Kurzschlußreaktion vor der Hochzeit

4. September 2006 um 15:01

Ist es einem von euch schon mal passiert, dass ihr eure komplette Hochzeit arrangiert und organisiert habt und dann kurz vor der Trauung bzw. auch ein paar Tage vorher gemerkt habt, dass es sich vielleicht doch nicht ganz richtig anfühlt? Was habt Ihr gemacht? Seid in eurer Kurzschlußreaktion geflüchtet vor eurer Hochzeit? Bitte schreibt doch eure Erlebnisse auf!!!

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9. September 2006 um 11:57

Hallo laura
Das ist ganz normal!
Habe letztes Jahr geheiratet! Es war richtig kurzfristig! (8Wochen)
Ich war 26 und hatte eine 7 jähriges Kind!
Und 1 Woche bzw Tage vor der Hochzeit hatte ich auch komische Gefühle!
Wollte auch alles absagen! Hormone halt!
War immer selber auf meinen Beinen gestanden!
Hatte mich immer selber um mein Kind gekümmert! War nie abhängig von einem Mann!
Und so ne Hochzeit, veränderte bei mir das ganze Leben.
Und nun Sind wir glücklich verheiratet!
Haben ein Haus gebaut und der Nachwuchs kommt nächstes Jahr!

Also kopf hoch! Denke positiv! Wird schon gutgehen!


Grüssle

Daria

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7. Oktober 2006 um 21:44

Ja, mir ist genau das passiert.
wir waren sieben Jahre zusammen, es war immer klar, eigentlich nur eine Frage der Zeit oder besser des Sich-Zeit-Nehmens, weil es ja schon eine Menge an Organisation bedarf, wenn man es klassisch machen möchte (im Nachhinein für mich auch der einzhige Zweck... spontan in Las Vegas hätte ich sicher "ja" gesagt).
Seine Eltern informiert, meine... Fotograf, Lokalitäten, Einladungen usw... alles schön der Reihe nach (und für mich da schon seltsam beklemmend, weil es mir so bürgerlich vorkam und ich so nie gelebt habe, meien Hochzeit plötzlich aber was ganz "Spießiges" werden würde).
Ich war aber ganz bei der Sache, besonders bei der Einladungsliste udn beim Hochzeitskleid investierte ich alle freien Gedanken, die mir der Tag ließ.

Und dann passierte etwas sehr merkwürdiges. Drei Monate vorher heiratete meine Cousine. Auf dessen Hochzeit wurde ich nach der Kirche (wo ich mich schon leibhaftig drei Monate Später selbst vorstellen konnte) im Lokal neben einen Mann platziert, den ich bis dahin nur vom Sehen kannte. Mein damaliger Freund und nahmen Platz udn als dieser Mensch sich dann auf die andere Seite neben mcih setzte kam so ein halbhumoriger Satz aus seinem Mund: "dass ich heute neben dir sitze, ist kein Zufall." Hm, es war seltsam, er begann mit mir zu flirten und zum esten Mal konnte ich es nicht ertragen. Bis dahin war Flirten normal, plötzlich fühlte ich mich so was von eigeengt in einem Gefühlsmix aus Schuldgefühlen, Trotz und Unsicherheit, dass ich es später für das Anfang vom Ende erkannte.
Die Hochzeit verlief ansonsten normal, aber es fühlte sich einfach anders an, ob man sich freiwillig für einen entscheidet oder ganz bewusst weiß, ab dem Tag X darf es auch nur noch er sein. Und es passierte, wie es passierte: ich verliebte mich in genau diesen Mann. Ich war total durch den Wind. Seit jahren hatte ich andere Männer nicht mal mehr als "Männer" wahr genommen und jetzt zwie Monate vor der eigenen Hochzeit verlieeb ich mich fremd?...Panik! Ich hielt es für sinnloses Gefühlschaos als Folge des Stresses. Aber alles Käse.
Wir sahen uns öfters, weil er zum Freundeskreis meiner Schwester gehörte und mich erfasste eine Sehnsucht, wie ich sie ewig nciht gespürt hatte. Eines Abends auf der Heimfahrt von einem Freitagsabendfest (mein damaliger Freund am Steuer, ich nebendran) brach es in einem Satz aus mir heraus: "ich kann noch nicht heiraten" Er sagte kein einzieges Wort.... Es war grausam. später: " du hast Recht, wir sind im Moment nicht heiratsfähig, lassen wir es erst mal sein..." das schockte mich noch mehr!
Wir blieben weitere 2 Jahre zusammen, er hielt es für Torschlusspanik, ich hatte ein Verhältnis mit dem anderen und verlor jeden Respekt vor uns dreien, die alle voneinander wussten.
Komischerweise haben meine Eltern kaum reagiert, aber seine schon sehr, weil sie auch katholisch sind.
Bis heute bin ich der Überzeugung, ohne das THema Hochzeit hätte das ewig zwischen uns weitergehen können, aber es sollte nicht sein.
Heute nehmen wir beide es mit Humor. Weder er noch ich haben jemals wieder das Thema Ehe in Erwägung gezogen, egal mit welchem partner, ich glaube, es hat uns so abgeschreckt, dass fast ein Aberglaube daraus entstanden ist. Ein bisschen schade vielleicht aber nicht wirklich von Bedeutung...

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3. Mai 2010 um 12:37
In Antwort auf trace_12773819

Ja, mir ist genau das passiert.
wir waren sieben Jahre zusammen, es war immer klar, eigentlich nur eine Frage der Zeit oder besser des Sich-Zeit-Nehmens, weil es ja schon eine Menge an Organisation bedarf, wenn man es klassisch machen möchte (im Nachhinein für mich auch der einzhige Zweck... spontan in Las Vegas hätte ich sicher "ja" gesagt).
Seine Eltern informiert, meine... Fotograf, Lokalitäten, Einladungen usw... alles schön der Reihe nach (und für mich da schon seltsam beklemmend, weil es mir so bürgerlich vorkam und ich so nie gelebt habe, meien Hochzeit plötzlich aber was ganz "Spießiges" werden würde).
Ich war aber ganz bei der Sache, besonders bei der Einladungsliste udn beim Hochzeitskleid investierte ich alle freien Gedanken, die mir der Tag ließ.

Und dann passierte etwas sehr merkwürdiges. Drei Monate vorher heiratete meine Cousine. Auf dessen Hochzeit wurde ich nach der Kirche (wo ich mich schon leibhaftig drei Monate Später selbst vorstellen konnte) im Lokal neben einen Mann platziert, den ich bis dahin nur vom Sehen kannte. Mein damaliger Freund und nahmen Platz udn als dieser Mensch sich dann auf die andere Seite neben mcih setzte kam so ein halbhumoriger Satz aus seinem Mund: "dass ich heute neben dir sitze, ist kein Zufall." Hm, es war seltsam, er begann mit mir zu flirten und zum esten Mal konnte ich es nicht ertragen. Bis dahin war Flirten normal, plötzlich fühlte ich mich so was von eigeengt in einem Gefühlsmix aus Schuldgefühlen, Trotz und Unsicherheit, dass ich es später für das Anfang vom Ende erkannte.
Die Hochzeit verlief ansonsten normal, aber es fühlte sich einfach anders an, ob man sich freiwillig für einen entscheidet oder ganz bewusst weiß, ab dem Tag X darf es auch nur noch er sein. Und es passierte, wie es passierte: ich verliebte mich in genau diesen Mann. Ich war total durch den Wind. Seit jahren hatte ich andere Männer nicht mal mehr als "Männer" wahr genommen und jetzt zwie Monate vor der eigenen Hochzeit verlieeb ich mich fremd?...Panik! Ich hielt es für sinnloses Gefühlschaos als Folge des Stresses. Aber alles Käse.
Wir sahen uns öfters, weil er zum Freundeskreis meiner Schwester gehörte und mich erfasste eine Sehnsucht, wie ich sie ewig nciht gespürt hatte. Eines Abends auf der Heimfahrt von einem Freitagsabendfest (mein damaliger Freund am Steuer, ich nebendran) brach es in einem Satz aus mir heraus: "ich kann noch nicht heiraten" Er sagte kein einzieges Wort.... Es war grausam. später: " du hast Recht, wir sind im Moment nicht heiratsfähig, lassen wir es erst mal sein..." das schockte mich noch mehr!
Wir blieben weitere 2 Jahre zusammen, er hielt es für Torschlusspanik, ich hatte ein Verhältnis mit dem anderen und verlor jeden Respekt vor uns dreien, die alle voneinander wussten.
Komischerweise haben meine Eltern kaum reagiert, aber seine schon sehr, weil sie auch katholisch sind.
Bis heute bin ich der Überzeugung, ohne das THema Hochzeit hätte das ewig zwischen uns weitergehen können, aber es sollte nicht sein.
Heute nehmen wir beide es mit Humor. Weder er noch ich haben jemals wieder das Thema Ehe in Erwägung gezogen, egal mit welchem partner, ich glaube, es hat uns so abgeschreckt, dass fast ein Aberglaube daraus entstanden ist. Ein bisschen schade vielleicht aber nicht wirklich von Bedeutung...

Geplatze Hochzeit
Wow!
Das ist ja hollywoodreif! Gott sei Dank am Ende noch gut ausgegangen?!
Aber Du bist nicht die Erste und auch nicht die Einzige, der sowas passiert ist.
Gerade jetzt im Mai, wenn die "Hochzeitssaison" wieder losgeht, häufen sich auch bei uns in der Redaktion diese Meldungen.
Wir machen in den kommenden Tagen ein Radio-Special über genau dieses Thema "Geplatzte Hochzeit und jetzt...?!"
Vielleicht wärst Du ja bereit - natürlich anonym - am Telefon über Deine Erlebnisse zu sprechen. Vielleicht hilfst Du damit auch Betroffenen oder Zweifelnden.
Bitte melde Dich bei uns: 089/231907-0 oder per Mail unter studio-muenchen@energy.de
Alles Gute.

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30. Mai 2013 um 13:00


Hallo,
ich habe beides erlebt:
Das positive zu erst
wir haben letztes Jahr im September geheiratet. Wir sind seit 5 Jahren zusammen. Darüber gesprochrn haben wir schon länger und geplant haben wir alles knapp 1,5 Jahre ! Bereits im Mai 2011 haben wir es der Familie mitgeteilt und rechtzeitig Einladungen verschickt. Das Gefühl ob etwas Richtig oder Falsch ist oder ob man für etwas bereit ist haben wir nicht gehabt. Wir haben mehrmals darüber gesprochen aber es brauchte nie Thematisiert werden weil wir uns einfach tierisch darauf freuten zu heiraten. Es war einfach da dieses Gefühl mit dieser Person sein Leben zusammen zu verbringen und die Ehe gehört für uns beide als ein Besonderes Zeichen dazu. Wir haben leider etwas warten müssen da wir ersteinmal viel gespart haben um unserer beider Vostellungen zu verwirklichen Die ganze Vorbereitung ( Großfamilie ) war schon viel Arbeit. Wir haben viel Zeit miteinander vebracht und diese Zeit auch genossen. Wir hatten ehrlich gesagt keinerlei Gedanken daran, an einen anderen Partner oder andere Kennen zu lernen. Unsere Gedanken waren beim Partner, bei der Vorbereitung der Hochzeit und unseren Zukunftsplänen Wir waren recht entspannt, locker und nicht so verbissen und gestresst... Ich finde es recht schade, das es bei euch und vielen Anderen plötzlich dann erst nicht mehr klappt, wenn das Thema Hochzeit angegangen wird? Letzt endlich entscheide ich mich doch schon für den Partner ein Lebenlang mit ihm zusammen zu sein und nicht " kommt da noch was besseres oder anderes". Aber man weis ja nie wie das Leben so spielt. Es kann natürlich sein, das man gerade in dieser Zeit jemanden kennen lernt der einen umhaut..... aber dann frage ich mich...warum haut der euch mehr um als der Partner den ihr doch heiraten wollt? Da muss doch eigentlich schon länger was nicht in ordnung gewesen sein. Man heiratet aus Liebe und vollster Überzeugung und nicht aus einem Modetrend heraus oder weil es gerade alle machen
Die Ehe ist für mich/ uns etwas ganz besonderes.

Das negative: Vor 10 Jahren wurde mir ein Antrag auf einem Schiff gemacht: Diesen habe ich abgelehnt mit den Worten, das ich mich zu jung fühle....vielleicht in 10 Jahren Da war ich 19 Jahre und den Freund den ich hatte konnte ich mir nicht als Lebenslangen Mann an meiner Seite vorstellen Es lief auch so nicht wirklich toll....Habe es dann auch beendet. Wäre dieser Antrag nicht gekommen wären wir vielleicht noch ein bissel zusammen gewesen...bis vielleicht was besseres gekommen wäre........ das zeigt wiederum, das man durch so einen Antrag manchmal die Augen geöffnet bekommt

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