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Nach Hochzeit ausländischen Nachnamen annehmen?

4. März 2013 um 18:05

Hallo alle zusammen,

ich zerbreche mir hier gerade den Kopf und deswegen brauche ich mal Meinungen von Menschen, die mich nicht kennen und nicht involviert sind.
Also mein Freund und ich wollen bald heiraten - wir haben schon ein 3jährigen Sohn und erwarten noch ein zweites Kind im September.
Mein Mann ist mit 4 Jahren mit seinen Eltern aus Polen nach Deutschland gekommen - hat natürlcih deutsche Staatsbürgerschaft, aber eben noch eine recht schwierigen polnischen Nachnamen, den er immer buchstabieren muss.
Nun meine Frage: Ist es wichtiger, dass wir alle einen gemeinsamen Familiennamen haben (er möchte meinen nicht annehmen aus beruflichen Gründen - kann ich auch verstehen)?
Oder ist es wichtiger für die Kinder vor allem (mir ist das ja noch für mich egal), dass sie einen deutschen Nachnamen haben, den sie nicht immer buchstabieren müssen ihr Leben lang?

Ich bitte um fleißiges Schreiben bitte! Das würde mir sehr helfen!

Vielen Dank,
Maria

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5. März 2013 um 0:10

...
Wenn ihr in Deutschland leben wollt, dann würde ich den deutschen Namen nehmen (und ggf. einen Doppelnamen für den Partner).

Meine Mutter wollte ursprünglich ihren schlesischen Namen als Familiennamen wählen (der Sandesbeamte hat es aber verrafft). Ich will gar nicht wissen, wie oft der falsch ausgesprochen wird und wie oft man den buchstabieren muss und der trotzdem komplett falsch geschrieben wird. Passiert ja selbst bei meinem eigentlich einfachen deutschen Namen oft genug.

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5. März 2013 um 0:28

Eben
Ja, ich finde halt, das sei ein vermeidbares Problem. Und es ist echt lästig, wenn man seinen Namen so oft buchstabieren muss. Man muss ja oft genug schon deutsche Namen buchstabieren und ich muss meinen auch manchmal buchstabieren oder eben sagen - wie man es spricht und dann nochmal langsam sagen. Aber das ist eben besser als wenn man einen Namen hat, den man buchstabieren muss und dann wissen die meisten trotzdem nicht, wie man ihn ausspricht.
Wir leben zwar zur Zeit in der USA, wollen aber langfristig wieder nach Deutschland.
Naja, mein Mann meint aber, Doppelnamen sind unmännlich und daher will er das nicht. Aber er möchte auch unbedingt einen gemeinsamen Familiennamen für alle, aber meinen Namen nicht, weil er meinen Vater nicht mag und dann ja so heißen würde wie er....

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6. März 2013 um 23:36

...
Danke für eure Meinungen! Ich versuche die ganze Zeit in mich reinzuhören, es ist schwierig. Ich versuche das vor allem aus der Sicht der Kinder zu sehen und nicht aus meiner.
Das mit den Wurzeln ist ein guter Grund, aber mein Mann ist nach Deutschland gekommen, als er vier war, seine Eltern haben ab dann nicht mehr mit ihm polnisch gesprochen, weil sie das kommunistische Regime so verabscheut haben, er kann kaum polnisch und fühlt sich auch sonst nicht polnisch, sondern mehr deutsch oder einer anderen Nation zugehörig, denke ich- wir haben lange im Ausland gelebt.
Allerdings ist er auch der letzte männliche Träger dieses Namens- weiss nicht, ob das was zählt. Sein Vater erwartet es wohl auch iregndwie von ihm, aber es ist ja unsere Entscheidung!

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