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Plötzlicher Wunsch nach Antrag von ihm. Was erleichtert das Warten?

19. Oktober 2015 um 16:47

Hallo ihr lieben,
natürlich gibt es schon unzählige Themen über's Antrag erwarten, stellen usw...
Aber ich muss einfach mal meinen Gedanken freien Lauf lassen.
Kurz zu unserer Situation:
Wir sind seit 10 Jahren zusammen, er mittlerweile 27, ich 26. Wir sind jeweils der 1. Partner des anderen, alles haben wir gemeinsam erlebt, alles ist wunderschön.
Wir sind beide eher entspannte, ruhige Menschen, Streit gehört nicht zu unseren Hobbies.
Seit 3 Jahren wohnen wir jetzt zusammen und es läuft alles super. In 3-4 Jahren werden wir in sein Elternhaus ziehen, eine gemeinsame Zukunft ist also geplant.
Wir wollen beide heiraten, Kinder haben, darüber haben wir schon früh in der Beziehung geblödelt, aber mit 16/17-Jahren liegt sowas natürlich in weiter Ferne.
Ich war schon immer der Meinung, dass der Mann für den Antrag zuständig ist. Ich möchte diesen Moment erleben, wenn mein Freund mir zeigt, dass ich alles für ihn bin, er mit mir alle weiteren Wege des Lebens bestreiten will. Und ich weiß jetzt schon, dass ich, sollte es soweit sein, Rotz und Wasser heulen werde. Typisch hoffnungslos romantisches Mädel eben
Hätte man mich vor einem Jahr gefragt, ob ich auf einen Antrag warte, hätte ich gesagt: "Ich würde nicht nein sagen. Aber eine Hochzeit, so wie ich sie mir vorstelle, ist teuer, was ich mir im Moment nicht leisten kann. Das hat noch Zeit."
Mittlerweile ist sein älterer Bruder verlobt, die Hochzeit findet nächstes Jahr statt. Ich mag die beiden sehr und ich freue mich für sie, aber diese Freude wird, so schade es auch ist, von einem gewissen Neid begleitet.
Wenn wir dann mit unseren besten Freunden (ein Paar) darüber reden, wer denn in unserem engeren Freundeskreis wohl als erstes heiraten würde, habe ich mich bewusst zurück gehalten. Seine Einschätzung war dann, dass 2 bestimmte Paare das unter sich ausmachen würden. Er selbst würde wohl noch ein-zwei Jahre warten, aber er fühle sich auch für den Antrag "verantwortlich". (Das war Anfang 2015)
Ich ertappe mich immer wieder dabei, wenn ich an einem besonderen Tag (Weihnachten, unser Jahrestag, mein Geburtstag) ein wenig hoffe, dass es soweit ist...
Im September habe ich das erste Mal von einem Antrag von ihm geträumt. Das hat mich so richtig verwirrt. Ich war völlig durch den Wind.
Mittlerweile hat sich eins der beiden Paare unserer Freunde verlobt und ich konnte mich wieder nicht so richtig freuen.
Jetzt habe ich wieder davon geträumt. Es verwirrt mich so, dass ich ständig an Anträge und Hochzeiten denke.

Ich möchte das Thema nicht von mir aus ansprechen, weil ich ihn nicht unter Druck setzen möchte, es sollen sich beide Partner von sich aus bereit fühlen.

Aber wie kann ich mir das Warten bloß erleichtern? Ich werde noch verrückt

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19. Oktober 2015 um 17:22

Ergänzung
Manchmal überlege ich schon, ob ich ihm erzählen soll, dass ich bereits 2 Mal davon geträumt habe und es mich verwirrt.

Aber ich möchte vermeiden, dass er sagt, dass er sich noch nich bereit fühlt und cih dadurch geknickt bin.

Man ist das nervenaufreibend

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6. November 2015 um 0:01

Oh man
Es tut mir so leid und ich wäre echt froh wenn ich dir Tipps geben könnte. Ich weiß genau wie du dich fühlst vor 4 Monaten ging es mir ja genau so Dieses warten und hoffen ist die Hölle. Hast du ihm schon mal gesagt das du es dir wünschen würdest?

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6. November 2015 um 12:08
In Antwort auf xtina307

Ergänzung
Manchmal überlege ich schon, ob ich ihm erzählen soll, dass ich bereits 2 Mal davon geträumt habe und es mich verwirrt.

Aber ich möchte vermeiden, dass er sagt, dass er sich noch nich bereit fühlt und cih dadurch geknickt bin.

Man ist das nervenaufreibend

Ups nicht gelesen
Ok ja aber ist es nicht schlimmer nicht zu wissen woran du überhaupt dran bist?

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6. November 2015 um 15:12
In Antwort auf lainiaa

Ups nicht gelesen
Ok ja aber ist es nicht schlimmer nicht zu wissen woran du überhaupt dran bist?

Mittlerweile denke ich...
... Dass es viel aufregender ist, ab zu warten
Seit meinem Post habe ich noch viel darüber nachgedacht. Ich stöbere täglich im Internet, was ich so zum Thema Antrag finden kann.
Allerdings hat sich meine Verwirrtheit zum Glück etwas gelegt. Ich denke zwar noch häufig dran, aber nicht mehr ständig. Ich weiß nun einfach für mich, wie meine Antwort auf die Frage lauten würde.

Mein Gefühlschaos hat sich etwas geordnet.
Klar, ich warte immer noch und es kann sich hin ziehen. Aber ich stelle es mir blöd vor:
Ich spreche ihn an und er sagt, der Moment würde schon noch kommen. Dann bin ich ja noch hibbeliger als vorher und bin evtl weniger überrascht, weil ich ja weiß, dass es passiert.

Viel lieber möchte ich komplett überrascht werden, dann ist die Freude umso größer.

Spätestens mit 28 sag ich ihm, dass es Zeit wird. Aber bis dahin ist auch noch etwas hin.

Und wer weiß, vielleicht ändere ich in 2 Wochen meine Meinung wieder

Lianiaa, du sagst, bei dir war es auch so? Bist du mittlerweile verlobt oder geht es dir wie mir und das Gefühlschaos hat sich gelegt?

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6. November 2015 um 15:47
In Antwort auf xtina307

Mittlerweile denke ich...
... Dass es viel aufregender ist, ab zu warten
Seit meinem Post habe ich noch viel darüber nachgedacht. Ich stöbere täglich im Internet, was ich so zum Thema Antrag finden kann.
Allerdings hat sich meine Verwirrtheit zum Glück etwas gelegt. Ich denke zwar noch häufig dran, aber nicht mehr ständig. Ich weiß nun einfach für mich, wie meine Antwort auf die Frage lauten würde.

Mein Gefühlschaos hat sich etwas geordnet.
Klar, ich warte immer noch und es kann sich hin ziehen. Aber ich stelle es mir blöd vor:
Ich spreche ihn an und er sagt, der Moment würde schon noch kommen. Dann bin ich ja noch hibbeliger als vorher und bin evtl weniger überrascht, weil ich ja weiß, dass es passiert.

Viel lieber möchte ich komplett überrascht werden, dann ist die Freude umso größer.

Spätestens mit 28 sag ich ihm, dass es Zeit wird. Aber bis dahin ist auch noch etwas hin.

Und wer weiß, vielleicht ändere ich in 2 Wochen meine Meinung wieder

Lianiaa, du sagst, bei dir war es auch so? Bist du mittlerweile verlobt oder geht es dir wie mir und das Gefühlschaos hat sich gelegt?


Es freut mich zuhören das es dir besser geht. Ich muss sagen das ich trotzdem überrascht war.. vorallem weil es nach dem ich es angesprochen habe trotzdem 1 und halb Jahren gedauert hat was mich total traurig gemacht. Ja wir sind nun verlobt und ich bin total glücklich aber die zweit bis dahin war echt nicht gleicht das andere ist ist das ich diese Zeit auch bis jetzt nicht vergessen habe deswegen weiß ich wie du dich fühlst. Meiner wusste bis zu dem Moment wo ich mit ihm offen geredet habe garnicht das ich es mir wünsche und deswegen ist es vielleicht garnicht schlecht mal mit ihm in ruhe zu reden wie es mit den Zukunftsplänen aussieht. Ja bei mir gab es auch Tage bzw Wochen wo ich mal nicht so dolle dran gedacht habe und dann habe es wieder Tage wo ich garnicht mehr aufhören konnte dran zu denken.

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6. November 2015 um 16:00
In Antwort auf xtina307

Mittlerweile denke ich...
... Dass es viel aufregender ist, ab zu warten
Seit meinem Post habe ich noch viel darüber nachgedacht. Ich stöbere täglich im Internet, was ich so zum Thema Antrag finden kann.
Allerdings hat sich meine Verwirrtheit zum Glück etwas gelegt. Ich denke zwar noch häufig dran, aber nicht mehr ständig. Ich weiß nun einfach für mich, wie meine Antwort auf die Frage lauten würde.

Mein Gefühlschaos hat sich etwas geordnet.
Klar, ich warte immer noch und es kann sich hin ziehen. Aber ich stelle es mir blöd vor:
Ich spreche ihn an und er sagt, der Moment würde schon noch kommen. Dann bin ich ja noch hibbeliger als vorher und bin evtl weniger überrascht, weil ich ja weiß, dass es passiert.

Viel lieber möchte ich komplett überrascht werden, dann ist die Freude umso größer.

Spätestens mit 28 sag ich ihm, dass es Zeit wird. Aber bis dahin ist auch noch etwas hin.

Und wer weiß, vielleicht ändere ich in 2 Wochen meine Meinung wieder

Lianiaa, du sagst, bei dir war es auch so? Bist du mittlerweile verlobt oder geht es dir wie mir und das Gefühlschaos hat sich gelegt?

Ergänzung
Was ich meine mit über die Zukunft reden ist: es ist schon eine Weile her wo ihr über heiraten und Co. geredet habt oder hab ich es falsch verstanden? Männer denken da n bissl anderes hab ich das Gefühl die Aussage von meinem war damals "aber Liebling du weißt doch das ich dich liebe und das ich mit dir mein Leben verbringen will, wir schauen nach Häuser(Zukunft) wir sind in einer wunderschönen Wohnung usw. Ich dachte das ist Beweis genug klar will ich dir einen Antrag machen und dich heiraten aber ich dachte das wäre neben Sache und das schon ok ist wenn ich noch n bissl warte" Ist sicherlich bei jedem anderes aber meiner ahnte garnichts.

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19. September 2016 um 21:49
In Antwort auf lainiaa


Es freut mich zuhören das es dir besser geht. Ich muss sagen das ich trotzdem überrascht war.. vorallem weil es nach dem ich es angesprochen habe trotzdem 1 und halb Jahren gedauert hat was mich total traurig gemacht. Ja wir sind nun verlobt und ich bin total glücklich aber die zweit bis dahin war echt nicht gleicht das andere ist ist das ich diese Zeit auch bis jetzt nicht vergessen habe deswegen weiß ich wie du dich fühlst. Meiner wusste bis zu dem Moment wo ich mit ihm offen geredet habe garnicht das ich es mir wünsche und deswegen ist es vielleicht garnicht schlecht mal mit ihm in ruhe zu reden wie es mit den Zukunftsplänen aussieht. Ja bei mir gab es auch Tage bzw Wochen wo ich mal nicht so dolle dran gedacht habe und dann habe es wieder Tage wo ich garnicht mehr aufhören konnte dran zu denken.

Nach knapp einem Jahr und 2 anderen Hochzeiten...
...auf denen wir eingeladen waren, gibt es immer noch nichts neues.

Allerdings habe ich gestern den Mut gefunden, meinen Freund mal nach seinen Vorstellungen unserer gemeinsamen Zukunft zu fragen.

Dabei hat sich herausgestellt, dass er bis vor einem Jahr, in dem sich die ersten Paare im Freundeskreis verlobt haben, sich überhaupt nicht fühlt, als wäre er in einem heiratsreifen Alter. Das hat sich dann vor einem Jahr geändert. "Jetzt sind wir also tatsächlich in dem Alter..."

Er hat bisher noch gar nicht darüber nachgedacht, zu heiraten.
Aber er betonte auch gleich, dass das nicht heißt, dass er seine Zukunft ohne mich plant.

Wir planen, in ein bis zwei Jahren seinen Eltern sein Elternhaus abzukaufen. Dieser Schritt ist für ihn und für unsere gemeinsame Zukunft weitaus wichtiger.

Dieser Schritt betrifft "unser gesamtes Leben". Hier geht es auch um unsere Altersvorsorge.

Natürlich betrifft die Ehe auch das gesamte Leben. Allerdings sieht er das etwas pragmatischer. Die Hochzeit wäre nur ein "Offiziell" machen der Beziehung.

Dass wir irgendwann einmal heiraten würden, ist klar.

Doch der Schritt ins Eigenheim bedeutet für ihn viel mehr als eine Hochzeit.

Da sieht man dann wieder den Unterschied zwischen Männern und deren Pragmatismus und Frauen und der Romantik

Warum er auch bisher nicht an eine Hochzeit gedacht hat, war, dass er bis September 15 noch selbst im Studium war und ich nach meiner Weiterbildung mit Abschluss im Januar 16 erst im April 16 einen neuen Job gefunden habe.
Vorher waren wir beruflich noch nicht angekommen.

Ich wollte zuerst nicht über meinen Wunsch mit ihm sprechen, weil es doch so romantisch ist, wenn der Antrag aus dem eigenen Gedanken des Mannes entsteht.

Aber wenn ich dann regelmäßig in ruhigeren Momenten niedergeschlagen bin und mir nur noch dieses Thema im Kopf rumspukt, ich sogar richtig eifersüchtig bin, wenn ich von weiteren Verlobungen höre, anstatt mich für das Paar zu freuen, dann kann das nicht richtig sein.

Ich weiß noch nicht, ob ich glücklich bin, dass ich ihn darauf angesprochen habe. Noch denke ich manchmal, dass er sich vielleicht gedrängt fühlen könnte.

Aber eines weiß ich jetzt: Meine Zeit wird früher oder später kommen. Und auch ich freue mich auf das gemeinsame Eigenheim.
Und dass er einen "Plan" hat, auch wenn er in der Reihenfolge vielleicht etwas anders aussieht als meiner,
zeigt ja, dass auch er sich Gedanken macht.

Und dieses Wissen finde ich gut

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11. Februar 2017 um 15:44
In Antwort auf xtina307

Nach knapp einem Jahr und 2 anderen Hochzeiten...
...auf denen wir eingeladen waren, gibt es immer noch nichts neues.

Allerdings habe ich gestern den Mut gefunden, meinen Freund mal nach seinen Vorstellungen unserer gemeinsamen Zukunft zu fragen.

Dabei hat sich herausgestellt, dass er bis vor einem Jahr, in dem sich die ersten Paare im Freundeskreis verlobt haben, sich überhaupt nicht fühlt, als wäre er in einem heiratsreifen Alter. Das hat sich dann vor einem Jahr geändert. "Jetzt sind wir also tatsächlich in dem Alter..."

Er hat bisher noch gar nicht darüber nachgedacht, zu heiraten.
Aber er betonte auch gleich, dass das nicht heißt, dass er seine Zukunft ohne mich plant.

Wir planen, in ein bis zwei Jahren seinen Eltern sein Elternhaus abzukaufen. Dieser Schritt ist für ihn und für unsere gemeinsame Zukunft weitaus wichtiger.

Dieser Schritt betrifft "unser gesamtes Leben". Hier geht es auch um unsere Altersvorsorge.

Natürlich betrifft die Ehe auch das gesamte Leben. Allerdings sieht er das etwas pragmatischer. Die Hochzeit wäre nur ein "Offiziell" machen der Beziehung.

Dass wir irgendwann einmal heiraten würden, ist klar.

Doch der Schritt ins Eigenheim bedeutet für ihn viel mehr als eine Hochzeit.

Da sieht man dann wieder den Unterschied zwischen Männern und deren Pragmatismus und Frauen und der Romantik

Warum er auch bisher nicht an eine Hochzeit gedacht hat, war, dass er bis September 15 noch selbst im Studium war und ich nach meiner Weiterbildung mit Abschluss im Januar 16 erst im April 16 einen neuen Job gefunden habe.
Vorher waren wir beruflich noch nicht angekommen.

Ich wollte zuerst nicht über meinen Wunsch mit ihm sprechen, weil es doch so romantisch ist, wenn der Antrag aus dem eigenen Gedanken des Mannes entsteht.

Aber wenn ich dann regelmäßig in ruhigeren Momenten niedergeschlagen bin und mir nur noch dieses Thema im Kopf rumspukt, ich sogar richtig eifersüchtig bin, wenn ich von weiteren Verlobungen höre, anstatt mich für das Paar zu freuen, dann kann das nicht richtig sein.

Ich weiß noch nicht, ob ich glücklich bin, dass ich ihn darauf angesprochen habe. Noch denke ich manchmal, dass er sich vielleicht gedrängt fühlen könnte.

Aber eines weiß ich jetzt: Meine Zeit wird früher oder später kommen. Und auch ich freue mich auf das gemeinsame Eigenheim.
Und dass er einen "Plan" hat, auch wenn er in der Reihenfolge vielleicht etwas anders aussieht als meiner,
zeigt ja, dass auch er sich Gedanken macht.

Und dieses Wissen finde ich gut

und??? ist es mittlerweile soweit?????

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15. Februar 2017 um 7:38
In Antwort auf xtina307

Hallo ihr lieben,
natürlich gibt es schon unzählige Themen über's Antrag erwarten, stellen usw...
Aber ich muss einfach mal meinen Gedanken freien Lauf lassen.
Kurz zu unserer Situation:
Wir sind seit 10 Jahren zusammen, er mittlerweile 27, ich 26. Wir sind jeweils der 1. Partner des anderen, alles haben wir gemeinsam erlebt, alles ist wunderschön.
Wir sind beide eher entspannte, ruhige Menschen, Streit gehört nicht zu unseren Hobbies.
Seit 3 Jahren wohnen wir jetzt zusammen und es läuft alles super. In 3-4 Jahren werden wir in sein Elternhaus ziehen, eine gemeinsame Zukunft ist also geplant.
Wir wollen beide heiraten, Kinder haben, darüber haben wir schon früh in der Beziehung geblödelt, aber mit 16/17-Jahren liegt sowas natürlich in weiter Ferne.
Ich war schon immer der Meinung, dass der Mann für den Antrag zuständig ist. Ich möchte diesen Moment erleben, wenn mein Freund mir zeigt, dass ich alles für ihn bin, er mit mir alle weiteren Wege des Lebens bestreiten will. Und ich weiß jetzt schon, dass ich, sollte es soweit sein, Rotz und Wasser heulen werde. Typisch hoffnungslos romantisches Mädel eben
Hätte man mich vor einem Jahr gefragt, ob ich auf einen Antrag warte, hätte ich gesagt: "Ich würde nicht nein sagen. Aber eine Hochzeit, so wie ich sie mir vorstelle, ist teuer, was ich mir im Moment nicht leisten kann. Das hat noch Zeit."
Mittlerweile ist sein älterer Bruder verlobt, die Hochzeit findet nächstes Jahr statt. Ich mag die beiden sehr und ich freue mich für sie, aber diese Freude wird, so schade es auch ist, von einem gewissen Neid begleitet.
Wenn wir dann mit unseren besten Freunden (ein Paar) darüber reden, wer denn in unserem engeren Freundeskreis wohl als erstes heiraten würde, habe ich mich bewusst zurück gehalten. Seine Einschätzung war dann, dass 2 bestimmte Paare das unter sich ausmachen würden. Er selbst würde wohl noch ein-zwei Jahre warten, aber er fühle sich auch für den Antrag "verantwortlich". (Das war Anfang 2015)
Ich ertappe mich immer wieder dabei, wenn ich an einem besonderen Tag (Weihnachten, unser Jahrestag, mein Geburtstag) ein wenig hoffe, dass es soweit ist...
Im September habe ich das erste Mal von einem Antrag von ihm geträumt. Das hat mich so richtig verwirrt. Ich war völlig durch den Wind.
Mittlerweile hat sich eins der beiden Paare unserer Freunde verlobt und ich konnte mich wieder nicht so richtig freuen.
Jetzt habe ich wieder davon geträumt. Es verwirrt mich so, dass ich ständig an Anträge und Hochzeiten denke.

Ich möchte das Thema nicht von mir aus ansprechen, weil ich ihn nicht unter Druck setzen möchte, es sollen sich beide Partner von sich aus bereit fühlen.

Aber wie kann ich mir das Warten bloß erleichtern? Ich werde noch verrückt

Ach je - ich war GENAU IN DEINEM ALTER, als ich in GENAU DIESER SITUATION war. Wie witzig... Ich kann das soooo gut nachvollziehen! Aber lass' dir gesagt sein, wenn die Beziehung wirklich passt, kann das Happy End schneller kommen als gedacht. Kann allerdings schon sein, dass du ihm mal einen freundlichen Hinweis geben musst - oder auch mehr. Ich hab' das damals gemacht und du wirst nicht schlecht staunen, wenn ich dir jetzt verrate, dass er die ersten zarten Hinweise nicht mal wahr genommen hat. Zwar sind nicht alle Männer gleich, aber das soll an dieser Stelle schon mal erwähnt sein

Ich wünsch' dir ganz viel Glück und, wenn du so gar keinen Hinweis geben magst, auch eine dicke, fette Portion Durchhaltevermögen! 

Falls es dich interessiert, hier ist meine Geschichte:

http://www.gypsygalweddings.de/neandertaler-feministin/


 

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6. März 2017 um 19:01

Hi ihr Lieben,

vielen Dank für die lieben Worte.

in der Zwischenzeit waren wir in Südafrika unterwegs und hatten eine großartige Zeit.

Nun haben wir gerade ein gemeinsames Eigenheim gekauft und sind fleißig am Umräumen.

ich bin super abgelenkt und kann meine Sehnsüchte dadurch gut im Zaum halten.

aber hier und da kommt der Gedanke doch immer mal auf.

ich habe ihm mittlerweile auch schon mal erzählt, was ich mir wünsche.

er gab mir zu verstehen, dass ich mich nur noch ein "bisschen" gedulden muss.

ich versuche nun, ihm da einfach zu vertrauen.

Alles kommt zu seiner Zeit.



pawlover, deine Story werde ich mir gern bei Gelegenheit durchlesen.
ist doch immer wieder spannend, von anderen zu hören.

LG

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15. März 2017 um 14:33
In Antwort auf xtina307

Hallo ihr lieben,
natürlich gibt es schon unzählige Themen über's Antrag erwarten, stellen usw...
Aber ich muss einfach mal meinen Gedanken freien Lauf lassen.
Kurz zu unserer Situation:
Wir sind seit 10 Jahren zusammen, er mittlerweile 27, ich 26. Wir sind jeweils der 1. Partner des anderen, alles haben wir gemeinsam erlebt, alles ist wunderschön.
Wir sind beide eher entspannte, ruhige Menschen, Streit gehört nicht zu unseren Hobbies.
Seit 3 Jahren wohnen wir jetzt zusammen und es läuft alles super. In 3-4 Jahren werden wir in sein Elternhaus ziehen, eine gemeinsame Zukunft ist also geplant.
Wir wollen beide heiraten, Kinder haben, darüber haben wir schon früh in der Beziehung geblödelt, aber mit 16/17-Jahren liegt sowas natürlich in weiter Ferne.
Ich war schon immer der Meinung, dass der Mann für den Antrag zuständig ist. Ich möchte diesen Moment erleben, wenn mein Freund mir zeigt, dass ich alles für ihn bin, er mit mir alle weiteren Wege des Lebens bestreiten will. Und ich weiß jetzt schon, dass ich, sollte es soweit sein, Rotz und Wasser heulen werde. Typisch hoffnungslos romantisches Mädel eben
Hätte man mich vor einem Jahr gefragt, ob ich auf einen Antrag warte, hätte ich gesagt: "Ich würde nicht nein sagen. Aber eine Hochzeit, so wie ich sie mir vorstelle, ist teuer, was ich mir im Moment nicht leisten kann. Das hat noch Zeit."
Mittlerweile ist sein älterer Bruder verlobt, die Hochzeit findet nächstes Jahr statt. Ich mag die beiden sehr und ich freue mich für sie, aber diese Freude wird, so schade es auch ist, von einem gewissen Neid begleitet.
Wenn wir dann mit unseren besten Freunden (ein Paar) darüber reden, wer denn in unserem engeren Freundeskreis wohl als erstes heiraten würde, habe ich mich bewusst zurück gehalten. Seine Einschätzung war dann, dass 2 bestimmte Paare das unter sich ausmachen würden. Er selbst würde wohl noch ein-zwei Jahre warten, aber er fühle sich auch für den Antrag "verantwortlich". (Das war Anfang 2015)
Ich ertappe mich immer wieder dabei, wenn ich an einem besonderen Tag (Weihnachten, unser Jahrestag, mein Geburtstag) ein wenig hoffe, dass es soweit ist...
Im September habe ich das erste Mal von einem Antrag von ihm geträumt. Das hat mich so richtig verwirrt. Ich war völlig durch den Wind.
Mittlerweile hat sich eins der beiden Paare unserer Freunde verlobt und ich konnte mich wieder nicht so richtig freuen.
Jetzt habe ich wieder davon geträumt. Es verwirrt mich so, dass ich ständig an Anträge und Hochzeiten denke.

Ich möchte das Thema nicht von mir aus ansprechen, weil ich ihn nicht unter Druck setzen möchte, es sollen sich beide Partner von sich aus bereit fühlen.

Aber wie kann ich mir das Warten bloß erleichtern? Ich werde noch verrückt

Ich glaube du kannst jetzt wirklich nichts anderes machen, als zu warten. Aber bestimmt kommt der Antrag bald noch

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15. März 2017 um 16:34

Hallo  xtina307, 

freut mich zusehen das es langsam wird. 😍

Hört sich an als würde es bei euch richtig gut laufen. Freut mich riesig auch wenn der Antrag noch n bissl warten muss. 
Halt uns auf dem neusten stand ja. 🙂

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13. November 2017 um 21:16
In Antwort auf lainiaa

Hallo  xtina307, 

freut mich zusehen das es langsam wird. 😍

Hört sich an als würde es bei euch richtig gut laufen. Freut mich riesig auch wenn der Antrag noch n bissl warten muss. 
Halt uns auf dem neusten stand ja. 🙂

Soo, jetzt habe ich lange nichts mehr von mir hören lassen.
Aber was soll ich sagen?
Das Warten hat sich gelohnt und ich bin endlich verlobt 

Vor drei Wochen war es soweit:
Im Sonnenuntergang mit dem Blick über die weiten Felder hat er mich gefragt, ob ich seine Frau werden möchte.
Und natürlich habe ich ja gesagt 😁

Wie er ja schon angekündigt hatte, war ihm das gemeinsame Heim vorerst wichtiger und jetzt war die Zeit reif!

Seitdem fühle ich mich unglaublich ausgeglichen, nachdem ich wirklich jeden Tag über den ersehnten Heiratsantrag gnachfedacht habe.

Und man sollte meinen, dass gefühlsmäßig alles beim Alten ist, aber ich fühle mich noch mehr mit meinem Verlobten verbunden.

Wie geht es den anderen hier?

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14. November 2017 um 19:24

Ach lana, was ist das in dir, das absolut alles schlecht machen muss? Lass sie sich doch einfach freuen! Sie hat nicht gefragt, wie wir das finden, dass er jetzt gefragt hat, sondern ist einfach happy. Was also bewegt dich, dasd jetzt runter zu machen?

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15. November 2017 um 18:28

Nö, das war der versuch, irgendwo doch noch was zu finden, was man kritisieren kann. Nicht dass die TE am ende noch wunschlos glücklich ist.....

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16. November 2017 um 19:55

Vielleicht stimmt deine these, vielleicht auch nicht. Aber was kümmerts dich? Warum drauf hauen, wenn es der TE gut geht?

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