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Trennung...Ehe am Ende...

24. Juni 2004 um 11:42

Hi Ihr,

schon seit ein paar Tagen lese ich hier aufmerksam im Forum Eure Beiträge und ich muss sagen, dass ich mich in einigen Beiträgen selber sehe...

Ich schreibe heute zum ersten Mal und es fällt mir nicht wirklich leicht, weil ich sowieso nicht der Typ bin, der gut über Probleme reden kann...

Ich bin mit meinem Mann jetzt 5 Jahre zusammen und seit 3 Jahren verheiratet... und seit fast einem Jahr habe ich für mich das Gefühl, dass es nichts mehr bringt. Ich fühle mich in unserer Beziehung nicht mehr wohl, mal ganz abgesehen vom sexuellen... es macht mir keinen Spaß mit ihm... Mal ganz abgesehen davon... ich liebe ihn nicht mehr.. ich empfinde vielleicht soetwas wie Freundschaft für ihn. Ja, er ist ein lieber Kerl aber kann mir nicht vorstellen, mit ihm mein Leben zu verbringen... Wahrscheinlich denken jetzt einige, das hätte ich mir auch vorher überlegen können...hey es war mal anders... Es hat sich einfach so entwickelt innerhalb des letzten Jahres... Tja, nun weiß ich nicht wie es weiter gehen soll... Zum einen sind meine finanziellen Möglichkeiten begrenzt ob der Steuerklasse V, denn das was bleibt sind gerade mal 830 Euro. Wie soll ich davon alleine leben? Ich weiß auch nicht wie ich es beginnen soll, ihm mitzuteilen, dass ich mich trennen möchte... davor graut es mir wirklich... Im Moment ist es so, dass ich mich völlig normal verhalte ihm gegenüber als wäre alles in Ordnung... Also es ist nicht so, dass ich absolut kühl ihm gegenüber bin oder sowas... Ich weiß einfach nicht wie ich die ganze Sache jetzt anpacken soll...das macht mich fertig...

...vielleicht gibt es jemanden, der ähnliches erlebt hat und mir vielleicht ein paar Ratschläge geben kann...

liebe grüße,
krümel

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24. Juni 2004 um 14:32

Ich habe
Ich habe mich nach 1,5 Ehejahren getrennt. Wir haben uns in verschiedene Richtungen entwickelt. Immer weiter auseinander. Wir sind guetlich getrennt und geschieden.

Sicher, der finanzielle Aspekt, diese Sicherheit ist ein wichtiger Aspket, doch manchmal ist das Seelische wichtiger. Es gibt IMMER einen Weg. Ausserdem steht Dir von Deinem Mann Unterstuezung zu. Ihr koennt zusammen einen Anwalt nehmen, das ist billiger. Du kannst die Scheidung beantragen und Prozesskostenhilfe beantragen, wenn Du wenig genug verdienst. Die Anwaltskosten gehen dann ueber die Prozesskostenhilfe.

Trennung ist nie einfach. Meiner Meinugn sollte man erst einmal sein Bestes versuchen, zusammen zu bleiben udn wenn man feststellt, das es wirklich nicht mehr geht, sich trennen.

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24. Juni 2004 um 15:37

...
hast du schonmal an eine Eheberatung gedacht?
Du kannst auch erstmal alleine hingehen, um für dich Klarheit zu gewinnen. Klarheit, was du dann tun kannst und willst.
Vielleicht steckt etwas ganz anderes dahinter.

Solange keine Kinder betroffen sind, ist es zumindest etwas einfacher.
Viel Glück

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24. Juni 2004 um 20:12

Hallo Krümel,
ich kann Dir auch nur raten, mal zu einer Eheberatung zu gehen. Ich würde Dir aber vorschlagen, zu einer katholischen Einrichung zu gehen. Diese Gespräche sind umsonst und fast in jeder Stadt zu finden. In meinem Fall habe ich aber ein paar Wochen warten müssen.
Ich würde mich erst nach einer Beratung entscheiden, ob ich mich trenne. Das sind alles geschulte Leute.
Leider hat das in meinem Fall auch nicht geholfen. Meine Frau hat sich nur nach halbjähriger Ehe von mir getrennt und ich konnte sie auch nicht davon überzeugen, einfach mal mit zu so einer Beratung mitzugehen. Aber ich habe mittlerweile den 8. Termin bei meiner "persönlichen Eheberaterin".

Also, bitte überlege Dir das nochmal das mit der Trennung. Ich kann Dir nur raten, sich von "außen" Hilfe zu holen und viel reden mit Deinem Ehemann. Reden, Reden und nochmals Reden. Das ist einfach das A und O in einer Beziehung/Ehe. Glaube mir.

Denn niemand kann, glaube ich, besser nachvollziehen, wie schwerzhaft eine Trennung.

Also, ich wünsche Dir viel Glück bei Deiner Entscheidung.

Leunam

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25. Juni 2004 um 7:59
In Antwort auf leunam1

Hallo Krümel,
ich kann Dir auch nur raten, mal zu einer Eheberatung zu gehen. Ich würde Dir aber vorschlagen, zu einer katholischen Einrichung zu gehen. Diese Gespräche sind umsonst und fast in jeder Stadt zu finden. In meinem Fall habe ich aber ein paar Wochen warten müssen.
Ich würde mich erst nach einer Beratung entscheiden, ob ich mich trenne. Das sind alles geschulte Leute.
Leider hat das in meinem Fall auch nicht geholfen. Meine Frau hat sich nur nach halbjähriger Ehe von mir getrennt und ich konnte sie auch nicht davon überzeugen, einfach mal mit zu so einer Beratung mitzugehen. Aber ich habe mittlerweile den 8. Termin bei meiner "persönlichen Eheberaterin".

Also, bitte überlege Dir das nochmal das mit der Trennung. Ich kann Dir nur raten, sich von "außen" Hilfe zu holen und viel reden mit Deinem Ehemann. Reden, Reden und nochmals Reden. Das ist einfach das A und O in einer Beziehung/Ehe. Glaube mir.

Denn niemand kann, glaube ich, besser nachvollziehen, wie schwerzhaft eine Trennung.

Also, ich wünsche Dir viel Glück bei Deiner Entscheidung.

Leunam

Reden alleine
reicht aber nicht, jeder muß auch mal zuhören. Und dies, wenn es denn geht, ohne Vorwürfe hinein zu intepretieren....ich denke das müßte in einer Ehebaratung gelernt werden, oder?

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25. Juni 2004 um 9:03
In Antwort auf rumpelstilzchen2

Reden alleine
reicht aber nicht, jeder muß auch mal zuhören. Und dies, wenn es denn geht, ohne Vorwürfe hinein zu intepretieren....ich denke das müßte in einer Ehebaratung gelernt werden, oder?

Guten Morgen,
unter anderem lernt man auch dies bei einer Eheberatung. Dafür gilt aber die Voraussetzung, daß beide Ehepartner zu solchen Sitzungen gehen. Dies war in meinem Fall leider nicht so.
Aber ich habe für mich alleine bei diesen Gesprächen sehr viel gelernt und habe es nie bereut, solche Hilfe von "außen" mir zu holen.

Leunam1

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30. Juni 2004 um 22:01

Versucht es !!
Ich will euch auf keine Fall angreifen. Aus einem so kurzem Text kann man nicht viel erfahren.
Aber ich kann Dich nur ermutigen nicht aufzugeben. Ich bin oft entsetzt darüber wie leichtfertig viele Menschen in der heutigen Zeit ihre Ehe hinwerfen.
Natürlich gibt es oft schwere und schlimme Zeit. Aber die sind nicht dafür da das man daran zugrunde geht, sondern das man gemeinsam an ihne wächst. Man kann im Leben nicht weiter kommen wenn man immer gleich aufgibt, wenn etwas schwierig wird.
Es gibt immer einen Ausweg!!

Sind die vergangene Jahre und Erlebniss es wert, einfach für nichtig erklärt zu werden?

Bitte Bitte gib nicht auf! Und rede mit ihm! Kämpft um eure Beziehung, damit neues wachsen kann. Scheut euch nicht Fehler einzugestehen(auf wenn ihr im recht wart!!) und Verletzungen offen zulegen!

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5. Juli 2004 um 18:29

Hallo Krümel!
Ich kann Dich gut verstehen,denn ich bin auch gerade dabei mich von meinem Mann zu trennen.Allerdings sind wir schon 11 Jahre verheiratet-und ich habe dieses "das ist es nicht mehr"Gefühl auch schon lange gehabt,bevor ich nun endgültig diese Entscheidung getroffen habe.Sicher hat es ihn schwer getroffen,aber so langsam kann er mich auch verstehen.Wir lesen im Moment das Buch "Trennung in Liebe",und da stehen sehr gute Ansätze drin.Wie das finanziell bei Euch aussieht kann ich Dir nicht so genau sagen-erkundige Dich doch mal,ob er nicht unterhaltspflichtig ist.
Tja,wie man so eine Sache anfängt weiß ich auch nicht.Mir hat es mein MAnn leicht gemacht,weil er genau gemerkt hat,daß sich jetzt was verändert.Da kann ich Dir auch keine Ratschläge geben-dafür kenne ich Euch ja nicht!
Ich hoffe es hilft Dir erst mal zu wissen,daß es mehreren so geht.Meld Dich mal wieder
Mara

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16. Juli 2004 um 12:11

Mediation...
...kann sicher hilfreich sein, reden muß man miteinander natürlich auch, das ist das A und O. Natürlich sollte man alles versuchen, die Ehe zu retten, aber mal ehrlich, wenn da gar kein Gefühl mehr ist, was soll da Eheberatung etc. helfen???? Ich bin in der gleichen Situation, ich hab ihn gern, aber ich liebe ihn nicht mehr, ich mag nicht mehr mit ihm schlafen und mache es aus Pflichtgefühl und denke dabei an jemand anders, das ist grauenhaft!!! Ich möchte mit ihm nicht alt werden und deshalb werde ich jetzt, nach Diskussion, Mediation und Reden, die Scheidung einreichen. Und damit wirft man übrigens nicht alles vorherige weg und erklärt es als nichtig, das ist quatsch. Wir hatten schöne Zeiten, sonst wäre ich nicht zum Standesamt mit ihm, aber ich werde nicht ihn und mich den Rest meines Lebens belügen, nur damit eine Ehe +gerettet+ ist!!!!!! Dir alles gute.....J.

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19. August 2004 um 20:55
In Antwort auf leunam1

Hallo Krümel,
ich kann Dir auch nur raten, mal zu einer Eheberatung zu gehen. Ich würde Dir aber vorschlagen, zu einer katholischen Einrichung zu gehen. Diese Gespräche sind umsonst und fast in jeder Stadt zu finden. In meinem Fall habe ich aber ein paar Wochen warten müssen.
Ich würde mich erst nach einer Beratung entscheiden, ob ich mich trenne. Das sind alles geschulte Leute.
Leider hat das in meinem Fall auch nicht geholfen. Meine Frau hat sich nur nach halbjähriger Ehe von mir getrennt und ich konnte sie auch nicht davon überzeugen, einfach mal mit zu so einer Beratung mitzugehen. Aber ich habe mittlerweile den 8. Termin bei meiner "persönlichen Eheberaterin".

Also, bitte überlege Dir das nochmal das mit der Trennung. Ich kann Dir nur raten, sich von "außen" Hilfe zu holen und viel reden mit Deinem Ehemann. Reden, Reden und nochmals Reden. Das ist einfach das A und O in einer Beziehung/Ehe. Glaube mir.

Denn niemand kann, glaube ich, besser nachvollziehen, wie schwerzhaft eine Trennung.

Also, ich wünsche Dir viel Glück bei Deiner Entscheidung.

Leunam

Leider hilft reden ned immer
Hallo Leunam1,hallo all....habe mich gerade angemeldet weil ich hier über das Forum "gesolpert" bin da ich auch nach einer Antwort auf meine Fragen suche.

Meine Frau und ich sind auch fast am ende ....ich hoffe es natürlich ned da ich sie liebe! Wir haben gerade die erste Sitzung hinter uns und bevor wir uns in fremde Hände gegeben haben , haben wir auch geredet.
Nur wenn es keinen Ausweg gibt.....man sich immer festredet ohne einen Ausweg bzw ne Lösung....dann kann man reden wie man möchte...

Gut das ist Ansichtssache und jeder ist unterschiedlich aber in unserem Fall geht es ned mehr ohne fremde Hilfe!!!

Ich kann nur raten....wer es mag....sollte sich auf jeden Fall Hilfe zuholen!
Und ich hoffe natürlich für uns das das auch hilft/helfen wird.

MFG Frank

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20. August 2004 um 9:00

Die Sache mit dem Eisbecher
Ich bin seit 13 Jahren verheiratet, und glaube mir, dieses Gefühl kenne ich. Ich hätte eine Zeitlang am liebsten alles hingeschmissen, ich wusste, mein Mann liebt mich, fast zu sehr. Aber in mir fehlte dieses Gefühl. Respekt, Anerkennung, Vertrauen, diese Gefühle waren vorhanden, aber die Liebe fehlte. Ich kam mir vor wie ein Teil des Paares, das Erich Kästner in "sachliche Romanze" beschreibt. Ich fühlte mich nicht mehr verbunden, in Gedanken hatte ich mich längst getrennt und verhielt mich teilweise auch so. Und dann las ich einen für mich folgenschweren Satz:"Wenn in einem Eisbecher die Kirsche fehlt, wirft man nicht gleich den ganzen Eisbecher fort."
Und ich sah mir meinen "Eisbecher" genau an. Er war auch ohne die Kirsche sehr schmackhaft.
Und ich stellte mit Erschrecken fest, dasss ich auf dem besten Wege war, etwas wegzuwerfen, was mir sehr viel bedeutet, nur hatte ich das alles irgendwie verschüttet.
Ich hab mir Hilfe von außen geholt, und inzwischen weiß ich wieder sicher, wohin ich gehöre.
Solche Phasen gibt es, der Mensch ist ein sehr empfindliches Gebilde und leicht zu verunsichern. Das ist nichts Schlimmes.
Versuch noch einmal, der Ehe ein Chance zu geben. Wenn du es nicht machst, kann es sein, dass sich nach der Trennung Schuldgefühle einstellen, die dich erdrücken. Den letzten Schritt solltest du erst wagen, wenn du alle Möglichkeiten eines Neubeginns ausgeschöpft hast.
Alles Gute für dich!

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20. August 2004 um 9:48
In Antwort auf vornehmeblaesse

Die Sache mit dem Eisbecher
Ich bin seit 13 Jahren verheiratet, und glaube mir, dieses Gefühl kenne ich. Ich hätte eine Zeitlang am liebsten alles hingeschmissen, ich wusste, mein Mann liebt mich, fast zu sehr. Aber in mir fehlte dieses Gefühl. Respekt, Anerkennung, Vertrauen, diese Gefühle waren vorhanden, aber die Liebe fehlte. Ich kam mir vor wie ein Teil des Paares, das Erich Kästner in "sachliche Romanze" beschreibt. Ich fühlte mich nicht mehr verbunden, in Gedanken hatte ich mich längst getrennt und verhielt mich teilweise auch so. Und dann las ich einen für mich folgenschweren Satz:"Wenn in einem Eisbecher die Kirsche fehlt, wirft man nicht gleich den ganzen Eisbecher fort."
Und ich sah mir meinen "Eisbecher" genau an. Er war auch ohne die Kirsche sehr schmackhaft.
Und ich stellte mit Erschrecken fest, dasss ich auf dem besten Wege war, etwas wegzuwerfen, was mir sehr viel bedeutet, nur hatte ich das alles irgendwie verschüttet.
Ich hab mir Hilfe von außen geholt, und inzwischen weiß ich wieder sicher, wohin ich gehöre.
Solche Phasen gibt es, der Mensch ist ein sehr empfindliches Gebilde und leicht zu verunsichern. Das ist nichts Schlimmes.
Versuch noch einmal, der Ehe ein Chance zu geben. Wenn du es nicht machst, kann es sein, dass sich nach der Trennung Schuldgefühle einstellen, die dich erdrücken. Den letzten Schritt solltest du erst wagen, wenn du alle Möglichkeiten eines Neubeginns ausgeschöpft hast.
Alles Gute für dich!

Hört sich gut an
Aber ist es denn so einfach?
Klar, das mit dem Eisbecher sagt alles, aber wie kann man reel daran arbeiten? Habe das gleiche Problem, dass ich mich innerlich manchmal schon getrennt habe, aber auch nicht einfach alles so wegschmeißen will und kann und darf. Aber wenn das nie aufhört und hinzu kommt noch ein anderer Mann ins Leben mir vor die Füße gefallen? Ich wäre gerne für Deinen Rat sehr dankbar.
LG
Sperling

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21. August 2004 um 15:23
In Antwort auf sperling2108

Hört sich gut an
Aber ist es denn so einfach?
Klar, das mit dem Eisbecher sagt alles, aber wie kann man reel daran arbeiten? Habe das gleiche Problem, dass ich mich innerlich manchmal schon getrennt habe, aber auch nicht einfach alles so wegschmeißen will und kann und darf. Aber wenn das nie aufhört und hinzu kommt noch ein anderer Mann ins Leben mir vor die Füße gefallen? Ich wäre gerne für Deinen Rat sehr dankbar.
LG
Sperling

Nein..
einfach ist das nicht, aber wenn man will, dann kann man daran arbeiten, dass die Verbundenheit zurückkehrt.
Ich habe zunächst ganz kühl Bilanz gezogen: Was war gut, was war schlecht, was hat Bestand, was müsste geändert werden, wie wäre es, wenn ich alleine wäre usw. Und ich stellte fest, es gab mehr Gutes als Schlechtes. Ich ging bewusst durch die Wohnung und fragte mich, ob ich mein Zuhause verlieren will, wozu ich auch die Beziehung gezählt habe.
Ich kann und will hier die gesamte vertrackte Situation nicht schildern, ich weiß nur, dass ich sehr viele Fehler begangen habe, die zu meiner inneren Entfremdung geführt haben. Ich hätte wesentlich früher an mir und an der Beziehung arbeiten müssen. Diesen Vorwurf muss ich mir machen und auch gefallen lassen. Und dann habe ich mir gesagt...du hast zu einem Menschen "ja" gesagt. Willst du so sein wie ein Politiker, der kalt lächelnd sein Wahlversprechen nicht einhält? Und war nicht mein Versprechen erheblich mehr wert?
Ich habe mich dann an einen Lebensberater gewandt, mit ihm meine Situation sortiert. Das hat mir sehr geholfen und mir viel gebracht, denn ein Dritter erkennt viel besser, wo und welche Steine im Weg liegen und kann Anregungen geben, wie der Weg frei zu machen ist. Und er kann Schuldgefühle nehmen, denn die innere Entfremdung und das entsprechende Handeln hat man nicht aus sich selbst heraus verursacht.
Ich kann dir daher nur raten:1. ziehe eine Bilanz, 2. breche sofort den Kontakt ab zu dem Mann, der jetzt dein Herz wärmt. Dem hast du nichts versprochen, und er dir auch nicht. 3. Suche dir einen kompetenten Dritten, der dir konkrete Hilfestellung geben kann.
Dann hast du alle Chancen, dass du deinen Mann wieder liebevoll annehmen und die Zukunft mit ihm gestalten kannst.
Bei mir hat es funktioniert, ich habe mich, meine Sicherheit und mein Zuhause wieder gefunden. Das wünsche ich dir auch von ganzem Herzen!

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23. August 2004 um 11:51
In Antwort auf vornehmeblaesse

Nein..
einfach ist das nicht, aber wenn man will, dann kann man daran arbeiten, dass die Verbundenheit zurückkehrt.
Ich habe zunächst ganz kühl Bilanz gezogen: Was war gut, was war schlecht, was hat Bestand, was müsste geändert werden, wie wäre es, wenn ich alleine wäre usw. Und ich stellte fest, es gab mehr Gutes als Schlechtes. Ich ging bewusst durch die Wohnung und fragte mich, ob ich mein Zuhause verlieren will, wozu ich auch die Beziehung gezählt habe.
Ich kann und will hier die gesamte vertrackte Situation nicht schildern, ich weiß nur, dass ich sehr viele Fehler begangen habe, die zu meiner inneren Entfremdung geführt haben. Ich hätte wesentlich früher an mir und an der Beziehung arbeiten müssen. Diesen Vorwurf muss ich mir machen und auch gefallen lassen. Und dann habe ich mir gesagt...du hast zu einem Menschen "ja" gesagt. Willst du so sein wie ein Politiker, der kalt lächelnd sein Wahlversprechen nicht einhält? Und war nicht mein Versprechen erheblich mehr wert?
Ich habe mich dann an einen Lebensberater gewandt, mit ihm meine Situation sortiert. Das hat mir sehr geholfen und mir viel gebracht, denn ein Dritter erkennt viel besser, wo und welche Steine im Weg liegen und kann Anregungen geben, wie der Weg frei zu machen ist. Und er kann Schuldgefühle nehmen, denn die innere Entfremdung und das entsprechende Handeln hat man nicht aus sich selbst heraus verursacht.
Ich kann dir daher nur raten:1. ziehe eine Bilanz, 2. breche sofort den Kontakt ab zu dem Mann, der jetzt dein Herz wärmt. Dem hast du nichts versprochen, und er dir auch nicht. 3. Suche dir einen kompetenten Dritten, der dir konkrete Hilfestellung geben kann.
Dann hast du alle Chancen, dass du deinen Mann wieder liebevoll annehmen und die Zukunft mit ihm gestalten kannst.
Bei mir hat es funktioniert, ich habe mich, meine Sicherheit und mein Zuhause wieder gefunden. Das wünsche ich dir auch von ganzem Herzen!

Danke!
Ich werde weiter an mir arbeiten.
Ein außereheliches Verhältnis habe ich nicht,
es existiert nur im Kopf, aber deshalb nicht
weniger aufreibend. Heut ist wieder so ein Chaostag an dem ich mich total hilflos fühle.
Leer, sinnlos erscheint mir alles. Ich bräuchte wirklich Hilfe von Dritten, die alles nüchtern sehen. Vielleicht meint es der liebe Gott noch mal gut mit mir und schickt mir jemanden vorbei. Werde mal nach professioneller Hilfe suchen, sonst geh ich echt kaputt.
Aber gut zu wissen, dass es noch Hoffnung gibt und jemand hat das geschafft, Hut ab. Ich hoffe auch, du bist damit zufrieden geworden und glücklich. Nur, wie kann man Liebe abstellen? Innerliche Entfremdung, das ist zutreffend. Ich erkenne mich selbst nicht mehr, es ist, als würden böse Geister mein Leben in der Hand haben.
Trotzdem noch mal Dankeschön für Deinen Beitrag.
LG
Sperling

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25. September 2004 um 11:37
In Antwort auf mara471

Hallo Krümel!
Ich kann Dich gut verstehen,denn ich bin auch gerade dabei mich von meinem Mann zu trennen.Allerdings sind wir schon 11 Jahre verheiratet-und ich habe dieses "das ist es nicht mehr"Gefühl auch schon lange gehabt,bevor ich nun endgültig diese Entscheidung getroffen habe.Sicher hat es ihn schwer getroffen,aber so langsam kann er mich auch verstehen.Wir lesen im Moment das Buch "Trennung in Liebe",und da stehen sehr gute Ansätze drin.Wie das finanziell bei Euch aussieht kann ich Dir nicht so genau sagen-erkundige Dich doch mal,ob er nicht unterhaltspflichtig ist.
Tja,wie man so eine Sache anfängt weiß ich auch nicht.Mir hat es mein MAnn leicht gemacht,weil er genau gemerkt hat,daß sich jetzt was verändert.Da kann ich Dir auch keine Ratschläge geben-dafür kenne ich Euch ja nicht!
Ich hoffe es hilft Dir erst mal zu wissen,daß es mehreren so geht.Meld Dich mal wieder
Mara

Lieber ehemann
mein ehemann und ich sind trennung. wir sind 19 jahre verheiratet. wir haben 2 töchter. ehefrau möchte unbegingt ehe,liebe und familie retten. ehemann hat geliebte. ehefrau will von ehemann seine geliebte loswerden aber wie . ich weine viel . ich versuch mit ehemann eheretten . ich habe ehemann so lieb . bitte gib mir antwort. ich hoffe dass ehemann seine geliebte trennen. melde mir mal . sonja

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22. Oktober 2004 um 11:50
In Antwort auf sonja48

Lieber ehemann
mein ehemann und ich sind trennung. wir sind 19 jahre verheiratet. wir haben 2 töchter. ehefrau möchte unbegingt ehe,liebe und familie retten. ehemann hat geliebte. ehefrau will von ehemann seine geliebte loswerden aber wie . ich weine viel . ich versuch mit ehemann eheretten . ich habe ehemann so lieb . bitte gib mir antwort. ich hoffe dass ehemann seine geliebte trennen. melde mir mal . sonja

Ehe retten
mein ehemann ist zu hart . ich möchte unbedingt ehe retten. wie machen . ehemann hat geliebte hat 6 kinder ,zwei verschiedene vaeter . 3. freund mein mann . geliebte loswerden aber wie . ich denke jeden tag um ehemann . ich habe 2 toechter ist zu lieb . ich muss versuch an ehemann liebe zu gewinn leider ehemann ist zu hart und schlimm . bitte hilfe mir . wie ehe,liebe,und familie retten .

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7. November 2004 um 20:49
In Antwort auf vornehmeblaesse

Die Sache mit dem Eisbecher
Ich bin seit 13 Jahren verheiratet, und glaube mir, dieses Gefühl kenne ich. Ich hätte eine Zeitlang am liebsten alles hingeschmissen, ich wusste, mein Mann liebt mich, fast zu sehr. Aber in mir fehlte dieses Gefühl. Respekt, Anerkennung, Vertrauen, diese Gefühle waren vorhanden, aber die Liebe fehlte. Ich kam mir vor wie ein Teil des Paares, das Erich Kästner in "sachliche Romanze" beschreibt. Ich fühlte mich nicht mehr verbunden, in Gedanken hatte ich mich längst getrennt und verhielt mich teilweise auch so. Und dann las ich einen für mich folgenschweren Satz:"Wenn in einem Eisbecher die Kirsche fehlt, wirft man nicht gleich den ganzen Eisbecher fort."
Und ich sah mir meinen "Eisbecher" genau an. Er war auch ohne die Kirsche sehr schmackhaft.
Und ich stellte mit Erschrecken fest, dasss ich auf dem besten Wege war, etwas wegzuwerfen, was mir sehr viel bedeutet, nur hatte ich das alles irgendwie verschüttet.
Ich hab mir Hilfe von außen geholt, und inzwischen weiß ich wieder sicher, wohin ich gehöre.
Solche Phasen gibt es, der Mensch ist ein sehr empfindliches Gebilde und leicht zu verunsichern. Das ist nichts Schlimmes.
Versuch noch einmal, der Ehe ein Chance zu geben. Wenn du es nicht machst, kann es sein, dass sich nach der Trennung Schuldgefühle einstellen, die dich erdrücken. Den letzten Schritt solltest du erst wagen, wenn du alle Möglichkeiten eines Neubeginns ausgeschöpft hast.
Alles Gute für dich!

Danke!
Das hast du wirklich wunderschön und sehr treffend geschrieben! Dank dir dafür, es hat mich zum Nachdenken gebracht, ich glaube, du hast Recht.
Liebe Grüße
Angie

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