Home / Forum / Hochzeit / Was ändert sich, wenn man heiratet?

Was ändert sich, wenn man heiratet?

8. April 2004 um 19:09

Hallo!

Mich interessiert, was sich ändern würde, wenn man heiratet.

Dana

Mehr lesen

8. April 2004 um 21:26

Ganz klar,
die Steuerklasse
und die Trennungskosten.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. April 2004 um 23:44
In Antwort auf tria_12152614

Ganz klar,
die Steuerklasse
und die Trennungskosten.


genau den nagel auf den kopf getroffen - da gibts wirklich nichts weiter zu sagen...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. April 2004 um 0:45

Wobei
... ich der Meinung bin, dass der Ring nicht teuer sein muss!
Unsere Ringe waren auch nicht teuer, schliesslich sind sie doch ein Zeichen der Unendlichkeit, weil ja rund, und nicht ein Zeichen des finanziellen Status!!!

Bei uns hat sich ausser der Steuerklasse und dass wir den gleichen Namen trage uach nicht viel geändert

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. April 2004 um 11:54

Es ändert sich
schon einiges mehr, zumindest habe ich das so empfunden.
Angefangen dabei, dass vorher meine Familie eben meine Familie und damit meine Angelegenheit war und umgekehrt, und jetzt sind das "unsere" Familien, die "Töchter der Schwester meines Freundes" sind jetzt meine Nichten (auf die ich echt stolz bin ).
An Ostern kein "ich zu meiner, du zu deiner Familie" mehr, sondern gemeinsame Besuche bei beiden und gemeinsame Verantwortlichkeit, egal auf welcher Seite Not am Mann ist.

"Mein Mann" hört und fühlt sich für mich auch anders an als "mein Freund", vor allem im Kontakt mit Außenstehenden (auch wenn das anfangs wirklich merkwürdig war).
Wir waren zum Beispiel in der Zeit vor der Hochzeit schon auf der Suche nach einer Wohnung, und ich habe (weil mehr Tagesfreizeit) auch mehrere Gespräche mit Banken alleine geführt. So blöd das ist, aber sobald dann klar war, dass die Finanzierung vorerst hauptsächlich mein noch-Freund trägt, haben die meisten nur halbherzig mit mir gesprochen, ziemlich schnell fiel meist "Dann schicken sie mal ihren FREUND, wenn er der Träger ist".
Jetzt, mit "Mein Mann und ich...", alles kein Problem.

Wir haben vor der Hochzeit schon zusammen gewohnt, im Alltag hat sich nicht viel geändert, außer des gemeinsamen Namens auf dem Klingelschild und im Telefonbuch.
Ich würde aber schon sagen, dass sich die Einstellung zueinander ändert.
Heirat ist eine gegenseitige Versicherung von Kompromissbereitschaft, ein Signal, dass jeder von beiden bereit ist, wenn nötig hinter dem anderen zu stehen und eigene (An-)Triebe, sollten sie der Beziehung schädlich sein, auch mal zurückzustellen und nicht einfach "Trennung" zu schreien, sobald man mal nicht bekommt, was man will.
Egal ob das die dritte Sauftour mit Kumpels in einer Woche ist, das Osterwochenende vor dem Fernseher, die neue Anlage oder das tolle geblümte Kleid statt der benötigten Waschmaschine, der gemeinsame Theaterbesuch...

Ich bin mir nicht sicher, ob man von außen mehr als Einheit wahrgenommen und behandelt wird und sich deshalb auch so fühlt oder umgekehrt, jedenfalls wuchs bei uns schnell das Gefühl der Zusammengehörigkeit, komme-was-da-wolle.

Natürlich wiegen manche Konflikte jetzt um so schwerer, weil sich eben die Option "wenn er/sie nicht macht was ich will und das nicht versteht, such ich mir eben eine(n) andere(n)" eigentlich verbietet und eine echte Lösung her muss, mit der dann beide auch langfristig leben können.
Die Zugeständnisse bewegen sich innerhalb gewisser Grenzen, selbstverständlich, aber doch innerhalb weiterer Grenzen, weil man sich ja nochmal bewusst und vor anderen für den Partner mit all seinen Fehlern und Macken entschieden hat und (hoffentlich) nicht so verliebt und blind in die Ehe geschlittert ist wie in eine neue Beziehung.

Von anderen hab ich auch schon häufiger gehört, dass sich für sei nicht viel verändert hat.
Für uns war die Hochzeit ein intensives Erlebnis, und 8 Monate danach kommt es immer noch vor, dass wir abends auf der Couch liegen und einer zum anderen sagt
"Hey, wir sind jetzt verheiratet!"- "Ja, unglaublich, oder?"-
"Und wie!" -
"Aber schön! Bin gerne verheiratet!"

Ist albern, ich weiß. Aber nachdem es Zeiten gab, in denen es sich keiner von uns jemals hätte vorstellen können zu heiraten ist das immer wieder ein kleines Wunder

Liebe Grüße,
Rynia
(gerne verheiratet, allen unausweichlichen Hochs und Tiefs zum Trotz)


2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram

Das könnte dir auch gefallen