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Wenn sich die eigene Mutter einmischt

23. April 2016 um 9:44

Liebe Forum-User,

mein Liebster und ich heiraten in 3 Wochen. Meine Mutter macht uns seit Wochen Schwierigkeiten. Was man dazu sagen muss ist, dass ich mit meiner Mutter seit ein paar Jahren ein schwieriges Verhältnis habe seit der Trennung meiner Eltern. Mein Cousin hat damals eine entscheidene Rolle in dem Leben meiner Mutter eingenommen und sie als Ersatzmutter angesehen und schließlich durch Intrigen dafür gesorgt, dass meine Mutter ohne mich zu fragen, ob das stimmt was er sagt, auf Distanz gegangen ist. In der Zeit habe ich mich auf meine Freunde verlassen können,welche in allen Lebenslagen zu mir standen, besonders auf meine beste Freundin und nun Trauzeugin. Vor 3 Jahre kam dann die Intrige raus und wir haben uns ausgesprochen. Meine Mutter hat sich seit der Trennung von meinem Dad sehr verändert und versucht nun alles nachzuholen, was sie in der Ehe nicht konnte und gönnt sich seitdem halt viel, was auch nicht schlimm ist...Aber als ich ihr damals davon erzählt habe, dass ich heirate, hatte sie nun einen Satz dafür übrig und hat dann weiter von sich erzählt (sie hat eine Umschulung und somit eine neue Ausbildung gemacht). Und seitdem geht das so weiter, wenn wir uns sehen oder telefonieren geht es immer nur um sie! Ich werde nie gefragt wie es mir geht. Seit sie nun ihre Prüfung bestanden hat meint sie auch auf einmal sich in die Hochzeit mit einzumischen, wobei schon alles geplant ist.
Ich habe einen viel jüngeren Bruder, der nun 16 wird. Im Brautauto zur Fahrt von der Wohnung meiner Mutter zur Kirche wollte ich meine Trauzeugin und meine Mutter sitzen haben, mein Vater fährt. Da mein Bruder ja noch nicht selber fahren kann, wollte ich, dass er unserem Cousin (anderer als oben genannt) mitfährt. Ja das war ein Fehler! Seitdem gibt es ein riesen Drama und meine Mutter hatte mich auf der Arbeit angerufen und mich zur Sau gemacht! Mitlerweile haben wir hier eine andere Lösung gefunden, sie fährt hinterher und mein Bruder sitzt mit im Brautauto. Jetzt geht es darum, wie die Sitzordnung ist! Da wir hier eine Patchwork-Situation haben, ist es nun mal so, dass die Eltern von meinem Liebsten+ Partner und meine Eltern (haben beide grade keine Partner) mit uns an einem 8er Tisch sitzen. Nun macht mein Bruder angeblich Stress (so erzählt es mir meine Mutter), dass er am Tisch mit unseren Großeltern und Tanten und Onkels sitzen soll. Mein zukünftiger Schwager sitzt aber ja auch nicht mit uns am Tisch! Wir können nicht noch 2 weitere Personen an einen 8er Tisch quetschen. Das versteht meine Mutter nicht, sie versteht auch nicht, dass ich anstatt meinen Bruder die Partner von meinem Schwiegereltern dort sitzen lasse!
Hilfe!!!!! Die Hochzeit ist schon bald und ich habe mitlerweile keine Lust mehr auf meine eigene Hochzeit!
Meine Mutter hatte auch kurzzeitig meiner Trauzeugin verboten mit in die Wohnung zum Anziehen vom Brautkleid zu kommen, weil sie eifersüchtig auf diese ist, sie mir so nahe steht! Meine Mutter kooperiert auch nicht mehr mit den Trauzeugen und mit meinen Schwiegereltern, was die Hochzeit angeht, sondern will jetzt ihr eigenes Ding durchziehen. Aber die Trauzeugen haben ja einen gewissen Rahmen geplant und ich habe Angst, dass sie so sehr querschießt, dass der Tag furchtbar wird!
Ich habe ihr gestern am Telefon klar und deutlich gesagt, als sie wieder wg meines Bruder anfing, dass dieser EINE Tag in meinem Leben der Tag von meinem Zukünftigen und mir ist und es da dann mal um mich und ihn geht!
Hat jemand auch solche Erfahrungen???

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27. April 2016 um 13:45

Eine schwierige Situation
und ganz ehrlich: sowohl deine Mutter als auch dein Bruder machen da unnötigen Zerbel. Grundsätzlich bin ich der Meinung - es ist euer Tag, ihr bestimmt, wie er abläuft und wie er organisiert wird. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird nicht jedeR begeistert davon sein, wie ihr diesen Tag gestaltet, aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass es EURE Hochzeit ist. Und da bin ich der Meinung, dass man sich als Gast durchaus etwas anpassen kann. Die Sitzordnung an den Tischen bleibt ja in aller Regel nur während des Essens so, danach mischen sich die Gäste ja ohnehin.

Will sagen: Sag deiner Mutter/deiner Familie, dass du sie gerne dabei haben möchtest, aber dass es euer Tag ist und sie sich selbst dafür ein wenig zurück nehmen müssen. Lass dich einfach nicht mehr auf Diskussionen um Sitzordnung, Fahrt zur Trauung etc. ein. Ich würde an deiner Stelle aber vorsichtshalber einen Plan B für die Fahrt von der Wohnung deiner Mutter zur Traulocation machen. Ziehst du dich in der Wohnung deiner Mutter um? Gäbe es Alternativen? Nur für den Fall, dass deine Mutter so richtig bockt.

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29. April 2016 um 9:56

Oh man...
Also eines musst du deiner Mutter iwi begreiflich machen und auch den anderen die sich quer stellen.

Es ist euer Tag, eure Feier und der Beginn eurer Ehe. Was die anderen wollen darf euch an dem Tag völlig egal sein. Natürlich wäre es gut wenn sich alle wohl fühlen. Organisiert so wie ihr es wollt und nicht wie sich andere vertragen.

Das sich deine Eltern getrennt haben ist ihr Problem und nicht eures. Sie sind beide alt genug die paar Stunden an dem Tag iwi auszuhalten.

Allen werdet ihr es nie Recht machen können. Macht es so wie ihr es haben wollt. Ich hab schon viele Hochzeiten erleben dürfen. Probleme gab es im Vorfeld häufig...aber am Tag der Hochzeit haben sich immer alle zurück genommen. Wenn du dein Kleid trägst und auf deinen Mann triffst ist alles andere sofort völlig egal. Ihr seid der Mittelpunkt für diesen Tag.

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29. April 2016 um 13:02
In Antwort auf vogalonga14

Eine schwierige Situation
und ganz ehrlich: sowohl deine Mutter als auch dein Bruder machen da unnötigen Zerbel. Grundsätzlich bin ich der Meinung - es ist euer Tag, ihr bestimmt, wie er abläuft und wie er organisiert wird. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird nicht jedeR begeistert davon sein, wie ihr diesen Tag gestaltet, aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass es EURE Hochzeit ist. Und da bin ich der Meinung, dass man sich als Gast durchaus etwas anpassen kann. Die Sitzordnung an den Tischen bleibt ja in aller Regel nur während des Essens so, danach mischen sich die Gäste ja ohnehin.

Will sagen: Sag deiner Mutter/deiner Familie, dass du sie gerne dabei haben möchtest, aber dass es euer Tag ist und sie sich selbst dafür ein wenig zurück nehmen müssen. Lass dich einfach nicht mehr auf Diskussionen um Sitzordnung, Fahrt zur Trauung etc. ein. Ich würde an deiner Stelle aber vorsichtshalber einen Plan B für die Fahrt von der Wohnung deiner Mutter zur Traulocation machen. Ziehst du dich in der Wohnung deiner Mutter um? Gäbe es Alternativen? Nur für den Fall, dass deine Mutter so richtig bockt.

Antwort
Ja Alternativen gäbe es, z.B. bei meiner Trauzeugin. Der werde ich auch wohl das Kleid geben, dann nehmen wir das an dem Tag mit zu meiner Mum.

Meine Mum begreift scheinbar leider nicht, dass das unsere Hochzeit ist und nicht ihre und es nicht um sie oder meinen Bruder geht sondern um uns. Bin mal auf die Stimmung an dem Tag gespannt, ich hoffe sie ruiniert mir das nicht.

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