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Wieviel Zeit braucht man für die Hochzeitsvorbereitungen?

1. Februar 2005 um 9:48

Hallo alle zusammen. ;o)

Mein Freund hat mir zu unserem 4 Jährigen einen Heiratsantrag gemacht. *freu*

Jetzt stellt sich nur noch die Frage WANN? In Frage kommen eigentlich nur September 2005 oder Mai 2006.

Meine Frage an Euch ist jetzt ob September nicht zu knapp ist. Wie lange braucht man für die Planung wenn man Freitag im Standesamt und Samstag kirchlich heiraten möchte?

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

Wünsche Euch noch einen schönen Tag.

Liebe Grüße

Lena

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1. Februar 2005 um 11:27

Freunde von mir
haben bewiesen, daß man sogar in drei Monaten eine große Hochzeit planen und durchführen kann.

Liebe Lena,

wichtig sind ein paar wesentliche Eckpfeiler.
Könnt Ihr Kirche, Standesamtstermin und Saal (oder wo auch immer Ihr feiern wollt) für den gewünschten Termin bekommen oder nicht?

Es kostet Dich nur wenige Anrufe, das herauszufinden...
Standesamt (da wird es wohl weniger Probleme geben, aber abchecken sollte man), Kirche (da könnte es im September schon auf ein oder zwei Termine beschränkt sein) und Saal (der in vielen Fällen das größte Problem darstellt).

Wenn Ihr an den drei Stellen übereinstimmende Termine findet, die Euch zusagen, ist doch der größte Teil über die Bühne.
Dann sollte der nächste Schritt sein, einen Fotografen zu finden, der sich den Termin für Euch freihält, falls Ihr einen haben wollt.

Alles andere müßte sich dann recht porblemlos in dieses Zeitrahmen organisieren lassen...

Also viel Spaß beim Telefonieren und viel Glück dabei!

P.s.: Sollte es mit dem September nicht klappen, würde ich den Termin für Mai gleich festlegen und zumindest da alles wasserdicht machen!
Das ist einer der beliebtesten Heiratsmonate und das muß man wirklich frühzeitig angehen.

Liebe Grüße, harter Kern

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1. Februar 2005 um 15:31

Kommt darauf an...
wie pompös es sein soll.

...ich habe zwar noch keine hochzeit selbst geplant, plane aber beruflich events und veranstaltungen.

wenn du im september die nötigen dinge wie standesamt, kirche und räumlichkeiten für die hochzeit unter einen hut bringst, dann denke ich, dass der september ok ist.

dann folgende dinge planen
- ablauf (wer muss wann wo sein)
- gäste
- einladungen
- essen/trinken
- deko (blumen, tischkärtchen, menu-karte)
- tischordnung
- unterhaltung
- falls nötig: hotels zum übernachten und anfahrtsskizzen
- fotograf
- und natürlich hochzeitskleid, frisur, anzug für bräutigam, usw...

im internet gibt es hierfür sicherlich genügend listen, einfach mal googlen.

eine freundin von mir hat ihre hochzeit sage und schreibe 18 monate vorher angefangen zu planen....finde ich etwas übertrieben...naja, nach 2 jahren waren sie wieder geschieden.

liebe grüße

tigerle


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1. Februar 2005 um 15:50

Über ein Jahr
für ne standesamtliche Hochzeit??? Und das ist sogar in Streß ausgeartet??

So langsam beschleicht mich das Gefühl, daß Du vielleicht nicht ganz so belastbar bist, oder Probleme hast, Deinen Tag zu organisieren...

Wir haben ne 120-Personen-Hochzeit mit allem drum und dran in wesentlich kürzerer Zeit organisiert, mit Studium, Jobs und Kleinkind!

Was hast Du denn da alles gemacht? Habt Ihr irgendwie außergewöhnlich gefeiert?

Unterwegs waren wir, um Kirche und Saal zu buchen (das allerdings schon länger vorher, weil Mai-Hochzeit), um Kleid und Anzug mit sämtlichem Zubehör auszusuchen (das war der Teil, der am längsten gedauert hat, aber auch nur, weil ich keinen 08/15 Schleier wollte), Deko besprechen und aussuchen, Karten aussuchen und abholen, Menü besprechen - ich glaube, das wars auch schon...

Alles andere ging abends und an den Wochenenden zuhause.

Natürlich braucht man einige Zeit, um z.B. die Umschläge der Einladungen zu beschriften, einen Sitzplan zu erarbeiten oder weitere Details zu besprechen, aber in den noch verbleibenden 7-8 Monaten sollte sowas wirklich kein Problem sein.
Das meiste kann man dann durchaus telefonisch klären...

Aber mich würde wirklich mal interessieren, was da bei Euch so lange gedauert hat.

Gruß, harter Kern

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1. Februar 2005 um 16:15

Oh Gott!
Na dann will ich lieber doch nicht heiraten. Da liest sich jeder Satz wie ein Martyrium...

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1. Februar 2005 um 16:41

Hm, naja
bei uns hats das Standesamt vor Ort getan und die Kirche, in der ich konfirmiert wurde und in der auch meine Tochter getauft worden ist.
Ich denke, das ist bei den meisten so oder ähnlich, so daß das keine weiteren Probleme aufwirft.

Location gabs auch direkt vor Ort, Gaststätte mit Saal waren durch viele Feiern bekannt und beliebt, die meisten Gäste hatten dadurch keine große Anfahrt und die haben auch eine ziemlich geniale 2-Mann-Combo, die wir ebenfalls schon durch Feiern kannten und dort mitgebucht haben.
Qualität des Essens war auch klar, somit konnte das alles in zwei Terminen abgehandelt werden.

Für mich waren die Ringe das "Allergiker-Problem", aber der teuerste Juwelier der Stadt führt auch 900er Gold.
Wenn man sich ein wenig dort auskennt, wo man lebt, sind solche Sachen eigentlich kein soooo großes Problem.

Wäsche z.B. kauft man ja sonst auch und weiß normalerweise daher, wo man was bekommt.
Schuhe sind, so man denn eine durchschnittliche Schuhgröße hat, sicher auch kein Problem. Naja, außer man hat "Sonderwünsche", wie z.B. besonders kleine Absätze o.ä.
Zu meiner Zeit waren gerade Braut-Turnschuhe in, sowas hätte ich wohl gewählt, wenn die Absatzhöhe ein Problem gewesen wäre...

Meine "Stylistin" war die Friseurin, zu der ich normalerweise auch gegangen bin. Da wurde vorher alles einmal durchgeprobt und damit wars gut.

Tanzstunden gabs auch für meinen Mann - von mir persönlich im heimischen Wohnzimmer.
Somit hat das auch alles nicht viel Zeit gekostet.

Mein Kleid habe ich schlichtweg passend gekauft, da war keine Änderung nötig und mein Mann hatte einen Frack geliehen, was uns genau eine halbe Stunde gekostet hat.

Zeitschriften und Hochzeitsmessen haben wir überhaupt nicht gebraucht.

Ablauflisten haben wir allerdings auch gemacht, um nicht auf den letzten Drücker noch irgendwas zu vergessen.

Insgesamt waren wir wohl etwas flexibler in einigen Dingen, haben die Gegebenheiten vor Ort genutzt und hatten etwas Glück bei der Suche nach manchem.

Streß war das alles nie wirklich für mich, weil es einfach Spaß gemacht hat! Wir hatten immer vor Augen, wofür wir was machen und haben alles wirklich im Team organisiert.
Freunde und Verwandte haben uns ebenfalls toll unterstützt und zu einem reibungslosen Ablauf beigetragen.

Wenn man mit der Planung bei 0 anfängt und noch gar keine Vorstellungen hat, braucht man sicher etwas mehr Zeit, als wir.
Die meisten haben aber ja doch schon einige Ideen, so daß 7-8 Monate eigentlich ausreichen müßten.

Gruß, harter Kern

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3. Februar 2005 um 16:38

Nicht lange
höchstens nen monat oder weniger.
ein tag.

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16. April 2005 um 20:05

Ach du dickes Ei!
Heiratet man nicht aus Liebe? Oder heiratet man nur, um des heiraten willens? Wir haben jetzt Mitte April, am letzten freitag haben wir alle Räumlichkeiten gebucht und nun wird am 9.7. geheiratet. Wir freuen uns einfach nur und empfinden die Dinge die wir planen möchten als schön und nicht als stressig.

Vielleicht sollte man nicht immer versuchen auf biegen und brechen etwas durchzuziehen, wenn der Zeitpunkt gerade nicht der Beste ist. Wenn jemand aus meiner engen Familie "todkrank" wäre, hätte ich keine Probleme, die Feierlichkeiten erst mal zu verschieben. Da hat bestimmt jeder Verständnis für. Und wenn nicht, dann hat derjenige halt Pech gehabt.

Man muß sich nicht von Terminen gängeln lassen. Ich denke, mehr als 2-3 Monate braucht kein Mensch, um eine Hochzeit zu planen.

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