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Zusammengezogen, aber keine Hochzeit

5. Oktober 2011 um 8:46

Hallo,

ich habe mich bereits mehrfach in anderen Beiträgen geäußert und würde gerne einmal einen eigenen aufmachen, für meine spezielle Situation.

Bei mir sieht es folgendermaßen aus: fast 3 Jahre Fernbeziehung, vor 2 Monaten zusammengezogen und nun fühlt es sich für mich total falsch an, einfach so zusammenzuleben.
Wir haben uns bereits während der Fernbeziehung manchmal wochenlang gesehen und natürlich auch gemeinsam im Haushalt gearbeitet etc. Alltagserfahrung war also vorhanden.
Dann fand er eine Stelle (nach langem Heckmeck Umzug ja nein) und musste über ein Wochenende umziehen. Natürlich bot ich ihm, vorübergehend bei mir einzuziehen, weil ich im Nachbarort seines Arbeitsplatzes wohne und natürlich auch wollte, dass es nicht an der Unterkunft scheitert.
Wir leben nun 2 Monate zusammen, es läuft prima. Wir fühlen uns sehr wohl und die Haushaltsarbeit ist nicht anders, als früher auch.

Ich habe immer gesagt, ich will nicht einfach so mit jemandem zusammenziehen, von irgendjemand die Socken waschen, putzen, kochen etc. Für mich war Zusammenziehen immer mit Heiraten verbunden.

Das Zusammenwohnen an sich finde ich schön, aber dennoch ärgert es mich, dass ich nicht geheiratet werde. Ich bin für ihn da, wie eine Ehefrau - warum darf ich keine sein?
Ich habe gemerkt, dass die gemeinsame Wohnung mich total festlegt. Ich hätte so keinerlei Chance mehr, jemand Neues kennenzulernen, muss alles mit ihm absprechen etc. Das war mir vorher nicht so bewusst, aber letztendlich bringt eine gemeinsame Wohnung schon einen Ehealltag mit sich, finde ich.

Als wir zusammengezogen sind, war ich in einer Ausbildung. Leider wurde mir diese innerhalb der Probezeit gekündigt, sodass ich momentan arbeitslos bin.

Ich möchte natürlich nicht arbeitslos heiraten, so nach dem Motto: Geldgeber und Ernährer gesucht.

Man muss dazu sagen, dass meine Eltern mich unterstützen, d.h. mein Freund finanziert momentan NUR sich selber.

In mir formt sich immer mehr der Gedanke, mir eine Stelle bzw. einen Ausbildungsplatz zu suchen und meinen Freund dann vor die Wahl zu stellen.

An mir zehrt das wirklich und ich fühle mich, als ob ich all meine Prinzipien verraten hätte.

Mein Freund sieht die Beziehung schon als langfristig an, steht dem Heiraten aber skeptisch gegenüber.
Ich habe ihm bereits gesagt, dass er sich dieses Jahr noch überlegen soll, ob wir heiraten oder auseinanderziehen.

Da es für die Berechnung meines Arbeitslosengeldes sehr nachteilig ist, mit jemandem einfach so zusammenzuwohnen. Man kriegt dann weniger Geld, der andere ist aber nicht dazu verpflichtet, einem Unterhalt zu zahlen.

Ich rechne allerdings nicht mit dem großen Sinneswandel im Dezember... Wenn er das jetzt nicht will, wird er es in 3 Monaten auch nicht wollen.
Bloß - was mache ich, wenn er das nicht will? Ihn an Silvester rausschmeißen? Ihn nach seinem weihnachtlichen Familienbesuch nicht mehr reinlassen? Erscheint mir alles irgendwie kindisch und destruktiv...

Ich möchte mit ihm auf jeden Fall zusammenbleiben, aber nicht in dieser undankbaren Rolle.

Heart

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5. Oktober 2011 um 11:48

Danke
Hallo,

ich überlege noch bzgl. Hartz 4, wie ich das am besten mache.

Und für einen "Probelauf" schmeiße ich meine komplette Freiheit hin?! Für mich kommt das nicht in Frage.
Zudem, was soll der Anreiz sein, wenn wir eh schon jahrelang zusammenwohnen, überhaupt noch zu heiraten? Ich will nicht wegen einer Schwangerschaft heiraten!

Meine Frage war eher: Wie bringe ich ihn dazu, dass er mich heiratet ohne zu betteln?

Heart

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5. Oktober 2011 um 13:16

Gar nicht
Und ich würde die chance an deiner stelle nutzen einander kennenzulernen und zu testen wie es ist wenn man sich nicht aus dem weg gehen kann. Du hast jetzt schon ein problem mit deiner freiheit wenn ich das richtig verstanden habe? Denkst du nur durch einen trauschein wird alles wunderbar? Geniesse doch jetzt einfach die zeit und spreche ihn in einiger zeit noch mal drauf an. Manche brauchen einfach länger. Und glaube mir,es ist total aufregend nach einiger zeit den antrag zu bekommen. Da fühlt man sich sowas von frisch verliebt. Es verliert nicht seinen reiz. Keine angst. (spreche aus erfahrung )
Natürlich verstehe und respektiere deine einstellung. Ich denke nur das du nicht gleich von ausziehen reden solltest nur weil er dir noch keinen antrag gemacht hat. Er weiss von deinem wunsch und ich denke du solltest ihm etwas mehr zeit geben als ende des jahres.
Wenn du dann ausziehst (oder er) nur weil er dich nicht gleich heiratet, ist es keine grosse liebe und die ehe würde eh nicht halten.
Wünsche dir alles gute und die für dich richtige entscheidung

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5. Oktober 2011 um 14:16
In Antwort auf phuong_12694664

Gar nicht
Und ich würde die chance an deiner stelle nutzen einander kennenzulernen und zu testen wie es ist wenn man sich nicht aus dem weg gehen kann. Du hast jetzt schon ein problem mit deiner freiheit wenn ich das richtig verstanden habe? Denkst du nur durch einen trauschein wird alles wunderbar? Geniesse doch jetzt einfach die zeit und spreche ihn in einiger zeit noch mal drauf an. Manche brauchen einfach länger. Und glaube mir,es ist total aufregend nach einiger zeit den antrag zu bekommen. Da fühlt man sich sowas von frisch verliebt. Es verliert nicht seinen reiz. Keine angst. (spreche aus erfahrung )
Natürlich verstehe und respektiere deine einstellung. Ich denke nur das du nicht gleich von ausziehen reden solltest nur weil er dir noch keinen antrag gemacht hat. Er weiss von deinem wunsch und ich denke du solltest ihm etwas mehr zeit geben als ende des jahres.
Wenn du dann ausziehst (oder er) nur weil er dich nicht gleich heiratet, ist es keine grosse liebe und die ehe würde eh nicht halten.
Wünsche dir alles gute und die für dich richtige entscheidung

Antworten
Danke für Deine Antwort!

Wir haben uns bereits genügend ausgetestet. Gerade, wenn man stets wochenlang zusammen war, lernt man den Alltag kennen.
Es ist jetzt nichts anders, als vorher in der Fernbeziehung, außer dass wir uns natürlich jeden Tag sehen und jeden Tag das Komplettpaket Alltag haben.

Nein, da hast Du mich missverstanden. Ich habe mich durch die gemeinsame Wohnung bereits total festgelegt und das ärgert mich.
Ich finde das irgendwie sch*, alle seine Freiheiten aufzugeben, jemandem den Haushalt zu machen (Frau hat eh anscheinend immer den Löwenanteil), ohne verheiratet zu sein. Ich möchte diese ganzen Pflichten nicht für jemanden übernehmen, der sich nicht festlegen will. Denn ich lege mich fest...
Er wohnt billig und hatte ein Absprungbrett (von zu Hause ausgezogen).

Ich frage mich, warum ein Mann, der eh nicht romantisch veranlagt ist, später einen Heiratsantrag machen sollte. Ihm würde doch dann gar kein Vorteil mehr daraus erwachsen. Wozu sollte er etwas ändern, von dem er, so wie es ist, nur profitiert?

Heart

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5. Oktober 2011 um 14:42

Ups sorry
Dann hab ich das echt falsch verstanden.
Dann mach das doch einfach nicht. Also da versteh ich dich total. Du bist keine putze. Egal ob du verheiratet bist oder nicht.
Also lass dich nicht ausnutzen. Und lass dir deine freiheit nicht nehmen.
Du darfst dich nicht aufgeben. Dadurch kommt der antrag auch nicht schneller.
Also leb dein leben,mach die hausarbeit aber abnehmen würde ich ihm echt nicht alles. Und weggehen würde ich auch alleine.
Vielleicht fragt er dich dann warum du weg gehst. Dann kannste ja sagen "vielleicht find ich jemand der mich heiratet. DU willst ja nicht"
Mal schauen was er dann sagt.
Hab deine situation hoffe ich jetzt besser verstanden.
Will er den generell nicht heiraten? Oder jetzt noch nicht?

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5. Oktober 2011 um 14:51

@setareh
Jaaaa wir sind so ein langzeitpaar. Wir heiraten übermorgen und sind über 6jahre ein paar. An unserem 6jährigen (im mai) hat er mir im urlaub,am meer,am strand,einen antrag gemacht
Ich war sprachlos. Bei uns war nach 1jahr beziehung klar das wir irgendwann mal heiraten,nach 1 1/2jahren sind wir zusammengezogen. Naja,hab halt warten müssen. Aber das hat ja an unserer situation nix geändert. Wusste ja das er mich irgendwann fragt. Ich habe ihm gesagt das ich heiraten möchte bevor ich schwanger werde. Wollte auf keinen fall heiraten weil ich schwanger bin (kenne leider mehr die aus dem grund heiraten als nur aus liebe) und naja...
Er hätte mich auch früher heiraten können,aber deshalb hätte ich trorzdem noch keine kinder. Wir warten noch 1-2 jahre. Also passt alles so wie ich mir des immer gedacht habe,auch wenn ich 6jahre gewartet habe.
Bin anscheinend seeeehr geduldig

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5. Oktober 2011 um 15:46

Freiheit
Du verstehst das offenbar nicht. Ich bin bereit, meine Freiheit für das Eheleben aufzugeben. Aber ich bin keine gratis-Frau.

Ich lebe gerne mit ihm zusammen, aber ich möchte, dass das einen festen Rahmen hat. Mir entstehen dadurch nur finanzielle und rechtliche Nachteile.

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5. Oktober 2011 um 15:51

Antworten
Ich verdiene nichts und er über 1500. Wir zahlen aber beide exakt die Hälfte und meine Eltern wollen auch nicht, dass er ihnen mehr gibt.

Ich glaube nicht daran, dass mein Freund mir irgendwann einen Heiratsantrag macht, nur weil er von heute auf morgen auf den Trichter gekommen ist, dass eine Hochzeit jetzt toll wäre. Entweder man will einen Menschen, oder man will ihn nicht. 3 Jahre sollten doch Prüfungsphase genug sein.

Und nein, für mich gehört eine Hochzeit dazu und ich möchte nicht bis zum St. Nimmerleinstag so weitermachen. Wenn er mich auch liebt, dürfte das mit dem Heiraten nicht so ein Problem, denn schließlich tut man genau das ja aus Liebe.

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5. Oktober 2011 um 15:52
In Antwort auf phuong_12694664

@setareh
Jaaaa wir sind so ein langzeitpaar. Wir heiraten übermorgen und sind über 6jahre ein paar. An unserem 6jährigen (im mai) hat er mir im urlaub,am meer,am strand,einen antrag gemacht
Ich war sprachlos. Bei uns war nach 1jahr beziehung klar das wir irgendwann mal heiraten,nach 1 1/2jahren sind wir zusammengezogen. Naja,hab halt warten müssen. Aber das hat ja an unserer situation nix geändert. Wusste ja das er mich irgendwann fragt. Ich habe ihm gesagt das ich heiraten möchte bevor ich schwanger werde. Wollte auf keinen fall heiraten weil ich schwanger bin (kenne leider mehr die aus dem grund heiraten als nur aus liebe) und naja...
Er hätte mich auch früher heiraten können,aber deshalb hätte ich trorzdem noch keine kinder. Wir warten noch 1-2 jahre. Also passt alles so wie ich mir des immer gedacht habe,auch wenn ich 6jahre gewartet habe.
Bin anscheinend seeeehr geduldig

Schön und gut
Und wer sagt mir, dass es bei mir genauso sein wird? 3 Jahre habe ich schon mit Warten verplempert... Es gibt immer Leute, die zu anderen Zeitpunkten geheiratet werden, egal in welche Richtung...

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5. Oktober 2011 um 16:02

Haushalt
Es ist doch alles mein Hausrat. Es ist meine Wohnraum, den ich bei Auszug tiptop abgeben muss.
Ich möchte nicht, dass meine Sachen alle versiffen!
Er hat nichts mitgebracht, außer seiner Kleidung.
Zudem möchte ich auch nicht im Dreck und Chaos leben, nur um zweifelhafte Psychotricks anzuwenden.

Ich bin dazu übergegangen, herumliegende nicht-Lebensmittel einfach auf sein Bett zu werfen. Damit ernte ich zwar immer Gezeter, aber immerhin räumt er sie dann weg, weil er schließlich in dem Bett schlafen will.

Die Mithilfe im Haushalt meines Freundes ist sehr gering. Er macht zwar ab und zu etwas, aber meist nur, wenn ich mich vorher beschwert habe. Freiwillig tut er nur ab und zu Wäsche machen.

Früher, als er noch bei Mama und Bruder gewohnt hat, hat er bloß ab und zu staubgesaugt und die Spülmaschine ausgeräumt. Den Rest hat Mama gemacht. Die war zwar auch nie glücklich damit, aber sie konnte sich nicht durchsetzen.

Ich habe nun eine Art Haushaltsdienstplan gemacht. Einfach eine Auflistung aller anfallenden Aufgaben, auf einen Monat bezogen.
So ganz kindisch zum Abhaken und Eintragen.

Ich habe hier vorher ein gutes Dreivierteljahr alleine gelebt und es war stets ordentlich und sauber. Zwar nicht zwanghaft, aber doch ganz ok.

Seit er hier lebt, bin ich nur noch am Aufräumen, Putzen, Einkaufen. Egal, ob arbeitslos oder 10h am Tag am Arbeiten...
Das regt mich total auf und ich fühle mich total eingeengt dadurch.
Wenn ich ihm das so sage, meint er bloß, dass er unter der Woche zu kaputt sei. Aber am Wochenende macht er ja auch nix...

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5. Oktober 2011 um 16:07
In Antwort auf phuong_12694664

Ups sorry
Dann hab ich das echt falsch verstanden.
Dann mach das doch einfach nicht. Also da versteh ich dich total. Du bist keine putze. Egal ob du verheiratet bist oder nicht.
Also lass dich nicht ausnutzen. Und lass dir deine freiheit nicht nehmen.
Du darfst dich nicht aufgeben. Dadurch kommt der antrag auch nicht schneller.
Also leb dein leben,mach die hausarbeit aber abnehmen würde ich ihm echt nicht alles. Und weggehen würde ich auch alleine.
Vielleicht fragt er dich dann warum du weg gehst. Dann kannste ja sagen "vielleicht find ich jemand der mich heiratet. DU willst ja nicht"
Mal schauen was er dann sagt.
Hab deine situation hoffe ich jetzt besser verstanden.
Will er den generell nicht heiraten? Oder jetzt noch nicht?

Generell ja
Er will GENERELL schon heiraten. Bloß passt ihm der Zeitpunkt nie.

Nach zwei Monaten Beziehung hat er mir einen Heiratsantrag gemacht, aber ich habe gemeint, dass es etwas früh sei. Dennoch haben wir uns vor allen als "verlobt" geoutet.

Zwischenzeitlich hatten wir riesig Stress, Dauerstreit, sodass ich schlussgemacht habe. Es gab auch keine Perspektive mit dieser schnöden Fernbeziehung.

Danach kam er total angekrochen und ich habe irgendwann nachgegeben. Er ist dann auch umgezogen und die Beziehung lief wieder besser.

Ich fühle mich so einfach hingehalten.

Warum muss ich um alles so kämpfen? Warum bekomme ich nichts mal freiwillig?
Denn wenn ich nichts sage, oder es einmal lieb, passiert ja auch nichts.

Ich habe mit ihm mehrfach geredet und seine Ausreden bzgl. Hochzeit sind vielfältig. Einmal sind es die Schreckensstorys von anderen, dann ist es wieder das Alter (Heute ist sein 24. Geburtstag.), dann meint er, dass doch so alles perfekt sei etc. Immer was Neues...

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5. Oktober 2011 um 16:08
In Antwort auf heartsease

Haushalt
Es ist doch alles mein Hausrat. Es ist meine Wohnraum, den ich bei Auszug tiptop abgeben muss.
Ich möchte nicht, dass meine Sachen alle versiffen!
Er hat nichts mitgebracht, außer seiner Kleidung.
Zudem möchte ich auch nicht im Dreck und Chaos leben, nur um zweifelhafte Psychotricks anzuwenden.

Ich bin dazu übergegangen, herumliegende nicht-Lebensmittel einfach auf sein Bett zu werfen. Damit ernte ich zwar immer Gezeter, aber immerhin räumt er sie dann weg, weil er schließlich in dem Bett schlafen will.

Die Mithilfe im Haushalt meines Freundes ist sehr gering. Er macht zwar ab und zu etwas, aber meist nur, wenn ich mich vorher beschwert habe. Freiwillig tut er nur ab und zu Wäsche machen.

Früher, als er noch bei Mama und Bruder gewohnt hat, hat er bloß ab und zu staubgesaugt und die Spülmaschine ausgeräumt. Den Rest hat Mama gemacht. Die war zwar auch nie glücklich damit, aber sie konnte sich nicht durchsetzen.

Ich habe nun eine Art Haushaltsdienstplan gemacht. Einfach eine Auflistung aller anfallenden Aufgaben, auf einen Monat bezogen.
So ganz kindisch zum Abhaken und Eintragen.

Ich habe hier vorher ein gutes Dreivierteljahr alleine gelebt und es war stets ordentlich und sauber. Zwar nicht zwanghaft, aber doch ganz ok.

Seit er hier lebt, bin ich nur noch am Aufräumen, Putzen, Einkaufen. Egal, ob arbeitslos oder 10h am Tag am Arbeiten...
Das regt mich total auf und ich fühle mich total eingeengt dadurch.
Wenn ich ihm das so sage, meint er bloß, dass er unter der Woche zu kaputt sei. Aber am Wochenende macht er ja auch nix...

Anmerkung
Ach ja: Ich lebe schon seit meinem 20. Lebensjahr alleine. Nur nicht in dieser Wohnung hier. Jetzt bin ich 25,5...

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5. Oktober 2011 um 16:15
In Antwort auf phuong_12694664

Ups sorry
Dann hab ich das echt falsch verstanden.
Dann mach das doch einfach nicht. Also da versteh ich dich total. Du bist keine putze. Egal ob du verheiratet bist oder nicht.
Also lass dich nicht ausnutzen. Und lass dir deine freiheit nicht nehmen.
Du darfst dich nicht aufgeben. Dadurch kommt der antrag auch nicht schneller.
Also leb dein leben,mach die hausarbeit aber abnehmen würde ich ihm echt nicht alles. Und weggehen würde ich auch alleine.
Vielleicht fragt er dich dann warum du weg gehst. Dann kannste ja sagen "vielleicht find ich jemand der mich heiratet. DU willst ja nicht"
Mal schauen was er dann sagt.
Hab deine situation hoffe ich jetzt besser verstanden.
Will er den generell nicht heiraten? Oder jetzt noch nicht?

Danke
Alleine weggehen. Und dann? Was bringt mir das, außer dass ich hinter um mindestens 10 ärmer bin? Mit 25 ist man doch echt schon Oma in der Disco und als Single macht Weggehen eh viel mehr Spaß. Was soll ich denn jetzt dort noch? Früher bin ich hauptsächlich weggegangen, um zu flirten. Das hat auch total Spaß gemacht, aber ich möchte das nicht mehr gegen eine feste Beziehung eintauschen. Mal ist es ja ganz witzig, so mit jedem in die Kiste und die Spannung: "Was wird daraus?", aber es ist auch frustrierend, Single zu sein, wenn man eigentlich eine feste Beziehung haben will.
Aber an sich ist der Spruch, den Du genannt hast, witzig.

Ach ich weiß auch nicht, es kotzt mich halt grad alles an. Wieder auf Jobsuche, dann dieser Berg an Haushalt...

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5. Oktober 2011 um 17:11

Heartsease
Also ich rede jetzt von mir und wie ich wohl reagieren würde wenn ich du wäre (also ich kann es ja nur herauslesen aus deinen texten wie die situation grad ist)

Also,wenn ich du wäre,würde ich einen schlussstrich ziehen weil du mit der situation unzufrieden bist. Wenn du verheiratet bist,ist er trotzdem noch ein haushaltsmuffel und es bleibt alles an dir hängen.
Du machst zwar ordnung und sauber aber weil du den dreck nicht willst weils deine sachen sind. Also meiner hilft seeehr viel im haushalt ohne das ich was sagen muss. Zum glück. Meiner kann auch kochen. Aber ich koche jeden tag für uns. Weil ich das gerne für ihn mache. (er kocht nur sonntags wenn ich arbeiten muss). Ich stehe gerne auf wenn er noch schläft und mache ein tolles frühstück. Ich wasche ihm gerne die wäsche weil ich weiss das er das erst merkt wenn keine boxershorts mehr da sind
Dafür habe ich solange wir zusammen wohnen (5jahre) noch nicht einmal den müll rausgebracht. Ich find das bissl ecklig. Und er schaut da immer nach das ich es nicht machen muss. Obwohl ich ihn nie darum gebeten habe. Wir machen das gerne für den anderen. Und das fehlt bei euch ( so lese ich es zumindest raus )
Willst du dein leben lang hinterher putzen? Das wird sich nicht ändern nur weil du verheiratet bist. Also denk ich du bist jetzt schon unglücklich. Oder? Also wie gesagt,meine sicht aus dem bissl hintergrund info die ich habe.
Stell dir vor,das leben das ihr jetzt lebt,aber verheiratet. Gehts dir dann besser? Putzt du dann lieber alles alleine? Oder nervt es dich immer noch?
Verschwende deine zeit nicht.
Hoffe du weisst was ich mit dem text meine.
Ein kind zu bekommen rettet keine beziehung. Eine hochzeit aber genauso wenig.

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7. Oktober 2011 um 13:44


Wieso? Wenn eine Beziehung nicht so verläuft, wie man es sich vorstellt, ist das doch ein guter Grund, schlusszumachen, oder?

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7. Oktober 2011 um 13:56
In Antwort auf phuong_12694664

Heartsease
Also ich rede jetzt von mir und wie ich wohl reagieren würde wenn ich du wäre (also ich kann es ja nur herauslesen aus deinen texten wie die situation grad ist)

Also,wenn ich du wäre,würde ich einen schlussstrich ziehen weil du mit der situation unzufrieden bist. Wenn du verheiratet bist,ist er trotzdem noch ein haushaltsmuffel und es bleibt alles an dir hängen.
Du machst zwar ordnung und sauber aber weil du den dreck nicht willst weils deine sachen sind. Also meiner hilft seeehr viel im haushalt ohne das ich was sagen muss. Zum glück. Meiner kann auch kochen. Aber ich koche jeden tag für uns. Weil ich das gerne für ihn mache. (er kocht nur sonntags wenn ich arbeiten muss). Ich stehe gerne auf wenn er noch schläft und mache ein tolles frühstück. Ich wasche ihm gerne die wäsche weil ich weiss das er das erst merkt wenn keine boxershorts mehr da sind
Dafür habe ich solange wir zusammen wohnen (5jahre) noch nicht einmal den müll rausgebracht. Ich find das bissl ecklig. Und er schaut da immer nach das ich es nicht machen muss. Obwohl ich ihn nie darum gebeten habe. Wir machen das gerne für den anderen. Und das fehlt bei euch ( so lese ich es zumindest raus )
Willst du dein leben lang hinterher putzen? Das wird sich nicht ändern nur weil du verheiratet bist. Also denk ich du bist jetzt schon unglücklich. Oder? Also wie gesagt,meine sicht aus dem bissl hintergrund info die ich habe.
Stell dir vor,das leben das ihr jetzt lebt,aber verheiratet. Gehts dir dann besser? Putzt du dann lieber alles alleine? Oder nervt es dich immer noch?
Verschwende deine zeit nicht.
Hoffe du weisst was ich mit dem text meine.
Ein kind zu bekommen rettet keine beziehung. Eine hochzeit aber genauso wenig.

Heiraten
Hallo Mausje,

mein Freund hilft auch im Haushalt mit, aber leider eben nur in einem sehr geringen Maße.

Gestern Abend z.B. hatte ich einen VHS-Kurs und er hat ganz alleine gekocht. Er fand das wieder etwas ganz Besonderes und hat nach Lob gelechzt.
Wenn ich ganz alleine koche, was an mindestens 5 Tagen pro Woche der Fall ist, findet er das auch ganz normal.
Seine Familie hat ihn auch schon mehrfach gefragt, ob ich denn auch für ihn kochen würde. Die reden ihm das auch ein, dass das Frauensache sei!

Er kümmert sich ab und zu um die Wäsche.

Aber was das Putzen angeht, kommt von ihm so gut wie gar nichts. Und wenn etwas kommt, dann, weil ich mich zuvor beschwert habe.

Er meint immer, er sei zu kaputt nach dem Arbeiten. Das mag ja sein, aber als ich noch 10h täglich im Betrieb war + 1h Fahrtweg hatte ich nicht weniger Arbeit, als jetzt!

Oftmals meint er, ich solle es machen, wenn es mich störe.
Seine Mutter war auch nicht die ordentlichste/sauberste, der Bruder eh nicht, und so ist er etwas Dreck und Chaos gewöhnt. Ihn scheint das wirklich nicht zu stören, wenn der Badezimmerboden von Haaren oder Flecken bedeckt ist. Ich finde das ganz einfach eklig, weil ich im Badezimmer im barfuß unterwegs bin.

Ich weiß, dass sich das nach der Hochzeit nicht ändert, aber ich hatte mir auch vorgenommen, nie hinter IRGENDJEMANDEM herzuputzen/-räumen.
Ich hatte diesen Beitrag auch nicht eröffnet, um übers Putzen zu reden, sondern übers Heiraten.
Ich möchte endlich heiraten, nicht weiter in dieser unverbindlichen Beziehung herumdümpeln.

Er meinte, er könne sich ja eine eigene Wohnung suchen, aber gleichzeitg sagt er, dass er dann keine Lust hat, nach dem Arbeiten noch zu mir zu fahren. Das finde ich total sch*! Früher hat er 6h Zugfahrt auf sich genommen, um mich zu sehen...
Ich finde es schön, ihn jeden Tag zu sehen und habe gleichzeitig auch nicht das Geld zur Verfügung, lange bzw. tägliche Fahrtwege auf mich zu nehmen. Er hätte es schon...

Heart

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7. Oktober 2011 um 14:05

Alter
Na und? Ich bin auch nur 1 Jahr älter und ICH fühle mich bereit zum Heiraten. Das Alter kann doch keine Ausrede sein und erst recht nicht, was "die anderen" machen. Das ist mir sch*egal, was andere Männer in seinem Alter denken.

Für mich zählt auch die Dauer der Beziehung. Und die dauert nunmal schon 3 Jahre an.

Ich würde auch einem 60-jährigen Paar nicht dazu raten, nach 2 Monaten zu heiraten...

Ich verstehe nicht, wieso er das so wenig ernstnimmt. Ihm ist es irgendwie völlig egal, ob die Beziehung verbindlich ist, oder nicht.
Er sieht es auch als Alternative an, zu seiner Mutter zurückzugehen, falls es mit uns mal nicht mehr so klappen sollte. Mir ist klar, dass Mütter ihre eigenen Kinder nicht im Regen stehen lassen, aber ich könnte auch nicht mehr zu meinen Eltern ziehen, egal, was käme, ganz einfach, weil ich seit 5 Jahren alleine wohne.

Ich möchte nicht weiter so herumkrebsen, ich finde, dass die Zeit gekommen ist, mal Nägel mit Köpfen zu machen.
Sonst hätte ich wenigstens die Chance, mal eine Familie mit jemand anders zu haben... Aber mit 29 Single zu werden, finde ich sch*. Die neue Beziehung bräuchte ja dann auch Zeit, sich zu entwickeln...
Versteht mich nicht falsch: Ich will keinen anderen Kerl, ich habe genug Beziehungserfahrung und mich ausgetobt, aber ich brauche eine feste Bindung, um soviel aufzugeben.

Heart

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7. Oktober 2011 um 20:46

Kenne das!
Bei meiner Mutter war es so das sie 5 Jahre mit ihrem damaligen Freund zusammen war und er immer sagte er will nicht nochmals Heiraten(War schon mal verheiratet mit ner anderen) und Kinder wären auch nichts für ihn. Und nun kommts ,nach ca einen halben Jahr Trennung der beiden ist er jetzt mit einer zusammen die er sofort nach 4 Monaten geheiratet hat und Kinder sind wohl auch in Planung. Meine Mutter hat ihre Zeit verpempert ,daher verstehe ich deine Sorge,aber nicht jeder Mann ist gleich. Mein Schatz wollte eigentlich nie Heiraten und Kids und nun ist es am 11.11 soweit (Hätte auch nie gedacht das es wirklich mal dazu kommt) Habe aber auch keine Jahre darauf gewartet sondern eine gesunde Zeit.
Hoffe es wendet sich alles zum Guten bei dir.
LG

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9. Oktober 2011 um 5:44


bin verheiratet weil mein mann mir aus freien stücken und für mich völlig überraschend einen antrag gemacht hat. wenn ich einen mann quasi zum heiraten zwingen müsste würde ich mir mal gedanken machen. was wäre denn das für eine basis für eine glückliche ehe? entweder du heiratest mich oder du fliegst raus? so wird das nix mit der ehe. und viele vergessen anscheinend dass die ehe kein modetrend sondern eine lebensentscheidung ist. dazu gehört reife und vor allem sehr tiefer respekt vor dem anderen. es hört sich so an als ob beides nicht vorhanden ist. und eine undankbare rolle ist es auch unverheiratet nicht wenn man mit demjenigen zusammen sein darf den man liebt. das hat noch lange nicht jeder!

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10. Oktober 2011 um 9:26

Am Anschlag
Das ist ja gerade. Ich war die ersten 1,5 Monate lang unseres Zusammenwohnens arbeiten und zwar 10h jeden Tag inkl. Mittagspause. Damals hat er mir auch nicht mehr geholfen.
Ich habe jetzt genausoviel Arbeit wie vorher!
Daraus folgere ich, dass es jetzt noch genauso wäre, wenn ich wieder eine Arbeit finde.

Mir ist es wichtig, mich um mich selber kümmern zu können, damit ich möglichst bald finanziell auf eigenen Füßen stehe.
Wenn ich aber den halben Tag damit verbringe, ihm hinterherzuputzen und aufzuräumen (Denn das ist eine Sisyphos-Arbeit.), komme ich selber kaum zu etwas.
Wenn ich um 9 aufstehe, die Wohnung einigermaßen flottmache, einkaufe/zurPost bzw. Bank gehe/sonstige Erledigungen mache, mich auf Stellen bewerbe und um mein Pferd kümmere, ist es bereits nach 19 Uhr.

Der Haushalt nimmt, seit er hier wohnt, Ausmaße an, denen ich nicht gerecht werde bzw. werden will.
Ich habe hier ein 3/4-Jahr alleine gewohnt und da sah es so aus, dass ich jede Woche nebenbei (oft häppchenweise) alles geputzt und gestaubsaugt habe und alle 2 Wochen mal ganz gemütlich 2 Ladungen in der Waschmaschine gewaschen habe. Gekocht habe ich stets gerne, ohne Mangelerscheinungen, und oftmals auch nur sehr wenig.
Seit er hier wohnt, müsste ich eigentlich all diese Dinge täglich machen plus diese Unmengen an leeren Flaschen loswerden, fegen (innen und außen auf der Treppe).

Davor habe ich 4 Jahre lang alleine in München gewohnt und auch damals hatte ich keine Probleme. Neben dem Studium habe ich auch ohne Fastfood alles prima hingekriegt.

Wenn mein Freund zu Besuch war, hat er stets mitgeholfen, bei allem.
Erst seit ca. Oktober boykottiert er den Haushalt so. Sein Argument: Er habe abends keine Lust mehr dazu. Aber am Wochenende macht er auch nie etwas...

Nun mäkelt er auch schon am Essen herum, weil ich wenig Fleisch esse. Ich mag und mache nunmal keine Braten etc. Mich ekelt das an und ich lebe auch prima ohne. Das ist nicht erst seit gestern so; das weiß er auch schon seit 3 Jahren.

Ich habe irgendwie den Eindruck, dass es momentan einfach generell schiefläuft. Vielleicht ist das das wahre Gesicht des Zusammenlebens...

Er hat übrigens angedeutet, dass er schon Heiratspläne gemacht hätte und deswegen nicht davon reden wolle.
Eigentlich hätte ich mich darüber freuen müssen und müsste jetzt gespannt wie ein Flitzebogen sein.
Aber mein einziger Gedanke ist: Wie kriege ich endlich mal wieder meine Ruhe? Ich will nur mal einen Morgen in einer sauberen Wohnung aufwachen und nicht einen Berg an Pflichten haben. Ich möchte mich endlich mal wieder um mich kümmern können.

Ich möchte mich bei der IHK fortbilden und ich habe keine Ahnung, wie ich das machen soll. Dann habe ich noch weniger Zeit zum Putzen.

Ich möchte auch nicht den Rest meines Lebens ein erwachsenes Kleinkind betreuen, egal ob verheiratet oder nicht.

Ich kann so kaum noch Liebe für ihn empfinden. Klar habe ich mich mittlerweile auch etwas reingesteigert; ich spalte inzwischen wirklich einzelne Haare.
Auch wenn er lieb ist, nervt mich seine Gegenwart inzwischen einfach nur noch.
Ich bin sowas von am Anschlag! Ich rede mir schon seit Wochen den Mund fusselig... Das zehrt total an meinen Nerven, immer um alles kämpfen zu müssen. Egal, was. Auch um seinen Einzug hier habe ich jahrelang gekämpft.

Ich spiele mit dem Gedanken, ihn am 1. November in eine eigene Wohnung zu schicken und dort versauern zu lassen.

So, ich gehe nun mal ... einkaufen und putzen.

Heart

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10. Oktober 2011 um 19:14
In Antwort auf heartsease

Am Anschlag
Das ist ja gerade. Ich war die ersten 1,5 Monate lang unseres Zusammenwohnens arbeiten und zwar 10h jeden Tag inkl. Mittagspause. Damals hat er mir auch nicht mehr geholfen.
Ich habe jetzt genausoviel Arbeit wie vorher!
Daraus folgere ich, dass es jetzt noch genauso wäre, wenn ich wieder eine Arbeit finde.

Mir ist es wichtig, mich um mich selber kümmern zu können, damit ich möglichst bald finanziell auf eigenen Füßen stehe.
Wenn ich aber den halben Tag damit verbringe, ihm hinterherzuputzen und aufzuräumen (Denn das ist eine Sisyphos-Arbeit.), komme ich selber kaum zu etwas.
Wenn ich um 9 aufstehe, die Wohnung einigermaßen flottmache, einkaufe/zurPost bzw. Bank gehe/sonstige Erledigungen mache, mich auf Stellen bewerbe und um mein Pferd kümmere, ist es bereits nach 19 Uhr.

Der Haushalt nimmt, seit er hier wohnt, Ausmaße an, denen ich nicht gerecht werde bzw. werden will.
Ich habe hier ein 3/4-Jahr alleine gewohnt und da sah es so aus, dass ich jede Woche nebenbei (oft häppchenweise) alles geputzt und gestaubsaugt habe und alle 2 Wochen mal ganz gemütlich 2 Ladungen in der Waschmaschine gewaschen habe. Gekocht habe ich stets gerne, ohne Mangelerscheinungen, und oftmals auch nur sehr wenig.
Seit er hier wohnt, müsste ich eigentlich all diese Dinge täglich machen plus diese Unmengen an leeren Flaschen loswerden, fegen (innen und außen auf der Treppe).

Davor habe ich 4 Jahre lang alleine in München gewohnt und auch damals hatte ich keine Probleme. Neben dem Studium habe ich auch ohne Fastfood alles prima hingekriegt.

Wenn mein Freund zu Besuch war, hat er stets mitgeholfen, bei allem.
Erst seit ca. Oktober boykottiert er den Haushalt so. Sein Argument: Er habe abends keine Lust mehr dazu. Aber am Wochenende macht er auch nie etwas...

Nun mäkelt er auch schon am Essen herum, weil ich wenig Fleisch esse. Ich mag und mache nunmal keine Braten etc. Mich ekelt das an und ich lebe auch prima ohne. Das ist nicht erst seit gestern so; das weiß er auch schon seit 3 Jahren.

Ich habe irgendwie den Eindruck, dass es momentan einfach generell schiefläuft. Vielleicht ist das das wahre Gesicht des Zusammenlebens...

Er hat übrigens angedeutet, dass er schon Heiratspläne gemacht hätte und deswegen nicht davon reden wolle.
Eigentlich hätte ich mich darüber freuen müssen und müsste jetzt gespannt wie ein Flitzebogen sein.
Aber mein einziger Gedanke ist: Wie kriege ich endlich mal wieder meine Ruhe? Ich will nur mal einen Morgen in einer sauberen Wohnung aufwachen und nicht einen Berg an Pflichten haben. Ich möchte mich endlich mal wieder um mich kümmern können.

Ich möchte mich bei der IHK fortbilden und ich habe keine Ahnung, wie ich das machen soll. Dann habe ich noch weniger Zeit zum Putzen.

Ich möchte auch nicht den Rest meines Lebens ein erwachsenes Kleinkind betreuen, egal ob verheiratet oder nicht.

Ich kann so kaum noch Liebe für ihn empfinden. Klar habe ich mich mittlerweile auch etwas reingesteigert; ich spalte inzwischen wirklich einzelne Haare.
Auch wenn er lieb ist, nervt mich seine Gegenwart inzwischen einfach nur noch.
Ich bin sowas von am Anschlag! Ich rede mir schon seit Wochen den Mund fusselig... Das zehrt total an meinen Nerven, immer um alles kämpfen zu müssen. Egal, was. Auch um seinen Einzug hier habe ich jahrelang gekämpft.

Ich spiele mit dem Gedanken, ihn am 1. November in eine eigene Wohnung zu schicken und dort versauern zu lassen.

So, ich gehe nun mal ... einkaufen und putzen.

Heart

...
Und genau deswegen sollte man vor einer Hochzeit mehr als nur ein paar Tage oder Wochen zusammenleben. Ob es wirklich passt und so scheinbar banale Dinge wie das Ordnungs- und Sauberkeitsbedürfnis korrespondieren, merkt man nicht, wenn man ab und zu mal temporär zusammenlebt. Für einen gewissen Zeitraum kann sich so gut wie jeder zusammenreissen und von seiner Schokoladenseite präsentieren. Nicht umsonst scheitern viele Beziehungen kurz nach dem Zusammenziehen.

Ich versteh ehrlich gesagt nicht mal, weshalb du ihn überhaupt heiraten willst. Du hast bisher nicht ein einziges positives Wort über ihn verloren und ein Ring am Finger löst eure Probleme auch nicht oder macht sie erträglicher. Wenn mein Freund so ein fauler Strick wäre, würde ich ihn mit Sicherheit nicht heiraten.

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11. Oktober 2011 um 6:54
In Antwort auf kuon86

...
Und genau deswegen sollte man vor einer Hochzeit mehr als nur ein paar Tage oder Wochen zusammenleben. Ob es wirklich passt und so scheinbar banale Dinge wie das Ordnungs- und Sauberkeitsbedürfnis korrespondieren, merkt man nicht, wenn man ab und zu mal temporär zusammenlebt. Für einen gewissen Zeitraum kann sich so gut wie jeder zusammenreissen und von seiner Schokoladenseite präsentieren. Nicht umsonst scheitern viele Beziehungen kurz nach dem Zusammenziehen.

Ich versteh ehrlich gesagt nicht mal, weshalb du ihn überhaupt heiraten willst. Du hast bisher nicht ein einziges positives Wort über ihn verloren und ein Ring am Finger löst eure Probleme auch nicht oder macht sie erträglicher. Wenn mein Freund so ein fauler Strick wäre, würde ich ihn mit Sicherheit nicht heiraten.


Das ist echt wieder typisch. Man versucht, sich Rat zu holen und schon wird man wieder als abnormal bezeichnet bzw. der Freund.

Und weißt Du was? Ich würde jedem raten, gleich zu heiraten und dann zusammenzuziehen, denn dann kann man sich solche Diskussionen gleich ersparen.

Ich kannte meinen Freund genau so, wie er jetzt ist, auch früher schon. Man wandelt sich nicht um 180, nur weil man zusammenlebt. Und ich liebe ihn genau so, auch als "faulen Strick".

Ich melde mich dann wieder, wenn ich verheiratet bin. Das ist echt ätzend, wie einem immer alles schlechtgeredet wird.

Ich liebe diesen Mann und ich bin glücklich mit ihm. Wie schon öfter erwähnt, ich finde nicht, dass immer alles eitel Sonnenschein sein muss.

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11. Oktober 2011 um 9:32
In Antwort auf heartsease


Das ist echt wieder typisch. Man versucht, sich Rat zu holen und schon wird man wieder als abnormal bezeichnet bzw. der Freund.

Und weißt Du was? Ich würde jedem raten, gleich zu heiraten und dann zusammenzuziehen, denn dann kann man sich solche Diskussionen gleich ersparen.

Ich kannte meinen Freund genau so, wie er jetzt ist, auch früher schon. Man wandelt sich nicht um 180, nur weil man zusammenlebt. Und ich liebe ihn genau so, auch als "faulen Strick".

Ich melde mich dann wieder, wenn ich verheiratet bin. Das ist echt ätzend, wie einem immer alles schlechtgeredet wird.

Ich liebe diesen Mann und ich bin glücklich mit ihm. Wie schon öfter erwähnt, ich finde nicht, dass immer alles eitel Sonnenschein sein muss.

Jetzt
widersprichst Du Dir selber....

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11. Oktober 2011 um 12:05
In Antwort auf knoepfli

Jetzt
widersprichst Du Dir selber....

?
Wo?

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11. Oktober 2011 um 13:09
In Antwort auf heartsease

?
Wo?

Du
bist im Ausgangspost unzufrieden mit ihm. Er nervt Dich etc.

Jetzt auf einmal bist Du uper glücklich mit ihm und alles prima.

Na dann frage ich mich, warum Du diesen Mann abschiessen willst wenn er Dich nicht heiratet.

Und die Aussage :erst heiraten dann zusammenziehen, dann spart man sich die Disskusion" ist ja echt ein Witz.

Meinst Du es hätte was geändert? Eine Hand mit Ehering greift automatisch zu Handfeger und Besen? Er ist wie er ist und da macht es keinen Unterschied ob ihr verheiratet seit oder nicht.

Wenn man nicht mal unverheiratet zufrieden sein kann mit dem was man hat, dann wird das verheiratet nicht besser, im Gegenteil.

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11. Oktober 2011 um 13:14
In Antwort auf knoepfli

Du
bist im Ausgangspost unzufrieden mit ihm. Er nervt Dich etc.

Jetzt auf einmal bist Du uper glücklich mit ihm und alles prima.

Na dann frage ich mich, warum Du diesen Mann abschiessen willst wenn er Dich nicht heiratet.

Und die Aussage :erst heiraten dann zusammenziehen, dann spart man sich die Disskusion" ist ja echt ein Witz.

Meinst Du es hätte was geändert? Eine Hand mit Ehering greift automatisch zu Handfeger und Besen? Er ist wie er ist und da macht es keinen Unterschied ob ihr verheiratet seit oder nicht.

Wenn man nicht mal unverheiratet zufrieden sein kann mit dem was man hat, dann wird das verheiratet nicht besser, im Gegenteil.

Nachtrag
weiterhin schreibst Du ja auch, dass Du ihn in eine eigene Wohnung schicken willst und Du kaum noch Liebe für ihn empfindest.....

Ich meine, wenn Du wirklich arbeitslos bist und den ganzen Tag Zeit hast, sollte das doch alles kein Problem sein.

Morgens putzen (und wenn man jeden Tag etwas macht dauert das dann ja nicht Stunden, denn die Grundrienigung ist vorhanden) und ab mittags kannst Du Sachen für Dich machen.

Finde ich voll in Ordnung, wenn er Vollzeit arbeiten geht.
Sobald Du dann auch einen Job hast, teilt ihr Euch die Hausarbeit.

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11. Oktober 2011 um 13:55
In Antwort auf knoepfli

Nachtrag
weiterhin schreibst Du ja auch, dass Du ihn in eine eigene Wohnung schicken willst und Du kaum noch Liebe für ihn empfindest.....

Ich meine, wenn Du wirklich arbeitslos bist und den ganzen Tag Zeit hast, sollte das doch alles kein Problem sein.

Morgens putzen (und wenn man jeden Tag etwas macht dauert das dann ja nicht Stunden, denn die Grundrienigung ist vorhanden) und ab mittags kannst Du Sachen für Dich machen.

Finde ich voll in Ordnung, wenn er Vollzeit arbeiten geht.
Sobald Du dann auch einen Job hast, teilt ihr Euch die Hausarbeit.


Genau das finde ich eben nicht in Ordnung. Jeder ist nur für sich selber verantwortlich, ich in dem Fall nicht für seine Wäsche/Ernährung etc. Wenn ich einmal Vollzeithausfrau werde, dann aus freien Stücken!

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11. Oktober 2011 um 13:58
In Antwort auf knoepfli

Du
bist im Ausgangspost unzufrieden mit ihm. Er nervt Dich etc.

Jetzt auf einmal bist Du uper glücklich mit ihm und alles prima.

Na dann frage ich mich, warum Du diesen Mann abschiessen willst wenn er Dich nicht heiratet.

Und die Aussage :erst heiraten dann zusammenziehen, dann spart man sich die Disskusion" ist ja echt ein Witz.

Meinst Du es hätte was geändert? Eine Hand mit Ehering greift automatisch zu Handfeger und Besen? Er ist wie er ist und da macht es keinen Unterschied ob ihr verheiratet seit oder nicht.

Wenn man nicht mal unverheiratet zufrieden sein kann mit dem was man hat, dann wird das verheiratet nicht besser, im Gegenteil.


Nein, ich sage nicht, dass alles prima ist. Aber ich liebe ihn und bin alles in allem glücklich.

Offensichtlich versteht hier niemand mein Anliegen.
Seltsam; mein Umfeld versteht das... Da wollen nämlich auch viele "nicht einfach so" zusammenziehen...

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11. Oktober 2011 um 15:15
In Antwort auf heartsease


Genau das finde ich eben nicht in Ordnung. Jeder ist nur für sich selber verantwortlich, ich in dem Fall nicht für seine Wäsche/Ernährung etc. Wenn ich einmal Vollzeithausfrau werde, dann aus freien Stücken!

Wie jetzt.....
ich denke Du willst HEIRATEN? Gemeinsamer gehts ja wohl nicht. Und wenn Du dann mal Kinder hast und nicht arbeiten gehen kannst, er das Geld ranschafft, kann er ja sagen "ätsch, jeder verdient für sich". Tolle Wurst.

Und was heisst hier, nicht einfach so zusammenziehen? Erst heiraten und dann merken dass man den Mann "lieber in seiner eigenen Wohnung versauern lassen möchte"? Scheidungen sind teuer. Wenn Du ihn jetzt noch rauswerfen willst, weil er heiratstechnisch nicht ausm Knick kommt, geht das viel unkomplizierter als verheiratet. So gehen bist Du ja ohne Ring derzeit im Vorteil

Drum prüfe, wer sich ewig bindet....nicht umsonst bewahrheitet sich dieser Spruch oftmals.....

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11. Oktober 2011 um 19:47
In Antwort auf heartsease


Das ist echt wieder typisch. Man versucht, sich Rat zu holen und schon wird man wieder als abnormal bezeichnet bzw. der Freund.

Und weißt Du was? Ich würde jedem raten, gleich zu heiraten und dann zusammenzuziehen, denn dann kann man sich solche Diskussionen gleich ersparen.

Ich kannte meinen Freund genau so, wie er jetzt ist, auch früher schon. Man wandelt sich nicht um 180, nur weil man zusammenlebt. Und ich liebe ihn genau so, auch als "faulen Strick".

Ich melde mich dann wieder, wenn ich verheiratet bin. Das ist echt ätzend, wie einem immer alles schlechtgeredet wird.

Ich liebe diesen Mann und ich bin glücklich mit ihm. Wie schon öfter erwähnt, ich finde nicht, dass immer alles eitel Sonnenschein sein muss.

-.-
Wo bitteschön hab ich euch denn als nicht normal bezeichnet? -.-

Wenn du mit den Antworten die du hier erhalten hast nicht klar kommst, dann schreib doch beim nächsten Mal bitte einfach gleich in deinen Startpost, was du hören willst.


"Und weißt Du was? Ich würde jedem raten, gleich zu heiraten und dann zusammenzuziehen, denn dann kann man sich solche Diskussionen gleich ersparen."

Und ich würde jedem raten es genau andersrum zu machen. Ein Ring am Finger löst keine Probleme und sorgt auch nicht dafür, dass man besser zusammenpasst. Aber naja, bei euch ist ja eh alles total super.

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11. Oktober 2011 um 22:11

Du verstehst mich gut
Hallo,

ich finde Deine Beiträge sehr hilfreich, danke. Dieser eine Satz ("hast offensichtlich angst das du mit 90 immer noch dort bist wo du jetzt stehst.") trifft es genau.

Seitdem ich mich so extrem aufgeregt habe, bin ich viel relaxter geworden. Ich hatte auch gar kein Bedürfnis mehr, ihn zurechtzuweisen, aufzufordern etc. Ich hab einfach gedacht: "Ok, Du musst diese Wohnung anscheinend alleine in Schuss halten und Dein Leben alleine bestreiten."

Und seitdem ich mich damit abgefunden habe, dass alles irgendwie sch* läuft (bis auf dass wir uns lieben), geht es steil bergauf.
Er ist plötzlich total aufmerksam geworden. Hilft nun im Haushalt mit und wir haben wieder viel zusammen gelacht. Es hilft mir so viel, wenn er mal ein paar Sachen für einen Salat schnippelt. Das reicht mir völlig aus, um mich nicht als Vollzeitzwangshausfrau zu fühlen.

Ich hab mir auch vorgestellt, wie es wäre, wenn ich ihn jetzt rauswerfe. Habe mich an meine trüben Singlephasen erinnert, aber auch an die sexuelle Unabhängigkeit.

Naja, ich hoffe, dass es noch ein Happyend geben wird. - Und dass ich, wie Du sagst, mich mit 90 nicht immer noch in dieser Situation befinde.

Heart

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12. Oktober 2011 um 16:10

Danke
Danke.

Ich habe bereits ein Hobby, das sehr viel Zeit in Anspruch nimmt: ein eigenes Pferd. Dazu besuche ich noch an 2 Abenden Volkshochschulkurse (Spanisch und Französisch). Ich denke also schon, dass ich Hobbys habe.

Es hat mich wirklich sehr erleichtert, dass er mir den ganzen Salat zubereitet hat. Er konnte dabei Fußball schauen (der PC steht gegenüber vom Esstisch) und war happy. Ich musste nur noch die Sauce drüberkippen und war ansonsten in der Küche, um mich dort um das warme Essen zu kümmern.

Ich weiß auch nicht, aber ich werde aus Männern nie schlau werden. Immer dann, wenn man diese "is jetzt auch schon egal"-Einstellung gewinnt, werden sie liebevoll. Das verstehe ich echt nicht!

Heart

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21. Oktober 2011 um 8:56

Heiraten
Hallo,

unsere Beziehung hat sich durch die gemeinsame Wohnung nur positiv verändert. 3 Jahre sind genug Probezeit. Ich wusste vorher, wie er tickt, und jetzt ist er nicht anders, als früher auch.

Er hilft nun mehr im Haushalt mit.
Ich bediene niemanden, egal ob arbeitslos oder Karrierefrau. Ich bin ja nicht freiwillig zu Hause und wenn er das Chaos und den Dreck braucht, soll er dies in seiner eigenen Wohnung veranstalten. Ich putze ihm nicht hinterher.
Es gab einige krasse Auseinandersetzungen in der Zeit, als ich diesen Beitrag eröffnet habe. Danach habe ich quasi resigniert und plötzlich begann er, freiwillig mitzuhelfen. Momentan sieht es ganz gut aus. Ich glaube, er weiß schon, dass er mithelfen sollte und kriegt eher ein schlechtes Gewissen, wenn ich NICHTS sage.

Ich bin nicht im Gefühlschaos. Ich weiß schon lange, dass ich ihn heiraten möchte und er weiß das auch. Ich halte einen Antrag für sinnlos, er würde ja doch bloß nein sagen und dann? Soll ich ihn dann zur Strafe rauswerfen?

Ich bin am Überlegen, was ich tun soll. Aus meiner Position heraus möchte ich ihm momentan kein Ultimatum stellen.
Ich habe das auf die Zeit verschoben, wenn ich zumindest mal 1 000 monatl. heimbringe.
Es käme mir nicht richtig vor, ihn gleich in die Versorgerrolle zu drängen. Und die hätte er durch eine Heirat momentan ja sofort...
Ich hoffe allerdings, dass sich beide Träume bald erfüllen: Arbeitsplatz und Hochzeit.

Wir haben auch darüber geredet und er meinte, er könne ja ausziehen.
Aber so richtig wollen tut er das auch nicht.
Es wäre halt momentan sinnlos, weil wir dann nur Kosten und Mühen verdoppeln. Er müsste mindestens 500 hinblättern und wir würden unheimlich viel Zeit mit Fahren verschwenden. Zudem gab es schon etliche Tage, wo wir uns nicht gesehen hätten, wenn wir nicht zusammengewohnt hätten... Weil es einfach zu stressig gewesen wäre, sich zu besuchen.
Wir hätten dann 2 Haushalte zu machen, halt den, wo wir uns gerade aufhalten. Das wäre absolut ätzend.
Momentan ist es am besten so. 1 Haushalt, 1 großes Zimmer, geteilte Miete (260), geteilte andere Kosten (GEZ etc.).

Wir wollen uns eine größere Wohnung suchen, sobald ich genug verdiene.

Langfristig ist mein Traum aber ein eigenes Haus. Deswegen werde ich nie in Riesenluxuswohnungen ziehen, sondern immer so klein wie möglich wohnen. Ich schmeiße nicht mein ganzes Leben lang mein Geld für Miete raus.
Mein Freund findet den Traum vom eigenen Haus sehr schön und da ich einmal das SCHULDENFREIE Haus meiner verstorbenen Großeltern erben werden, ist es auch nicht unrealistisch. Momentan leben dort Freunde der Familie zur Miete drin, aber die Frau ist auch schon fast 70 und sie werden sicher nicht mehr ewig dort leben. Es ist also gut möglich, dass wir in 10 Jahren ebendiesen Haus übernehmen werden. Bis dahin können wir es uns vermutlich auch leisten, ein ganzes Haus zu bewirtschaften.

Klar werde ich immer ungeduldiger.

Mein Freund hatte im Scherz gemeint: Heiraten am 12.12.12, das könne er sich merken.
Ich glaube allerdings nicht, dass er das ernst meint. Denn für so einen Termin muss man sich ja jetzt schon einen Termin beim Standesamt reservieren und da er dies nicht tut, gehe ich davon aus, dass er es auch gar nicht will. Ich werde jedenfalls nichts reservieren. Das ist sein Job!

Mir ist es auch schnurz, welches Datum. Frühling wäre schöner, aber fürs Standesamt tuts auch der Winter.

Den kirchlichen Teil habe ich auf dann verschoben, wenn ein rauschendes Fest auch wirklich finanziell möglich ist.
Ich könnte es mir gut vorstellen, Taufe und kirchliche Hochzeit zusammenzulegen.
Wenn ich kirchlich heirate, dann nicht in der Sparversion. Wir sind uns einig, dass wir nicht viele Gäste einladen, aber die wenigen wollen schließlich auch bewirtet und betreut werden... Auch mit nur 30 Gästen ist man ein paar Tausend Euro los...
Oder man feiert bereits im eigenen Haus und bittet jeden, Gerichte mitzubringen und zu helfen. Wäre natürlich auch superromantisch, so eine Gartenhochzeit.

Übrigens möchte ich es nicht "ausprobieren mit dem Heiraten", sondenr nur einmal in meinem Leben heiraten und dann auch wirklich bis zum Tod...

Heart

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21. Oktober 2011 um 9:12

Antworten
Hallo,

ich reduziere meinen Freund nicht aufs Putzen. Warum sollte ich ihn nicht so lieben können, wie er ist, nur weil er im Haushalt faul ist?

Kennst Du das nicht, dass man, wenn man sich ganz doll über seinen Partner ärgert, keine Liebe mehr für ihn empfindet? Man weiß, dass man zusammengehört und man mag ihn auch, aber man ist so wütend, dass das alles überdeckt.

Klar will ich, dass er mich heiratet. Und ich habe nur deswegen in Erwägung gezogen, ihn rauszuwerfen, weil ich nicht den Rest meines Lebens mit Warten und unverheiratet verbringen will. Weißt Du, irgendwann muss man ja mal die Konsequenzen ziehen, wenn es nicht so läuft, wie man sich es vorstellt.

Ich sage nicht, dass ich JETZT meine Freiheit will, ich sage nur, dass ich sie komplett aufgegeben habe, seit er bei mir eingezogen ist. Und wenn ich eh schon meine Freiheit aufgebe, können wir auch gleich heiraten.

Klar soll er sich mehr im Haushalt einbringen. Wenn der Partner einen stark verärgert, kommt man irgendwann in diese Phase, wo einem alles an ihm nervt. Ist doch ganz normal.

Ich habe diesen Beitrag eröffnet, um ähnliche Storys zu hören und Tipps zu erhalten, wie ich ihn von einer Hochzeit überzeugen kann.

Weißt Du, es ist wirklich sehr destruktiv, jemandem seine elementarsten Bedürfnisse ausreden zu wollen.
Es gibt Menschen, die heiraten möchten und welche, denen das nicht wichtig ist oder die es niemals tun würden. Ich respektiere das, wenn jemand niemals heiraten will, aber ich denke, man sollte schon nur jemandem einen Ratschlag geben, den man auch versteht.
Viele Ratschläge hier haben nur seine faulen Ausreden unterstützt und mir versucht, einzureden, dass Heiraten eh nicht das Richtige sei.

Damals, bei meinem Ex haben auch alle außer meinen Eltern versucht, mir einzureden, ich solle ihm mehr Freiräume lassen etc. Er war jeden Tag bei einer anderen. Natürlich alles "nur gute Freundinnen". Hätte ich damals auf meine Freundinnen gehört, wäre ich heute noch mit dem Deppen zusammen. Mir hat das damals echt wehgetan und ich bin froh, dass ich auf mein Herz und meine eher konservativen Eltern gehört habe.
Ich lasse mir nichts mehr einreden, was gegen meine eigenen Empfindungen geht!
Im Nachhinein haben selbst meine Freundinnen gesagt: "Ach, das war besser so, das hätte ich auf Dauer auch nicht ertragen."

Man bekommt oft von der Gesellschaft Normen aufgezwungen und wir leben in einer Zeit der egoistischen Männer und der unterwürfigen Frauen. Wäre das anders, gäbe es nicht so viele Beziehungsprobleme und so viele Frauen, die vergeblich in kaputten Beziehungen verharren.

Heart

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21. Oktober 2011 um 9:18
In Antwort auf medb_12677779

Kenne das!
Bei meiner Mutter war es so das sie 5 Jahre mit ihrem damaligen Freund zusammen war und er immer sagte er will nicht nochmals Heiraten(War schon mal verheiratet mit ner anderen) und Kinder wären auch nichts für ihn. Und nun kommts ,nach ca einen halben Jahr Trennung der beiden ist er jetzt mit einer zusammen die er sofort nach 4 Monaten geheiratet hat und Kinder sind wohl auch in Planung. Meine Mutter hat ihre Zeit verpempert ,daher verstehe ich deine Sorge,aber nicht jeder Mann ist gleich. Mein Schatz wollte eigentlich nie Heiraten und Kids und nun ist es am 11.11 soweit (Hätte auch nie gedacht das es wirklich mal dazu kommt) Habe aber auch keine Jahre darauf gewartet sondern eine gesunde Zeit.
Hoffe es wendet sich alles zum Guten bei dir.
LG

Danke
Hallo,

wie lange hast Du denn "gewartet"?

Die Geschichte Deiner Mutter ist doch heutzutage gang und gäbe. Heute darf jeder herumf*, wie er will, muss aber keinerlei Verpflichtungen eingehen. Männer haben nun einmal nicht so diesen Nestbautrieb und daher ist es klar, dass sie den Zeitgeist ausnutzen.

Ich werde auch nicht ewig warten.
Wie gesagt, sobald ich eine Arbeit habe, werde ich ihm das Ultimatum stellen, denn dann würde er eine starke, unabhängige Frau heiraten und nicht gleich in die (undankbare) Versorgerrolle hineingedrängt werden.

Heart

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21. Oktober 2011 um 14:55


"Du willst die Gewissheit haben, dass sich seine Zukunftsvorstellung mit deiner deckt. Und du glaubst, dass sich das nur durch seinen Antrag bzw. die Heirat bestätigt, oder?"
>>> Ganz genau.
Sich scheiden lassen, das macht doch keiner mal eben so. Es ist teuer und nervig. Und mal eben so heiraten, das macht doch auch kein skeptischer Mann. Also schlussfolgere ich, dass er sich wirklich sicher ist, wenn er mich heiratet.

Ich liebe meinen Freund ganz sicher nicht wegen seiner Macken. Auf die könnte ich gut verzichten. Aber leider gehören sie nunmal zu ihm und man bekommt nur dieses Gesamtpaket, bei jedem Menschen.

Heart

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21. Oktober 2011 um 22:24

Kommt drauf an
Kommt drauf an, wie man heiratet. Und ich möchte meinen Namen eh nicht ändern.

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28. Mai 2013 um 20:25

...schon vor seinem Antrag eine sehr "undankbare" Rolle eingenommen und das neben meiner Arbeit.....
Klingt eher nach Mama als nach Ehefrau.....

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28. Mai 2013 um 20:28
In Antwort auf heartsease

Am Anschlag
Das ist ja gerade. Ich war die ersten 1,5 Monate lang unseres Zusammenwohnens arbeiten und zwar 10h jeden Tag inkl. Mittagspause. Damals hat er mir auch nicht mehr geholfen.
Ich habe jetzt genausoviel Arbeit wie vorher!
Daraus folgere ich, dass es jetzt noch genauso wäre, wenn ich wieder eine Arbeit finde.

Mir ist es wichtig, mich um mich selber kümmern zu können, damit ich möglichst bald finanziell auf eigenen Füßen stehe.
Wenn ich aber den halben Tag damit verbringe, ihm hinterherzuputzen und aufzuräumen (Denn das ist eine Sisyphos-Arbeit.), komme ich selber kaum zu etwas.
Wenn ich um 9 aufstehe, die Wohnung einigermaßen flottmache, einkaufe/zurPost bzw. Bank gehe/sonstige Erledigungen mache, mich auf Stellen bewerbe und um mein Pferd kümmere, ist es bereits nach 19 Uhr.

Der Haushalt nimmt, seit er hier wohnt, Ausmaße an, denen ich nicht gerecht werde bzw. werden will.
Ich habe hier ein 3/4-Jahr alleine gewohnt und da sah es so aus, dass ich jede Woche nebenbei (oft häppchenweise) alles geputzt und gestaubsaugt habe und alle 2 Wochen mal ganz gemütlich 2 Ladungen in der Waschmaschine gewaschen habe. Gekocht habe ich stets gerne, ohne Mangelerscheinungen, und oftmals auch nur sehr wenig.
Seit er hier wohnt, müsste ich eigentlich all diese Dinge täglich machen plus diese Unmengen an leeren Flaschen loswerden, fegen (innen und außen auf der Treppe).

Davor habe ich 4 Jahre lang alleine in München gewohnt und auch damals hatte ich keine Probleme. Neben dem Studium habe ich auch ohne Fastfood alles prima hingekriegt.

Wenn mein Freund zu Besuch war, hat er stets mitgeholfen, bei allem.
Erst seit ca. Oktober boykottiert er den Haushalt so. Sein Argument: Er habe abends keine Lust mehr dazu. Aber am Wochenende macht er auch nie etwas...

Nun mäkelt er auch schon am Essen herum, weil ich wenig Fleisch esse. Ich mag und mache nunmal keine Braten etc. Mich ekelt das an und ich lebe auch prima ohne. Das ist nicht erst seit gestern so; das weiß er auch schon seit 3 Jahren.

Ich habe irgendwie den Eindruck, dass es momentan einfach generell schiefläuft. Vielleicht ist das das wahre Gesicht des Zusammenlebens...

Er hat übrigens angedeutet, dass er schon Heiratspläne gemacht hätte und deswegen nicht davon reden wolle.
Eigentlich hätte ich mich darüber freuen müssen und müsste jetzt gespannt wie ein Flitzebogen sein.
Aber mein einziger Gedanke ist: Wie kriege ich endlich mal wieder meine Ruhe? Ich will nur mal einen Morgen in einer sauberen Wohnung aufwachen und nicht einen Berg an Pflichten haben. Ich möchte mich endlich mal wieder um mich kümmern können.

Ich möchte mich bei der IHK fortbilden und ich habe keine Ahnung, wie ich das machen soll. Dann habe ich noch weniger Zeit zum Putzen.

Ich möchte auch nicht den Rest meines Lebens ein erwachsenes Kleinkind betreuen, egal ob verheiratet oder nicht.

Ich kann so kaum noch Liebe für ihn empfinden. Klar habe ich mich mittlerweile auch etwas reingesteigert; ich spalte inzwischen wirklich einzelne Haare.
Auch wenn er lieb ist, nervt mich seine Gegenwart inzwischen einfach nur noch.
Ich bin sowas von am Anschlag! Ich rede mir schon seit Wochen den Mund fusselig... Das zehrt total an meinen Nerven, immer um alles kämpfen zu müssen. Egal, was. Auch um seinen Einzug hier habe ich jahrelang gekämpft.

Ich spiele mit dem Gedanken, ihn am 1. November in eine eigene Wohnung zu schicken und dort versauern zu lassen.

So, ich gehe nun mal ... einkaufen und putzen.

Heart

Rausschmiss
ja, klingt nach einer guten Idee in rauszuschmeissen...)) er führt ich saudumm auf......

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29. Mai 2013 um 16:34

Hallo
also was das Arbeitslosengeld angeht stimmt das nicht so ganz, ihr könnt wenn ihr getrennte Kassen das genauso angeben und zwar so das ihr als wohngemeinschaft zusammenwohnt.

Ansonsten denke ich deine Gründe für eine Heirat sind absolut nicht sinnvoll... ich bin selbst verheiratet aber wir haben davor schon 3 Jahre zusammengelebt und ich hab mir nicht gewünscht noch jemand anderen kennenzulernen etc. .

Ich denke wenn es dein größter Wunsch ist zu heiraten und mit diesem Mann zusammenzubleiben am besten auf ewig ist das natürlich sinnvoll nochmal mit ihm zu reden, aber wenn dein eigentliches Problem ist mit ihm zusammenzuleben, dass wird sich nach einer Heirat nicht ändern. Nach einer Heirat ändert sich so ziemlich nichts an einer Beziehung auch nicht die Dinge die dich stören.

Es ist sogar eigentlich ganz sinnvoll (gerade nach einer fernbeziehung) erstmal eine Weile zusammen zu wohnen um zu gucken ob der Alltag funktioniert. Wenn du dich jetzt schon eingeengt und frustriert fühlst dann ist es vielleicht einfach nicht das Richtige für dich was Festes zu haben... !!

Mein Mann kümmert sich auch jetzt nicht um meine Finanzen, dass würde ich auch gar nicht wollen.

Ich denke der einzige Grund für eine Heirat sollte Liebe sein und das Gefühl, mit diesem Menschen glücklich zu sein und bei ihm sein und bleiben zu wollen...!! Auch eventuell nicht durch die rosa Brille sondern eben schon alltagserpropt... also ist es doch vielleicht gar nicht so schlecht wenn ihr erstmal zusammenwohnt. Wenn die Finanzen dir Sorgen machen dann klärt das mit dem Arbeitsamt doch entweder so, dass ihr eben nur eine Gemeinschaft seit ODER du sagst ihm, dass du möchtest/wünschst das er dich auch finanziell mehr unterstützt.

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4. Juli 2013 um 17:41

Heiraten so wichtig ???
Also das für dich das Thema Hochzeit sooo heftig ist , versteh ich nicht so sehr.
Ich denke mal , da sind noch andere Faktoren , die dich wurmen und da ist das Thema Hochzeit nur der Prell Bock

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5. Juli 2013 um 2:46
In Antwort auf kirsa_12567666

Heiraten so wichtig ???
Also das für dich das Thema Hochzeit sooo heftig ist , versteh ich nicht so sehr.
Ich denke mal , da sind noch andere Faktoren , die dich wurmen und da ist das Thema Hochzeit nur der Prell Bock


Übrigens sind wir seit Februar verheiratet und nein, es gab keine anderen Gründe.

Ich finde, Heiraten gehört einfach dazu, wenn eine Beziehung ernst ist.
Es gibt Menschen, denen Heiraten wichtig ist und welche, denen das egal ist. Ich gehöre zu Ersteren...
Ich halte das für Unsinn, ein Eheleben im Alltag zu leben (nichts anderes tut man, wenn man zusammenwohnt), aber nicht dazu zu stehen. Mir bedeutet das innere Bekenntnis etwas.

Übrigens ist unsere Beziehung seit der Hochzeit noch viel schöner geworden, weil das nämlich auch etwas daran verändert, wie man von seinem Umfeld wahrgenommen wird. Stichwort Schwiegerfamilie... Und man selbst fühlt sich einander auch noch verbundener!

Heart

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11. Juli 2013 um 11:52

Hey
Ich verstehe dich und bin ganz deiner meinung. Wenn man erst zusammen gezogen ist dann sagt man meistens das es doch genau das gleiche ist ob mit oder ohne Hochzeit. Ich finde es richtig von dir ein Ultimatum zu stellen.

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11. Juli 2013 um 12:06
In Antwort auf jolie_12878925

Hey
Ich verstehe dich und bin ganz deiner meinung. Wenn man erst zusammen gezogen ist dann sagt man meistens das es doch genau das gleiche ist ob mit oder ohne Hochzeit. Ich finde es richtig von dir ein Ultimatum zu stellen.


Hallo,

genauso ist es: Man lebt eine Ehe bereits, wenn man zusammenwohnt. Also, zumindest wir haben das so gemacht und ich kenne keinen Fall aus dem Bekanntenkreis, wo die Verbundenheit weniger eng wäre, nur weil man nicht verheiratet ist.

Übrigens haben wir im Februar geheiratet und seitdem ist Einiges einfacher. Stichwort Schwiegerfamilie.

Heart

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22. Juli 2013 um 12:54
In Antwort auf heartsease


Übrigens sind wir seit Februar verheiratet und nein, es gab keine anderen Gründe.

Ich finde, Heiraten gehört einfach dazu, wenn eine Beziehung ernst ist.
Es gibt Menschen, denen Heiraten wichtig ist und welche, denen das egal ist. Ich gehöre zu Ersteren...
Ich halte das für Unsinn, ein Eheleben im Alltag zu leben (nichts anderes tut man, wenn man zusammenwohnt), aber nicht dazu zu stehen. Mir bedeutet das innere Bekenntnis etwas.

Übrigens ist unsere Beziehung seit der Hochzeit noch viel schöner geworden, weil das nämlich auch etwas daran verändert, wie man von seinem Umfeld wahrgenommen wird. Stichwort Schwiegerfamilie... Und man selbst fühlt sich einander auch noch verbundener!

Heart

Hey
Herzlichenglückwunsch. Mein Verlobter und ich heiraten auch bald . am 07.09 in diesem Jahr. Wir beide freuen uns schon sehr darauf. Wir sind beide der meinung das 3 Jahre ausreicht um sich kennenzulernen. Außerdem haben wir noch nie zusammen gewohnt. Da ist die Hochzeit was ganz besonderes für uns beide.

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13. August 2013 um 15:52
In Antwort auf wunschmama20

Hallo
also was das Arbeitslosengeld angeht stimmt das nicht so ganz, ihr könnt wenn ihr getrennte Kassen das genauso angeben und zwar so das ihr als wohngemeinschaft zusammenwohnt.

Ansonsten denke ich deine Gründe für eine Heirat sind absolut nicht sinnvoll... ich bin selbst verheiratet aber wir haben davor schon 3 Jahre zusammengelebt und ich hab mir nicht gewünscht noch jemand anderen kennenzulernen etc. .

Ich denke wenn es dein größter Wunsch ist zu heiraten und mit diesem Mann zusammenzubleiben am besten auf ewig ist das natürlich sinnvoll nochmal mit ihm zu reden, aber wenn dein eigentliches Problem ist mit ihm zusammenzuleben, dass wird sich nach einer Heirat nicht ändern. Nach einer Heirat ändert sich so ziemlich nichts an einer Beziehung auch nicht die Dinge die dich stören.

Es ist sogar eigentlich ganz sinnvoll (gerade nach einer fernbeziehung) erstmal eine Weile zusammen zu wohnen um zu gucken ob der Alltag funktioniert. Wenn du dich jetzt schon eingeengt und frustriert fühlst dann ist es vielleicht einfach nicht das Richtige für dich was Festes zu haben... !!

Mein Mann kümmert sich auch jetzt nicht um meine Finanzen, dass würde ich auch gar nicht wollen.

Ich denke der einzige Grund für eine Heirat sollte Liebe sein und das Gefühl, mit diesem Menschen glücklich zu sein und bei ihm sein und bleiben zu wollen...!! Auch eventuell nicht durch die rosa Brille sondern eben schon alltagserpropt... also ist es doch vielleicht gar nicht so schlecht wenn ihr erstmal zusammenwohnt. Wenn die Finanzen dir Sorgen machen dann klärt das mit dem Arbeitsamt doch entweder so, dass ihr eben nur eine Gemeinschaft seit ODER du sagst ihm, dass du möchtest/wünschst das er dich auch finanziell mehr unterstützt.

Sorry, aber...
Nein, uns wurde penetrant eine eheähnliche Gemeinchaft unterstellt. WG akzeptierten sie nicht, weil wir nur 1 Zimmer haben.

Ich hab mir auch nie gewünscht, jemand anders kennenzulernen. Für mich war mein Mann seit der 1. Woche der Richtige!
Ich habe lediglich gesagt, dass eine gemeinsame Wohnung einem jegliche Chance nimmt, jemand anders kennenzulernen. Weißt Du, ich bin kein Fan von halben Sachen. Wenn ich schon mit jemandem zusammenwohne und damit alles teile, dann kann ich auch grad heiraten!

Ich habe seit seinem Einzug keine Überraschungen mit meinem Mann erlebt.
Wir haben uns vorher schon total gut gekannt und fanden es eher schön, noch mehr Zeit miteinander zu verbringen.
Das ist totaler Blödsinn, dass man erst zusammengewohnt haben muss, um eine Beziehung beurteilen zu können. Entweder es passt gleich oder es passt nie. Dann hilft auch 10 Jahre lockeres Zusammenwohnen bzw. Warten auf den Heiratsantrag nicht!

Ich bin froh, dass mein Mann dieses Jahr sein "Ich will noch nicht heiraten, aber alle Vorzüge Genießen"-Spielchen aufgehört hat!
Und er wundert sich, warum das vorher für ihn so ein Problem war. Innerlich stand er ja immer schon zu/hinter mir...

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