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Zweck der Ehe?

26. Juli 2004 um 11:18

Hallo

Habe mir neulich mal überlegt, aus welchen Beweggründen Leute heiraten.

Immer noch erlebe ich oft, dass wegen einer Schwangerschaft mal noch schnell geheiratet wird. Oder auch weil es vom Umfeld erwartet wird, jeder fragt "wann ist es denn soweit?" und weils nervt macht man es halt...

Wer ist sich denn heute überhaupt noch bewusst, was eine Ehe bedeutet? Es ist doch ein Versprechen auf Lebzeit. Klar, sicher ist man ja nie, aber irgendwie kommt es mir manchmal vor, dass gedacht wird: "heiraten wir mal, wir können uns ja dann wider scheiden lassen wenns nicht passt...."

Leider bekomme ich auch immer wider mit, dass verheiratete nicht um ihre Ehe kämpfen. Denn es ist ja kein grosses mehr heute sich scheiden zu lassen, also warum kämpfen?

Wahscheinlich denken jetzt einige von Euch "gott, wie altmodisch die eingestellt ist" Na ja, ich hinterfrage halt den Sinn des ganzen und daher meine Meinung.

Was denkt Ihr darüber? Würde mich echt interessieren.

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26. Juli 2004 um 15:05

Meine Meinung!!!
Hallo,
also für mich w a r die Ehe, egal ob standesamtlich oder kirchlich, die Krönung einer Beziehung.
Leider musste ich auch feststellen, daß das nicht so ist.
Du hast auf jeden Fall recht, wenn Du sagt, daß es nichts Grosses mehr ist, sich scheiden zu lassen. Ist doch heutzutag ganz normal.

Leunam

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26. Juli 2004 um 15:29
In Antwort auf leunam1

Meine Meinung!!!
Hallo,
also für mich w a r die Ehe, egal ob standesamtlich oder kirchlich, die Krönung einer Beziehung.
Leider musste ich auch feststellen, daß das nicht so ist.
Du hast auf jeden Fall recht, wenn Du sagt, daß es nichts Grosses mehr ist, sich scheiden zu lassen. Ist doch heutzutag ganz normal.

Leunam

Leunam
Ja und eben dass es heute so normal ist, sich scheiden zu lassen, finde ich schade. Weil gerade die Jüngeren machen sich da durch nicht so viele Gedanken darüber was Ehe eigentlich bedeutet. Mein Freund (und bestimmt zukünftiger Ehemann) ist da der selben Meinung.

Ich frage mich halt einfach, ob jemand, der nach drei Monaten heiratet sich wirklich Gedanken gemacht hat.

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26. Juli 2004 um 17:03

Das Weibchen...
...liebt das Männchen und umgekehrt.

Wir wollten nie heiraten, soviel zu: sag' niemals nie. Er: weil er es nicht für nötig hielt. Ich: was denn, bei der Scheidungsrate?? Nein, danke...bis wir uns trafen. Wir sind jetzt im August 4 Jahre zusammen, im Oktober haben wir den 3. Hochzeitstag. So kann es gehen. Uns ist es wichtig als Gemeinschaft aufzutreten. Wir sind eins - neee wie kitschig...ist aber so. Ich bereue keinen Tag meines Lebens mit ihm.

Ich wollte seinen Namen annehmen, seinen Ring tragen - alles vor dem Standesbeamten, weil wir nicht zu den Heuchlern gehören die vor Gott stehen und einen auf gläubig machen...

Wir haben eine 'Kasse', entscheiden alles gemeinsam. Nichts hinterm Rücken!! Quatschen tun wir heute noch bis tief in die Nacht.
(Fast jede Nacht singt einer von uns dem anderen noch den Schwanensee oder die Titelmelodie von Black Beauty vor...oder nur Sugar, Sugar von den Archies.)

Wir haben einfach die Gemeinsamkeiten und das empfinden wir als sehr wichtig. Gegensätze ziehen sich an...dem kann ich aus eigener Erfahrung nicht zustimmen.

Unsere Ehe wird im Freundeskreis als Traumehe vorgeführt. Vielleicht liegt es auch am Sternzeichen, beide Fische. (???)

Wir stehen auf einem Level und wir wissen einfach, dass es so lange weitergehen wird bis einer von uns sich von dieser Welt verabschieden muss.

Loyalität, Vertrauen, Respekt und eine Riesenportion Humor = das macht es aus.

Ein anderes Pärchen wird nicht heiraten, weil sie auf den Ehevertrag verzichten will, er aber Vermögen besitzt...

LG
Karen

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26. Juli 2004 um 21:32
In Antwort auf mette_12362186

Leunam
Ja und eben dass es heute so normal ist, sich scheiden zu lassen, finde ich schade. Weil gerade die Jüngeren machen sich da durch nicht so viele Gedanken darüber was Ehe eigentlich bedeutet. Mein Freund (und bestimmt zukünftiger Ehemann) ist da der selben Meinung.

Ich frage mich halt einfach, ob jemand, der nach drei Monaten heiratet sich wirklich Gedanken gemacht hat.

Ach Sleepless,
etz werden bestimmt wieder ein paar Leser mich gleich wieder verteufeln und verfluchen, aber das ist mir mittlerweile egal.
Ich habe noch genau die Worte des Standesbeamten im Ohr, der am 01.08.2003 zu mir und zu meiner Frau sagte, daß der Weg der Ehe nicht immer eben ist, sondern auch mal sehr steil sein kann. Aber man sollte nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, wenn es mal nicht so toll läuft.
Dies nehmen heutzutage die Menschen, einschliesslich meine Frau, leider nicht mehr ernst genug. Ich bin der Meinung, man sollte dafür kämpfen, sich zusammen raufen. Wo ein Wille, da ein Weg.
Meine Ehe hielt leider nur ein halbes Jahr, bevor sich meine Frau trennte.
Früher war eine Scheidung eher die Ausnahme und man wurde schief angeschaut, wenn es hiess, daß "Er" oder "Sie" geschieden ist. Heute gehört es zum alltäglichen Erscheinungsbild. Vielleicht gilt man ja als "out" oder unmodern, wenn man die Silberne Hochzeit nach 25 Jahren mit seiner Partnerin feiern will. Ich weiss es nicht. Aber wahrscheinlich liegt es an der Menschheit und an der heutigen Zeit, daß man für nichts mehr kämpfen muss oder braucht. Ich habe leider keine Ahnung, warum das alles in die falsche Richtung geht.

Leunam

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26. Juli 2004 um 23:21
In Antwort auf leunam1

Ach Sleepless,
etz werden bestimmt wieder ein paar Leser mich gleich wieder verteufeln und verfluchen, aber das ist mir mittlerweile egal.
Ich habe noch genau die Worte des Standesbeamten im Ohr, der am 01.08.2003 zu mir und zu meiner Frau sagte, daß der Weg der Ehe nicht immer eben ist, sondern auch mal sehr steil sein kann. Aber man sollte nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, wenn es mal nicht so toll läuft.
Dies nehmen heutzutage die Menschen, einschliesslich meine Frau, leider nicht mehr ernst genug. Ich bin der Meinung, man sollte dafür kämpfen, sich zusammen raufen. Wo ein Wille, da ein Weg.
Meine Ehe hielt leider nur ein halbes Jahr, bevor sich meine Frau trennte.
Früher war eine Scheidung eher die Ausnahme und man wurde schief angeschaut, wenn es hiess, daß "Er" oder "Sie" geschieden ist. Heute gehört es zum alltäglichen Erscheinungsbild. Vielleicht gilt man ja als "out" oder unmodern, wenn man die Silberne Hochzeit nach 25 Jahren mit seiner Partnerin feiern will. Ich weiss es nicht. Aber wahrscheinlich liegt es an der Menschheit und an der heutigen Zeit, daß man für nichts mehr kämpfen muss oder braucht. Ich habe leider keine Ahnung, warum das alles in die falsche Richtung geht.

Leunam

@Leunam
Ich glaube nicht, daß alles in die falsche Richtung geht.
Nur, wo Liebe ist, braucht nicht gekämpft zu werden und auch nicht unbedingt geheiratet.
Und wenn du meinst, daß die Menschen früher mehr um die Ehe gekämpft haben, magst du ja Recht haben, aber heute sieht man vielleicht rechtzeitig, dass Liebe nicht mehr da ist, ja leider oft auch nur bei einem Partner und dass man mit dem anderen sich geistig nicht mehr weiter entwickeln kann.
Da ist doch Trennung besser, leider wird eben zu früh geheiratet, aber das ist so, wenn man jung ist, da hat man noch eine ganz andere Vorstellung von der Liebe und vom Leben.
Ja, die ältere Generation blieb zusammen auf Gedeih und Verderb, aber was ich da manchmal sehe, nee du, lieber entwickle ich mich weiter und habe einen liebevollen Partner, als dass ich um meinen Partner kämpfe, aber Hauptsache, wir bleiben zusammen, auch wenn es eigentlich nicht mehr passt.Wie gesagt, wenn Liebe da ist braucht auch keiner zu kämpfen.
Bin jetzt vielleicht etwas vom Thema abgekommen, aber dir noch alles Liebe.

Gruß
Gabriele

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26. Juli 2004 um 23:24
In Antwort auf tria_12152614

@Leunam
Ich glaube nicht, daß alles in die falsche Richtung geht.
Nur, wo Liebe ist, braucht nicht gekämpft zu werden und auch nicht unbedingt geheiratet.
Und wenn du meinst, daß die Menschen früher mehr um die Ehe gekämpft haben, magst du ja Recht haben, aber heute sieht man vielleicht rechtzeitig, dass Liebe nicht mehr da ist, ja leider oft auch nur bei einem Partner und dass man mit dem anderen sich geistig nicht mehr weiter entwickeln kann.
Da ist doch Trennung besser, leider wird eben zu früh geheiratet, aber das ist so, wenn man jung ist, da hat man noch eine ganz andere Vorstellung von der Liebe und vom Leben.
Ja, die ältere Generation blieb zusammen auf Gedeih und Verderb, aber was ich da manchmal sehe, nee du, lieber entwickle ich mich weiter und habe einen liebevollen Partner, als dass ich um meinen Partner kämpfe, aber Hauptsache, wir bleiben zusammen, auch wenn es eigentlich nicht mehr passt.Wie gesagt, wenn Liebe da ist braucht auch keiner zu kämpfen.
Bin jetzt vielleicht etwas vom Thema abgekommen, aber dir noch alles Liebe.

Gruß
Gabriele

Was ich meinte,
auch für dich kann die Trennung die richtige Richtung sein, nur kannst du sie logischerweise als solche NOCH nicht erkennen.

Gabriele

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26. Juli 2004 um 23:33

Ich habe
mir einmal etwas herausgeschrieben aus einem "schlauen" Buch, was ich so klasse und wahrheitsgetreu finde:

" Der Ehevertrag ist ein Vertrag, der die Vertragspartner u.a. gesetzlich verpflichtet, dem anderen ein Leben lang treu zu sein.
Ein solcher Vertrag ist gegen die Natur des Menschen gerichtet, weil alles Lebendige stets in Entwicklung ist.

Deswegen kann nicht an einem bestimmten Tag für alle Zukunft festgelegt werden, daß man den Partner immer körperlich, seelisch und geistig lieben wird.
Ganz abgesehen davon, daß eine Verpflichtung zu Liebe und Treue bereits ein Widerspruch in sich ist.

Liebe Grüße
Gabriele

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27. Juli 2004 um 9:47
In Antwort auf leunam1

Ach Sleepless,
etz werden bestimmt wieder ein paar Leser mich gleich wieder verteufeln und verfluchen, aber das ist mir mittlerweile egal.
Ich habe noch genau die Worte des Standesbeamten im Ohr, der am 01.08.2003 zu mir und zu meiner Frau sagte, daß der Weg der Ehe nicht immer eben ist, sondern auch mal sehr steil sein kann. Aber man sollte nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, wenn es mal nicht so toll läuft.
Dies nehmen heutzutage die Menschen, einschliesslich meine Frau, leider nicht mehr ernst genug. Ich bin der Meinung, man sollte dafür kämpfen, sich zusammen raufen. Wo ein Wille, da ein Weg.
Meine Ehe hielt leider nur ein halbes Jahr, bevor sich meine Frau trennte.
Früher war eine Scheidung eher die Ausnahme und man wurde schief angeschaut, wenn es hiess, daß "Er" oder "Sie" geschieden ist. Heute gehört es zum alltäglichen Erscheinungsbild. Vielleicht gilt man ja als "out" oder unmodern, wenn man die Silberne Hochzeit nach 25 Jahren mit seiner Partnerin feiern will. Ich weiss es nicht. Aber wahrscheinlich liegt es an der Menschheit und an der heutigen Zeit, daß man für nichts mehr kämpfen muss oder braucht. Ich habe leider keine Ahnung, warum das alles in die falsche Richtung geht.

Leunam

Guten Morgen Leunam
Das tut mir echt leid dass Du eine solche Erfahrung machen musstest. Ich merke Du bist ein Mensch der noch weiss was Ehe und Treue bedeutet, und ich kann Dir nachfühlen dass Du Dich wohl auch vom Leben etwas veräppelt fühlst. Schade dass gerade ein Mensch wie Du eine solche Frau erwischt hat.

Ich bin ir sicher, dass es irgendwo eine Frau gibt, die es gleich sieht wie Du und vieleicht nicht mehr in einer Ehe, aber in einer tollen Beziehung zu Dir steht und auf in steilen Zeiten für die Beziehung kämpft. Ich wünsche es Dir von gasnzen Herzen und vergiss einfach nie den Glauben an Dich!

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27. Juli 2004 um 12:03
In Antwort auf tria_12152614

Was ich meinte,
auch für dich kann die Trennung die richtige Richtung sein, nur kannst du sie logischerweise als solche NOCH nicht erkennen.

Gabriele

Hallo Gabriele
Da hast Du wohl verdammt recht. Wahrscheinlich liegt es auch daran, daß ich es noch nicht erkennen will.
Aber die Zeit wird zeigen, was sie noch so alles parat hat für mich.
Aber trotzdem vielen Dank für Deine Antwort.

Leunam

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27. Juli 2004 um 12:06
In Antwort auf mette_12362186

Guten Morgen Leunam
Das tut mir echt leid dass Du eine solche Erfahrung machen musstest. Ich merke Du bist ein Mensch der noch weiss was Ehe und Treue bedeutet, und ich kann Dir nachfühlen dass Du Dich wohl auch vom Leben etwas veräppelt fühlst. Schade dass gerade ein Mensch wie Du eine solche Frau erwischt hat.

Ich bin ir sicher, dass es irgendwo eine Frau gibt, die es gleich sieht wie Du und vieleicht nicht mehr in einer Ehe, aber in einer tollen Beziehung zu Dir steht und auf in steilen Zeiten für die Beziehung kämpft. Ich wünsche es Dir von gasnzen Herzen und vergiss einfach nie den Glauben an Dich!

Hallo Sleeplesss,
vielen Dank für Deine mitfühlenden Worte. Ich habe leider auch schon andere Erfahrungen in diesem Forum machen müssen, aber Schwamm drüber.
Danke auch für Deine Wünsche und ich lasse mich nicht unterkriegen. Versprochen!!! )))

Leunam

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27. Juli 2004 um 20:03
In Antwort auf mette_12362186

Guten Morgen Leunam
Das tut mir echt leid dass Du eine solche Erfahrung machen musstest. Ich merke Du bist ein Mensch der noch weiss was Ehe und Treue bedeutet, und ich kann Dir nachfühlen dass Du Dich wohl auch vom Leben etwas veräppelt fühlst. Schade dass gerade ein Mensch wie Du eine solche Frau erwischt hat.

Ich bin ir sicher, dass es irgendwo eine Frau gibt, die es gleich sieht wie Du und vieleicht nicht mehr in einer Ehe, aber in einer tollen Beziehung zu Dir steht und auf in steilen Zeiten für die Beziehung kämpft. Ich wünsche es Dir von gasnzen Herzen und vergiss einfach nie den Glauben an Dich!

Du bist ein Mensch der noch weiss was Ehe und Treue bedeutet
Wenn Du Leunams Namen aufrufst, kommst Du auf seine Mails.

Und dann wirst Du rasch erfahren, was Ehe in seinen Augen bedeutet:

B E S I T Z

Seine Frau war ein junges Ding von Anfang 20, er hat sie als halbes Kind kennengelernt und wenn Du mich fragst, dann hat sie das einzig Richtige getan: Sich selbst endlich verwirklicht.

Das einzige, was man ihr vorwerfen kann ist, daß sie der Heirat überhaupt jemals zugestimmt hat.

Werner

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27. Juli 2004 um 20:05
In Antwort auf tria_12152614

@Leunam
Ich glaube nicht, daß alles in die falsche Richtung geht.
Nur, wo Liebe ist, braucht nicht gekämpft zu werden und auch nicht unbedingt geheiratet.
Und wenn du meinst, daß die Menschen früher mehr um die Ehe gekämpft haben, magst du ja Recht haben, aber heute sieht man vielleicht rechtzeitig, dass Liebe nicht mehr da ist, ja leider oft auch nur bei einem Partner und dass man mit dem anderen sich geistig nicht mehr weiter entwickeln kann.
Da ist doch Trennung besser, leider wird eben zu früh geheiratet, aber das ist so, wenn man jung ist, da hat man noch eine ganz andere Vorstellung von der Liebe und vom Leben.
Ja, die ältere Generation blieb zusammen auf Gedeih und Verderb, aber was ich da manchmal sehe, nee du, lieber entwickle ich mich weiter und habe einen liebevollen Partner, als dass ich um meinen Partner kämpfe, aber Hauptsache, wir bleiben zusammen, auch wenn es eigentlich nicht mehr passt.Wie gesagt, wenn Liebe da ist braucht auch keiner zu kämpfen.
Bin jetzt vielleicht etwas vom Thema abgekommen, aber dir noch alles Liebe.

Gruß
Gabriele

Früher wurde tatsächlich mhr um die Ehe gekämpft,
aber aus welcher Motivation heraus denn?

Sachzwänge... sonst nichts.

Geliebt haben die Menschen sich früher nicht mehr und nicht weniger als heute auch.

Werner

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28. Juli 2004 um 9:51
In Antwort auf werner6

Du bist ein Mensch der noch weiss was Ehe und Treue bedeutet
Wenn Du Leunams Namen aufrufst, kommst Du auf seine Mails.

Und dann wirst Du rasch erfahren, was Ehe in seinen Augen bedeutet:

B E S I T Z

Seine Frau war ein junges Ding von Anfang 20, er hat sie als halbes Kind kennengelernt und wenn Du mich fragst, dann hat sie das einzig Richtige getan: Sich selbst endlich verwirklicht.

Das einzige, was man ihr vorwerfen kann ist, daß sie der Heirat überhaupt jemals zugestimmt hat.

Werner

Also,...
... ich weiss nicht, was mit Dir los ist? Warum gehst Du mich so an. Urteile doch nicht über Menschen, die Du gar nicht kennst.
Spricht aus Dir eigentlich die Unerfahrenheit oder ist es einfach so, daß Du von diesem Thema überhaupt keine Ahnung hast.
Aber, bitte lass mich mit Deinen haltlosen Vorwürfen bitte in Ruhe und störe nicht diesen Forum!!!

In diesem Sinne wünsche ich noch einen angenehmen Tag.

Für Dein Verständnis bedanke ich mich im Voraus

Leunam

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6. August 2004 um 12:56

Was ist Ehe?
Hier haben viele geschrieben, welcher Erfahrungen sie in und mit ihrer Ehe gemacht haben. Ich bin seit 27 Jahren verheiratet. Wie in jeder Beziehung, gibt es Höhen und Tiefen. Jeden Tag lernt man Neues, auch von seinem Partner hinzu und man sollte jeden Tag nutzen, seinen Partner neu kennen zu lernen. Ich habe nicht nur eine gute und attraktive Frau geheiratet, sondern auch einen Freund. Die Trauung an sich war nur ein äußeres Zeichen, für diesen Bund einzustehen. Man braucht keinen Trauschein hierfür. Vieles ist Erziehung und welches Mädchen träumt nicht den Traum in weiß? Auch wenn es schon oft geschrieben wurde, mann muß für jeden Tag neu um seine beziehung kämpfen. Kreativität, Toleranz und Ehrlichkeit sind wichtige Voraussetzungen für eine gute Beziehung aber was besonders wichtig ist, man muss auch loslassen können. Also den Partner nicht erdrücken. Dies setzt viel vertrauen voraus. Auch das Verzeihen könne ist wichtig. Jeder muss mit seinem Partner selbst die Gründe für eine Ehe finden. Schönheit und Jugend ist vergänglich. Und glaub mir, die Zeit fliegt nur so dahin. Jder will lange leben aber keiner will alt werden. Aber es geschieht. Es ist was wunderbares, wenn man sich auf seinen Partner verlassen und vertrauen kann. Dies schließt ja nicht aus, dass man auch andere Fantasien und Neigungen hat. Allerdings müssen schon genügend Gemeinsamkeiten bestehen. Dies fängt beim Freizeitverhalten an und endet beim Sex. Aber niemals sollte sich jemand für den anderen aufgeben. Ich würde meinen Schatz jederzeit wieder heiraten. Nur würde ichvielleicht früher zu Felmann gehen ....
Suche Deinen Weg. Harmonie ist der Schlüssel zum Erfolg! Auch in der Beziehung, egal wie sie heißt!

R

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7. August 2004 um 16:30
In Antwort auf tria_12152614

Ich habe
mir einmal etwas herausgeschrieben aus einem "schlauen" Buch, was ich so klasse und wahrheitsgetreu finde:

" Der Ehevertrag ist ein Vertrag, der die Vertragspartner u.a. gesetzlich verpflichtet, dem anderen ein Leben lang treu zu sein.
Ein solcher Vertrag ist gegen die Natur des Menschen gerichtet, weil alles Lebendige stets in Entwicklung ist.

Deswegen kann nicht an einem bestimmten Tag für alle Zukunft festgelegt werden, daß man den Partner immer körperlich, seelisch und geistig lieben wird.
Ganz abgesehen davon, daß eine Verpflichtung zu Liebe und Treue bereits ein Widerspruch in sich ist.

Liebe Grüße
Gabriele

Ehevertrag
ich dachte da wird erst festgelegt was man darin festlegen will? Das es schon so festgelegt ist, war mir neu. Wieder was gelernt.


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7. August 2004 um 16:33
In Antwort auf leunam1

Meine Meinung!!!
Hallo,
also für mich w a r die Ehe, egal ob standesamtlich oder kirchlich, die Krönung einer Beziehung.
Leider musste ich auch feststellen, daß das nicht so ist.
Du hast auf jeden Fall recht, wenn Du sagt, daß es nichts Grosses mehr ist, sich scheiden zu lassen. Ist doch heutzutag ganz normal.

Leunam

Vielleicht
macht man sich zuwenig klar, was man sich eigentlich erwünscht, erhofft und bereit ist zu tun, bzw. nicht zu tun.
Sich selbst und auch dem Anderen.


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11. August 2004 um 12:08

Seit kurzem verheiratet
Hallo Sleeplesss,

Du hast Deinen Thread am 26.Juli geschrieben, da waren meine Frau und ich gerade 6 Wochen und 2 Tage standesamtlich und 2 Tage kirchlich verheiratet. Daher fällt mir zunächst dazu ein:

"Sonja,
vor Gottes Angesicht nehme ich Dich an als meine Frau,
ich verspreche Dir die Treue,
in guten und in bösen Tagen,
in Gesundheit und Krankheit,
solange ich lebe.
Ich will Dir lieben, achten und ehren
alle Tage meines Lebens."

Ich möchte jetzt _hier_ bitte keine Diskussion über den Glaubensfragen anzetteln. Bitte nehmt es erst mal hin, dass für das Leben meiner Frau und mir Gott eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielt und es daher wichtig war kirchlich zu heiraten (um es mal salopp auszudrücken).

Genau dies habe ich meiner Frau versprochen. Und genau deshalb haben wir geheiratet. Uns ist durchaus bewusst, dass es in den Jahren des Zusammenseins nicht nur gute, sondern es auch schlechte Tage (wie auch immer geartet) geben wird. Besonders wenn man älter wird, soll es vorkommen, dass die Jugend schwindet und man anfällig wird für Krankheit bis dahin, dass man sich für alltägliche Dinge (waschen, kämmen, etc.) gegenseitig (oder einseitig) helfen muss. Und genau dies drückt das obige Versprechen kurz und knapp so wunderbar aus.

Als wir uns vor 2 Jahren kennengelernt haben, haben wir von ersten Augenblick an festgestellt, dass wir für einander geschaffen sind. Daher war die logische Konsequenz, dass wir dies auch gegenüber die Umwelt zeigen. Für uns war von Anfang an klar, dass wir einen gemeinsamen Namen (keinen Doppelnamen) haben wollen um es auch für die Mitmenschen eindeutig zu machen: "Wir gehören zusammen". Dennoch sind wir zwei Individuen, was sich auch darin ausdrückt, dass wir neben einem gemeinsamen auch jeder sein eigenes Bankkonto hat, dass neben den gemeinsamen Hobbies auch jeder seinem eigenen nachgeht, etc.

Es war eine Entscheidung, die wir für uns gefasst haben und nicht aus gesellschaftlichem Druck heraus, wegen Schwangerschaft, steuerlichen Gesichtspunkten oder was es sonst noch immer für Gründe gibt. Wir wollen für immer füreinander da sein und dies auch nach Außen zeigen.

Konfusion perfekt?
Na denn viele Grüße
Stefan

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